Die Kunst Dreck zu verkaufen oder auch nicht

“Es gibt für alles einen Markt – ja, wirklich für alles. Der beste Beweis dafür ist eine “Schöpfung” des italienischen Künstlers Piero Manzoni aus dem Jahr 1961. Der Künstler hat unter dem Titel “Artist’s Shit” seine eigenen Exkremente in eine Dose gefüllt und diese dann zum damaligen Goldpreis verkauft!” “Laut Wikipedia hat Sotheby’s im Jahr 2007 eine Dose “Artist’s Shit” für 124’000 Euro versteigert…”

Ein amüsanter Blogbeitrag von DreiZweiEins, deren Firmenname mich schlagartig an den Werbeslogan des Weltnetz-Auktionshauses erinnerte, als ich  gestern Abend das Angebot eines Geschäftemachers für obiges Auto entdeckt und seine  Beschreibung seines SchrotthaufensAutos in diesem Auktions-Angebot gelesen hatte. * 

* der sich mit seiner Preisvorstellung Dank Schwarmintelligenz von Pagoden – Liebhabern eine volle Klatsche abgeholt hat 

 

12 Gedanken zu “Die Kunst Dreck zu verkaufen oder auch nicht

  1. Ist das Zufall, dass diese Dosengeschichte jetzt unmittelbar nach der Döschengeschichte kommt? Der Blogbeitrag enthält jedenfalls mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit.

  2. Ich sehe wieder, wenn es um zeitgenössische Kunst geht, habe ich doch noch erhebliche Wissenslücken. Danke für den herrlichen Link.

  3. Was ist denn dagegen einzuwenden wenn einer so wie gewerbliche Händler auf Oldtimermessen, die gängige Abzocke mit ähnlich schlimmen Angeboten, hier selbst mal austestet?

  4. bei allem, wo “Pagode” oder “Gullwing” draufsteht, setzt bei manchen Zeitgenossen eben der Verstand aus. So wie “früher”, als sie windigen Anlageberatern die Mär von der “todsicheren Anlage mit 25 Prozent Jahresrendite” glaubten.

    Der Satz “Gier frisst Hirn” macht keinen Bogen um Kunst oder alte Autos ;-)

  5. In Deutschland wird vereinzelt auf Klärschlamm, der auch größtenteils aus menschlichen Exkremnten besteht, Gemuese angebaut und getrockneter Klärschlamm als Duenger abgepackter Gartenerde beigefügt. Mit Scheyzze Geld verdienen.

  6. Schwarmintelligenz? Die scheint abr nicht bei allen zu funktionieren, wenn ich die Preise sehe, die selbst für Durchschnittsautos inzwischen aufgerufen werden. Aus der Sicht hat Dein “Dosenvergleich” etwas :-)

  7. Die Luft entweicht langsam und immer mehr un- und anrestaurierte Pagoden desillusionierter Einsteiger kommen auf den Markt.

    Artikel Nr. 300771883885

  8. ach was – ein paar Teile und ein bisschen Farbe dazu kaufen, zwei bis drei Bastel-Wochenenden in der Garage – und das Ding hat seine Investition verzwanzigfacht. Man weiss doch, wie hoch 1A restaurierte Pagoden mittlerweile gehandelt werden… ;-)

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