26.01.2013; Höhenmeter statt Kilometer

Wann bin ich das letzte Mal von der Hohemark aus durch den Schnee zum Feldberg hoch gelaufen? Das muss fast 30 Jahre her sein. Ich kann mich dunkel erinnern, bei welcher Gelegenheit, nur daran, dass es kurz nachdem ich meine Copilotin kennengelernt hatte war und das ich es schon einmal gemacht hatte.

Manche Leute sagen, Schlittenfahren ist wie Fahrradfahren. Man verlernt zwar nicht das Schlittschuhlaufen und das Rodeln, aber man steckt das alles heute nicht mehr so locker weg.

Ich hatte deshalb die fußläufige, kurze Route, bei Herrn Specht vorbei,  gewählt,  die mit dem Aufstieg vom Sandplacken aus über die nicht so steilen Rundwege zum Feldberg hoch, hoch und wieder zurück = 6,7 Kilometer durch eisige, schneidende – 12° C.,  und mir krachten hinterher am Abend zu Hause die Knochen und zogen die Muskeln in den Leisten, und eigentlich wollte ich mich Abends und gestern gar nicht mehr bewegen. Und ich mußte ja auch nicht.

Den Start gestern, der sehr überschaubar gewordenen Rallye Monte Carlo Historique mit wie ich las, nicht einmal mehr 30 Teilnehmern, die Krise hat eben viele Gesichter, schauten sich halt Andere anderswo an.

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9 Gedanken zu “26.01.2013; Höhenmeter statt Kilometer

  1. Günter Krause hat übrigens seit fast 20 Jahren auch eine Pagode. Einer von den ganz ruhigen und angenehmen in der Bad Homburger Oldtimerszene. Ich drück ihm die Daumen.

  2. Zu Fuß von der Hohemark bis auf den Fuchstanz früher ja, aber bis auf den Feldberg noch nie. In den 60ern bin ich manchmal mit meinem Vater mit dem Bus hochgefahren und mit dem Rodel mit ihm “runtergebrettert”. Ich muß direkt mal bei meinen Eltern im Speicher schauen, ob das Teil noch existiert.

  3. Wenn man dem ersten link folgt und den Artikel in der Frankfurter Rundschau liest, finde ich den Verschreiber am Schönsten:

    “… die trotz unwirtschaftlicher Wetterlage mit Fotokamera und Smartphone gekommen waren.”

    Ach ja, soweit sind wir schon.

  4. 29 Autos und in knapp einer halben Stunde war alles schon wieder vorbei. Das Flair von früher ist defintiv weg. Die Stadt scheint das auch so zu sehen. Oberbürgermeister Korwisi wie früher? Fehlanzeige. Ein normaler Bürgermeister langt. Und der lokalen Taunus Zeitung, die früher eine Bildergalerie zeigte, ist der Start nur noch ein micktiges Fotochen wert. Schade.

  5. Du hast die “fußläufige Route” gewählt!? Ich glaube, das war wohl eher Deiner Kondition gezollt. Ein Fahrrad hättest Du nach spätestens 3 Kilometern doch nur noch hochgeschoben und hinterher weder die Kuchengabel noch den Klimmstengel halten können. :-)

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