15.11.2013; Premium – Käse mit Löchern

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Gabor Steingart schrub mir heute Morgen:

“Es ist die größte Rückrufaktion der Geschichte: Konzernchef Martin Winterkorn lässt derzeit 2,6 Millionen Autos in die Werkstätten zurückfahren. Das Risiko der gleichteilestrategie – identische Bauteile finden sich jetzt bei Audi, Seat, Skoda und VW – wird damit für jedermann sichtbar. Andererseits: Ohne diese Strategie wäre der Wiederaufstieg des Konzerns nicht möglich gewesen. Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt auch oft um…”

Angeblich sorgen Plattformstrategien dafür, dass alles was von den Fließbändern rollt, dem neuesten Stand der Technik entspricht und zum fairsten Preis für uns Autofahrer verfügbar ist.

Aber das heisst in unserer von Aldieinkäufern, Kostensenkungsprogrammen und mindestens 15 % Umsatzrendite-um-jeden-Preis bestimmten Welt der Autohersteller-Technokratur in Wahrheit nur, dass in den Billigmarktregalen der Zulieferer nur der immer gleiche in Sklavenlohnbetrieben in Osteuropa zusammengehauene, minderwertige Schrott, nur für verschiedene Autohersteller, steht.

Es darf daher nicht wundern, dass immer mehr Autokäufer die Premium – Nummer durchschauen und sich um ihren Vorteil bemühen, in Scharen den Autoverkäufern Löcher in den Bauch fragen, über 20, 30 % und mehr – Rabattangbote innerlich nur müde lächeln und danach im Internet die Grenzen überqueren, so wie grade erst gesehen, der Schweizer, wenn er guten Schweizer Emmentaler preiswert  einkaufen will, über den Rhein nach Deutschland fährt, um den heimischen Händlern ein Schnäippchen zu schlagen.

Foto: Chasing Pedal Cars

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