170S A Cabriolet 1951… Dunkelrotstich II

Ich finde es ab und an erstaunlich, wie leicht man mit Blogs lügen oder falsche Eindrücke erwecken kann, wenn man einfach relevante Informationen rauslässt.

Aber diese Geschichte war doch toll, oder?

Und tatsächlich bildet die Geschichte ja auch einen Teil der Realität ab. Der andere Teil ist nicht so optional für mich, aber dafür um so erfreulicher für meinen Freund Andreas. Der hat sich nämlich seinen Traum großer Jungs erfüllt, nicht ich. Und letztlich habe ich was davon, denn mein Zittern war nicht geringer wie das von ihm, als das Cabriolet, eines von nicht mal mehr 200 existierenden, in die Sterngarage rollte.

Eine alte Strassenkarte von Anfang der 60er Jahre deutet darauf hin, dass das Cabriolet damals entweder noch in Deutschland zugelassen war oder ein amerikanischer Besitzer damals eine Tour durch Old – Germany machte.

Aber wie die Experten unschwer erkennen können, bricht ein betriebsames Jahr 2011 an, ok, ich bin mir im klaren darüber, auch zur Mille Miglia 2012 wird’s wohl noch nicht so weit sein, die Spuren der 59 Jahre langen Umwandlung von Eisenoxid in den ursprünglichen Aggregatzustand ab Werk, in schön dunkelrot lackiertes Eisen, wieder hinzukriegen. Aber das Auto, das letzte Mercedes-Benz Modell mit den klassischen Elementen der alten Kompressor – Mercedese mit den langgezogenen vorderen Kotflügeln, ist es wert.

Update 23.02.2016

Hier fürs Erste mal ein paar Fotos aus der heißen Phase 2011, als einem der Rost eimerweise entgegenkam und ich ehrlich gesagt manchmal meine Zweifel hatte, dass mein Freund Andreas das durchhält… (weitere Fotos folgen)

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24 Gedanken zu “170S A Cabriolet 1951… Dunkelrotstich II

  1. Pingback: Dunkelrotstichhaben

  2. Ich habs doch geahnt. Jauuuuuul. Na dann aber ans Werk, damit die ersten Fahrten nicht tatsächlich erst zum 105. Geburtstag stattfinden.

    Klaus H.

  3. Hallo ihr glücklichen.

    … ganz klein wenig Neid … aber nee, so viel Arbeit. Nee nicht noch Mal.

    Viel Glück und Spaß

    ARON diCabrio

  4. Hi,

    ich schau mir sowas an, wenn es, schön geputzt, auf irgendwelchen Treffen herumsteht. Später genieße ich dann die Servolenkung, die Kraft der acht Töpfe, nehme einige Kurven dynamisch und freue mich, das es funktioniert.
    Taucht so eine Nostalgieschüsse vor mir auf, überhole ich lässig und gebe meiner Bewunderung mit dem Daumen nach oben, Ausdruck.

    Gruß
    Willy

  5. Habt Ihr auch schon ein paar geeignete Buchen im Wald ausgespäht und ne Kettensäge gekauft? Da ist doch ziemlich viel morches Holz dran, denke ich.

    Ansonsten natürlich ein super Auto für das man(n) mal ein paar Samstage Sportschau opfern kann.

    Karlheinz

  6. Glückwunsch dem Halter zum “neuen” Auto. Wenn alles zerlegt ist, sieht es sicherlich noch viel schlimmer aus. So ein Objekt im Zustand 5 zu beginnen, da gehört aus meiner Sicht viel Mut und eine Menge überflüssiges Geld dazu.

    Ich bin schon gespannt auf weitere Fotos von der Restaurierung!

  7. Sieht alles viel schlimmer aus, als es ist. Wenn mal der Schrott weg ist und die relativ leicht durchführbaren Blecharbeiten gemacht sind, sieht die Sternwelt schon wieder anders aus.

    Wenn Ihr das Forum noch nicht kennt, hier werden Sie geholfen:

    http://www.170v.de/forum-dokumentationen.htm

    Ich bin leider zu weit weg, Waldkirch, sonst hätte ich Euch sehr gern ein paar praktische Tips geben können. Bei Fragen, siehe meine E-Mail.

    Berthold

  8. Berthold,

    danke. Nicht nur diese Resto-Doku hatten wir uns schon lange angeschaut, bevor Andreas gesagt hat “top die Kiste gilt”. Aber für Tips sind wir immer dankbar. Ich melde mich bestimmt mal.

    :-)

  9. “Wenn er das durchhält und und Herzkammer- und Geldbeutelflimmern hinkriegt,”

    Wenn, kommt es meistens in umgedrehter Reihenfolge. Bei MVC Treffen sieht man diese A – Kabriolets gelegentlich. Sie sehen schon toll aus.

    Macht nur um Gottes Willen keine totale Resto und erhaltet so viel wie möglich von dem sichtbaren alten Charakter des Autos. Aber wem sage ich das?

    Daumendrück, Stephan

  10. Pingback: 20.02.2011: Kriegssouvenir Typ 320 – 1942 – Cabriolet

  11. Hallo,
    da scheint es ja noch mehrere zu geben,die vom 170SCA infiziert sind.Besitze auch einen Bj.49 u.habe einen fast 7 J.restauriert.Bericht s.unter http://www.170v.de
    Seid 5 Mon.versuche ich die von den 830 Stck.bebauten soviel wie möglich zu finden u.zu katalogisieren.Habe mittlerweile ca.125 Stck.
    zusammen.Sollte jemand noch Fzg.kennen,bitte weiterleiten an mich.Es werden keine pers.Daten sondern nur folgende benötigt:
    1.Karosserie-/Herstell-Nr.
    2.Fahrgestell-Nr.
    3.Bauj.
    4.ein Foto
    Später möchte ich die Liste dem MVC u.Mercedes Classic zV.stellen.
    ES Grüßt “mit öligen Fingern”
    vetteran Günter

  12. Hab noch etwas vergesse:
    bitte um Zusendung Pos.1+2,
    wenn außerdem noch ET fehlen,habe noch so einiges ,
    auch kompl. Leder in Braun.
    Fertige auch sämtl.Holzteile(Modellbauer),Außenspiegel für 170/220,190SL,Innenspiegelhalter für 170 Limous.
    vetteran49

  13. Hallo Detlef, Schoenen Gruss aus Boston. Ich kenne den Wagen als er noch in der Scheune in New Hampshire stand. Haette ihn fast selbst mal gekauft. Der letzte Vorbesitzter war eine Deutscher Auswanderer der noch bei Mercedes gelernt hat. Melde dich mal. Ich habe noch andere Fotos von dem Wagen. Habe uebrigens den Selben in besseren Zustand auch marron. Gruss Volker

  14. Ich wollte mich nur mal nach dem momentanen Befinden des schönen Cabriolets erkundigen.

  15. Pingback: Transatlantischer Konsens in Geschmacksfragen | MotorBlöckchen

  16. Ist ja nun schon eine Zeitlang her. Kann man vielleicht mal was über das Restoergebnis erfahren und gar ein Bildchen des Dunkelroten sehen?

  17. Claus,

    hast ja recht. Ich habe deshalb oben im Beitrag ein kleines “Update” mit einer neuen Galerie aus der heißen Phase in 2011 gemacht. Weitere Fotochen folgen. Versprochen.

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