Als die ADAC – “Oberm(e)aier” Fritz B. Busch im Grabe rumdrehten

14.01.17 Mercedes A-Klasse...

Wir kaufen Marken, Logos, Labels, Legenden und Lügen, vom Turnschuh bis zum Auto. Denn wir sind erfolgreicher manipuliert worden als der Elefant, der im Zirkus Handstand macht {Fritz B. Busch; Motorjournalist]

Ein Zitat eines ganz großen Motorjournalisten, was mehr mit der heutigen Realität zu tun hat, als er je gedacht hatte.

It’s a ADAC – Ramstettauer schrub ich hier noch. Inzwischen übt sich der Chor der Automobil – Amigos im Diminuitiv und trällert uns was vom Mister Minimum .- Betrüger Ramstetter vor.

“…Es gibt keinen goldenen Handschlag für Herrn Ramstetter, und es wird ihm keine Abfindung bezahlt”, sagte Obermair zur SZ. Zwei Sachen sind ihm außerdem besonders wichtig. Zum einen seien weder Präsidium noch Geschäftsführung über diese Dinge im Bild gewesen, zum anderen habe Ramstetter zwar die Gesamtzahlen geschönt, nicht jedoch die Rangfolge der Gewinner verändert…”

Eben, eben … ein anschauliches Beispiel wie die Zitteraale unsere Führungsfiguren ticken, nicht nur beim ADAC, und deshalb werden auch die Großmäuler Peter Meyer und Karl Obermaier, die öffentlich lauthals von einem journalistischen Komplott faselten, demnächst nur auf kleinster Flamme geröstet, das macht das Fleisch besonders zart.

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Ähnliche Beiträge: “Tucholsky hupt nicht mehr” und “Wir wollen unsren alten Kaiser Wilhelm wieder haben”

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64 Gedanken zu “Als die ADAC – “Oberm(e)aier” Fritz B. Busch im Grabe rumdrehten

  1. Die sich bis heute für unantastbar gehaltenen gelben Götter stehen als Lügner, Fälscher und Betrüger dar. Leider aber, werden wie meistens in solchen Fällen, als erste, hunderte und mehr von einfachen und ihre normale Büroarbeiten beanstandungslos gemacht habenden Mitarbeiter, ihre ADAC – Geschichte schon bald der Arbeitsagentur erzählen. Es wird Zeit, daß man jetzt mal was von Reaktionen der Staatsanwaltschaft hört.

  2. Der Link “Foto” ist weg. Die A-Klasse ist nicht mehr das beliebteste Auto Deutschlands. So schnell gehts.

  3. Michael,

    Uiiii, Michael, da hat die Doimler – Brand Communication wohl die Seite gelöscht – aber ich habe dafür den Screenshot! :-)

    Wahrscheinlich waschen sich die 400 begossenen Pudel die bei der Preisverleihung mit dabei waren, ab morgen nur mit Hundeshampoo gegen strohiges Haar, mit Tiefenwirkung bis ins Hirn, ihre Mähnen.

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  4. Bin jetzt nur mal gespannt, jetzt, wo Meyer sich selbstrausgeschmisen hat, welcher PRoll den Auftrag bekommen hat, die Dreistigkeit von Peter Meyer “Für Fehler und Manipulationen von hauptamtlichen Führungskräften, möchte ich nicht länger alleine verantwortlich gemacht werden” als Verdienste für den ADAC vorsichtig zu loben

  5. Gabor Steingart schrub mir heute Morgen:

    “Alle Rankings der “Lieblingsfahrzeuge der Deutschen” (ADAC) waren gefälscht. Für die Jahre 2005 bis 2013 stimmten beim Wettbewerb “Gelber Engel” weder die Marken noch die Platzierungen. Dass diese Ungeheuerlichkeit es heute in allen Zeitungen nur noch auf die Meldungsseite schafft, hängt mit der Fürsorglichkeit der Zeitungsredaktionen zusammen. Man will den Leser offenbar nicht am frühen Morgen mit einer Überdosis Wirklichkeit behelligen”.

    Meine Meinung: Wie alle Reifentests, Werkstatttests etc. p.p., mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, auch.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/adac-skandal-gelber-engel-schon-seit-jahren-manipuliert-a-953944.html

    Bleibt tapfer.

  6. Die original ADAC – Pressemitteilung vom 25.02.2014:

    “Änderungen in der Geschäftsführung des ADAC

    Der ADAC hat mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Dr. Karl Obermair, Gespräche über die einvernehmliche Beendigung seiner Tätigkeit begonnen.

    „Ich will betonen, dass Herr Dr. Obermair nach dem heute vorgestellten Abschlussbericht der Wirtschaftsprüfer in keiner Weise mit den Manipulationen um die Auszeichnung ‚Gelber Engel‘ zu tun hatte.

    Ich bedanke mich im Namen des ADAC bei ihm für den großen Einsatz für den ADAC, besonders auch für den in Gang gesetzten Reformprozess“, sagte der Erste Vizepräsident und kommissarischer Vorsitzender des Präsidiums Dr. August Markl.

    Mit dem Mitglied der Geschäftsführung Stefan Weßling wurde eine einvernehmliche Trennung vereinbart. „Ich möchte die aktuelle Zäsur nutzen, um den Weg frei zu machen für einen Reformprozess, der mit frischem Blick und neuen Ideen dem ADAC ein zeitgemäßes und zukunftssicheres Profil gibt,“ sagte Stefan Weßling.

    Dr. Markl sagte: „Auch Herr Weßling war in keiner Weise in die Manipulationen verwickelt. Ich bedanke mich bei Herrn Weßling für die über 13-jährige sehr erfolgreiche Arbeit für den ADAC. Herr Weßling hat maßgeblich den Reformprozess gestaltet. Das verdient die Anerkennung des gesamten ADAC.“

    Ab 1. März verstärkt Frau Marion Ebentheuer die Geschäftsführung. Das Präsidium hatte sie bereits im Dezember berufen. Marion Ebentheuer ist seit 1996 beim ADAC und war in verschiedenen Führungsfunktionen, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG, sowie der ADAC Rechtsschutz Versicherungs-AG, tätig. In diesen Funktionen bleibt sie weiterhin tätig (vollständiger Lebenslauf anbei).

    Gemeinsam mit Mahbod Asgari und Raimund Müller wird sie den bereits eingeleiteten Reformprozess zur Erneuerung des ADAC fortsetzen. Der gesamte ADAC unterstützt die tiefgreifende Reform.
    Nachfolger für die ausscheidenden Geschäftsführer werden aktuell gesucht und sollen in den kommenden Monaten bekannt gegeben werden.

    Lebenslauf Marion Ebentheuer
    Frau Marion Ebentheuer wurde vom Präsidium des ADAC mit Wirkung zum 1. März 2014 in die Geschäftsführung des ADAC berufen. Sie gehört dem ADAC seit 1996 an und ist seit Juli 2011 Mitglied des Vorstandes der ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG, München sowie der ADAC Rechtsschutz Versicherungs-AG, München. In beiden Gesellschaften ist sie seit Mai 2013 stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes. Vor ihrer Tätigkeit im Vorstand dieser Unternehmen leitete Frau Ebentheuer den Versicherungsbetrieb und war Mitglied der Geschäftsführung der ADAC Finanzdienste GmbH.

    Davor war sie in verschiedener Verantwortung im Controlling des ADAC e.V. tätig. Zum Berufseinstieg arbeitete Frau Ebentheuer bei C&L Deutsche Revision AG (jetzt PricewaterhouseCoopers AG). Frau Ebentheuer hat Betriebswirtschaft an der Universität Regensburg studiert und wohnt in München.”

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  7. Wenn ich lese, dass ein ADAC seinen Reichtum auch auf meine Kosten erlangt hat und den Totalversager Obermaier erst jetzt und auch auf meine Kosten, mit einer dicken Abfindung rausschmeisst, dann reichts. Ich habe gestern Abend die Mitgliedschaft gekündigt.

  8. Was beim ADAC .- Ramstetter ablief ist heutzutage Methode. Das grade die Süddeutche Zeitung, ausgerechnet das deutsche Sturmgeschütz investigativen Journalismus, die den ADAC wochenlang wie die Sau durchs Dorf trieb, jetzt selbst mmit nicht weniger krummen Touren aufflog, ist natürlich der Hammer.

    http://meedia.de/2015/02/16/sz-leaks-ex-mitarbeiter-der-sueddeutschen-erhebt-schwere-vorwuerfe-in-sachen-schleichwerbung/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&utm_source=newsletter&utm_medium=email

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