Klassikstadt Oldtimer – Auktion, Full-House mit Schlaftabletten

Die erste Oldtimerauktion in Frankfurt, im großen Saal de Klassikstadt stand gestern Abend 19.00 Uhr an, zu der die Macher der Klasikstadt, Marc Baumüller und Marco Wimmer, auch meine Wenigkeit eingeladen hatten.

Meinem alten Bekannten, dem Frankfurter Auktionshaus Rastelli Hans-Joachim Homm, ging es 3 Stunden später genau so wie mir. Wir waren wie die meisten  der geschätzten 300-400 Besucher die gestern Abend in die Klassikstadt gekommen waren und menschentraubenbildend um die Glücklichen  herumstanden, denen es vergönnt war, einen der viel zu wenigen Sitzplätze zu erhaschen, dem staubtrockenen und wie man Emotionen bei Schnäppchen-jägern im Saal geschickt weckt und Bieterschlachten anzettelt offenbar  unkundigen Auktionator, sprichwörtlich erlegen.

Vom blanken Entsetzen gekennzeichnet waren hernach die Macher der Klassikstadt, Marc Baumüller und Marco Wimmer, als ich sie kurz vor Ende der Auktion noch einmal am Ausgang des Saals traf und sprach. Angesichts dessen,  was die Schlaftablettenspaßbremsen “die Auktionsprofis”  über 3 Stunden lang abgeliefert hatten und einigen kurzen, deutlichen Statements der beiden Macher, vermute ich mal, dürften nach dem Ende der Veranstaltung noch kräftig die Fetzen geflogen sein. Bei einfach ausrechnenbaren 98% der  Einlieferer der 59 Lots,  dürfte ebenfalls Ernüchterung eingetreten sein. Zum Einen, was die ambitionierten Schätzpreise ihrer Autochen betraf und andererseits, was die harte Realität der Kaufbereitschaft der angeblich von Inflationsängsten und Nullzinen geschüttelten und in Garagengold flüchtenden und die Verkaufsräume von Oldtimerhändlern leer fegenden Garagengoldgräber, betrifft.

Einzig der Einlieferer des LOT 01, eines Renault Fuego TS, hat sich vielleicht über den Bieter im Saal der sein Nummernkärtchen hochhob und das ohne Mindespreis angebotene Auto für 2.000 Euro mit nach Hause nehmen konnte, halbwegs gefreut. Oder auch nicht.

Ansonsten blieben bei geschätzten 40 – 50% der 59 angebotenen Lots und trotz vom Auktionator um teilweise 50% unter den im Katalog angesetzten Schätzpreisen offerierter Startpreise, die Nummernkärtchen im Saal unten. Kein einziges Angebot aus dem Saal. Lots wie bspw. Nr. 02, ein 1975er Ferrari Dino 208 GT4, Schätzpreis 26.000 – 27.500,00 Euro, erzeugte selbst bei einem Startpreis von 20.000 Euro nicht mehr als ein müdes Lächeln im Saal. Genau so erging es einem voll restaurierten 190SL (einer von Dreien), Lot 011, Schätzpreis 80.000 Euro – 85.000 Euro, angesetzt mit 50.000 Euro. Lot 44, ein 1968er Jaguar 340, Schätzpreis 21.000 Euro – 23.000 Euro, bachte auch bei einem Startprei von 18.000 Euro kein Angebot. Auf die hilflose Frage der Auktionatorin “ja wäre denn im Saal überhaupt jemand bereit, für das Auto zu bieten, reckte einer keck die Nummernkarte hoch und bot 150,00 Euro.

Das Ergebnis ist daher selbstredend. Wenn ich mich nicht verzählt habe, wurden von den insgeamt 39 Lots, insgesamt überhaupt nur 25 Autos zu einem Höchstgebot  versteigert,  davon 18 aber unter Vorbahlt, weil die abgegebenen Höchstgebote  nicht einmal annähernd die Schätzpreise erreichten. Auf die zu veröffentlichenden Auktionsergebnisse bin ich gespannt. Hier sind ein paar grasse mitgeschriebene Ergebnisse

Ach ja, fast hätte ich sie vergessen, die fast zum Schluss der Auktion, als schon 2/3 der Besucher wegen Ermüdungserscheinungen den Saal verlassen hatten, angebotene 280SL ‚Pagode’: Lot 050; Schätzpreis 34.000 Euro – 37.000 Euro; “Meine Damen und Herren… Startpreis 30.000 Euro… keiner da, der 30.000 Euro für dieses Auto bieten will?”… „dann fragen wir doch mal so, ist jemand im Saal der 20.000,00 Euro bieten würde?“

Wie bei rd. 80% der überhaupt zugeschlagenen Autos, erfolgte auch hier der Zushlag für nur 22.500,00 Euro, unter Vorbehalt. Die „alte Dame“, der die Pagode gehören soll, dürfte heute Morgen ob dieses Ergebnisses einen Moment lang geglaubt haben, im falschen Film zu sitzen. Ich glaube nicht, dass sich der Höchstbietende von gestern Abend heute Morgen über einen Schnapp freuen kann.

 

45 Gedanken zu “Klassikstadt Oldtimer – Auktion, Full-House mit Schlaftabletten

  1. … war auch eingeladen und bin dort gewesen – bis Lotnummer 12. War meine erste Rückwärtsauktion. Die Schätzpreise waren in der Mehrzahl so hoch, dass es ex ante unwahrscheinlich war, sie überhaupt zu erreichen. Der Rufpreis war dann ja noch höher – und dann ging es bergab. Man konnte guten Gewissens gar nicht bieten, eine Minute später hat es ja nur noch einen Bruchteil gekostet. Vielleicht hat man die Bieter auch nur nicht gesehen, auf den Sitzplätzen saßen ja keine und um im Gedränge die Hand zu heben, waren 1,90 m plus nicht schädlich. Habs auch getan, aber dann hat ein anderer Bieter doch 100 Euro drauf getan.
    Die Autos waren zum Teil bekannt und nicht unbedingt erste Ware, mit ein paar Ausnahmen. Die kann man dann aber in der Region des Schätzpreises getrost beim Händler kaufen, mit Garantie natürlich.
    Alles in Allem ein großer Irrtum basierend auf schlechtem Erwartungsmanagement: schneller – höher – weiter im Kreise der frühretardierten Exbankiers mit mäßiger Ware vom Auktionsprofi war halt nicht.
    Erstklassig war dagegen mal wieder der Moderator, Johannes Hübner, der wirklich unglaubliches Wissen mit bester Unterhaltung verbinden kann und gestern echt dicke Haut gezeigt hat – Chapeau!

  2. … und was sagt dir dass für dein W113 Angebot?

    Habe mir gestern Abend einmal die Mühe gemacht und grob nachgerechnet wie viele 111er und 112er Cabrios wohl noch auf Bundesdeutschen Straßen bzw. Garagen es so geben könnte.

    In Sindelfingen verließen von 1961 bis 1971, 7.013 Cabrios das Werk. Davon gingen nur ca. 3.456 in Bundesdeutsche Haushalte der Rest hatte Fernweh. Nach meiner Einschätzung exsistieren in Summe 548 davon noch in Deutschland. Das reicht vom Armenleute Alteisen 220er bis hin zur Champus Kiste dem 280 3,5.

    Steigt damit irgendein Preis oder der Wert so eine Spielzeugs für große Jungs? Ich Glaube nicht. Es sind nur unbewiesene Zahlenspiele eines großen Kindes.

    Behalte deine Kiste und vielleicht kommst du mit deinem Spielzeug 2013 kurz in Bad Neustadt in Franken vorbei flaniert.

  3. … mein W 113 hat erst 80.000 Schlachtkilometer in 10 Jahren unter mir gedient, in Hitze, Kälte, Fluten, Schlamm und Sturm – hat hoffentlich noch ein Vielfaches vor sich und kommt sehr gern ins schöne Franken. Eine Auktion hatte er jedenfalls nie verdient, schon gar nicht so eine. Flanieren schon eher.

  4. Ich war auch gestern dort. Zwar nur als Neugieriger, aber was Detlef schreibt kann ich nur bestätigen. Die Auktion war eine einzige Lachnummer. Der ganze Saal hatte doch von Los 10 an das Gefühl, mit seinem ängstlichen nach und nach Absenken des Startpreieses und dem Nachfragen ob jemand zu dem niedrigeren Preis bereit wäre ein Angebot abzugeben, stellt der Auktionator die Schätzpreise in seinem eigenen Katalog in Frage.Wäre der Auktionator ein Profi mit Selbstbewußtsein, hätte er das eine oder andere Los mal bei 1000 Euro gestartet. Erfahrungsgemäß hätte der halbe Saal mitgeboten.

    Ganz schlecht fand ich, dass hier Unmengen von Leute im Saal waren, die hier offenbar einen Partyevent erwartet haben und im hinteren Teil laut schwatzend rumstanden. Die Dauerbeobachtung duch Gaffer mögen Bieter besonders hochwertigerer Autos überhaupt nicht. Aber das müssen sich die Organsisatoren Baumüller und Wimmer auf die Mütze schreiben.

  5. Hans,

    Treffer. Egal ob Luxusuhren die am Ende 50000 Euro bringen sollen oder Gemälde oder sonstwas. Profis beginnen mit einem Startpreis max. zu einem Zehntel des bekannten Schätzpreises, um eine möglichst hohe Zahl von Bietern zum Mitmachen zu animieren.

    Ein alter Auktionspruch lautet “wo Tauben sitzen, fliegen Tauben hin”.

    Der Auktionator und die spätere Auktionatorin waren doch schon bei den wirklich wenigen Auto, wo tatsächlich dann mal von 3 bis 4 Leuten geboten wude, total überfordet. Mehrmalige Nachfragen der Auktionatorin an Nummern hochhaltende Bietende, “haben sie jetzt eigentlich Preis XYZ geboten oder nicht?” waren doch peinlich hoch drei.

    Deinen letzten Absatz unterschreibe ich mit.

    .

  6. Nur eine dilettatsntiche Auktionierung ist alleine noch keine Erkläörung für eine gefloppte Auktion. Könnte das Desinteresse der Besucher auch was damit zu tun haben, dass die Autkrise hierzulande längst auch den Oldtimermarkt ergriffen hat?

  7. Meine Fru und ich waren gestern Abend auch dort. Ich war auch überrascht, als der Auktionator nachdem bei den ersten 20 Aufrufen 11 Mal kein einziges Gebot erfolgte, mit seinem Frage und Antwort Spiel begann und stufenweisen die Startpreise senkte. Die einzigste Auktion bei der man wetwas auktionstypische Spannung spürte und die funktionierte, war die des roten Porsche 356. Das eher durchschnittliche aber recht schöne Auto brachte mit 32.000 € ja auch fast den im Katalog genannten Schätzpreis. Vor der Auktion Mindestpreise zu nenne wäre besser gewesen. Aber dafür hat den Auktionatoren wohl bei der ersten Veranstaltung diser Art in Frankfurt der Mut und die Erfahrung gefehlt. Bezeichnend war das einzigste Angebot aus dem Saal für den Jaguar MKII von 150,00 Euro.

  8. 2/3 der unter Vorbehalt erfolgten Zuschläge lagen größtenteils mehr als 50% unter den Schätzpreisen. Ich kann mir nicht vorstellen, das z.B. der Besitzer des Maserati 3500 Lot 38 sein auf 95 – 15.000 Euro geschätztes Auto für das Höchtgebot 52.000,– Euro hergibt.

  9. Falls eine Wiederholung geplant ist, dürften es die Klassikstadt Macher als reine Veranstalter und nach diesen Erfahrungen nächstes Jahr schwer haben, noch Mutige zu finden, die ihre Autos einliefern.

  10. Wer die Chance nicht nutzt, im quasi kostenlosen Internet auf seiner Webseite, mindestens 1 Woche vorher jedes einzelne ! Auto mit Fotos und möglichst detaillierter Beschreibung vozustellen, braucht sich als Veranstalter hinteher nicht zu wundern und die Schuld ggflls. nicht nur beim Auktionator zu suchen. Das ist bei allen Auktionen so, nicht nur bei Oldtimern.

  11. Vorwort im Katalog von Martin Ostermayer: “…Durch die breite Öffentlichkeit und die Transparenz bei der Preisbildung wird dem Einlieferer verdeutlicht, welcher der markgerechte Preis ist; dem Bieter wird klar, wie viel er für seinen Favoriten anlegen muss”

    Für beide, Einlieferer wie Intressenten jedenfalls sehr viel weniger, als es Marktwerttabellen und analog dazu Schätzpreise suggerieren. Die graue Heckflosse Lot 3 war der Hit. Mit 14.000 € geschätzt, war schon bei 8.200,– € Ende der Fahnenstange. Unter Vorbehalt. Wem man so einen Friedhof der Illusionen erlebt hat, erübrigt sich als Interessent jeder Besuch einer Oldtimermesse.

  12. Wer hat denn bei dieser Auktion und nach welchen Kriterien die Schätzpreise eigentlich bestimmt?

  13. Wäre schön, wenn dieser bescheuerte Oldtimerhype endlich ein Ende fände und die wirklichen Liebhaber wieder unter sich wären.
    Gruß

    Klaus

  14. Das der sichtlich überforderte Auktionator Martin Ostermayer ab ca. Mitte der Auktion an seine ebefalls auf dem Podium sitzende Kollegin übergab war kein Zufall. Herr Baumüller will da von unten per Handy einige deutliche Regieanweisungen gegeben haben.

    Ein netter unterhaltsamer Abend war es trotzdem, auch wenn ich glaube, der Auktion hätte es besser getan, das Partypublikum draußen zu lassen. Um mehr ernsthaftes Fachpublikum auszusieben, sollte bei beabsichtigter Wiederholung über mind. 20 € Eintritt seitens von Marc Baumüller ruhig mal nachgedacht werden.

  15. Der Kracher war für mich der seit 1955 schon mind. 3mal restaurierte und umlackierte Auto aus fast 15. Hand, Horch 930V Spezial Rodster, eingeliefert vom Oldtimerhändler Roy von König aus Flensburg.

    http://www.oldtimermanufaktur.de/html/horch_spezialroadster.html

    Auf der Horch Klassik 2012 wo mal die beste Gelegenheit gewesen wäre, so ein seltenes, geheimnisumwittertes und toprestauriertes Auto den Horch Liebhabern zu präsentieren, fuhr Roy von König lieber gleich mit einem Porsche Carrera vor und erhielt als Trostpflaster den Preis für die weiteste Anreise. Mit dem Horch hätte er vor den gestrengen Horch – Experten mit Sicherheit auch keinen Stich gemacht. Dafür hatte es 2011 wenigstens für 1. Preis in seiner Klasse, beim Concour in Schwetzingen 2011 gereicht.

    Echte Horch Liebhaber würden für einen nur noch 3mal vorhandenen Schatz um die halbe Welt reisen. Nur mit solchen Blendern lockt man weder Horch – Liebhaber in die Klassikstadt noch gern im Hintergrund bleiben wollende Telefonbieter, die ein Gebot abgeben sollen, auf einen wie ich meine, total abgefahrenen Startpreis von 470000 Euro.

  16. Da war ja wohl nicht so berauschend. Werden da auch Auktionsergebnisse bekanntgegeben?

  17. Ich bin nur Nachmittags mal durchgelaufen. Bis auf etwa die Hälfte der Autos waren die Angebote dort ganz normale Durchschnittsautos, z.T. nicht mal Oldtimer, wie man sie haufenweise in bekannten Portalen angeboten bekommt. Das geringe Interesse wundert mich von daher nicht. Aber so habe ich wenigstens jetzt auch mal die Klassikstadt kennengelernt.

  18. Originaltext Klassik Stadt News von heute:

    “…Ermutigt durch den regen Zuspruch der Besucher werden wir die Veranstaltung weiter verbessern und fest in unserem Veranstaltungskalender verankern…”

    Ich glaube die juckt es überhaupt nicht ob hier im Motorbloeckchen ein Sack Reis umfällt oder nicht.

    BMB

  19. BMB,
    wenn bei einer groß angekündigten Theaterpremiere schon während der Vorstellung die Hälfte des Publikums gähnend das Theater verlässt, spricht das kaum für das aufgeführte Stück. Die Klassikstadt Macher haben gesehen wo die Grenzen sind und hoffentlich was draus gelernt.

  20. Bernd,

    im Daimler Archiv liegt ein Brief vom 16.01.1918 des Frankfurter DMG Vize-Direktor Carl Franke an seinen Vorgesetzten Komerzienrat Ernst Berge in Untertürkheim, in dem er auf die Besonderheiten des Frankfurter Charakters verweist:

    “Das hiesige Publikum verhält sich immer noch ablehnend, die Abschlüsse für nach dem Krieg schon jetzt zu machen. Unsere Bemerkung, dass in anderen Bezirken überall fleißig gekauft wird, macht hier gar keinen Eindruck. Herr Lauprecht (Anm.: seit 1909 Inhaber der Benz Vertretung) hat mir bestätigt, dass der Frankfurter so schnell kein Risiko eingeht. Das Frankfurter Publikum war immer skeptisch und wird auch über seine Autokäufe ert dann disponieren, wenn es die Zukunft klar vor sich sieht.”

    Bernd, Du siehst, die Frankfurter sind schon ein abgebrühtes und mißtrauisches Völkchen am Fuße des Taunus, die mit den gleichen Genen wie ihre Ahnen 1918 ausgestattet, auch heute noch ihr Geld zusammenhalten und denen man etwas gescheites bieten muss, bevor sie den Arm mit der Nummer hochstrecken.

    Also, neues Spiel, neues Glück. Mit den hoffentlich richtigen Autos, realistischen Estimates (wozu man in der Lage sein muss, einem Einlieferer auch mal No zu sagen) und einem besserenguten Marketing im Vorfeld, und einem Auktionator der die Leute versteht richtig “heiß” zu machen, müsste so was in Frankfurt auch mal hinhauen.

    .

  21. Schon die letzte Coys Auktion auf dem Nürburgring war doch eine Katastrophe. Für klassische Oldtimerauktionen ist in Deutschland der Markt glaube ich zu klein. Hier sind die Gebrauchtwagen – Internetportale und der Oldtimerhandel schon zu breit aufgestellt.

    Interessant find ich neue Formen wie spezielle Oldtimer Internet Auktionen die nicht unter Zeitdruck stehen und wo sich Bieter vorher in aller Ruhe die Autos ansehen und sich Klarheit über den persönlichen Wert der Fahrzeuge für sie, verschaffen können. Da findet echte Marktpreisbildung statt. Hier läuft grade eine, wo die komplette beschlagnahmte Ferrari Sammlung eines Belgiers versteigert wird.

    http://www.classiccar-auctions.com/home/index.php?option=com_k2&view=itemlist&layout=category&task=category&id=11&Itemid=36&lang=en

  22. Mir scheint, Du hast die Automobilgeshichte von Mercedes Benz nicht nur beschnuppert und schreibst/quatschst schlau daher.

    Beeindruckt.

  23. Angesichts solch schlechter Auktionsergebnisse bei einer Oldtimerauktion für größtenteils sogar nur Durchschnittsautos, sehe ich ganz klar Zeichen einer Preisblase. Nur weil bei internationalen Auktionen sehr seltene Autos /Exoten momentan teilw. Spitzenpreise erzielen, heißt das für Otto – Normal – Oldtimerbesitzer noch lange nicht, dass er für seinen alten Hobel jeden Preis erzielen kann oder mindestens das viel zu vile Geld, was er in ´Restaurierung und Reparatur reingesteckt hat, wieder rausbekommt. Die Höchstgebote die teilw. um die Hälfte unter den lächerlichen, völlig überhöhten Schätzpreisen lagen, entsprachen bei den meisten Autos in etwa den realistisch zu erzielenen Preisen auf dem Markt.

  24. “die Frankfurter sind schon ein abgebrühtes und mißtrauisches Völkchen am Fuße des Taunus, die mit den gleichen Genen wie ihre Ahnen 1918 ausgestattet, auch heute noch ihr Geld zusammenhalten und denen man etwas gescheites bieten muss, bevor sie den Arm mit der Nummer hochstrecken.”

    Hehe, deshalb findet auxch die nächste Auktion nicht bei den Geizkragen sondern in München statt.

  25. “… Wobei das kann ich echt nicht verstehen, warum ein schweizer Oldtimermagazi die Liste bekommt und der Veranstalter sie selbst nicht veröffentlicht.”

    Mitgeschrieben?

  26. Mich hätte interessiert, ob der Höchstbietende für Lot 49 – BMW 502 – Zuschlag unter Vorbehalt für 25.000 € – das Auto zu dem Preis bekommen hat?

  27. Pingback: Oldtimer – Verkauf; Kausales – anschaulich

  28. “Auktionen bieten ein Höchstmaß an Marktorientierung, Transparenz und Fairness”

    http://www.auktionsprofis-oldtimer.de/verkaeufer/index.html

    4 Wochen sind um und es ist noch kein Auktionsergebnis veröffentlicht. Wahrscheinlich war keiner der Einlieferer bereits, sein Autochen zu den unter Vorbehalt gemachten Niedrigstzuschlägen abzugeben und das Ergebnis war trotz Nachverkaufphase eine Katastrophe. Sind Auktionatoren nicht sogar verpflichtet, die Auktiosergebnisse zeitnahe zu veröffentlichen? Irgend was stimmt doch hier nicht.

  29. Mario G.,

    Antwort vom 07.1.2012 auf meine zeimalige E-Mail-Anfrage an die “Auktionsprofis”:

    “Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Auktionsergebnisse werden zu gegebener Zeit auf unserer Homepage veröffentlicht.
    Mit freundlichen Grüßen
    M. Ostermayer”

    .

  30. Ich hatte mich für den roten Fiat 500 der unter Lot 009 angeboten wurde, schon Wochen vorher interessiert, als das Auto noch in der Klassikstadt bei der Firma Pyritz für rund 9.000 € angeboten wurde. Das Auto wurde mit einem Schätzpreis von 7.800 – 9.000 € im Katalog angegeben. Der Zuschlag erfolgte bei 5.300,00 €. Ich könnte mir in den A…. beißen.

  31. Ferranto,
    hätte der Auktionator nicht gewusst, wie hoch das Limit des Einliefers war, wäre der Zuschlag wie bei den meisten anderen Autos auch nur unter Vorbehalt erfolgt. Aber daran sieht man einmal deutlich, mit welchen wahnwitzigen Aufschlägen Oldtimerhändler die Kisten anbieten.

  32. Pingback: Gregor von Opel und stehengelassenes Kulturgut für Tiefflieger

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