o. P. war alles besser.

2013.07.20 CS-Day 019-500

“Als Frankfurt 1866 von Preussen annektiert wurde brach für viele Altfrankfurter Dynastien eine Welt zusammen. Doch bis auf den tragischen Selbstmord des Bürgermeisters Carl Fellner, der sich für die Zahlung der von den preußischen Militärs der Stadt auferlegten Kriegskontributionen verantortlich fühlte, überlebte das Frankfurter Bürgertum diese Zeitenwende besser als erwartet. Von den legendären Einladungskarten mit dem dezenten Hinweis “o.P.” (ohne Preussen) ist leider kein Exemplar überliefert..”

Im Ernst, wenn man von hier schon über 20 Jahre auf die Stadt am Main herunterschaut und sich vorstellt, wie dort die Jugend wochentags unter der Sonne schuftet, um dort die Boni krimineller Bankster und die Luxus – Pensionen des verlogenen und faulen Politiker – Packs zu bezahlen, für jene Feiglinge und Verfassungsbrecher in Wiesbaden oder in Berlin, die uns belügen und bestehlen – da könnten einem schon Umsturzgedanken wie damals anno 1866 kommen.

2013.07.20 CS-Day 035

So bin ich gestern auf dem Weg zu meinen gefüllten Kürbis – Tortelloni in der Kleinmarkthalle, an einer Ausnahmeregelung für besondere, öffentliche Ferkeleien vorbeigekommen. Ach ja, und deshalb sind mir schwule Pagoden – Besitzer, Briefträger, Polizisten und lederbehoste Bayern in der Öffentlichkeit zehnmal lieber als geschniegelte, verklemmte Adlige und gebügelte, braune Zitteraale wie Rhein, Bouffier, Seehofer und Konsorten mit Schlips und Kragen. Zu den öffentlichen Ferkeleien bitte hier lang 

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5 Gedanken zu “o. P. war alles besser.

  1. Wundere mich gerade, wofür Du dich alles interessierst? Das Schwule einen eigenen Oldtimerclub haben war mir unbekannt und find ich klasse.

  2. @Alpine, dem kann ich so nicht zustimmen: Wenn Menschen aufgrund ihrer sexuellen Präferenzen eigene Oldtimer-(oder Fussball- oder Golf-)Clubs brauchen, spricht das nicht für die Offenheit und Toleranz der Gesellschaft, in der sie leben, sondern für das Gegenteil…

  3. Wo es heute bis in die Kreise der besseren Gesellschaft in ist, sich selbst an intimsten Stellen piercen und tätowieren zu lassen, lob ich mir die Schwulen und Lesben. Die können wenigstens nichts dafür, dass sie pervers sind.

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