Opel, die Bad Bank der Automobilindustrie

Geschichte wie Borgward wiederholt sich und deshalb gibt es leider etwas positives zu berichten. Positiv, weil die Skeptiker und ich vor 2 Jahren recht hatten. Nichts wäre mir aber lieber gewesen, als grade  mit Opel volle Kanne danebenzuliegen.

Opel ist die Hypo-Real-Bank der Automobilindustrie. Ich sags mal so, wahrscheinlich ist man mit der Schliessung der Schlecker – Märkte und Entlassung von 11.000 Mitarbeitern dort schneller durch, als der zu erwartende Krampf mit der Opel Bad Bank.

Nur sollte sich keiner der Mitbewerber-Manager die Hände reiben, denn die schlechte Nachricht über Opel ist erst der Auftakt, der große Zapfenstreich steht uns noch bevor. Autobommerland ist abgebrannt.

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Update: Und schon wird nach Staatshilfe gerufen… Opel auf der Kippe

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3 Gedanken zu “Opel, die Bad Bank der Automobilindustrie

  1. Gestern Abend war der “Autopabst” Dudenhöffer in den Nachrichten. Das wird nichts mehr mit Opel. Marktanteile verloren, kein Geld mehr in der Kasse und eine Mutter, deren eigene Geschäfte dort brummen, wo Opel vielleicht ! noch den Huch einer Chance hätte. Schade um so eine Traditionsfirma. Dr Vergleich zu Borgward drängt sich tatsächlich auf.

  2. Es geht doch garnicht mehr um mehr Produktivität oder sonst was, sondern nur darum, wie werden in Deutschland für den Binnenmarkt vorhandene Überkapazitäten möglichst schnell abgebaut. Jeder weiterhin mit Verlusten vom Band rollende und nur mit Rabatten über 20% verkaufbare Opel gefährdet auch Arbeitsplätze bei anderen Autoherstellern. Diee Konsequenz müsste jedem klardenkenden Volks- und Betriebswirt und auch Politiker eigentlich klar sein. Aber halt, da sind ja demnächst Wahlen in NRW ….

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