19.05.2011: Des Peugeot Mechanikers Siesta in Salsomaggiore Therme

“Wir werden kein gutes deutsches Geld mehr für faule Südeuropäer geben.”

Griechen tanzen den ganzen Tag nur Sirtaki, schlürfen Ouzo und Retsina in sich rein, und machen ansonsten Siesta. Nicht viel besser sind ihre westlichen Nacbarn in Berlusconien.

Nach Ansicht unseres Hosenanzugs arbeitet der gemeine Südeuropäer zu wenig und hält zu viel Mittagsschlaf.

Aber das ist halt mal das Wetter, das nach einem schattigen Plätzchen am Seeufer verlangt, einer Siesta unter schattigen Arkaden einer Piazza, so wie der Mann oben, aber nicht nach Zeitverschwendung, wie jetzt am PC zu hocken und diesen 5-Minuten-Beitrag zu schreiben, der vom Eigentlichen abhält.

Wer dennoch was nettes über alte Autos sehen will, für gibts einen Blog – Bericht von letzter Woche über das Peugeot – Treffen 2011 aus Salsomaggiore Therme, nur wenige Kilometer von Breschia entfernt, wo die Mille Miglia stattfand. Mit richtig schönen Fotos und Material, das es wohl wegen der Mille Miglia nicht in die deutschen Oldtimer – Medien schafft, aus einer Region, Oberitalien, wo ich gerne mal viel viel später die alten Tage verbringen würde.

Peugeot in Salsomaggiore Therme

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10 Gedanken zu “19.05.2011: Des Peugeot Mechanikers Siesta in Salsomaggiore Therme

  1. Tolle Landschaftsaufnahmen. Leider dristet Peugeot bei uns als Ergebnis der jahrzehntelangen Gehirnwäsche durch Mercedes ein Dasein im Abseits der Oldtimerei. Ein 203 Cabriolet aus den 50ern wäre so was, was der Fahrer meiner Beifahrerin gerne in der garage hätte.

  2. Der auf dem Foto, dass könnte ich sein. Letzten samstag Mittag so gegen 14.00 Uhr, als ich grade so mit dem Mähen der 600 qm Rasen fertig gewesen bin und den schnitt in die Grünabfallsäcke verpackt hatte.

    Das Landschaftsfoto mit den Mohnblumen sieht aus wie ein Bild von Manet. Klasse Fotos.

  3. Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben wissen (Friedrich Nietzsche “Morgenröte”) So ein schönes Mittagsschläfchen hält fit. Ich bin eh mehr ein Spätabendarbeiter, weil ich da mehr Ruhe habe.

    Die Äusserungen der Uckermarkerin sind strunzdummhochdrei, keine Rede. Es ist schon happig, wenn die Südeuropäer von einer EX-DDR-Physikerin mit zweifelhafter Kadervergangenheit geoberlehrert werden. Freunde schafft man sich so keine, weder in der EU noch sonstwo auf der Welt. Das wird uns in Zeiten modernen Ablasshandels bei den Verhandlungen um den ESM ein paar Milliardchen extra kosten… dusselige Planschkuh sag ich nur.

  4. Im Rettungsschirm sind bis heute knapp 30 Milliarden in bar und 180 Milliarden als Bürgschaften von uns drin. Und unsere EU-PICS brauchen und fordern mehr, viel mehr.

    Manchmal frag ich mich, wie weit Merkel & Co den Bogen noch spannen, Parlament und Volk belügt, bis hier auch mal wie grade in Spanien, die Jugend auf die Straße geht?

    Wer so stillschweigend weiterrödelt im Hamsterrad wie wir, beweist damit nur, dass er auch nur über das intellektuelle Potential eines Hamsters verfügt.

    7.40 Uhr, auf dem Weg ins Hamsterrad.

  5. Um so mehr Wahlen die CDU verlieren wird und die Umfragewerte in den Keller rauschen, um so mehr klingen Merkels Worte vor dumpfbackigen 1500 Zuhörern nach einer Mischung aus aufgewärmten B*LD – Ressentiments und Franz Münteferings unvergessenem Ausspruch „Nur wer arbeitet, soll auch essen“.
    Bei After-Work-Stammtischen Nachmittags 16.30 Uhr kommen Merkels Worte bestimmt gut an.

    Laut OECD beträgt die durchschnittliche Jahresarbeitszeit deutscher Arbeitnehmer 1.390 Stunden. Ohne Urlaub entspricht dies rund 5,5 Arbeitsstunden pro Tag, bei 30 Tagen Jahresurlaub wären dies 6,26 Arbeitsstunden.

    Dieser Wert steht natürlich in Konflikt mit der „gefühlten Arbeitszeit“, lässt sich aber dadurch erklären, dass viele Deutsche nicht in Vollzeit, sondern in Teilzeit oder in Minijobs tätig sind, bei denen die Wochenarbeitszeit deutlich geringer ist.

    Es gibt kein einziges südeuropäisches Land, in dem die Arbeitnehmer eine so geringere Jahresarbeitszeit haben wie die Deutschen. In Spanien beträgt die durchschnittliche Jahresarbeitszeit pro Arbeitnehmer 1.654 Stunden, in Portugal 1.710 Stunden, in Italien 1.773 Stunden und Griechenland ist mit 2.119 Stunden sogar unangefochtener Spitzenreiter in dieser Liste.

  6. Nur mal so als Anregung.
    Hat schon mal jemand daran gedacht, dass die Zahlen zu den durchschnittlichen Arbeitszeiten in Spanien, Portugal, Italien und Griechenland vielleicht genauso getürkt sein könnten, wie die Zahlen, die Griechenland geliefert hat, als es sich in EU gemogelt hat?
    BMB

  7. BMB,
    auszuschliessen ist nichts. Wenn es so wäre, dann müsste allerdings das komplette Kanzleramt und Bundesfinanzministerium wegen Geschäftsunfähigkeit, Veruntreuung von Volksvermögen und Hochverrat vor ein Schnellgericht gestellt werden.

    Frohes Wochenende.

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