Hochtaunusklinik, Champagnerluft und Hut ab, Frau Sixt

Ich möchte gerne öfters solche Artikel lesen. Das ist das eine. Das andere was ich weniger gerne lese ist, dass in meiner reichen Stadt “der Champagnerluft”, ein neues 196 – Millionen – Klinikum gebaut wird, aber dann kein Geld für ein Kinderklinikum und kinderärztliche (Not-) Versorgung vorhanden ist

Palliativ – Team Frankfurt

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13 Gedanken zu “Hochtaunusklinik, Champagnerluft und Hut ab, Frau Sixt

  1. Die doppelte Unglückszahl 13 auf dem Nummernschild ist bestimmt kein Zufall. Sie steht für Wechsel, Umbruch, wovor sich die Menschen naturgemäß fürchten. Im Tarot ist der dreizehnte der Trümpfe die Karte Tod.

  2. Schön, daß mal ein Blog das Thema aufgegriffen hat. Zu Hochtaunusklinik, PPP und Auftragsverschiebund unter Ausschluß der Öffentlichkeit gibts einen interessanten Bericht über die Umstände und Kungeleien rund um Verträge die keiner sehen darf, die bis heute keine Regionalzeitung aufgegriffen hat.

    http://blog.gemeingut.org/2011/05/geheimdemokraten/

    Ist eigentlich bekannt, daß die Projektgesellschaft, die auf dem Baufeld neben der neuen Klinik ein Ärztehaus projektiert hatte, im letzten Jahr in Insolvenz gegangen ist?

  3. Eine wahrhaft großbürgerliche Haltung von Frau Sixt (anders wie die der Charity-Quenn aus Düsseldorf mit der Schlauchbootlippentochter). Ganz ohne Spaß: Jetzt, wo ich etwas im Bereich ‘Palliativ’ gegurgelt habe und von erschreckenden Problemen Betroffener las, finde ich so etwas heutzutage großartig.

  4. Meierhans,

    ich habe schon über 3 Jahre – unten rechts auf meiner Seite – den Link zu “Bärenherz”. Nicht ohne Grund.

    Habe Mut und geh mal in so eine Sterbeklinik wo viele Kinder ihre letzten Lebenstage verbringen. Ich schwöre Dir, Du siehst die Welt danach anders.

    .

  5. Herr Kupfer, ich hätte von Ihnen etwas besseres erwartet, als sich nur in die Reihe der Nörgler und Verschwörungstheoretiker einzureien. Das neue Klinikum ist politisch mehrheitlich gewollt und es ist gut für Bad Homburg. Punkt.

  6. Baumännchen,
    ich habe in den letzten 20 Jahren im Freundes- und Bekanntenkreis einige Fälle erlebt, die eine eigene Webseite Hochtaunusklinkpfusch.de füllen könnten. Für den hoffentlich nie eintretenden Fall, daß ich einmal unerwartet eine Krankheit bekommen sollte, wo ich selbst nicht mehr in der Lage bin bei vollem Bewußtsein Entscheidungen zu treffen, habe ich deshalb entsprechende Vorsorge getroffen, von Sanitätern und/oder Ärzten auf GAR KEINEN FALL in eine bestimmte Klinik verbracht zu werden. Raten Sie mal, in welche?

  7. Von wegen Charity, so wie Sixt mich abgezockt hat und das wohl auch in ähnlich gelagerten Fällen macht, kann Regine 10 Waisenhäuser bauen, Sixt wird für mich immer ein Bescheisserladen sein:

    Tippen Sie mit Ihrem Auto mal ganz zart ein Auto von Sixt an, so zart, dass nichts zu sehen ist und selbst die sofort von Sixt hinzugerufene Polizei keinen Schaden feststellen kann. Dann bekommen Sie eine Rechnung über € 1.848,– Wenn Sie dann wissen wollen, wie das sein kann, bekommen Sie sofort massive Post einer Münchner Justizhure, pardon einer Münchner Anwaltskanzlei mit entsprechender Kostennote.

    Regine, fuck you!

  8. In diesem Krankenhaus, ja tatsächlich, das ist ein Krankenhaus und kein Kabinett des Schreckens, hat mir meine Ehefrau zwei kleine Hinzundkunze zur Welt gebracht und wurde mir gerade diagnostiziert, ich sei gesund genug für weitere Jahre in der Schlangengrube Frankfurter Banker. :-)

  9. kann Regine 10 Waisenhäuser bauen, Sixt wird für mich immer ein Bescheisserladen sein”

    Als Ex-Sixt-Leasingkunde habe ich Tränen des Mitgefühls und Rührung in den Augen über diese wunderbar treffende Formulierung.

  10. Der Beitrag erinnert mich an meinen Vater. Vor vielen Jahren, eines Nachts fast um 24 Uhr, rief er mich zu Hause an, ob ich wohl so nett wäre ihn ins BG – Krankenhaus nach Frankfurt zu fahren. Er habe sich am Nachmittag zuvor (im zarten Alter von 73 Jahren) wohl den Arm beim Sturz vom Fahrrad gebrochen. Auf meine Frage, warum er nicht den Notarzt angerufen hätte, meinte Pappi: “Der bringt mich in die Hochtaunusklinik”.

    Nicht einfach, wenn man einiges von Pappi geerbt hat.

  11. Diese Klinik hätte wie andere auch angesichts der Krankenhausüberkapazitäten im Raum Frankfurt niemals gebaut werden dürfen. Mir scheint, der Artikel heute in Spon muß extra für diesen Beitrag hier geschrieben worden sein.

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/eckart-von-hirschhausen-faktencheck-gesundheit-ueber-zu-viel-medizin-a-882898.html

    Das angesichts eines 300 Milliarden Gesundheitsetats dann kein Geld für palliative Medizin übrig ist und nicht nur Kinder in der eiskalten Umgebung von Intensivstationen sterben müssen, ist ein Skandal.

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