Die gemütlichsten Ecken in Frankfurt

Was den Biertrinker im Riederwald von dem in der Fressgasse unterscheidet (im Vorbeifahren im Stadteil Riederwald entdeckt..

Gesehen (und gerochen): In einem der ansonsten schönsten Parks, neben dem Museum für angewandte Kunst. Offenbar haben einige nächtliche Besucher der Edelbistros rundum, hier nicht nur ihren Müll ausgekippt, sondern einige von ihnen auch die Hosen runtergelassen und neben üblichen Flüssigstoffen, auch Feststoffe abgelagert. Diese doch recht betrübliche Beobachtung dokumentiere ich nur der Fairness halber für alle jene, die erwägen, in der Bestlage Sachsenhausens, rund um die Metzlerstrasse und Holbeinstrasse und nur wenige Metr vom Mainufer weg, für 18 €/qm aufwärts eine Wohnung anzumieten oder für 5.000 € / qm und mehr, zu kaufen, weil es hier ja so wahnsinnig „hip“ ist, zu wohnen.

Man mag es kaum glauben angesichts dieses sogenannten Sommers, doch dieses Graffiti eines unbekannten Profi-Sprayers, mit dem Sütterlin – Text, habe ich – auf Ehre und Gewissen – an den Gleisen der alten Hafenbahn untr der Friedensbrücke aufgenommen.

Schon vor etwa 30 Jahren, als ich meinen ältesten und besten Freund in Wien besuchte,  war ich leidenschaftlicher Besucher des Cafe Zentral, denn das Kaffeetrinken ist eines meiner Laster und so wie ich alte Autos liebe, faszinieren mich alte, zischende Kaffeemaschinen. Deshalb werde ich stets, wenn ich das Foto dieser alten WMF aus den 50ern betrachte, die da auf dem Flohmarkt plötzlich vor mir stand, immer an den verregneten Tag denken, an dem ich den Teil des in dieser Woche  erarbeiteten Geldes nicht aus dem Bauch heraus in dieses noch zu schleppende, zu reaparierende und endlos aufzuplolierende Stück Schwermetall investierte, und obwohl ich den umsatzlosen Verkäufer schon auf 80 Euro runtergedrückt hatte, ich noch einmal eine Platzrunde drehen wollte und als ich zurückkam, mit ansah, wie sie grade in einen SUV verladen wurde, wahrscheinlich von einem Zahnarzt.. 

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2 Gedanken zu “Die gemütlichsten Ecken in Frankfurt

  1. Pingback: Die große Kaffeekultur versus Kapsel – Plörre – Frage

  2. Detlef, nu war ja schon der nationale und internationale Tag des Kaffees, doch wos grad so gut passt. Die Motorblöckchen Leser und du , ihr freut euch bestimmt, dass der Kaffee ja eigentlich nicht aus Deutschland kommt, sondern aus – Äthiopien, genau da kommt auch der Autor von “Draußen nur Kännchen” Asfa Wossen Asserate her und wer will kan ja mal testen ob dieser Original äthiopische Kaffee ihm nicht besser schmeckt und er sogar mit der Aktion Kaffee für Milch noch was Gutes tun will:http://de.wikipedia.org/wiki/Asfa-Wossen_Asserate#.E2.80.9EDrau.C3.9Fen_nur_K.C3.A4nnchen.E2.80.9C

    gelle?

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