13 Gedanken zu “Nützliches Ungeziefer im Garten, zu verkaufen

  1. Genau das wäre er!!! Mein Traum. Aber wohin mit dem Auto und vor allem den Teilen? Schade!

    Bärbel

  2. Au weia. Das wird nicht einfach und ist nur was für Experten. Der Experte weiß die vor allem sichtbaren und überprüfbaren Vorarbeiten zu schätzen, die Laien und die sind in der Überzahl, kommen mit einem solchen Bausatz nie klar.

    Ich kenne mich aus, hab selbst 2 Jahre lang jede freie Minute ein 1978er Cabrio restauriert. Ansonsten hätte ich mich als ‘Eschbacher’ gemeldet.
    Achim

  3. Den ersten Satz von Achim unterschreib ich mit.

    Andererseits werden viele Cabriolets angeboten, darunter ist aber viel überlackierter Kernschrott.

    Wenn das Cabrio hier gut gemacht ist, hat jemand die erste Hälfte einer Totalrestaurierung schon in etwa hinter sich. Hier dürfte vor allem eine Menge Flugrost auf Teilen und an den der Witterung halt lang ausgesetzten Montagekanten zu entfernen sein, was, wenn es richtig gemacht wird, auch nicht wenig Arbeit ist. Der Vorteil an dem Ungeziefer ist vor allem: Man kriegt noch so gut wie jedes Ersatzteil. Ein neuer Kotflügel liegt bei etwa 130 Euro, eine Stoßstange grad mal bei 120 Euro.

    Tja, wenn man könnte wie man wollte.

    Michael B.

  4. Hä? Warum macht sich jemand vor 12 Jahren so eine riesen Arbeit und bleibt kurz vor der Ziellinie stehen?

  5. Kleiner Tip: Das Auto zumindest wieder auf das Chassis montieren und soweit herrichten, das es auf Rädern steht. Ne LKW-Pritsche mit Autoteilen verkauft sich ganz ganz schlecht.

    Nette Fotos.

  6. Mein erstes Auto war ein VW Käfer 1303, schwarz, Baujahr 72. Ich hatte ihn damals bei einem Autoverwerter gekauft. Er hatte um die 600 DM gekostet, inkl. TÜV für 2 Jahre. Ich hatte etwas im Sparschwein, den Rest steckte mir Mama heimlich zu. Das war 1986 und ich war natürlich stolz wie ein Spanier. Das erste eigene Auto ist ja immer etwas besonderes, selbst wenn es, wie in meinem Fall, eher eine Rostlaube war. Der Vorbesitzer vor mir, der 4., hatte sich wohl eine Neulackierung sparen wollen und den Wagen mit irgendeiner mattschwarzen Farbe gestrichen. Der Rost schaute an allen Ecken und Enden hervor, was wegen der Lackierung auch nicht so auffiel. Der Motor soff Öl wie Sau, wenn man kräftig Gas gegeben hat, zog man eine leichte Rauchfahne hinter sich her. Weil der Käfer dazu mit 34 PS auch nicht gerade flott war, bekam er von meinen Freunden den Beinamen “Lokomotive”. Aber – wie das mit den Käfer ebenso ist – trotz aller Unzulänglichkeiten hat der Wagen nie Ärger gemacht und weite Fahrten mitgemacht. Nonstop Spanien-Benidorm, Holland, Belgien, Frankreich – alles wochenlang mit dem altersschwachen Käfer bereist. Später kamen dann die Geschäftswagen, BM., MBe, leasingschwarz, mit Klima und Furz und Feuerstein.

    Wenn ich so was das gelbe Cabrio zufällig entdecke, was würde ich doch so gerne noch mal … wenn das nur so einfach wäre, wie damals in der König-Pilsner Werbung, ein unrestaurierter Oldtimer, ein Fläschchen aufmachen, wupp… Ex und Hopp… und ein fertiger Oldie steht vor einem.

    Helmut Ebert

  7. Helmut,

    toll geschrieben. Mein erstes Auto Mitte der 70er war auch ein Käfer. Damals freuten sich die Leute tatsächlich noch, wenn einer mit so einem alten Auto ankam. Ganz egal, ob es Käfer, ein 2CV oder R4 war. Das passiert einem heute mit einem 15 Jahren alten Golf ganz bestimmt nicht.

    Ich erinnere mich aber auch an den ersten Versuch, mit dem Käfer, vollgepackt mit Freunden, die Nürburgring Nordschleife zu bezwingen, was allein deswegen ein Erlebnis war, weil ich mit dem schwachen Motor kaum die Berge hoch kam und bei einer Bergabfahrt fast zu einem Kugler führte, als ich eine Farbahnbegrenzung streifte.

    Der TÜV hat dann dem Leben meines Käfers ein Ende gemacht. Grade rechtzeitig, als ich den ersten Firmenwagen bekam. Zu Recht allerdings, denn der Rahmen war total durchgerostet. Es lohnte sich damals nicht, das reparieren zu lassen.

    Wenn ich heute solche Bilder sehe, kriege ich ein echtes Kribbeln. So gerne wie ich … aber da würde meine Beifahrerin ein massives Veto einlegen. Ein altes Auto und dazu einen inzwischen zunehmend männlichen Oldtimer, reicht, meint sie.

    Hartmut

  8. Mein “Erster” war kein Käfer. Und trotzdem, obwohl, als ich nach Deutschland kam Anfang der 80er Jahre die zeit schon abgelaufen war und man kaum mehr welche sah, wenn ich heute mal ein Käfer-Cabriolet sehe, weckt es sofort sehr angenehme Gefühle, ganz anders wie bei anderen Fabrikaten.

    “Schrauben” ja, aber das Cabrio hier, würde sowohl meine handwerklichen Fähigkeiten wie auch meine Geduld überfordern.

    Konstantin

  9. Ach schluchz … ich glaub ich lese nicht richtig. Ein paar Fotos vom Anachronismus deutschen Automobilbaus und schon kriegen hier ein paar ergraute Herren Jugendgefühle.

    Da es sich ja wohl um ein zum Verkauf stehendes Auto eines Detlef bekannten Verkäufers handelt, will ich mich mal nicht weiter auslassen.

  10. Das abgebildete Auto sieht für Interessenten die mit dem Bauch kaufen, natürlich im Moment schrecklich aus. Es hat aber zwei große Vorteile. Bei dem zerlegten Auto kann man in Ruhe prüfen, wo u.U. der Rost drinsitzt oder nicht und man steht nicht unter dem Zeitdruck, wenige Tage oder sogar Stunden vor Ablauf einer z.B. Ebay-Auktion eine Entscheidung treffen zu müssen.
    Trotzdem wartet auf den Neubesitzer noch viel Arbeit. Die ganze Karosse gehört erst mal bis aufs nackte Blech komplett entlackt. Erst dann sieht man wirklich, wo noch Schäden sind, die eingebruzzelten Neubleche wirklich richtig eingepasst sind oder durch das lange Stehen auch schon anfangen zu rosten.
    Grad hier werden die meisten Anfängerfehler gemacht, entwder weil man zu ungduldig ist oder das Budget zu klein ist. Und wenn hier auch alles paletti ist, erst dann sollte man mit dem kompletten Neuaufbau des Lacks beginnen.
    Ob sich das hier abgebildete Auto lohnt zu kaufen, weiß ich nicht. Ein fahrfertiges relativ gutes 1303 Cabriolet Zustand 2 kriege ich heute halt auch schon für um die 10 – 12000 € vor die Tür gestellt. Aber das dürften die Kenner ja bereits wissen und für jemand anderen, kommt das hier abgebildete und geschilderte Auto wohl kaum in frage.

    Harry

  11. Das Cabrio hat mich schon als Studentin fasziniert. 1991 habe ich mir dann den Traum erfüllt und mir ein 1300 Cabriolet Bj. 1966 gekauft. Vor 8 Jahren wurde es komplett restauriert. Das war damals nicht billig, wenn ich aber sehe, was Freunde in all den Jahren für ihre Warzen-Cabriolets bezahlt … und verloren haben, hat es sich unterm Strich mehr als gelohnt. Aber nicht nur finanziell. Zwischen April und Oktober fahre und genieße ich damit jeden privaten und als Architektin auch jeden beruflichen Kilometer und genieße die neidischen Blicke.

    Linda

  12. Käfer sind klasse, ich hatte sicher 10 davon, ferner Kübel, Bulli, 1500S, 411 und 412. Würde gern auf 200PS verzichten und meinen 107 gegen einen Krabbler, natürlich offen, tauschen.

    Gruß
    Willy

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