BMW Bayrisch Mega Watt verpufft

Hunderte Millionen in Wasser aufgelöst

von Johannes Hübner

Wir erleben täglich, dass selbst gestandene Wissenschaftler im Range einer Bundeskanzlerin ignorieren, was im Chemiebuch und jedem Lexikon steht: die Atmosphäre, also Luft, besteht zu 78% aus Stickstoff, 21% aus Sauerstoff und im verbleibenden 1 % sind 0,038% Co2 enthalten. Trotz dieser seit Jahrhunderten unumstößlichen Tatsache erwarten Sie, dass Menschen auf dem Klimagipfel in Kopenhagen das Ruder herumreißen und die 3 Tausendstel menschlicher Ursachen so wirksam reduzieren, dass die Polkappen wieder stärker vereisen.

Damit ist Frau Merkel in ihrem politisch korrekten Umweltrettungsdenken nicht allein, aber ihre Strahlkraft ist so groß, dass ganze Stäbe von Wissenschaftlern in Weltunternehmen so geblendet werden, dass sie hunderte von Millionen Euro dafür verpulvern dürfen festzustellen, was ihnen jeder durchschnittlicher Oberstufenschüler hätte beweisen können: Wasserstoff taugt nicht für den allgemein verfügbaren Automobilantrieb. Ganz still und leise hat BMW sein noch auf der IAA silbern-glitzerndes Wasserstoff-Programm auf den Schrottplatz der Geschichte geschoben. Das Programm “reife Jugend forscht” läuft jetzt noch bei Mercedes, aber auch dazu wird man von der Politik, die auf Kosten des Steuerzahlers Versuchswagen orderte, nichts mehr hören.

Lasst uns die Hochglanzbroschüren, DVDs, Filme und Publikationen als Lehrstück für die Nachwelt  aufheben, mit denen BMW seine Sonnen-Energiegewinnung Bayrisch Mega Watt in Bayrisch Sahara vorstellte, deren Wasserstoff in Tankern auf Bayrischen Marine Wegen nach Deutschland gebracht werden sollte, um Bundesdeutsche Mit Wasserstoff zu versorgen. Was haben wir die Doktoren und Ingenieure auf Pressekonferenzen zur Bayrischen Marotte Wasserstoff mit Fragen gelöchert und uns über die selbstverliebt arbeitsplatzerhaltenden Antworten gewundert: das Kreislaufsystem des Wasserstoffs, die effektive Dauerkühlung auf mindestens minus 269 Grad Celsius, die isolierten Tanker, Pipelines, Leitungen, Tankstellen, Reservoirs samt Stromversorgung – an alles war in der neuen Bayrischen Mobilitäts Welt gedacht worden. So fördert man die Forschung: Freiräume schaffen für Fahrversuche in der Sackgasse.

Offensichtlich stecken ja doch noch genügend Preis-Reserven im BMW: man steckt die Wasserstoff-Implosion weg, ohne rote Zahlen schreiben zu müssen. Kompliment. Doch Achtung: das nächste Mega-Debakel droht schon: die deutsche Automobilindustrie mag sich nicht mit der Idee genormter Batteriegrößen, Stromstärken, Wattzahlen und Stecksysteme für ein weltweit einheitliches Batteriesystem für Elektroautos anfreunden. Den damit befassten ehemaligen SAP-Mitgründer Shai Agassi (40) und sein Unternehmen Better Place nimmt man gar nicht erst zur Kenntnis. Dabei hat der gebürtige Israeli die einzig zielführende Idee für den flächendeckenden Einsatz des Elektroautos und für sein neues Unternehmen mit dem Namen Better Place bereits mehr als 200 Millionen Dollar Startkapital eingesammelt. Mit einem Netz von Wartungsstationen für Elektroautos, bei denen leere Antriebs-Batterien gegen volle getauscht werden können, will er rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen weltweit zum Durchbruch verhelfen. Der Clou dabei: Die Batterien für Elektroautos sollen so standardisiert werden, dass sie in Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller eingesetzt werden können. Agassis Überlegung ist simpel, bedeutet aber für die Autokonzerne ein enormes Umdenken: Agassi betrachtet die Akkus von Elektrofahrzeugen als handelbares Gut – und nicht als integralen Bestandteil der Fahrzeuge.

„Die bisherigen Überlegungen waren immer, dass die Batterie Teil des Autos ist“, sagte Agassi dem Wall Street Journal. „In Wirklichkeit ist die Batterie allerdings der neue Treibstoff.“ Deshalb will Agassi mit seiner Firma ein Netz von Servicestationen für die Batterien von Elektroautos aufziehen. Sie sollen ähnlich wie Tankstellen funktionieren. Nur werden in Agassis Stationen die Batterien nicht nur geladen. Aus Zeitgründen werden leere Elektroauto-Batterien mit wenigen Handgriffen gegen voll geladene Akkus ausgetauscht. Wie gefüllte Ersatztanks. An jeder Tankstelle könnte dann auch ein Tauschpunkt für Akkus bereitstehen. Kunden von Better Place zahlen eine monatliche Gebühr dafür, dass sie Agassis Servicestationen anfahren können. Der Tausch der Batterien dauert ungefähr so lange wie eine herkömmliche Tankfüllung. Damit lassen sich auch mit Elektroautos größere Distanzen problemlos bewältigen, das dauernde Mäkeln über “nur 150 km Reichweite” wird zu Nebensache. Richtig so, denn der Bundesbürger fährt im Tagesmittel gerade mal 35 Kilometer, müsste sowieso nur jeden vierten Tag nachladen!

Agassi will zudem eine Software entwickeln, die die Ladestationen untereinander vernetzt und so deutlich sparsamer macht. Damit will Agassi die Treibstoff-Kosten pro Kilometer auf 4,4 US-Cent drücken. Das wäre nur rund ein Drittel der Kosten, die derzeit für den Betrieb mit herkömmlichem Treibstoff anfallen.

Es sei denn, man fährt einen Elektro-VW, -Mercedes, – BMW etc. Da wird das exklusive Vergnügen eigene Stecker, Akkus und Stromstärken zu fahren, mindestens zum vierfachen Kilometerpreis führen. Aber diesen Mehrpreis zahlen zumindest die markenbewussten BMW-Kunden doch gern. Sonst hätte man doch nie soviel über die mangelnde Eignung von Wasserstoff im Auto herausgefunden… stimmt’s?

Euer Johannes Hübner   >>

16 Gedanken zu “BMW Bayrisch Mega Watt verpufft

  1. Vorweg gleich folgendes:
    Ich schätze Johannes Hübner wirklich sehr, schon seit Jahrzehnten. Sein profundes Wissen rund um das Auto und rund um den Oldtimer ist absolut unbestritten und seine Art,dieses Wissen darzureichen erst recht nicht.

    Auch seine Ausführungen in diesem Artikel sind, zumindest was das Thema Wasserstoff angeht sicher nicht verkehrt und einmal an der Zeit.

    Aber seine Gedanken zum Thema Elektroantrieb mit genormten Tauschakkus sind nur auf den ersten Blick überzeugend.

    Auf den zweiten, etwas genaueren, Blick, sehe ich hier so viele Stolpersteine, dass ich davon überzeugt bin, dass dieses Unternehmen „Better Place“ ein ähnliches Schicksal (berechtigterweise) erleiden wird, wie schon andere „pseudo-umweltschutz-fortschritts“ Unternehmen.

    Ich nenne hier nur mal die Firma Cargolifter, die meinte man könne Schwertransporte gewinnbringend mit dem Zeppelin durch die Luft organisieren und dabei das Umfeld und die praktische Seite völlig ausser Acht gelassen hat.

    Die Idee klang aber schön und es wurde Geld eingesammelt. Dieses Geld ist nicht weg. Es hat nur ein Anderer, denn die Idee ist betriebswirtschaftlich geplatzt.
    Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Cargolifter_AG

    Doch zurück zu tauschbaren Akkus.

    Stolperstein – psychologische und finanzielle Seite:
    Wir reden hier von Akkus, die man beim Fahrzeugkauf mitbezahlen muss und die auch in Grosserie sicher nicht billig sein werden.

    Mir als Käufer ist mit Sicherheit nicht damit gedient, diese nagelneuen oder bestens gepflegten Akkus an irgendwelchen Service Points gegen tausendfach aufgeladenen Müll andere Leute zu tauschen. Spätestens, wenn dieser Müll mir bei zweiten Mal im Auto auf der Strecke verreckt habe ich die Nase voll, egal wie das finanziell geregelt wird.

    Stolperstein praktische Seite:
    Je nach Leistung werden die Akkus im Auto so ca. 0,5 Quadratmeter Fläche einnehmen und bei einer Höhe von 40 cm rund 0,2 Kubikmeter Raum.

    Jetzt stellen wir uns mal ganz dumm und nehmen an, dass eine mittlere Tankstelle pro Tag von rund 1.000 Autos angelaufen wird, die heute so rund 12 Liter tanken um damit 150 Km zu absolvieren, also 12.000 Liter, die man bequem unterirdisch in einem 12 cbm Tank lagern kann.

    Zukünftig kommt mindestens die gleiche Anzahl Autos und tauscht 0,2 cbm Akkus um 150 Km fahren zu können. Die Tankstelle muss also jetzt 200 Kubikmeter Raum vorhalten nur um die Akkus zu lagern. das entspricht einem 10 Meter langen, 10 Meter breitem und 5 Meter hohem Gebäude. Nur noch mal zum Vergleich, vorher benötigte man 2 x 2 x 3 Meter.

    Bei 2.000 Autos am Tag, oder auf Autobahnen sieht das wahrscheinlich noch dramatischer aus. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Räumlichkeiten da zukünftig aussehen sollen.

    Aus meiner Sicht ist das gesamte Thema Elektroantrieb mit dem heutigen Machbarkeitsstand genauso eine Sackgasse, wie das Thema Elektroantrieb durch Wasserstoff oder Hybridantrieb

    Weder kurz- noch mittelfristig wird man in der Lage sein, die benötigte Energie zu produzieren, weil schlicht und einfach die dazu notwendigen Anlagen nicht vorhanden sind und mittelfristig auch nicht bereit gestellt werden können.

    Auch der Wunschtraum von zweigeteilter Fortbewegung (Stadtfahrten per Elektroantrieb und Überlandfahrten mit anderer Energie) durch das Vorhalten von zwei Fahrzeugen, scheitert schon an den finanziellen Möglichkeiten der Mehrheit der Bevölkerung.

    Aber wie sagt Johannes Hübner so schön „Das Programm “reife Jugend forscht” läuft.

    Und warum sollte diese „reife Jugend“ auf dem Automobilsektor etwas besseres zuwege bringen als auf dem Bankensektor?
    Kann mir das mal einer begründen?

    BMB

  2. BMB hat grundsätzlich richtige Einwände gebracht: Der Ersatz von Flüssigtreibstoffen durch Tauschakkus ist flächendeckend nicht glaubhaft zu bewerkstelligen; schon gar nicht bei Spitzenbelastungen (Autobahn, Urlaubszeit etc.)

    Wesentlich vielversprechender ist der Ersatz fossiler Brennstoffe durch synthetische (aber immer noch flüssige) mit vergleichbarem Energiegehalt, die sich in gleicher Weise speichern, lagern und transportieren lassen – siehe beispielsweise unter http://www.choren.com/de

  3. Warum immer diese Häme und unverholene Schadenfreude? Hinterher weiss auch der Dümmste alles besser und kann altklug daherreden. BMW hat diesen Versuch gewagt, dafür sollte man ihnen eher danken. Das sowas schiefgeht weiss man immer erst hinterher. Def ganze Batteriekram ist/kann -wenn überhaupt- nur eine Übergangslösung sein.

    Das Shai Agassi SAP Mitbegründer war – Respekt Respekt! im zarten Alter von drei Jahren bereits so weitsichtig gewesen zu sein ist schon was :-) :-) :-)

    Lieber Johannes Hübner – bei allem Respekt, schlampig recherchiert das Ganze.

    Gerd

  4. Die deutschen Autobauer haben es 35 Jahre abgelehnt, ein Hybrid-Auto zu entwickeln, obwohl die Hybrid-Technologie an der Hochschule Aachen erfunden wurde – und zwar von zwei deutschen Professoren schon im Jahr 1972! Die Auto-Bosse reagierten typisch deutsch, genau so wie sie jahrelang sich gegen den Einbau von Katalysatoren wehrten, aber wenig intelligent: „Hybrid? Kennen wir nicht, wollen wir nicht, machen wir nicht.“

    Bloß jetzt, haben es plötzlich alle furchtbar eilig mit der Umweltliebe und mit den Umweltautos. Denn Toyota, das sich damals die Hybrid-Technik aus Aachen nach Japan holte, hat seinen „Prius“-Hybrid inzwischen zwei Millionen mal verkauft, ein Riesenerfolg, der zu vielen neuen Arbeitsplätzen in Japan führte, während in Deutschland im günstigsten Fall nur Kurzarbeit geschoben wird, im ungünstigsten Fall können sich Ex-Automobilwerker morgens um 10 Toyota-Werbung im Warteraum-TV der Arbeitsagenturen anschauen.

    Man kann bei diesem Thema garnicht ironisch genug sein.

    Friedrich H.

  5. “Warum immer diese Häme und unverholene Schadenfreude?”

    Weils den anderen einfach mehr Spass macht :)

  6. “Weils den anderen einfach mehr Spass macht :)”

    Offensichtlich – ich bin mir nicht sicher ob ich nicht doch eine gewisse Häme zeigen werde, wenn die 200 Mio gesammeltes Kapital weg sind. In eine Übergangstechnologie mit (wie oben von BMB beschrieben) völlig unausgegorener Logistic und einen allen Herstellern mal so en passant aufoktroierte “one size fits all” Batterie, Kapital zu investieren ist mehr als riskant. Warum werde ich da den Verdacht nicht los, dass da nu jemand reich werden will?

  7. Ramsauer ist seit Oktober Verkehrsminister und allein die Vorstellung, dass dem Staat Zig-Milliarden an Mineralösteuer verloren gehen könnten dürften seiner klammen Chefin Alpträume bereitet haben.

    BMW war schon sehr weit mit seiner Technologie. So was stoppt man nicht kurz vor dem Ziel. Was ist von dem Land der Erfinder übriggeblieben? Nur noch ängstliche auf den täglichen Börsenkurs blickende Bonusmanager.

    Alphons

  8. Typisch Deutsch – Wendehälse, Hauptsache die Dividende für die Bad Homburgerin ist nicht gefährdet. Ist Joscka Fischer jetzt arbeitslos?

  9. Ihr Scheinheiligen. Als größtenteils Liebhaber alter und möglichst nach Benzin riechender Spritschlucker, habt Ihr doch schon Alpträume gehabt bei dem Gedanken, dass die Wasserstoffahrer in ein paar Jahren mit dem Finger auf Euch zeigen und ihren Fliliusen sagen “seht genau hin… das ist noch eine von den Umweltsä..

    Die Amis brauchen die Steuern ihrer Connocos mehr denn je, wir genau so die Mineralölsteuer und da ist eben kein Platz für solche Technologien.

  10. “Aus Gründen tut sich hier mal einige Tage wenig bis nichts.”

    @ Detlef, keine so schlechte Idee, mal andere schreiben zu lassen.

    :)

  11. Hallo Kollegen,
    es erstaunt mich immer wieder, mit welchem profunden Halbwissen über das Better Place Modell diskutiert wird.
    Better Place ist ein Recharge Network Provider, der ein Netz aus Ladestationen und Batterie Wechselstationen aufbaut und betreibt. Hier ein paar Korrekturen zu den Diskussionsbeiträgen:

    “..Stolperstein – psychologische und finanzielle Seite:
    Wir reden hier von Akkus, die man beim Fahrzeugkauf mitbezahlen muss und die auch in Grosserie sicher nicht billig sein werden…”
    Der Better Place Kunde kauf sein Elektromobil von Renault, der dazu passende Akku ist und bleibt Eigentum von Better Place. Better Place finanziert die Akkus und die Kunden zahlen pro gefahrenen km für die Abnutzung des Akkus (Lebensdauer 200.000 km), die energiekosten sowie für den Betrieb des Netzwerkes aus Ladestationen und Wechselstationen.

    “…Jetzt stellen wir uns mal ganz dumm und nehmen an, dass eine mittlere Tankstelle pro Tag von rund 1.000 Autos angelaufen wird, die heute so rund 12 Liter tanken um damit 150 Km zu absolvieren, also 12.000 Liter, die man bequem unterirdisch in einem 12 cbm Tank lagern kann…”
    Hallo ?. Es ist doch so, dass jedes Auto einen leeren Akku in die Wechselstation mitbringt und einen voll geladenen Akku wieder mitnimmt. Der leere Akku wird in der Station aufgeladen (unter kontrollierten Bedingungen, z.B. in einer Stunde). Wenn man davon ausgeht, dass ein Wechselvorgang 4 Minuten dauert, dann sind das pro Station 15 Wechselvorgänge. Das bedeutet, dass 15 Akkus in der Station vorgehalten werden müssen, die in einer FIFO-Schlange aufgeladen werden. Mit 15 Akkus ist ein kontinuierlicher Betrieb möglich. Wenn eine Wechselstation nicht reicht (an der Autobahn) können ja mehrere Stationen parallel betrieben werden um den Durchsatz zu erhöhen. Die Station kann übrigens auch verschiedene Akkutypen vorhalten um verschiedene Hersteller zu unterstützen. Better Place hat immer wieder betont, dass jeder Hersteller seinen eigenen Batterietyp haben kann, der auf das jeweilige Fahrzeug angepasst ist.
    Inzwischen hat Better Place zusätzlich 350 Mio USD an Kapital eingesammelt und wird das vollständige System bis Ende 2010 in Israel aufbauen. Die ca. 80-100 Wechselstationen werden in Tankstellen des Betreibers Dor Alon aufgebaut.
    Better Place hat schon mal 100.000 Renault Fluence Z.E vorbestellt und hat schon Zusagen für mindestens 50.000 Abnehmer in Israel.
    Da die Kunden 60% weniger Einfuhrsteuer (im Vergleich zum Auto mit Verbrennungsmotor) für EV bezahlen müssen und die Betriebskosten/km niedriger sind als mit Benzin, wird das wohll ein lohnendes Geschäft werden. Und die deutschen Autobauer versuchen immer noch den Kunden das Auto + Batterie anzudrehen. Das kann sich doch kein Mensch leisten. Das wäre doch analog beim Auto mit Verbrennungsmotor, dass man das Auto kauft und auch gleich den ganzen Sprit, den das Auto in den nächsten 150.000 km verbraucht.

    Mit dem Better Place Modell zahlt man für des EV in etwa soviel wie für einen entsprechenden Diesel PkW und braucht sich um die Batterie nicht zu kümmern. Und wenn man mal eine Batterie mit schlechter Reichweite erwischt hat, dann fährt man zur nächsten Wechselstation und tauscht die Batterie gegen eine andere aus.
    Es ist so einfach.
    Wer diskutiert sollte erst mal die Fakten kennen.
    Nachzulesen bei http://www.betterplace.com
    Gute Nacht Deutschland

  12. Hallo ZeroEmission,

    Du meisnt sicher die von Better Place verbreiteten “Fakten”.

    Aber die Geschichte ist doch ganz einfach.

    Nimm Dein Geld und vielleicht auch noch einen Kredit (noch sind diese billig zu haben) und beteilige Dich.

    Guten Morgen Deutschland
    BMB

  13. @ ZeroEmmission

    350 Millionen US$, ich bin schwer beeindruckt. Wenn ich allerdings in US-Quellen nachschaue, wer die Kapitalgeber sind, dann sind es die gleichen, die vor Jahren mal eine Dotcom-Blase finanziert haben.

    “Nun versprach zwar Konzernherr Piëch in der Zeitschrift Autofokus kürzlich, man werde den Golf Ecomatic nicht aufgeben, sondern “kundengerechter gestalten”. In der Realität fördert er allerdings doch lieber die klassischen Dieselmotoren mit Preisnachlässen und dicken Händlerrabatten.”

    Wann hat das Piech geagt..? 1993..!

    http://www.zeit.de/1995/13/Ueber_eine_Idee_waechst_Gras?page=all

    Batteriehersteller sind heute noch nicht in der Lage, mal für einen blödsinnigen Laptop-PC Lithium-Akkus zu bauen, die über 3 Jahre hinaus, nach einer Ladung noch volle Leistung bringen. Der Ersatz-Akku kostet fast 60% (SONY) des PC-Anschaffungspreises. Ich lese bei Better Place nirgendwo etwas über die Lebensdauer dieses “Better Car” – Systems. Das ist aber aus meiner Sicht ein wichtiger Parameter, um auf lange Sicht hier günstige Nutzungsgebühren anbieten zu können, ansonsten könnte das ein teuereres Erwachen geben.

    Abgesehen davon, vieles an dieser BP-Story erinnert mich im Moment an die New Economy – Hype. Demnächst mal ein kleines IPO, ein Börsengang, mal vorab? Warten wir’s mal ab. Mir ist da vieles noch zu verschwommen. Der obige Vergleich mit Cargo-Lifter ist so abwegig nicht. Und der Teilrückzug von BMW deutet für mich darauf hin, dass es im Moment aufs selbe hinausläuft, wie bei VW 1993.

    P.S. Wie helfen eigentlich die “Gelben Engel” dann zukünftig einem ohne Strom liegengebliebenen E-Auto… gibts vielleicht Not-Steckdosen auf Autobahnparkplätzen und in Parkhäusern..?

    .

  14. Pingback: Kurzschluss | MotorBlöckchen

  15. Detlef Kupfer,
    und daran hat sich in den letzten Jahren nichts verändert und wird es auch nicht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>