Bergab geht’s zu Fuß

Gerade hatte ich mich von meinem Lachanfall erholt, nachdem ich im Handesblatt die Neuigkeiten über die Kriminelle Vereinigung und Luschen von der Deutsche Bank gelesen hatte,  die jetzt schon gerichtlichen Schutz davor fordern, dass von ihnen über den Tisch gezogene Gläubiger ihr Geld per Gerichtsvollzieher eintreiben, und meinte besser könne es kaum noch kommen, folgten nach dem Lesen des segensreichen Artikels von Georg Kacher in der Süddeutschen die Erkenntnisse, dass auch einigen Zeitungsjournalisten  inzwischen dämmert, wie von mir immer mal wieder geschrieben, dass andere LuschenDr. Zetsche sich für den über kurz oder lang, wohl eher kurz bevorstehenden Rauswurf Abstieg schon mal gute Schuhe besorgen sollte.

 

P.S. Und jetzt bringe ich dem draußen für seinen Diebstahl von 200 gr. Serrano – Schinken vom Küchenborad um Vergebung flehenden gemeinen Dieb Lieblingskater bei, dass er in Zukunft die Küche nicht mehr betreten darf. Idealerweise macht man das mit einer gekauften Weihnachtsportion Rindfleischtöpfchentopf mit Sauce, auf das er sich nach erfolgtem Mahl, brav auf seine superflauschige Tagesdecke mit 30% Kaschmiranteil neben der Heizung legt und mir vergibt, dass ich ihn zur Strafe ausgesperrt hatte. 

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19 Gedanken zu “Bergab geht’s zu Fuß

  1. Angela wird niemals zulassen, dass das Erbe ihres Tischgastes im Kanzleramt Jo Ackermann so beschädigt wird. Ein kleines Rettungsschrirmchen für gute Freunde wird sich schon finden.

  2. Ich habe in 25 Jahren als Kunde dieser “Deutschen” Bank alle meine Immobilien dort finanziert, jede Mark Zins und Tilgung pünktlichst bezahlt und wie Du weißt, vor zwei Jahren, mit 61 Jahren eine Zwischenfinanzieung gebraucht. Dann lernst Du diese schiefen Brüder mal richtig kennen.

    Gut, dass es noch SPARKASSEN ohne diese Millionenboni abzockenen Typen gibt, die haben den ganzen toxischen Scheiss nicht mitgemacht haben und betreiben noch halbwegs klassisches Bankgeschäft.

    P.S. Du bist schon einer. Aber ein Guter. Kauf dem gemeinen Dieb noch eine Wochenration Rindfleischdosen dazu. Ich zahle sie, wenn Du vor WEihnachten noch mal zum Stollenprobieren ‘hochkommst’.

  3. Den Shitstorm in der Presse rundum und die Häme in den tausenden von Kommentaren, haben vor allem die zehntausenden von ehrlichen DB – Mitarbeitern nicht verdient.
    Was passiert denn, mal angenommen, wenn die DB heute in Deutschland dichtmacht und nach London oder Zürich umzieht und die gerne kassierten Steuern auf einen Schlag weg sind?
    Keine Einkommensteuern und Gewerbesteuern mehr. Dann gehen nicht nur bei der Stadt Frankfurt die Lichter aus.
    Das ganze Moralgesülze wie hier auch, kotzt mich an. In anderen Ländern wäre man dankbar für so einen Steuerzahler wie es die Deutsche Bank ist.

  4. Wieso finden solche schlimmen Amokläufe wie gestern statt in Schulen nicht mal in einer Bank statt? Gott soll gerecht sein?

  5. Ursprünglich hatte der Adventskranz 24 Kerzen. Dabei jeweils 4 größere für 1.-4. Advent.

  6. Pingback: Deutscher Auto Blogger Digest vom 15.12.2012 › "Auto .. geil"

  7. @ Corneli (Klugscheisser),
    ich bestreite ja nicht, dass der Fisch immer vom Kopf her stinkt und das bei de DB ganz oben Fehler gemacht wurden und laxen Kontrollmechanismen eines ineffizienten Beamtenmolochs Bafin geschuldet, Top – Manager und smarte Investmentbubis vielleicht sogar illegale Gewinne gemacht haben, um ihre Millionen Boni um noch mehr Millionen zu erhöhen. Nur muß man dann bei dem “System” ansetzen und versuchen, es zu ändern. Nur Sippenhaft und jeden verteufeln, der in dieser Branche in Brot und Arbeit steht, gehr mir auf den Sack.
    Verstanden? Gut so!

  8. Zitat:
    ” Nur muß man dann bei dem “System” ansetzen und versuchen, es zu ändern. Nur Sippenhaft und jeden verteufeln, der in dieser Branche in Brot und Arbeit steht, gehr mir auf den Sack.”: Zitatende.

    Da bin ich nicht bei Dir.

    Wie entsteht (Unternehmens-) Kultur in geschlossenen Gruppen? Entweder durch Vorbild von oben und/oder Reaktionen von außen.

    Wenn das ‘Verhalten’ der Führungselite unkritisiert beleibt, bilden sich die ‘toller Hecht’, ‘wir sind die größten’, ‘uns kann keiner’ und ‘was scheren uns die anderen’ Einstellungen fort.
    Sehr gut bei Strukturvertrieben (sprich Drückerkolonnen) zu beobachten. Die Führungselite kommt aber erst dann zum nachdenken, wenn das ‘Fußvolk’ nicht mehr folgt. Maschmeyer war das Image egal, solange der Rubel rollte.
    Die Basis rebelliert aber erst, wenn das soziale Umfeld das verhalten nicht mehr akzeptiert. (Klar, es gibt Ausnahmen, wenn z.B. Strukturvertriebe durch Incentives für eine ‘Ersatzfamilie’ sorgen.)

    Da bislang die Mitarbeiter der Banken zwar im privaten Gespräch und unter vorgehaltener Hand über die Vorgaben zum Verkauf von Finanzprodukten klagen – ungeachtet dessen, ob diese für den Kunden sinnvoll sind – aber dies trotzdem tun, müssen sie sich eben auch der Kritik aussetzen.

    Es liegt also auch an den Mitarbeitern, für einen Kulturwandel im Unternehmen zu sorgen.

  9. “Eine Vollstreckung würde die “Zahlungsdienstleistungen für die Kunden erheblich beeinträchtigen” und führe zu “massiven Kollateralschäden”

    Wenn die Juristen der Deutschen Bank hier korrekt zitiert wurden zeigt das genau die menschenverachtende Geschäftsphilosphie der Investemnt Banker an der Spitze dieser Moloche, die uns im Würgegriff halten. Alles nach der Devise: “Vorsicht Leute, wenn wir draufgehen, gehen eben viele von euch mit über die Wupper”

    Das alles ist einach nur noch ekelhaft.

    __________________________________________
    Edit: Hierher verschoben

  10. Unser Nicki ist wegen ähnlicher räuberischer handlungen und nachdem ich zur Strafe die Katzenklappe einen Tag lang verriegelt hatte, drei Tage nicht mehr nach Hause gekommen. Das Diebesgut war ein Stück offen liegengelassenes Suppenfleisch. Zur Versöhnung habe ich ihm einen ganzes Filet durch den Fleischwolf gedreht. Sein Dosenfutter hat er hinterher tagelang keines Blickes gewürdigt.

  11. Titelthema beim Spiegel “Deutsche Bank” und die Süddeutsche hat inzwischen sogar eine eigene Titelspalte “Deutsche Bank”. Offenbar erwatet man Schlimmeres. Hunderte von Journalisten halten landesweit die Spannund aufrecht. Latte, was am Ende herauskommt, Zerschlagung, Verstaatlichung, die Zeche bezahlen tausende Mitarbeiter und wir die Steuerzahler. Aber die traurige Tatsache, dass die Scheiße (die Bonibonzen oben an der Spitze) weiterhin ganz oben schwimmen wird, bleibt.

  12. Maximilian,
    den letzten Satz kannst Du 1:1 auf die ganze Topmanagement Blase der Daimler Benz AG übetragen. Wenn Du bei Googel eingibst Daimler Benz”, “Bestechung”, “Staatsanwalt” und “Geldstrafe” siehst Du genug. Wenn Mercedes weiterhin so stark an Boden verliert, wirds in nicht so ferner Zukunft auch eine Sonderspalte Daimler Benz AG geben.

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