GeDOX’ter Oldtimer-Fond III: Classic Car Fund

Ich habe einen Flyer für einen Oldtimer – Fonds von der Retro Classics mitgebracht, den ein Ex – Deutsche Bank Investment Manager kreiert hat, bei dem ich vor einem Jahr klar gesagt hätte: Finger weg. Ein befreundeter Banker hatte mir den Tip gegeben: “Vollgas voraus, neuer Fond setzt auf alte Autos”  

Das schauste Dir doch mal an, sagte ich mir, als ich vergangenen Freitag mit 28 Gleichgesinnten im dahinschwebenden Neoplan Bus gen Stuttgart fuhr, um auf der Retro Classics neben poliertem Edelschrott, in Halle 3 / A  live zu sehen, wer da ab… pfff… 100 Euro, “börsennotierte” geDOX’te Fondbeteiligungen anbot.

Der „Classic Car Fund – eigenen Angaben zufolge der weltweit erste und bisher einzige seiner Art – investiert gezielt in alte Automobile. Das Produkt wurde vor dem Hintergrund des beachtlichen Wertzuwachses lanciert, den so genannte „Vintage Cars” in den vergangenen Jahren erzielen konnten…”    Der Fonds wird von Filippo Pignatti betreut, der selbst ein ausgeprägtes Faible für Oldtimer und deren Historien hat und das neue Investment-Vehikel als einen „non-elitären Ansatz” betrachtet, um in diesen Boom-Sektor zu investieren. „Wir möchten komplett transparent sein, weshalb wir uns für ein Listing an der Börse entschieden haben…”

Filippo Pignatti Morano di Custoza ist zwar so wie er mir gegenübersaß, ein taffer, echt sympathischer Typ, aber ich mach‘s kurz: Erst mal von wegen “der weltweit erste…”, Filippo Pignatti & Partner haben zumindest ihre Hausauf-gaben nicht gemacht, bevor sie solche Altersheimargumente verwendeten.  Hätte er hier mal mitgelesen, wüsste er, was für einen alten Hut er da hervorgeholt hat.

Zuerst dachte ich noch, er hat nur begrenzt Ahnung von dem, was er da anfangen will und seine vermeintlichen Erfolge als Investment-Banker sind keine Garantie, dass er in diesem Marktumfeld tatsächlich erfolgreich ist,  Irrtum, denn spannend wird es auf der Webseite Classic Car Fund unter “Strategie”. 

“The Fund will, under normal circumstances, invest an average of about 70% of the Fund’s assets in Classic Cars, the weighting may be changed in the reasonable opinion of the Investment Manager…”

Frei übersetzt heißt das: Unter normalen Umständen wird der Fond im Durchschnitt etwa 70% des Fondsvermögens in Classic Cars invetieren. Falls der Investment-Manager der begründeten Meinung ist, kann die Gewichtung geändert werden.

“In addition, some of the Classic Cars held in the portfolio of the Fund may be lent to museums, film studios, private exhibitions, etc. The income generated by such Lending Activities will only ever favour the Fund…”

Na ja, ob mit dem Verleihgeschäft der “Classic Cars” an Film-Studios und Ausstellungen Geld zu verdienen ist..?

A particular focus will be laid on equities of the automotive industry and closely related industries including precious metals…” 

Frei übersetzt heißt das:  Ein besonderer Schwerpunkt wird auf Aktien von der Automobilindustrie und verwandten Branchen verlegt werden, darunter Edelmetalle.

“In addition, the Investment Manager may invest on an ancillary basis, in various assets, including derivatives and futures, which may be designed to minimize risk or for hedging purposes. The Fund may also have residual cash balances invested in deposits, money market instruments and shares or units in money market funds.”

Frei übersetzt heißt das: Darüber hinaus kann der Investment-Manager (Anm.: „falls er es für erforderlich hält“) in verschiedenen Vermögenswerten, einschließlich Derivaten und Futures, investieren, die zu Absicherungszwecken zur Minimierung des Risikos dienen. Der Fonds kann Liquidität auch in Geldmarktinstrumente und Anteile an Geldmarktfonds investieren.

So richtig spannend aber wird es, wenn man sich dann den 89-seitigen Fonds – Prospekt herunterlädt, Gott sei Dank deutschsprachig, wo es… ups… heißt:

Anlageziel und Anlagepolitik des Segments „The Classic Car Fund“: Die Kreditaufnahmen dürfen 200 Prozent des Nettofondsvermögens nicht übersteigen. Maximal 49% des Segmentvermögens dürfen in andere Investmentunternehmen investiert werden…“

Kreditaufnahmen… womöglich Leveragen…? Hier wird klar, der ganze „Classic Car Fund“ ist ein “Segment”… einer unter vielen anderen Fonds der Minerva AG.

“Diversifizierung”… ok, als Absicherunginstrument für vorhandene Portfolios, früher nannte man das “Vermeidung von Klumpenrisiken” oder “Geld ist wie Mist, man muss es breit streuen”, ob das Jeti und Pleti aus Hall 3 in Stuttgart setteln, was das ist… stirnrunzel… und dann kam’s knüppeldick.

Als eine der wenigen in Europa tätigen Fondsgesellschaften verfügt Minerva Investments in der Unternehmensgruppe über eine eigene Verbriefungsgesellschaft – Minerva Structured Products S.A.

Verbriefung (englisch: Securisation) bedeutet die Schaffung von handelbaren Wertpapieren, deren Performance an die Entwicklung von Vermögenswerten als Basiswert gekoppelt ist. Als Vermögenswerte kommen dabei insbesondere Forderungen, Derivate-Managed Accounts, oder Commodities in Frage. Die Vermögenswerte können dabei entweder statisch sein, oder dynamisch im Sinne eines aktiv bewirtschafteten Index.

Besondere Beliebtheit erfährt die Verbriefung von Vermögenswerten seit der letzten Revision der EU-Investmentfondsrichtlinie. EU-konforme Investmentfonds dürfen weiterhin nicht in Edelmetalle, managed accounts und eine ganze Reihe anderer Vermögenswerte investieren, allerdings ist es ihnen gestattet in Wertpapiere zu investieren, deren Entwicklung an Vermögenswerte gekoppelt und durch Vermögenswerte besichert ist, welche als direktes Investment verboten sind. Ein Investmentfonds kann durch die Verbriefungstransaktion also indirekt von der Performance von Vermögenswerten profitieren, die ihm als direktes Investment verboten sind.”

Na klickts? “an Vermögenswerte gekoppelt, deren Entwicklung…” usw., klingt für mich nach astreinen, strukturieten Wertpapieren… Lehman – Zertifikate und solches Zeug.

Also für diese spezielle Anlageform von High-Risk-Investments meine  ich, ist die Halle 3 der Retro Classics wohl nicht der richtige Ort, sich zu präsentieren.

Skepsis ist  deshalb gar kein Ausdruck. Ich finde, Grund genug, den Classic Car Fund demnächst vielleicht doch mal einem richtigen Säuretest zu unterziehen und bis mal ein paar Fragen beantwortet sind, wie bei anderen Oldtimer – Fond – Angeboten auch, wie oben schon nur raten: Finger weg.

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26 Gedanken zu “GeDOX’ter Oldtimer-Fond III: Classic Car Fund

  1. Das war doch nicht anders zu erwarten. Der VDA hat einen idiotischen aktienindizieähnlichen DOX geschaffen und Geschäftemacher nutzen die Gunst der Stunde, damit Geld zu sammeln.

    Dieser Fondsanteil sieht mir eher nach einem reinrassigen Wertpapier aus. Von daher müsste hier das Wertpapierhandelsgesetz greifen. Ob dann die Fondsanteile einer Lichtensteiner Gesellschaft in Deutschland so im Straßenverkauf angeboten werden dürfen, wage ich zu bezweifeln.

    Auch finde ich interessant, daß in dem maßgeblichen Prospekt nirgendwo etwas darüber steht, von wem und wo die die gekauften Oldtimer verwahrt werden? Stehen sie vielleicht bei Herrn Pagnatti in seiner Garage?

  2. Detlef,
    mit einem so tollen Auto würde ich bei dem super Wetter lieber rausfahren, als Menschen die es ohnehin nie begreifen, vor Reinfällen mit einer so offensichtlichen Schrottanlage zu schützen. Es sei denn, sie zahlen gut dafür.

    Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. … (Einstein)

  3. Bezüglich diesen Bericht, möchte ich als Fonds Manager dieses Fonds, folgendes erklären:

    “The classic car fund”, würde gegründet um den Kleinanleger die Möglichkeit zu geben in den Oldtimer Markt zu investieren, wenn der Anleger seinen Depot eine Diversifikation anbieten will, sowohl für den Grossanleger, der selbst sicherlich einen oder mehrere Oldtimer hat, um in etwas zu investieren dass er kennt und versteht.
    Diese Anlage kann mann über die Börse Hamburg tätigen, wo unserer Fonds nach Überprüfung des Bafin gelistet ist.

    Bezüglich das Schreiben von Detlev, denn ich nicht kennen und auch nicht weiss wer er ist, möchte ich dies erläutern:
    1. Detlef, welcher Detlef, Leute die ohne Nachname schreiben oder mit Nickname, sind immer sehr laut und wissen alles
    2. meine Name wurde nur richtig geschrieben, NUR beim copy und paste des Textes von Fondsprofessionell, scheint wohl eine Mode zu schein in Deutschland “copy & paste” , ansonsten ist mein Name immer falsch geschrieben
    3. Investment Banker, bin ich nie gewesen, aber Private Banker seit über 15 Jahren schon, grosser Unterschied
    4. bezüglich der “Erste Fonds” in dieses Art, hat Detlef sicher seine Hausaufgaben gemacht, aber hat sicherlich keine 1 in dies erhalten, denn in seinen Bericht über Nick Mason (IGA Fund) würde wieder “copy & paste” genützt vom Bericht der Süddeutsche Zeitung und in diesen Bericht vom 05.03.2011 steht “der geschlossene Fonds ist auf sieben Jahre angelegt und soll in diesen Monat noch starten.”
    http://www.sueddeutsche.de/geld/oldtimer-als-geldanlage-pink-floyd-und-die-tollen-autos-1.1068143

    The classic car fund wurde am 13.01.2011 gegründet.

    Als Profi in diese Markt, können Index, im Oldtimer Bereich kann nur über höchstens 30-35% von Oldtimer berichten, die restlichen % von Oldtimer, werden nicht über Auktionshäuser oder öffentliche Märkte verkauft. Deswegen sagen dies wenig im Bezug auf die Wertsteigung der Young – Oldtimer, z. B. wie würde der Index für die Peugeot 504 der 80 Jahren ausschauen, nach den Verkauf des 34-jährigen Peugeot 504 von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der Anfangs März für 2.3 Millionen Franken verkauft worden ist, solch ein Auto hat ein Marktwert von 3.000 Franken heutzutage. Deswegen überlassen ich jeden, von wo er seine Finger weg lassen soll, oder besser gesagt seine Augen.

  4. Hallo Herr Pignatti,

    können Sie sich nicht mehr an unser Gespräch am Freitag 11.03. erinnern? Das kann durch den Messerummel ja gut sein. Aber ich bins, Detlef Kupfer, dem Sie kurz danach am 16.03. ein E-Mail schickten um eine Adresse zu erfahren. Erinnern Sie sich jetzt?

    Kleine Hilfe:

    http://motorbloeckchen.com/?page_id=29

    Schön, dass Sie hier kommentieren. Nach intensivem Studium Ihres Fonds-Prospektes bestehen außer den im Beitrag genannten, noch einige offene Fragen. Die gehen diese Woche an Sie heraus und ich bin gespannt auf Ihre Antworten.

    Bis dahin können Sie sich ja mal den Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung durchlesen, wo grob aber treffend beschrieben ist, warum die BaFin Prüfung Mumpitz ist, Augenwischerei, und was Fachleute aus der Fonds-Branche davon halten:

    http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc~E10DBAAEAB0E04F5D903481C9914695F8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Bis bald.

  5. Die in einem Bloomberg-Artikel sogar verlinkte “Börse” in Deutschland ist nichts anderes wie die Zweitmarktbörse für Fondanteile.

    http://www.bloomberg.com/news/2011-02-04/car-fund-seeking-bugattis-1-6-million-vase-in-attic-art-buzz.html

    http://www.zweitmarkt.de/start/home.html

    Hierüber bieten größtenteils Kapitalanleger Fondanteile an, die von den Fondsgesellschaften aus verschiedensten Gründen nicht mehr zurückgekauft werden (können).

    Ich kenne die Details nicht, aber alleine die Aussage, den Classic Car Fund wie einen Kunst Fond aufziehen zu wollen und dazu mit Käufen und schnellen Wiederverkäufern, klingt mir wie so ein Day-Trading Modell für Spielhallenbesucher.

    Die Skepsis ob so was funktioniert, teile ich.

  6. Mir verschließt sich der tiefere Sinn eines solchen Fonds. Wenn ich in Oldtimer investieren will, kaufe ich einen.
    Gruß

    Klaus

    P.S.: Detlef, lies mal bitte drüben über meinen Dowidatschrank, vllt. hast Du etwas darüber.

  7. @Klaus,
    dafür müssten die Anleger sich erst mal für Oldtimer interessieren.
    Ich glaube diese Fonds zielen auf die ‘Gewinngeilheit’ der Anleger, denen in ihrer Unwissendheit, jedes Mittel recht ist. Da die Initiatoren keine hohen Strafen zu befürchten haben, aber ihr ‘Schnitt’ gewaltig ist, lockt die Versuchung sich an der Blödheit anderer zu bereichern.
    Wie ein Banker plötzlich von der Oldtimererleuchtung ergriffen sein sollte und zum Experten mutiert ist mir schleierhaft.

  8. Herr Pignatti hat jedenfalls Humor.

    “wie würde der Index für die Peugeot 504 der 80 Jahren ausschauen, nach den Verkauf des 34-jährigen Peugeot 504 von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der Anfangs März für 2.3 Millionen Franken verkauft worden ist, solch ein Auto hat ein Marktwert von 3.000 Franken heutzutage.”

    http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/oldtimer-auktion-niemand-will-honeckers-auto_aid_597396.html

    Als mehr stiller Mitleser halte ich mich mit Kommentaren eher zurück. Ich habe auch mal den eigentlich maßgeblichen Fondprospekt überflogen und bin mit Herrn Kupfer der Meinung, hier fehlt vieles, die angeblichen Fondsanteile sind mit an Sicheheit grenzender Wahrscheinlichkeit eher als Wertpapiere zu betrachten und von daher für normale Anleger, FINGER WEG!

  9. Der IGA Fund hat bei subjektiver Betrachtung gegenüber dem Classic Car Fund zumindest was die Anlagesicherheit betrifft, drei essentielle Vorteile:

    Erstens, beträgt die Mindestanlagesumme 500.000 US$, wodurch sich der Anlegerkreis von selbst auf finanzkräftige Investoren beschränkt, die selbst bei einem Totalverlust nicht aus den Schuhen kippen und andererseits in der Lage sind, ihr Investment, wie es Herr Kupfer oben ausdrückte, vorher einem Säuretest zu unterziehen.

    Während es der IGA pro Million Anlagesumme mit zwei Anlegern zu tun hat, können es bei dem Classic Car Fund 10.000 Anleger sein.

    Zweitens, der IAG Fund wird nicht geleveraget. Grad die zurückliegenden Crashs mit gehebelten Derivaten haben gezeigt, wie schnell das eingezahlte Kapital weg ist, wenn eingezahltes Kapital 2-, 3- und mehrfach gehebelt wird, d.h. durch Kreditaufnahmen das Spiegeld verdoppelt und -dreifacht wird. 33% Wertverlust ziwischendurch und das zusätzlich 200 % kreditfinanzierte Investment hat sich in Rauch aufgelöst.

    Der IGA Fund hat eine saubere Seite mit Rechtlichen Hinweisen, die ich bei Classic Car Fund in der Form vermisse (vielleicht wird ja dort noch ein fondspezifischer Prospekt erstellt).

    http://www.igafunds.com/legal_info.html

    Durch das Listening an der Hamburger Zweitmarktbörse dürfte der Classic Car Fund das Problem haben, permanentes Valuation zu betreiben, um die Nachfrage nach den Anteilen hoch zu halten.

    Das ganze Classic Car Fund Konzept erscheint mir aus momentaner Sicht tatsächlich nicht dafür ausgereift, in Deutschland auf Kleinanlegeraquise zu gehen.

  10. @Klaus, bitte gib mir Bescheid wann Du den Oldtimer für Euro 100,- gefunden hast

    @Butler, bei Mindestanlage $ 500.000, da kann sich jede Person seine eigene Sammlung zusammen stellen, oder?? ebbe
    Ob diese Sammlung im Wert steigt oder nicht, ist ein anderes Thema, aber der Sammler sollte Oldtimer hauptsächlich aus Leidenschaft haben.

    @Dieter K, ein Fondsprospekt sollte mann nicht überfliegen, aber gründlich durchlesen vor den Kauf des Fonds und noch genauer durchlesen wenn mann in der Öffentlichkeit darüber diskutieren will

  11. Das, lieber Herr Pignatti, war zwar für manche ein schlagfertiger Konter, der Ihnen mit Sicherheit den einen oder anderen Lacher einbringt, die Situation ist jedoch m.E. eine andere.

    Ihrer Argumentation entnehme ich, daß Sie eine Zahl x an Leuten suchen, die eine Investition von 100€ in Ihrem Hause tätigen.
    Wer bitteschön investiert sein Geld in 100€ Einheiten? Ab welcher Höhe wird Geldanlegen interessant? Diejenigen, die Geld haben, legen es mit Sicherheit in Einheiten an, die ihnen noch einen Überblick ermöglichen, oder wollen sie im Ernst behaupten, es gibt Leute, die legen 10k€ in Hunderterpäckchen an?

    Hätte ich einen 100er zum Sparen übrig, käme er auf ein Sparbuch bei einer Genossenschaftsbank, um im Bedarfsfall darauf zurückgreifen zu können.
    Gruß

    Klaus

  12. Herr Pignatti,
    auf Ihrem Werbeflyer sehe ich “Mindestanlage 100 Euro”. Bei einem Ausgabepreis von rd. 20,00 Euro pro Share sind das lt. meiner Rechenmaschine 5 Anteile.
    Nehmen Sie es nicht persönlich: Seid Ihr Fond-Initiatoren oder Losverkäufer?
    Hartmut W.

  13. Pingback: 26.05.2011: RM Auctions “Their sales are beautiful blended”… Indeed!!!

  14. Detlef, Gratulation zum Plattschuß. Du hast mit Sicherheit einige davvon abgehalten, einen Fehler zu machen.
    Hartmut

  15. Was heißt Liquidiert? Das klingt mir etwas danach, es ist weniger Geld in der Kasse als Anleger eingezahlt haben. Wenn dem so ist, wird wahrscheinlich seitens des Gerichts ein Kollokationsplan erstellt. Ich kenne solche Verfahren, wo die auf schnelle Rückzahlung hoffende Anlegergemeinde 5 – 6 Jahre Wartechleife flog und am Ende nach Abzug von Gebühren für das Verfahren verdammt wenig übrig war, was noch ausgezahlt werden konnte.

  16. Wenigsten die vielen vielen Bezahlschreiber, wie die von Fonds Online, die allesamt lobend den neuen Fonds promotet haben, dürften für ihre “Gefälligkeit” ihr Geld verdient haben.

  17. @ Selber,

    vielen Dank für die Info.

    @ Gecco,

    da auf diesem Beitrag fast 2.300 Leute drauf waren, dürfte der eine oder andere hoffentlich mehr als nur Stirnrunzeln bekommen haben und den Zeichnungsschein seiner vielleicht besten Verwendung zugeführt haben: sich damit doppellagig…

    .

  18. Da ist gleich die ganze Fondsgesellschaft den Bach runtergegangen, wie es aussieht. http://www.minerva-investments.com/ Ach, warum können die Leut nicht einfach ihr Geld sparen, wenn sie sparen wollen und ausgeben, wenn sie es wollen und können. Alles andere macht nur komische Typen reich.

  19. Wenn ich so was lese, weiss ich, warum ich bei meiner kleinen Sparkasse bin. So ein Sparbuch hat durchaus Vorteile. Nach dem gestrigen Tag, wo mir die neue Prognose der Gewinn- und Überschußbeteiligung meiner Lebensversicherung auf den Tisch flatterte, im dritten Jahr mit einer fünfstelligen nierigeren Endablaufleistung, überlege ich, ob ich nicht alles zu Gold machen und im Keller vergraben soll. :-)

  20. Das Problem bei dieser Fondskonzeption ist die niedrige Mindestanlagesumme und wenn ich das richtig verstanden habe, die tagesaktuelle Notierung der Anteile. Somit ist Kleinanlegern (wie Großanlegern) die Tür geöffnet, Fondsanteile wie Tagegeldkonten zu nutzen.

    Die Frage ist doch, ob die erworbenen Oldtimer im Fonds, sich bei einer größeren Abgabe von Fondsanteilen, beim Abziehen von Geld, bei der dann notwendigen Liquiditätsbeschaffung, zu den Buchwerten geschweige denn mit Gewinn, überhaupt auf die schnelle verkaufen lassen oder nicht. Die Oldtimer sind – vereinfacht ausgedrückt – mit ihren Einkaufswerten im Fonds enthalten. Ob dieser Wert auch bei einem Verkauf erzielt wird, hängt ganz vom Marktumfeld ab. Das kann weder die aufgeführten Experten und ein netter in die Kamera lächelnder Italiener, der sich auf fragwürdige Dox-Tabellen beruft, auch nur halbwegs sicher beurteilen.

    Ein Basisinvestment für Kleinanleger, die kein Spielgeld anlegen, sind Oldtimer-Fonds nach meiner Meinung jedenfalls nicht.

  21. Der Link über die Insolvenz von Minerva geht nicht mehr. Über Googel finde ich auch nichts. Wo muss ich suchen?

  22. Pingback: Anno Oldtimer – Fonds

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