Deichgräfin Angela’s Komödienstadel

13.06.04Hochwasser Freising

“…Die Pegel steigen, die Hochs und Tiefs wandeln völlig ungewohnte Bahnen, alle Wolken laden mehr Hektoliter als je zuvor – aber das “Bäh-Wort” mögen sie partout nicht in den Mund nehmen. Selbst dann noch, wenn alle Flusstäler künftig so unbewohnbar würden wie der Mond”

Spätestens seit 2002, als die große Flut mit unbändiger Macht über die Deiche schwappte und einen schon so gut wie Kanzler Stoiber wegspülte, und dafür einen instinktsicheren, anpackenden Krisenmanager Schröder wieder ins Kanzleramt spülte, gelten gelbe Gummistiefel dort, wo das Absegnen von Deichen durch katholische Geistliche nicht mehr hilft, als verschärftes Mittel politischer Wahlkämpfe und Requisiten für billige bayerische Komödienstadel, Flutopferverarschung und Wählerverdummung.

P.S. Das Foto von dem abgesoffenen SLC wurde übrigens in Freising aufgenommen – Danke, Martin.

.

7 Gedanken zu “Deichgräfin Angela’s Komödienstadel

  1. Pingback: Deutscher Auto Blogger Digest vom 04.06.2013 › "Auto .. geil"

  2. Hollywood an der Donau. So läuft das eben, wenn das Elend der Flutopfer von einer unverhohlen auf Sensationsgier und Einschaltquoten geifernden Menge von Medienmeuten geliefert wird, die uns weissmachen, im Auftrag von Medienkonzernen und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihrem Informationsauftrag nachzugehen, obwohl der Informationsgehalt der Berichte größtenteils gegen Null tendiert. Interessant ist, dass die APD-Meldung über die Inszenierung in sonst keinem anderen Medium übernommen wurde. Ganz offen. Ich finde Wahlkampf auf Kosten dieser betroffenen Menschen entsetzlich, beschämend und abstoßend

  3. Wer denkt denn eigentlich für und bei den “Nachdenkseiten” nach? Aha, kein Wunder daß die dortigen Nachdenker nichts für Frau Merkel übrig haben.

  4. lowin,

    können Sie das auch konkret begründen oder haben Sie nur mal ohne “Nachdenken” so daher geplappert?

  5. Untenstehend Auszug des Werdeganges der Herren Lieb und Müller. Da erwarte ich keine einigermaßen fundierte Aussage ohne rote Brille. Und die Artikel der Herren erfüllten diese „Erwartung“ perfekt.
    Auch erwähnenswert: Die einen denken, Andere plappern. Eher eine Sache der Sichtweise.
    ——–
    1968 Ghostwriter bei Bundeswirtschaftsminister Prof. Dr. Karl Schiller
    1970 Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bei der SPD und verantwortlich für den Bundestagswahlkampf 1972
    Ab 1973 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt
    1987 bis 1994 Abgeordneter des Deutschen Bundestages (vermute mal SPD)
    ———
    Von 1979 bis 1983 Mitarbeiter in der Planungsabteilung des Bundeskanzleramtes, danach Leiter des Grundsatzreferates in der Landesvertretung NRW
    Von 1987 erst stellvertretender, dann Regierungssprecher und Leiter des Landespresse- und Informationsamtes des Landes Nordrhein-Westfalen unter Ministerpräsident Johannes Rau

  6. Ach so, “lowin”,

    alles was nicht ins formatierte Weltbild dieser unserer merkel-abschaum-gebenedeiten Qualitätsmedien passt ist “rot”. Und ich dachte bis heute auch: “Wichtig ist, was nicht in der Zeitung steht” (Kurt Tucholsky)… farbunabhängig.

    Für mich, “lowin”, sind Menschen wie Albrecht Müller und Wolfgang Lieb nicht “rot”, sondern echte Demokraten (und weil es grade aus aktuellem Anlass so richtig passt), wie bspw. Edward Snowden, der sein Leben riskiert, um die Wahrheit aufzudecken.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-06/bundestag-bestechung-mietpreisbremse

    .

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>