Frankfurt meets Klassik

Vielleicht hilft es ja, wenn ich zugebe, dass ein Freund und ich von Freitag Nachmittag bis Mitternacht und gestern von der Mittagessenszeit bis Abends um 21.00 Lenzen, an der Pagode eines Bekannten so einiges “Mechanisches” nachrepariert haben, was ein “spezialisierter Restaurierer” in 5 1/2 Monaten nicht auf die Reihe bekam, und nebenbei eine komplette Servolenkanlage mit neuer Lenksäule und am Motor allen notwendigen Aggregaten an- und eingebaut haben…

und das es mir heute irgend wie nicht richtig zumute war, mir altes Blech auf 4 Rädern in der Konzentration anzuschauen, wie es in der gestern bereits eröffneten… ähmm hallo Schatz, haben die hier eine bezahlte Werbung geschaltet?… nein?… also dann in der “Klassikstadt” ohne Link, zu sehen war.

Und trotzdem, nach all dem Trepprauf und Trepprunter durch die ehemaligen Mayfarth – Produktionshallen, bin ich heute Abend auf der Heimfahrt noch einen größeren Umweg über Landstrassen durch die Wetterau gefahren, habe danach unser Biest in die Halle gebracht, mir mal die alten Autochen in aller Ruhe einige Zeit betrachtet und dabei Ruhe gefunden, und so für mich gedacht… Freitag, Samstag waren gar nicht so schlecht.

Update: Dass das letzte Foto in der Gallerie -2- die unsrige Pagode zeigt, sei bei aller Bescheidenheit am Rande vermerkt.

Klassikstadt Klassikstadt.de Mirbach OLdtimer .

28 Gedanken zu “Frankfurt meets Klassik

  1. Herr Kupfer,
    ein netter Bericht, dem ich auch einen gewissen UNterton entnehme. Ich war gestern schon dort und ehrlich gesagt etwas entäuscht. Dafür, dass die Klassikstadt in Frankfurt einen großen weissen Flecken auf der Landkarte mitten in Deutschland ausfüllt und Mainhatten auch nicht grade als Armenhaus Deutschlands gilt, ist das Händlerangebot mit nur einem Händler, ein Newbie (Ex Mirbachverkäufer) mit den paar zum Verkauf angebotenen Oldtimern, echt etwas mager.
    Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
    Michael R.

  2. Hallo Motorblöckchen, hat etwas länger gedauert bis ich als social media Ddept geschnallt habe, dass es nicht “motorblögchen” heisst, wie ich es angenommen hatte und was ja auch richtig wäre, weil diese Möglichkeit direkt mit Freunden des alten Bleches zu schreiben und deren Erfahrungen zu lesen ja eigentlich ein “Blog” und kein Block ist, doch die verwendeten Text und Bildblöcke rechtfertigen den Titel nach erstem Überfliegen ja nun wirklich. Und wirklich noch gefehlt hat es in Frankfurt am Main an einem Platz wo man seinen youngtimer oder Oldtimer sicher vor Wind und Wetter und der Ordnungsmacht einstellen kann und wo er von Freunden begleitet wird.Ein solches “Traumgaragenareal” mal der Rhein- Main Szene anzubieten.
    Wie immer wird es auch einen Nachteil haben, die schönen Strich Achter und andere Schätzchen verschwinden aber dann aus dem alltäglichen Stadtbild und das wäre schade, den das pure Design eines Youngtimers neben dem nur mehr aus Zitaten bestehenden aktuellen Markenmodells zu sehen, das weckt doch erst jene Melancholie, die einen dazu treibt diese Idee in den kopp zu kriegen sich eine solche Zeit und Geldfressende Passion zu erlauben.

  3. Das hier ein schönes historisches Gebäude wieder saniert wurde und überhaupt eine neuen Verwndung gefunden hat, ist immer was schönes. Die neuen Eigentümer haben sich bestimmt viel Mühe gegeben und einiges Geld investiert. Nur was in der Klassikstadt vorgestern und gestern zu sehen war, ist doch noch – sehr dürftig. Bereits der 1. Stock ist nur zum Bruchteil vermietet und ab da bis in den 4 Stock herrscht quasi Leere. Obwohl die Initiatoren in den letzten 3 Jahren in ihrer Webseite voller Optimismus waren und durch die einjährige verspätete Eröffnung viel Zeit für die Vermarktung hatten, scheint das tatsächliche Interesse von regionalen Handwerksbetrieben mit spezialisierten Dienstleistungen für Oldtimer und vor allem Oldtimerhändlern mit einem interessanten sehenswerten Fahrzeugangebot, wovon es nicht wenige im Großraum gibt, sich dort fest zu etablieren und zu präsentieren, erstaunlich gering zu sein.
    Wie mein Vorschreiber richtig anmerkte, “was nicht ist…”
    Bastian

  4. Frankfurt hat eine großartige Industriegeschichte und wenn man so will, kein einziges richtiges Technikmuseum. Die historischen Mayfarth Gebäude wären vor Jahren nicht nur hierfür der ideale Standort gewesen, sondern auch die Sammlung Rosso-Bianco von Peter Kaus hätte hier eine feste Heimat gefunden und wäre nicht wie leider geschehen, in alle Winde zerstreut worden. Hier mal der Artikel von Prof. Wolfgang Giere:

    http://www.fitg.de/downloads/journal/fitg20060903.pdf

    Frankfurt ist davon, eine “Klassikstadt” zu werden noch weit entfernt.

  5. “Dafür, dass die Klassikstadt in Frankfurt einen großen weissen Flecken auf der Landkarte mitten in Deutschland ausfüllt und Mainhatten auch nicht grade als Armenhaus Deutschlands gilt, ist das Händlerangebot mit nur einem Händler, ein Newbie (Ex Mirbachverkäufer) mit den paar zum Verkauf angebotenen Oldtimern, echt etwas mager.”

    Wie nennt der sich jetzt, Mirbach Mitte?

    Ich frag mich wirklich, woher solche Jungs den Mut nehmen, so eine riesen Kiste hochzuheben. 10 Millionen sind (wenn die Zahl mal nicht wie branchenüblich überzogen ist) schon eine Hausnummer und nur so aus Spaß an der Freude, haben die die Klassikstadt bestimmt nicht aufgemacht.

    Aber besser so, mit den Millionen eine wirklich schöne denkmalsgeschützte Industrieimmobilie am Leben erhalten, als Luftgeschäfte mit Giftpapieren zu betreiben.

    Ich werd mal demnächst hinfahren und mir alles anschauen.

    Michael :-)

  6. Ich war am Samstag da und muss sagen, so richtig wohlgefühlt habe ich mich dort nicht.
    Aber vielleicht lag es auch nur daran, dass mir mit meinem 22 Jahre alten Mercedes W 126 die Einfahrt auf das Gelände verwehrt wurde.
    Begründung: “Das Gelände ist nur für Oldtimer reserviert und im Übrigen ist alles besetzt”.

    Eigentlich wollte ich da schon wieder nach Hause fahren. Habe mich dann durchgerungen und den W 126 auf einem der ca. 500 m entfernten trostlosen und verlassenen Speditionsgelände abgestellt.

    Als ich dann nach 5 Minuten Fussmarsch auf dem Hof der KlassikStadt ankam und dort sehen musste, dass dieser vollgestellt mit schwarzen Audis, MBs und Hausfrauenpanzern der Neuzeit war, war meine Laune zu dieser Art der KlassikStadt auf dem absoluten Tiefpunkt.

    Waren wahrscheinlich alles potentielle Kunden aus der benachbarten JuppieBankerStadt.

    Ja Leute so wird das nichts. Aber Übung macht den Meister und vielleicht wird’s irgendwann ja nochmal was.

    BMB

  7. Mangels einzugsfreudiger Oldtimerbetrieben stehen in der Klassikstadt ersatzweise von einschlägig bekannten Exotenhändlern ja schon eine Menge Autos aus. So weit ich gestern sehen konnte, hat Ferrari Ulrich dort auch ein paar Autos hingestellt, worunter aber nur ein echter Oldtimer war. Ich bin zweimal dran vorbeigegangen und habe mich nur gewundert, das immerhin am Eröffnungstag der Ferrarishop wohl geschlossen war.

    Wenn es den Klassikstadt – Machern nicht gelingt, da wirklich ein begehbares größreres Angebot an Oldtimernhändlern hinzuziehen, wie etwa in den Meilenwerken, wird es dort ziemlich “ruhig” bleiben. Nur um mir die Füße auf 4 Etagen abzulaufen um ein paar eingemottete Autos hinter Glasscheiben anzuschauen, werde ich mir den Weg sparen.

  8. Na Leute, nun seid mal nicht so negativ. Erstens sollte man jedem dankbar sein, der sich traut, ordentlich zu investieren. Zweitens fehlt dem Rhein-Main-Gebiet tatsächlich genau so ein Treffpunkt. Mal sehen, wie die in Rüsselsheim aus dem Quark kommen, da ist ja wohl Ähnliches geplant. Die Nummer mit dem nicht eingelassenen 126er finde ich auch schräg, zumal in den Glasboxen auch jüngere Fahrzeuge eingestellt sind. Ist aber wohl eher übermotivierten Helfern zuzuschreiben als den Machern. Und was das Thema Leere angeht, so sollte man den Dingen ein paar Monate Zeit lassen. Ich war vor einem halben Jahr im Stuttgarter Meilenwerk, da waren einige Zeit nach der Eröffnung auch noch ziemlich viele leere Quadratmeter… Ich drücke dem Projekt jedenfalls die Daumen – auch wenn ich nicht für 180 € im Monat eine Box mieten muss ;-)

  9. In der Oldtimerbranche herrscht seit langem der Glaube, sobald Oldtimer drauf steht, wird der Inhalt finanziell ein Selbstläufer. Das war in Berlin mit dem ersten Meilenwerk so und nicht anders als mit den vielen Kopien die später entstanden sind. Es gab noch vor ein paar Jahren auf der Hanauer Landstraße eine ähnliche denkmalsartige Liegenschaft, allerdings durch ihren Hallencharakter und ihre Lage inmitten der Automeile wesentlich besser für einen solchen Zweck geeignet als die Mayfarth-Gebäude, wo sich die Investoren darum gestritten haben, Martin Halder inklusive, wer dort als erster ein Frankfurter Meilenwerk in den Sand setzen darf.
    Dass auch hinter den Fassaden selbst eines Beliner und Düsseldorfer Meilenwerks inzwischen häufige Mieterfluktuation und Komplettrückzug (Thiessen Hamburg) regieren und ein Eigentümer wie Nils Lange wahrscheinlich graue Haare bekommt, merkt der gemeine Oldtimer-Enthuasiast der dort gelegentlich vorbeikommt, nicht.

    Herr Zachert von Mirbach hatte es als erster mal ehrlich ausgesprochen, krisenbedingter Umsatzrückgang um 30%. Ich lege sogar noch mind. 20% obendrauf.
    http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1643903/Kapitalanlage-Garagengold-gewinnt-an-Wert.html

    Wenn die neue Bude in Frankfurt nur 50% Leerstand 2 Jahre mit sich herumschleppt, sind das schon mal 100% Ausfall einer Jahreseinnahme. Hoffentlich haben die Eigentümer genügend Speck auf den Rippen, denn es wäre schade drum hier in Frankfurt.

  10. @ Volker,

    die Kommentatoren beurteilen die Klassikstadt doch nicht negativ, sondern schildern halt ihre Eindrücke und aus ihrer Sicht die zweifellos noch vorhandenen Defizite und Bedenken.

    Auch ich sage ganz offen: Ich kenne alle 3 Meilenwerke und auch ich habe mir gestern ehrlich gesagt mehr versprochen. Wahrscheinlich aber kennen die einschlägigen Oldtimerhändler und Fachbetriebe, die für so einen Standort in frage kämen den Markt und sagen sich, die potentiellen Käufer und Auftraggeber für REstaurierungen, kommen mit oder ohne Repäsentanz in der KS auch so zu uns.

    Trotzdem finde ich nicht schlecht, gelegentlich mit dem Oldie mal dort vorbeizufahren, nen Latte zu sich zu nehmen und einen kleinen Rundgang zu machen.

    Rainer L.

  11. Also gut. Ihr habt mir jetzt fast ausnahmslos einen Besuch der Klassikstadt so nachhaltig und überzeugend ausgeredet, dass ich mich entschlossen habe, mir die Klassikstadt selbst mal anzuschauen.

    :-)

  12. Ich habe am Samstag auch mal einen Blick in die Klassikstadt reingeworfen.
    Also ich habe dort weder eine richtige Mechanikwerkstatt noch eine Karosseriewerkstatt entdecken können. Hinten wo die beiden Pagoden aufgebaut waren, raubte mir ein gut gedresster Herr jede Illusion hinsichtlich der Zugehörigkeit zum Kreis der Pagodenbesitzer. Als ich ihm “spaßeshalber” sagte, mein Auto sei grad auf dem Weg von den USA hierher, hätte er es am liebsten gesehen, das Auto am besten sofort und ohne Umweg zur ersten Zustandsbegutachtung zu ihm, zum Spezialisten zu bringen. Ich will mich nicht weiter über Details auslassen, aber wenn man zwei alte Benze in den letzten 10 Jahren von Grund auf neu aufgebaut hat und jede Schraube kennt, kennt man auch den Unterschied zwischen der Gilde der echten, alten Schrauber die auch noch selbst mit dem Blaumann an den Autos stehen und den Newbies der Retaurierungsbranche, die auf ungduldige und es eilig habende und vor allem gut zahlende Scheckbuch-Enthusiasten warten, inzwischen doch sehr genau.
    Für mich hat die Klassikstadt jedenfalls einen Touch der mir auch auf Oldtimermessen immer ein unangenehmes Kribbeln verursacht und mir nur sagt, dort nicht hinzugehören. Aber wie heißt es? Jedem Tierchen sein Plessierchen.

  13. Die Ankündigung einer neuen Porsche-911-Classic Schrauberbude ließ mich am Samstag auch mal gen Frankfurt steuern. Interessant finde ich die Preisliste der Fa. 911-Classic. “Bei der Restauration eines 911er (69-73) kommen noch Restaurationskosten in der Größenordnung von 10.000-80.000 EUR hinzu. Für einen vollrestaurierten 911er (69-73) im Zustand 1- muss man zwischen 69.000-119.000 inkl. des Fahrzeugpreise rechnen.”
    http://www.classic911.de/classic911/preise_%26_modalitaeten.html
    Schreck laß nach. Offenbar sind diese “Zustand-1″ Leute die Zielgruppe solcher Oldtimer-Locations. Deshalb ist mir dummem Geiz-ist-geil-Porschebesitzer 911S / 2,4/ 1974, der nur mit der Hälfte des genannten Budgets sein Auto voll durchrestauriert auf Zustand 2,25 brachte, der Appetit auf Autos die größtenteils nur wie im Zoo hinter Glassheiben zu begaffenen sind und die Häppchenküche in der Klassikstadt vergangen.

  14. Autos die größtenteils nur wie im Zoo hinter Glassheiben zu begaffenen sind”

    Wohl eher “gläserne Särge”

    :-)

  15. Die pösen reichen Menschen, die hier viel Geld ausgeben anstatt schön für die Abkömlinge zu sparen oder es in die Schweiz zu tragen.
    Pöse, pöse, pöse. Zu Poden mit ihnen!

  16. Betrifft “Herr W. aus M.

    Ich brauche ein Tool, welches Kommentare mit zu ironischem Unterton automatisch dämpft und aus 0 % Zustimmung 100 % macht.

    :-)

  17. Ein Zoo und “gläserne Särge”, /8 und andere Schätzchen die lieblos weggesperrt werden und man nicht mehr im Straßenbild bewundern kann. …

    Mir kommen die Tränen.
    Allein: ich weiss noch nicht genau welche.

  18. ja ja so isses, pöse pöse Pupen, Pänkster, Werpies, Immopilienhaie und andere Verprecher die ohne sich die Finger schmutzig machen zu wollen Oldtimer kaufen und dann noch -igittigit- Zustand eins Autos wollen, wahrscheinlich steckt da der pöse pöse Ackermann wieder dahinter, der Weltuntergang kommt immer näher…………………

    Ironieaus:
    Mir hats gut gefallen, ich hoffe, dass die das schaffen, und ich Sonntags dorthin zum Frühstücken fahren kann (sind ja nur 14km von mir weg).
    Das die eine Klientel mit gefülltem Geldbeutel ansprechen ist doch klar und logisch, würden Sie die Schwarzfingernagelfraktion ansprechen könnten sie gleich Insolvenz anmelden. Ich drück den Initiatoren kräftig die Daumen. Detlef gib doch mal als Suchkriterium noch “Nörgelblöcken” ein, das erhöht den Zugriff!

  19. Pingback: Die große Mutter aller gläsernen Schreine Frage

  20. Natürlich ist es schön, in Frankfurt mal so einen konzentrierten Oldtimertreffpunkt zu haben. Aber ganz offen, das Flair der Meilenwerke, wo eben die vielen Autos mehrerer Händler nebeneinander übersichtlich in den riesen Hallen stehen wird die Klassikstadt allein wegen ihrer ungünstigen räumlichen Eigenart niemals bekommen. Ich bin auch mal gespannt, wie es sich dort weiterentwickelt. Zum Oldtimer Frühschoppen war ich bisher schon ein paar Mal in der bestimmt nicht weniger schönen alten Heine-Fabrik in Offenbach. Kann ich für die Sommermonate nur empfehlen.

  21. Ich war angenehm überrascht von dem Fahrzeugangebot der Fa.Pyritz. Die sehr nette Frau Pyritz kommt wohl von der Fa.Mirbach und hat dort bis zum großen Knall einige Jahre Oldtimer verkauft. Ganz im Gegensatz aber zu Mirbach bietet sie relativ erschwingliche Oldtimer auch schon für um die 20000 € an. Irgend wann werde ich mir die Klassikstadt noch mal in Ruhe anschauen.

  22. Vorab, ich würde niemals 250 km extra in ein Meilenwerk fahren. Die 25 Kilometer am Wochenende habe ich auf mich genommen.,Ich wollte doch mal selbst sehen wollte, was an der Klassikstadt so faszinierend ist? Nach dem ich 2 Stunden durch die einzelnen Etagen getrottet war, hatte ich keine Antwort darauf.

    P.S. Zum Glückfür mich wurde ich am Ende durch einige sehenswerte Oldies im Hof etwas entschädigt. Besonderen Dank deshalb auch für die Fotos.

  23. Tja, irgendwie war das ja doch schon sehr interessant – und für ein Sonntagmorgenfrühstück, wie Gerd sagt, bestens geschaffen … man sieht allerdings bestens, wie die Dalloarzeichen in den Augen der Anbieter glänzen … die Zielgruppe ist immer dieselbe … TechnoKlassica, Retroclassic, Meilenhäuser etc . etc. … überall stehen die aufpolierten und/oder mäßig restaurierten Hochglanzveteranen(fahrzeuge) und sind dazu bestimmt, mit ihnen kräftig Cash zu machen … irgendwann merkt das auch der Blödeste Yuppie … ein Fahrzeug hat mir besonders gefallen, ein 300 D Adenauer in unberührtem Zustand aus irgendeinem Südstaat der USA, rostig, aber rüstig, vom Wind andgestrahlt und alle stark patiniert, aber die Technik gemacht … wers glaubt … so was darf m.E. 8k kosten, dann wird es interessant für den Privatmann, der das Ding bestmöglich konserviert und für die nächsten 20 Jahre eine rollende Restaurierung betreibt … aber unter 40 ist da sicher nichts zu machen …

    Gehen wir also gemütlich frühstücken … und schauen wir den Herren Nobelrestaurieren auf die Finger … ein wellenfreies Stück neu verchromten Bleches habe ich nicht gesehen ….

    Ulrich

  24. Ich bin gestern mal durchgelaufen. “Eröffnung” heißt mich für mich eigentlich, ab dem Tag ist die Bude offen, dort läuft und man erlebt dort das, wozu sie dienen soll. Fehlanzeige. Der Ferrari-Laden war leergeräumt, im Swizöl-Laden war außer ein paar Werbeplakaten von der Eröffnung nichts zu sehen und die ganze Klassikstadt machte auf mich einen ziemlich unfertigen, ungaren Eindruck. Wenn das ein Publikumsmagnet werden soll, haben die Macher aber noch eine Menge Hausarbeiten zu erledigen.

  25. Ich war am Mittwoch auch mal dort. Erst hab ich geglaubt, Mittwochs sei vielleicht wegen Bauarbeiten Ruhetag. Die ganze Klassikstadt ist von oben biis unten noch eine einzige Baustelle. Das vor 4 Wochen muss wohl so eine Art Noteröffnung gewesen sein. Ob das der große Wurf wird, wage ich mal zu bezweifeln.

  26. Pingback: 10.08.2011: Der clevere Marc Baumüller

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