Geteilte Freude

Zu den inzwischen Bekannteren meiner psychischen DefekteMarotten gehört die gelegentliche Unfähigkeit, an einem Antikmarkt vorbei zu fahren, auf dem für ein paar Euro alte Motorzeitschriften und Automobilia aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu finden sein könnten. Diese Schwäche wird verstärkt durch meine fraglos brilliante Fähigkeit, mit der ich Defizite in meinem Haushaltsbudget für die Neuanschaffung vierrädriger Träume großer Jungs, feststelle, die dann auf Antikmärkten mit Automobiliaangeboten und nur dort, mit ganz wenigen Euros aus dem Hartgeldfach, eskomptiert werden können.

Ich gebe ja zu, bei Geschichten wie über den Ferrari 512 BB, hält sich mein Mitgefühl für den Käufer in Grenzen. Um so mehr freue ich mich über Geschichten wie Gerd’s Platincard und wie heute Abend, wie Markus von Formfreude zu einem 1968 er Porsche 911 SWB kam, vollgepackt mit Automobilia von der Geschichte dieses Autos und dessen früherer Besitzer, wie man sie auf keinem Antikmarkt findet, und noch mehr, eine bebilderte Wahnsinnsgeschichte zu dem Auto erzählen kann.

So leid es mir tut, da muss Markus wohl oder übel seine Freude mal mit mir teilen.

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3 Gedanken zu “Geteilte Freude

  1. Hallo Detlef. Da teile ich die Freude sehr gerne!! Es wird sicher in Zukunft bei uns noch einige schöne Geschichten mit dem Porsche geben.
    Markus

  2. Während Markus die Freude am physichen Objekt, diesem echten Prachtstück, leider alleine belassen bleibt, melde ich bezüglich der Freude am ganzen virtuellen Rest, hiermit auch Anprüche an.

    Tol !!! Und Gratulation zu einem in jeder Beziehung tollen Porsche.

    I have a dream…

  3. Jungs, die Kuchenstücke werden kleiner. Ich freu mich mit, wenngleich ich auch Neid verspüre. Tolles Auto der Elfer in der Urversion.

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