It’s a ADAC – Ramstettauer

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Michael Ramstetter, Baragotzki der ADAC – Motorwelt, schrieb kürzlich:

“Heutzutage bedeutet “Tachodrehen” Knöpfedrücken. Während in der Vergangenheit Betrüger mit Schraubenzieher und Inbusschlüssel an den Tachoeinheiten herumschraubten, manipulieren die Gauner der Gegenwart die Software der Autos. So setzen sie den Kilometerstand zurück und können mehr Geld beim Verkauf verlangen. Ein Milliardengeschäft: Der ADAC schätzt, dass der volkswirtschaftliche Schaden durch den Schwindel mehr als sechs Milliarden Euro beträgt…”

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Die Vollverscheisserung des deutschen Michel hinterm Lenkrad, ist da, wo es um Milliarden geht, immer und überall. Die scheissscheinheiligen Sponschreiber kommen mir deshalb vor wie Paranoiker, die schnell was in die Tasten hauen, nur weil sie plötzlich entdeckt haben, dass es nicht nur bei der Roten Flora Fähnchenhändlern, sondern auch beim Gelben Engel Kakerlaken Tachodreher gibt.

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18 Gedanken zu “It’s a ADAC – Ramstettauer

  1. Bei Spon ging der Artikel unter Hinweis auf die SZ um 14.00 Uhr raus. Bei der Quelle, der SZ, erst um 16.11 Uhr. Wie geht denn das?

  2. Bernhardffm,

    ist mir gestern auch sofort aufgefallen. Ich nehme an, nachdem die SZ ihre Vorabmeldung rausgeschickt hatte, hat “Jemand” zum Telefonhörer gegriffen – Ortsgespräch – und die SZ hat ihren Beitrag entschärft.

    .

  3. Der ADAC, der Verein, der dich als Nichtmitglied bei einer Panne vor die Wahl stellt, für eine Starthilfe im Winter über 300 Euro zu blechen oder einen Mitgliedsantrag beim Pannenhelfer zu unterschreiben, würde doch so etwas nie machen.

  4. VW – Winterkorn sollte auf die Entgegennahme des Preises morgen in München verzichten, zumindest so lange bis der ADAC glaubhafte Antworten liefert. Wenn hier rauskommt, daß etwas getürkt war, wäre das auch für VW ein Gau.

  5. Das ist mir sowas von wurscht.
    Wenn ich eine Panne habe, kann ich anrufen und habe die Gewissheit, daß jemand kommt und mir hilft. Der Rest interessiert mich nicht.

  6. Warum sollten die auch nicht kommen? Ich zahl schließlich eine Art Versicherungsprämie und mache keine Spende an eine gemeinnützige Vereinigung.

  7. Bananenrepublik Deutschland.

    Der folgerichtige Abschluss der Angelegenheit wäre:
    Mit einer dicken Abfindung auf einen Vorstandsposten bei der Bahn weiter zu empfehlen.

    BMB

  8. Die ganze Geschichte amüsiert mich wieder mal köstlich.

    Ich kommentiere das auch nur, weil ich die dummen dreisten und unqualifizierten Erwiderungen dieser brunzkacheldummen und womöglich sogar gekauften ADAC – Baragotzkis auf den SZ – Artikel gelesen und das Filmchen von der Preisverleihung angeschaut hatte, wo sie bis zum ADAC – Präsi Meier in die Mikrophone gerülpst haben, dass das mit der Wahl alles seine Richtigkeit und nur das Journalistenpack dreckige Phantasien hat.

    “Mia san mia, und drauf gschisse!” Darauf wird wie immer gebaut und auf die Ruhe der 19 Millionen Mitglieder ist auch in Zukunft Verlass, die ein paar Wochen in ungläubigem Staunen verharren, mehr nicht, denn wie will man etwas ändern, mit Worten? Und wenn nicht mit Worten, womit sonst?

    Die SZ weiß sicher viel mehr, als sie schreibt. Zumindest kommt da noch einiges hoch, ganz sicher.

  9. Die wahren ” gelben Engel ” sind die Typen, die einem bei Wind und Wetter und rund um die Uhr die auf der Strasse stehengebliebene Karre wieder zum Laufen bekommen und in Notsituationen helfen. Sollen diese geschmierten, betrügenden Lachshäppchenfresser doch machen was sie wollen. Was interessiert mich das “Lieblingsauto der Deutschen”?.

  10. Und diesmal das schöne,,,

    Der hat sich so viele Feinde gemacht, dass er eben nicht nahtlos in eine gutdotierte andere Position wechseln kann.
    Er wird rumtelefonieren, enttäuscht feststellen, dass sich seine guten ‘Geschäftsfreunde’ auf einmal verleugnen lassen und dann eine ‘PR-Agentur’ aufmachen, die nicht einmal die anteillige Büromiete fürs häusliche Arbeitszimmer einbringt.

    Wetten, dass..?

  11. Detlef,
    Du wirst wie am Ende so oft, wieder recht haben. Heute Morgen hat der ADAC den Betrug auch in früheren Jahren in der SZ zugegeben.

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geschoente-umfrage-zahlen-adac-gesteht-jahrelange-manipulationen-1.1866760

    Die Krönung ist, der GF Obermaier will Millionen von Mitgliedern weismachen, dass dieser Betrug das Werk einer einzigen Person ist. Den ADAC – Bossen ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    Die Frage die jetzt von Staatsanwälten geklärt werden dürfte, ist, wieviel Schmiergeld hat Ramstetter von wem dafür bekommen?

    Die SZ lässt sich hoffentlich nicht mit fetten Zeitungs – Werbekampagnen der bis auf die Unterhosen blamierten Autobosse kaufen.

  12. “Einem ADAC – Chefredakteur Michael Ramstetter ist es nicht mal mehr peinlich, direkt neben der Ganzseitenannonce eines deutschen Reifenherstellers, auf der teuersten Werbeseite der Motorwelt Nr. 3 / März 2010, Seite 1, vor “für den Verbraucher gemeingefährlich werden könnenden Exotik – Reifen” zu warnen. Ohne die Qualität dieses Markenreifens in Frage stellen zu wollen, versteht es sich, dass dieser Anzeigengroßkunde ab Seite 20 mit durchchnittlich der dritthöchsten zu vergebenden Zahl punktete und ADAC – Kaufempfehlungen erntete.”

    Quelle: http://motorbloeckchen.com/?p=9765

    Jetzt schon das zweite Lob binnen zwei Wochen, obwohl das so garnicht meine Art ist. Chapeau.

  13. Pingback: Als Karl Obermaier Fritz B. Busch im Grabe rumdrehte | MotorBlöckchen

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