Basteltip zum 1. Mai: Das karolingische neue Europa

Keine Schnipp-Schnapp-Pagode  sondern einen lustigen Bastelbogen hat jetzt der Economist: Er schafft wie zur Zeit Karls des Großen eine neue Ordnung in Europa…

Als erstens wird Großbritannien in seine vier Teile zerlegt (die können sich eh untereinander nicht leiden) und weil deren Haushaltslage eine fatale Nähe zu den PIGS Staaten (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien) aufweist, wandern die nach Süden vor die Küste Portugals und Marrokos.

Die Schweiz und Schweden werden eh häufig verwechselt und daher dockt die Schweiz in Skandinavien an. Das würde passen, denn mit Norwegen wäre ein Nicht-EU-Staat direkt nebenan und außerdem sind die drei Länder seit jeher der Neutralität verpflichtet.

Den Platz der Schweiz nimmt Österreich ein, Kroatien und Slowenien können nach Norden rücken und mit Norditalien eine neue regionale Allianz bilden, die von Venedig aus regiert wird. Süditalien.

Und warum Tschechien und Belgien die Plätze tauschen, wo das Baltikum landet und mit wem Griechenland eine neue Währung gründet… lest selbst.

P.S. Ups, die Financial Times hat sogar einen Zeitplan  für das Abfackeln von Europa entwickelt und den Ratingagenturen zugeschickt. Ich weiß garnicht so recht, was Freund Histomat herumzunölen hat. 

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10 Gedanken zu “Basteltip zum 1. Mai: Das karolingische neue Europa

  1. Interessant. Einen kleinen Einwand hätte ich: Der Balkan beginnt hinter dem Brandenburger Tor und nicht erst in Märkisch Oderland.

  2. Rüsselsheim ist ein Problem. Das liegt nämlich weitab und deutlich im Westen Frankfurts. Also wenn man schon … rate ich dringend, müßte man das als Exklave Tschechiens deklarieren.

    Schönes Wochenende, Bärbel

  3. Dann müssten die alle Opels kaufen, das will ich den armen Tschechen nicht antun.

    :)

  4. Die kleine nach Osten gerichtete Delle in die Ukraine gefällt mir auch nicht. Umgekehrt wäre besser. Das Hoheitsgebiet der Ukraine sollte westlich von Berlin liegen. Vorher sollten aber noch alle Frankfurter Banken nach Berlin outgesourct werden.
    Bernd S.

  5. Also ich schlage vor, dass der östliche Teil Berlins, insbesondere Kreuzberg und Neukölln, als Reichseinsatzgebiet für schwer integrierbare Frankfurter genutzt wird. Dies würde nicht nur zur Satisfaktion der ostgotischen Bevölkerung dort beitragen, sondern auch den Frieden an der neu entstandenen Russengrenze sichern.

    Schönes Wochenende,
    Friedrich H.

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