Kein “Like it” für Volker Siegert

13.12.02 Volker Siegert - Mercedes Argentinia

Volker Siegert, Besitzer zweier wunderbarer, alter Autos, Absolvent einer Journalistenschule, heute Vorstandsvorsitzender einer Frankfurter AG und hier schon häufig mit guten Kommentaren aufgetreten, wartet bei Facebook bis heute vergeblich auf ein “Like it” von mir.

Ich hatte das Thema hier schon mal und wollte zuerst schwarz auf weiß sehen: wie viele von den Jüngern der Autos mit Sternen auf den Radkappen, eigentlich auf dem Radar haben, dass Herr Zetsche & Co sich wie einst ein Nazischerge Rudolf Eichmann, der 1959 bei Mercedes-Benz Argentinia Unterschlupf bekam, davor drücken, mögliche Verantwortung für Verschleppung, Kindesentführung bis hin zu Mord, zu übernehmen. Share Holder Value statt Moral. Die Mittel, die sie dabei anwenden, wie sie ermittelnde Justizbehörden mit dem Ring durch die Nase herumführen, lassen, wie man sieht, nicht nur bei mir mehr als Zweifel an der Unschuldsvermutung aufkommen und ich erlaube mir die Frage: To big to Jail?

Das Schweigen Tausender, die diesen Beitrag von Volker Siegert lasen und daran die Doppelmoral, die Bigotterie von Menschen zu sehen, allein schon der Gedanke, mit einigen dieser Leuten früher ………………………….. macht aggressiv, weil es ein aggressiver Akt ist, was Zetsche & Co da abziehen. Diese Impertinenz, diese regelrechte Verachtung der Öffentlichkeit und Recht und Gesetz.

Der Hessische Rundfunk hat grade nachgelegt und es gibt dazu ein neues, interessantes Podcast mit Gaby Weber.

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6 Gedanken zu “Kein “Like it” für Volker Siegert

  1. Auf Tausende Leser komm’ ich zwar erst durch Dich – aber in der Sache hast Du recht, wenn man sieht, wie viele Likes die üblichen food-and-cats-postings so haben…

  2. Volker,

    “NSA” zeigt Wirkung. Inzwischen ist man seitens der FB-Besucher wohl schon etwas vorsichtiger geworden, seine Meinung bei solchen politischen Themen, wenn auch nur durch ein “Like it”, zu sagen. Da FB ja wie grade bekannt wurde, sogar nicht veröffentlichte oder im nachhinei gelöschte Beiträge abspeichert… sicher ist sicher lautet der Leitspruch des deutschen Kleingartenwackeldackelhutablagenheckflossenbesitzers.

    Und auch die Presse kuscht. Wundert mich aber nicht: So sollen bspw. in der neuesten Ausgabe (Nr. 1) vom ehemaligen Nachrichtenmagazin, von Seite 70 bis zur Seite 135 nur noch ganze neun Seiten an gedruckter Werbung drin sein, nur Werbung für Produkte aus dem Hause ‘Spiegel’, um Eigenanzeigen also. Anders ausgedrückt: Auf diesen 65 Seiten gibt es nicht eine einzige Seite ‘Paid Content’. Und, die Einführung der neuen C-Klasse steht bekanntlich bevor und der Werbebudgettopf 2014 ist noch randvoll…

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  3. Obohl Gaby Webers und Anderer jahrelange Ermittlungen Bände sprechen, reagiert man dann, wenn es den Leistungsträgern an den Kragen geht, gerne mit der typischen deutschen Abwehrhaltung. Mich wundert die Ignoranz der sog. Social (!!!) – Media – Nutzer nicht. Wenn man Herrn Zetsche dann über gesellschaftliche Verantwortung und Compliance schwafelnd liest, kann man sich nur angewidert abwenden.

  4. Pingback: Was’n Quatsch mit Soße | MotorBlöckchen

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