Der Sozialismus kam nur bis Bad Homburg

“Ausgeschlafene”, regelmässige Leser, Kommentatoren(innen) und langjährige Bekannte ahnen vielleicht, dass ich mir hier nicht nur die hart erarbeitete Skepsis einiger stiller Mitleser erhalten will, sondern obendrein einige  Kompositionen dieses Hobbys inzwischen in wirklich jeder Hinsicht ablehne.

Was aber nichts daran ändert, dass es zwischen mir und einigen, sagen wir mal, Familys & Friends nicht durchaus gelegentliche Zusammentreffen, nette, zwangslose Gespräche und Austausch mehr oder weniger interessanter  Indiskretionen gibt. Und da hört man dann auch so Ratschläge wie heute Mittag: Detlef, das wäre alles gar nicht so schlimm, ja ganz toll meinte einer sogar, wenn ich nicht mit meiner Schreibe all zu oft einen Hauch zu direkt aufzeigen würde, wie die Dinge halt nun mal reality momentan so laufen.

Wir leben in einer Zeit, in der man offen schreiben kann, wie toll einem eine Rindswurst für 2,00 Euro schmeckt, dass man beim Kernöl – Sonderangebot von Aldi für 4,30 zugeschlagen hat und wie viel Spaß es macht, auf dem Flohmarkt sein Gelerch zu versilbern. Keiner, der sein Geld erarbeitet und ehrlich verdient hat, und dazu mit Verstand, macht einem blöd an, es ist bürgerlich, es ist proletarisch, also ist es sozial und gut.

Und so konnte ich heute zusammen mit meiner Copilotin feststellen, die meisten Bad Homburger Kulturbesitzbürger sind nette, freundliche und weitaus bessere Menschen, als wie ihr Ruf von kleinen, vergessenen,  brandenburgischen Neidkäffern aus dargestellt wird. 

Hier eine knallbunte Bad Homburger Kulturgeschichte in Bildern

 

Dieter Dressel Central-Garage Lions-Club Bad Homburg.

14 Gedanken zu “Der Sozialismus kam nur bis Bad Homburg

  1. Was das sozialistische Volkseigentum angeht, habe ich kaum etwas schöneres gesehen, wie die Autos in der Galerie. Nur die Bananen auf dem Dach des Trabi fehlen. Beitrags-Rating: AAA

  2. Detlef, es ist schon nicht einfach, an zwei Fotos die man Abends auf die Festoplatte zieht, aus der Hüfte heraus die richtige Geschichte dranzuhängen. Chapeau.

  3. Danke für den Tip Herr Kupfer. Leider habe ich Sie gestern Nachmittag nicht mehr gesehen. Ich musste dann aber auch wieder zurück nach Ffm. Es standen einige wunderbare Autos herum. Mir hatte es ein rabenschwarzer 3000 Healey aus OF angetan. Sehr schöne Fotos.

    Wenn ich diese Woche etwas Zeit habe, werde ich zu Ihrem süffisanten Beitrag noch was schreiben.

  4. Nettes Treffen, 9 Pagoden gezählt, machten damit ca. 10% des Treffens aus. Massenware. Übrigens an Deinem war ein VERKAUFEN Schild. Ist das der Grund? Was soll er denn so kosten?

  5. Danke Herr Kupfer, für das tolle Foto vom Dach und auch das von uns beiden. Wir haben uns beide über Ihren Beitrag köstlich amüsiert.
    Gruß, Vater und Sohn

  6. http://motorbloeckchen.com/?p=23526

    ________________________________________
    Edit: Restkommentar von mir wegeditiert

    Leser “Schmiermaxe”,

    sorry to say, aber mit Deinem Dauergedisse mir gegenüber bist du eine arme Sau, in meinen Augen. Wenn das alles ist, was Dir Kleinsthirn einfällt, um wahrscheinlich Merzedes – Motoren überholenden Vespa-Monteuren im Harz im Mastdarm den Salto Anale zu machen, ja dann… viel Spass dort weiterhin. Wenn nicht, auch egal.

    Hier bist Du endgültig draussen.

    .

  7. Sehr schöner Beitrag und prima Fotos. Ich finde die Mischungen von billig und teuer, edel und volkstümlich sehr kurzweilig.

    Weiter so!

    Gruß,
    Willy

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