Schade, Herr Schad

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Ein Gastbeitrag von Sven Rißmüller, Frankfurt Main; Investment Banker

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Schad Oldtimer Restauration, Bad Vilbel – ein Erfahrungsbericht…
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Für Alle welche die Liebe zu einem alten Porsche 911 F Model teilen und sich mit dem Gedanken einer Restauration beschäftigen. Ich stand vor dem Problem, das ich einen guten 911 restaurieren wollte und im Internet nach Hilfen und Empfehlungen gesucht hatte.
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Nach 4 Jahren bin ich nun deutlich schlauer, und möchte alle die sich mit dem gleichen Gedanken tragen vor der Firma Schad Oldtimer Restauration GmbH, in Bad Vilbel, warnen.
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Die Firma Schad ist auch prominent in der Klassikstadt in Frankfurt vertreten.
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Nun zu den Fakten, 20.01.2010 brachte ich meinen Porsche Targa mit einer guten Substanz zu der Firma Schad zum Trockeneisstrahlen um mir ein genaues Bild machen zu können. Nötige Karosseriearbeiten wollte ich von einer Fachfirma machen lassen.
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Herr Schad, sehr freundlich und vertrauenserweckend nahm sich viel Zeit und erklärte mir viel. Schwärmte von der Qualität seiner Arbeit, redete von 30 Jahren Garantie auf seine Arbeit gegen Rost, kostenlosem Service etc.
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Zerlegen durfte ich den Wagen kostenlos in seiner Werkstatt
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Nach 3 Jahren und etwa € 82.000,00 hatte ich nun eine Karosserie, bei der so ziemlich alles ausgetauscht wurde was man austauschen kann, aber eben nicht mußte, Eine KTL Beschichtung, Rechtsanwaltskosten, viel Ärger und schöne Worte.
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Was ich nicht hatte, war eine fertig lackierte Karosserie, geschweige den die Garantie von 30 Jahren gegen Rost, fehlende Teile, welche er ohne Absprache ausgebaut und gewechselt hatte.
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Warum schreibe ich das alles? Nicht weil ich zeigen möchte, wie naiv ich war, bei mir zählt eben immer noch das Wort. Sondern weil ich weiß, das ich nicht der einzige bin, der mit der Firma Schad ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Neben dem wirtschaftlichen Schaden ist das Schlimme daran, das es einem die Freude an einer Sache nimmt, für die man sicher vorher gerne begeistert hat, die vielleicht ein Kindheitstraum war… und das ist viel schlimmer.
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Gerne stehe ich jederzeit für weitere Information und oder Fakten zur Verfügung. Anfragen bitte über die Redaktion – Detlef Kupfer – an mich richten.
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Sven Rißmüller
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Anm.: Dieser Beitrag erschien am 07.02.2014 auch im Karriereportal Xing und ist dort, aber nur von registrierten Mitglieder, in der Rubrik “Classic Cars” nachzulesen.
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Ähnliche Themen rechts unter den Tags “Werkstattpfusch”
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SCHAD Oldtimer Restauration GmbH.

134 Gedanken zu “Schade, Herr Schad

  1. Ich wundere mich über hämische Kommentare gegenüber dem Opener, Herrn Rißmüller, die nach der Devise gestrickt zu sein scheinen “ha, du Depp, wenn du das nicht alles schriftlich hattest oder nicht rechtzeitig Stopp gesagt hast, biste eben selber schuld und musst zahlen”.
    Für mich stünde an dieser Stelle die Frage im Raum “Was ist eine lackierfertige 911er Rohkarosse wert?” Und ich behaupte: Für 82.000 EUR könnte man sich eine nagelneue dengeln lassen und hätte noch Geld übrig.
    Das sollte ein Profi wie die hier in Rede stehende Firma Schad ebenfalls wissen und nicht einfach weiter Kosten produzieren, die sie ggf. einklagen kann – allein mit der Begründung “der Kunde hat ja nicht gesagt, wir sollen das nicht machen”. Es gibt so etwas wie “wirtschaftliche Vernunft”. Die ist heute leider vielen Gierhälsen abhanden gekommen; da wird nur noch überlegt “mit welchem Aufwand kann ich vor Gericht welchen Effekt erreichen?”

  2. Ich kann mich hier nur wundern, zu welchen starken Worten sich hier einige Kommentatoren hinreißen lassen: “unseriöse Geschäftemacher”, “Trickbetrug” bzw. “betrogen”, “über den Tisch gezogen”, “gnadenlos ausnutzen” oder “finanziell bis auf die Knochen ausgeweidet”, “nach allen Regeln der Kunst abziehen” …

    Bei allem gebotenen Respekt: für keine dieser Vokabeln gibt es gegenwärtig hinreichende Anknüpfungstatsachen. Die Faktenlage ist noch genauso unzureichend für eine derartige Beurteilungen wie vor neun Tagen. Wir wissen schlicht nicht, was die Parteien hier hinsichtlich Arbeitsumfang und Vergütung vereinbart haben.

    Wer sich hier dem Sachverhalt über die Betrugsschiene nähert, sollte sich vergegenwärtigen, daß ein ganz wesentliches Merkmal des Betruges das Vorliegen einer Täuschung des “Opfers” über Tatsachen ist.

    Verbraucherschutz in allen Ehren. Der “Verbraucher” gehört bereits seit langem zu den “heiligen Kühen” des deutschen Zivilrechts, die weit überdurchschnittlich durch die Rechtsordnung geschützt werden. Aber irgendwo setzt dann auch einmal die Verantwortung für eigenes Handeln ein. Dazu gehört auch die eigene Vertragstreue.

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    Abschrift meines E-Mails vom 18.02.2014 an Herrn Bernhard Schad – info@schad-oldtimer.de – (Anm.: wg.des laufenden Gerichtsverfahrens habe ich den Namen des Klägers unkenntlich gemacht; einige Besucher und Kommentatoren kennen ihn) – das bis heute Abend unbeantwortet blieb:

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    Betr.: Beitrag im Motorblöckchen “Schade, Herr Schad” vom 12.02.2014

    “Sehr geehrter Herr Schad,

    am 12.02.2014 habe ich in meinem Internet-Blog “Motorblöckchen” den Erfahrungsbericht Ihres Kunden Sven Rießmüller aus Frankfurt veröffentlicht, der übrigens schon am 07.02.2014 im Karriereportal Xing veröffentlicht war, in dem Herr Rießmüller aus seiner Sicht Negativerfahrungen, insbesondere was von Ihnen übersetzte Rechnungsstellungen für von Ihnen an seinem Porsche 911 F durchgeführte Arbeiten, schildert.

    In der Folge hat am 13.02.2014 – 17.29 Uhr – ein Kommentator „230SL“ einen Erfahrungsbericht geschrieben, Name und Anschrift sind mir ebenfalls bekannt, der vom Tenor her, über ähnliche Erfahrungen mit Ihrer Firma berichtet.

    http://motorbloeckchen.com/?p=45039

    Gestern erhielt ich einen ebensolchen Erfahrungsbericht eines Kunden Ihrer Firma, von Herrn H. v. W., bei dem es um sein Fahrzeug Jaguar MK VII und die aus seiner Sicht gegenüber dem mit Ihnen bei Auftragserteilung für die Trockeneisstrahlung vereinbarten Festpreis von 3.500 Euro und die von Ihnen nach Fertigstellung ihm in Rechnung gestellten „28.000 Euro“, geht. Darin werden unter Hinweis auf ein laufendes Gerichtsverfahren vor dem LG Frankfurt Main, neben dem Vorwurf der völlig übersetzten Rechnung, u.a. verschiedene weitere Vorwürfe gegen Sie erhoben, die möglicherweise deliktische Tatbestände betreffen.

    Aus journalistischer Sorgfaltspflicht, möchte ich Sie vor Veröffentlichung um die zeitnahe Beantwortung nachstehender Fragen bitten, andernfalls ich davon ausgehe, dass Sie keine Stellung hierzu nehmen wollen und mir vorbehalte, den Erfahrungsbericht in unredigierter Form am Samstag den 22.02.2014 zu veröffentlichen.

    Fragen:

    1. Handelt es sich bei dem Fahrzeug von Herrn v. W., um das auf dem FAZ-Presseartikel von 2007 abgebildete Fahrzeug, wo Sie damals zitiert werden

    „Das Entfernen des gesamten Lackes sowie des Unterbodenschutzes des gesamten Jaguars mit dieser neuen Trockeneismethode kostet den Endkunden rund 3.500 Euro. Die bisher verwandten Methoden nahmen das Drei- bis Vierfache an Zeit in Anspruch, wobei die Kosten dann bei bis zu 9.000 Euro liegen dürften.“

    2. Wurde damals zwischen Ihnen und Herrn v. W. ein solcher Festpreis von 3.500,00 Euro für die komplette Trockeneisstrahlung vereinbart?

    3. Wurde Herrn v. W., von Ihnen eine Endrechnung von „28.000 Euro“ in Rechnung gestellt?

    4. Wenn ja, wodurch kamen diese Erhöhungen auf „28.000,00 Euro“ zu Stande, wurden außer dem Trockeneisstrahlen weitere Arbeiten am Jaguar MK VII durchgeführt und wenn ja, welche und hat Herr v. W. hierzu Aufträge erteilt?

    5. Machen Sie wegen Nichtzahlung der Rechnung ein Pfandrecht gegen Herrn v. W. geltend und haben den Jaguar MK VII zurückbehalten?

    6. Befinden sich weitere Oldtimer in Ihrem Besitz, die Herr v. W. ursprünglich bei der Firma Uwe Leuthold / Maintal untergestellt hatte, ein Jaguar XJ Coupé, ein Austin Heley sowie die kompletten Anbauteile des Jauguar MK VII, die 2009 ohne Kenntnis und Zustimmung von Herrn v. W., und nach seiner Darstellung widerrechtlich, zu Ihnen nach Bad Vilbel verbracht wurden?

    7. Stimmt es, dass Sie 2012 versucht haben, den Jaguar MK VII sowie weitere unter Pkt. 6 aufgeführte und im Eigentum von Herrn v. W. befindliche Oldtimer, zu verkaufen / versteigern zu lassen?

    Für eine Beantwortung der Fragen bis Freitag den 21.02.2014 – 18.00 Uhr – wäre ich sehr verbunden. Von telefonischen, weil später nicht belegbaren Stellungnahmen, bitte ich abzusehen.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Detlef Kupfer”

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  4. Nun wollen wir hier mal nicht aus purem Populismus gezielt Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Die “Blaube”-Restaurierung in allen Ehren – einschließlich der von Herrn Blaube aufgezeigten Einsparpotentiale bei begrenztem Budget – aber das ist relativ offenkundig nicht das Level, welches sich Herr Rießmüller wohl für sein Auto vorstellte. Die Mission des Herrn Blaube war von Anfang an klar und deutlich formuliert: kein 1er oder 2er Wagen, sondern kann man aus einem 10.000 Euro – Porsche und einem weiteren Budget von 10.000 Euro ein fahrbereites und einigermaßen vorzeigbares Auto machen.

    Die Aussage, die Kosten für eine Komplettentrostung und KTL durch Fachfirmen haben noch nicht einmal einen Tausender betragen, ist wohl so nicht richtig.

    Herr Blaube hat nicht die gesamte Karosserie entrosten lassen, sondern vielmehr Anbauteile bearbeiten lassen. Es geht hier auch nicht um Trockeneisstrahlen, sondern um eine Tauchbadentlackung dieser Teile. Er berichtet ferner, daß er einen Anbieter in ganz erheblicher Entfernung von seinem Wohnort gewählt hat, der die Arbeiten für 650 – 750 Euro anbot. Dies sei das mit Abstand niedrigste Angebot gewesen von dem er je gehört habe. Er habe andere Angebote in der Größenordnung von über 2.000 Euro gehabt. Ob bei dem erstgenannten Preis Marketingaspekte eine Rolle gespielt haben, vermag ich nicht zu beurteilen. Herr Blaube ist ja schließlich kein ganz Unbekannter in der Szene. Das von Herrn Blaube gewählte Angebot ist damit nicht die übliche Vergütung und damit nicht der generelle Marktpreis und für Vergleichszwecke daher nur sehr bedingt geeignet. Es zeigt nur eines deutlich: die Preisspanne für ein relativ überschaubares Gewerk ist relativ groß, der billigste Anbieter verlangte eine Vergütung von nur rund 1/3 im Vergleich zu anderen Marktteilnehmern. Vielleicht sollte man auch mal eine Gesamtkostenrechnung aufstellen. Es mag zwar sein, daß man irgendwo in der Republik eine Leistung preiswerter einkaufen kann, wenn allerdings für die Verbringung und Abholung insgesamt 2000 km gefahren werden müssen, dann muß man diese Kosten in die Vergleichsrechnung redlicherweise auch mit einstellen.

  5. So viele MK 7 gibt es ja nicht. “Herr v. W”, eben klingelts. Saubere Arbeit, Detlef. Kompliment.

  6. Detlef, zwischen dem FAZ-Bericht über den Jaguar und heute liegen 7 Jahre. Lassen diese Jungs ihre Oldies nur zum Zeitvertreib restaurieren? Dein Fragenkatalog hört sich nach einer echt unerfreulichen Restaurierungsgeschichte an. Bin gespannt.

  7. Schwarze Schaafe und schwarze Schweine in der Branche scheint es viel mehr zu geben, als man als unbedarfter Neueinsteiger vermutet. Leider erfährt an meistens erst viel zu spät davon und die UNzahl veröffentlichter Urteile hilft auch nicht, weil die Namen der Kontrahenten nicht bekannt sind.
    Das bei Betroffenen im Web und ihrem neurotischen Verhältnis zu ihren alten Autos dann die Emotionen hochkochen, wenn einmal Ross und Reiter genannt werden, ist normal.
    Der Fragenkatalog von Detlef (Chapeau) der ja wohl auf einem weiteren ‘Erfahrungsbericht’ eines Herrn v. W. basiert, redet Bände. Herr Rißmüller sollte tatsächlich die von “Aggie” und anderen erkannten Ungereimtheiten erklären und auch Herr Schad wäre gut beraten, seine Positionen zu erklären. Ansonsten dürften seinem Eissalon bald die zahlenden Gäste ausgehen.

  8. Peter Henchotz,

    lesen Sie mal hier:

    http://www.pagodentreff.de/diskussionsforum/t2352-trockeneisstrahlen-i.html

    So kam es ja zustande, dass ich wie oben beschrieben, 2008 den Unterboden des 111er Coupés meines Freundes bei der Fa. Schad trockeneisstrahlen lassen wollte. Herr Schad hatte wohl 2006/2007 das komplette TES – Equipment von der früheren Fa. Rostbuster übernommen. Erstaunlich für mich, dass er sich den Namen “Rostbuster” nicht markenrechtlich schützen ließ.

    P.S. Die Fotos im Pagodentreff kann man nur als angemeldetes Mitglied anschauen. Wen es mal interessiert, ich habe ein PDF mit der kompletten Beschreibung und Fotos.

  9. In jedem gut geführten Unternehmen weiss man um die Probleme, die drohen, wenn schlechte Bewertungen oder wie hier gleich zwei negative Erfahrungsberichte im Web stehen und man an Akzeptanz bei der erhofften Kundenzielgruppe verliert. Dort sind Untrnehmer, die aus geschäftlichem Eigeninteresse überlegen, wie es erst gar nicht so weit kommt und wie man mit solchen Problemen umgeht. Dass Herr Schad die Fragen nicht beantwortet hat, bestätigt eigentlich meinen Eindruck von letztem Jahr in der Klassikstadt und lässt für mich nur einen wenig schmeichelhaften Schluss zu.

  10. Wie ich schon schrub: Es gibt in jedem (!) Unternehmen das Gebot der wirtschaftlichen “Vernunft”. Würde jemand die Restaurierung einer Rohkarosse für über 80 TEUR in Auftrag geben, obwohl er für erheblich weniger Geld eine neue, handgedengelte bekommen könnte, müsste es dafür bedeutsame Gründe geben (erstes oder letztes Exemplar der Baureihe, Vorbesitzer Lady Diana, Le Mans Gewinner etc.)

    In jedem Fall würde ich mir als Unternehmer, der um die Bedeutung von Online-Bewertungen und -diskussionen gerade im Bereich hochwertigen Altmetalls weiss, mir eher dreimal als nur einmal schriftlich geben lassen, dass – entgegen der Gesetze der wirtschaftlichen Vernunft – genau dieser Auftragsumfang gewünscht und beabsichtigt war. Wer in ein 5.000 EUR-Auto einen werksneuen Motor für 10.000 EUR einbauen sollte, würde sich das auch bestätigen lassen.

    Es wirft zumindest Fragen auf, dass das inkriminierte Unternehmen bislang keine Notwendigkeit einer Richtigstellung sieht (und nein: Ein eventuell gerade im Hintergrund vorbereiteter juristischer Maulkorb erfüllt diese Voraussetzung ausdrücklich nicht…)

  11. Guter Zug, Herrn Schad den Fragenktalog zuzushicken, denn eine Stellungnahme von ihm ohne Bezug auf die Ursachen des Gegenstands eines weiteren Erfahrungsberichtes des Herrn H.v.W., ist eigentlich völlig nutzlos. Nimmt er keine Stellung zu den Fragen, braucht er sich über subjektive Bewertungen des Erfahrungsberichtes von Sven Rißmüller und 230SL und den Scheiss-Sturm, nicht zu wundern. Die Fa. Schad ist ohnehin nur ein Beispiel für viel zu viele Firmen, die inzwischen ihr normales zurückgehendes Werkstattgeschäft und immer knauserigere Kunden, mit wesentlich ausgabenfreudigeren Oldtimerbesitzern zu kompensieren versuchen. Unerfahrene und gutgläubige Oldtimer-Einsteiger bevorzugt.

  12. Habe mir nun einige Tage dieses ganze hohle Geschwafel, Gewäsch, Klugscheisserei und Gejammere von Leuten, die erwachsen sein wollen, aus der Vogelperspektive betrachtet… wau wau

  13. Schick mal ein Foto von Dir an Brehms Tierleben. Du bist wohl das einzigste Exemplar eines fliegenden Hundes auf Erden.

  14. http://motorbloeckchen.com/?p=45039&cpage=1#comment-75680

    Das schmerzfreie Berechnen von Nebengeräuschen wie es “230SL” beschrieben hat, ist kein Einzelfall und trotzdem eine Unverschämtheit. Es wäre das gleiche, wenn mir mein Metzger fürs Schneiden der Wurst 50% Preisaufschlag abknöpfen wollte.

    Ich hab jedenfalls verstanden und werde demnächst, wenn an meinem Oldie auch Eisschießen veranstaltet und auch untenrum einiges blechmäßiges geflickt wird, äußerst vorsichtig den Löwenkäfig betreten. :-)

  15. Es ist doch alles sehr merkwürdig.

    Da wird uns von dem Herrn Rißmüller am 14. Februar für die folgenden zehn Tage ein vertiefender Vortrag in Aussicht gestellt – und nix kommt.

    Und dann soll es da noch einen Jaguar-Fahrer geben, dem auch bitteres Unrecht widerfahren ist und deren angedeutete Einzelheiten für’s letzte Wochenende avisiert wurden – und nix kommt.

    Hat man sich da etwa etwas vorschnell und etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt?

  16. manche Dinge laufen halt im Hintergrund, der Anspruch auf Unterhaltung neugieriger Nichteingeweihter ist da halt nachrangig :-)

  17. Aus dem am 21. veröffentlichten Fragenkatalog an Herrn Schad kann man doch ziemlich alles herauslesen, was hier in etwa abgegangen ist. Herr Schad hat die Fragen Detlef offenbar nicht beantwortet und wird stattdessen vielleicht versucht haben, sich vor einer Veröffentlichung mit dem betroffenen Jaguarbesitzer H.v.W. ins Benehmen zu setzen. Wäre aus seiner Sicht auch das Beste, was er tun kann.

  18. Ich hatte den mir von Herrn H.v.W. zugesandten “Erfahrungsbericht” in einigen Stellen “entschärft”, wo es um konkrete Vorwürfe deliktischer Tatbestände und deren umgangssprachliche Bezeichnung ging und ihm zugeschickt. Er hatte mich daraufhin am 20.02. vom Ausland aus angerufen und mir zugeichert, dass er nach seiner heutigen Rückkehr, die redigierte Version durchlesen und ggflls. freigeben will.

    Zusätzlich habe ich heute Herrn Schad nochmals an die Beantwortung erinnert.

    @ Stabilus,

    gut erkannt. Insbesondere Deine Vermutung im vorletzten Satz Deines Kommentars, teile ich, was die mögliche Reaktion von Bernhard Schad und damit u. U. die Veröffentlichung erübrigen würde.

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  19. Es ist die Frage ob es für die Zukunft etwas nützt und Bernhard Schad von der Firma Schad Oldtimer Restauration in Bad Vilbel seine Geschäftspraktiken ändern wird. Meine Kohle habe ich eh abgeschrieben mich würde aber interessieren wenn er irgendwie dazu Stellung nehmen wird. Ich hoffe nur für die evtl bald kommende Überholung eines M127.981 einen Betrieb zu finden der beim Wort “Pagode” nicht sabbernd vor Gier zum Blutsauger wird.

  20. H.v.W.??? Na Hubertus (so ganz ohne deinen ‘Baron’ Titel ?). Hast du mit unseren Geldern auch noch deine Autos saniert oder gibts wieder mal Probleme mit unbezahlten Rechnungen? (Du weißt schon, wer hier schreibt)

  21. @Freiensteinau – ärmlich, billig und feige das anonyme Geschreibsel von Dir. Erzähls Deinem Friseur, vielleicht hört der ja zu

  22. Guten Abend allerseits.

    Hörte über diesen Bad Homburger Salon, alte Auos in besserer Gesellschaft und die Geschichte über einen MK VII und dessen Besitzer, H. Baron v. W., der mir sehr wohl bekannt ist. Wollte mir nur selber ein Bild machen.

    War das jetzt schon alles?

  23. Die Art und Weise, wie Herr Rießmüller und auch 230SL und offenbar auch Herr v.W., in ihrer Naivität von der Fa. Schad Bad Vilbel, in meinen Augen, ausgenommen wurden, fügt den unzählligen ähnlichen Erfahrungen, die man im Web heute immer häufiger lesen kann als früher, nur weitere, besonders perfide Varianten hinzu.

    Es ist dabei in keiner Weise tröstlich, dass die beiden erstgenannten Opfer dieser inzwischen bei Oldtimerrestaurierern weit verbreiteten Geschäftsmethoden Leute sind, die in der Lage waren, die ums mehrfache übersetzten Endrechnungen zu bezahlen.

    Als “Vereinsmeier” in einem sehr großen Oldtimer – Club in NRW, habe ich über die Jahre aber auch einige sehr ähnliche Fälle erlebt, wo Oldtimerbesitzer dazu nicht in der Lage waren, sich Rechtsstreite nicht mehr leisten konnten und am bitteren Ende ihre Autos mit teilw. erheblichen Verlusten verkaufen mussten, nur um die mangels schriftlich erteilten Aufträgen und so wie hier geschildert, übersetzten Rechnungen zu begleichen. Von daher haben Herr Rießmüller und 230SL noch Glück im Unglück gehabt.

  24. Handelt es sich bei dem eingangs erwähnten “300 SL” um ein Auto, daß der Besitzer, nachdem es von Schad absprachewidrig und total unsachgemäß zerlegt worden war und dazu, die Kosten bereits mehr als doppelt so hoch sein sollten, wie beim Auftrag vereinbart, von dessen Besitzer am selben Tag und in Einzelteilen zerlegt bei Schad wieder abgeholt und das danach von einem Bad Homburger Mercedes Spezialisten namens H. monatelang wieder zusammengebaut wurde? Wenn ja, Hut ab, Detlef, Du bist echt gut informiert. Das Auto ist übrigens heute noch als Referenz auf der Schad – Webseite zu sehen.

  25. Benni,

    dess isser. Ich hätte diese Geschichte längst vergessen gehabt, wenn ich nicht letztes Jahr Herrn H. in Bad Homburg getroffen und quasi aus erster Hand die Details erzählt bekommen hätte.

    Das Kapitel dieses “300SL” ist geschrieben und wird, wenn ich es wirklich schaffen sollte, mein Buch Büchlein fertig zu schreiben, darin nachzulesen sein.

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  26. Öffentliche Kritik an seinem Geschäftsgebahren scheint Herrn Schad ja nicht besonders zu jucken.

  27. Freinsteinau!
    so was zu schreiben, ist schon sehr primitiv. Weiter so. Mehr davon.

  28. Ich wollte nur noch mal nachhören. Hat Herr Schad überhaupt keine Reaktion auf die schriftlichen Anfragen gezeigt?

  29. Das Bernhard Schad nicht die Balls in der Hose hat, Detlef, Dir die Fragen zu beantorten war mir klar. Schweigen heißt anerkennen. Anders kann man es nicht sehen. Deshalb, Schad Oldtimer Restaurierung in Bad Vilbel, danke, nein. Dein Beitrag dürfte geholfen haben, daß sich ähnliche Fälle wie hier beschrieben, nicht mehr allzu oft wiederholen.

  30. Hallo Detlef,
    sehr interessant, was Du da über Schad schreibst. Seine Werkstatt in der Klassikstadt ist ja gläsern. So kann sich jeder, der ein wenig mehr Ahnung hat, davon überzeugen, wie dilettantich hier gearbeitet wird. Fehlerhaft zusammengesetzte Vorderachsen bei 190 SL und Pagode, fehlerhaft zusammengebaute Karosserien Pagode und W 111, Verwendung nicht originaler Aufhängungsteile für Mercedes-Auspuffanlagen. Eine ganz schlimme Werkstatt, von nichts ne Ahnung und davon recht viel!
    Gruß
    Ralf

  31. Ralfmercedes,

    erinnere ich mich richtig und war Euer MBSH – Stammtisch nicht sogar vor ein paar Wochen von Herrn Bernhard Schad eingeladen worden, “seinen” Betrieb” zu besichtigen und kam nicht ein paar Tage vorher die Absage von ihm?

    Oder ward Ihr zwischenzeitlich dort?

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  32. Diese Trockeneis-Story mit vorheigem Zerlegen des Autos scheint bei der Fa. Schad sozusagen die Ouvertüre für ziemlich umfangreiche und dementsprechend teuere Reparaturen am Blech zu sein. Liegt das Auto erstmal in Einzelteilen in der Werkstatt, gibts so gut wie kein Zurück mehr.

    Ich habe den gleichen 911er 2009 von einem ganz normalen Werkstattbetrieb machen lassen, der seit den 80er Jahren Porsche repariert und “restauriert” und mit einem Lackierbetrieb zusammenarbeitet. Die Kosten für das vorherige Trockeneisstrahlen beliefen sch auf 1.200 Euro. Die Werkstatt führte danach eine mehrstündige Befundung durch und machte mir bevor das halbe Auto zerlegt war, einen Kostenvoranschlag, auf dessen Basis ich ihr später den Auftrag erteilte. Durch die fachmännische Expertise gab es später keine Probleme bei der Einhaltung des Kostenrahmens für Arbeitskosten, Teile und kompl. Neulackierung. Für den von Herrn Rießmüller genannten unglaublichen Preis von 82.000 Euro hätte ich hier 2 1/2 Autos gemacht bekommen.
    Tut nicht nur der Brieftasche gut, gelesen zu haben, daß man alles richtig gemacht hat.

  33. Lieber Rolf Steimann,
    lieber Detlef,

    könnte man nicht auch mal bei positiven Erfahrungen den Namen nennen? Solange Du, Detlef, werbefrei bist, müsste das doch gehen.

  34. Ich habe auch Erfahrungen mit der Fa. Schad Oldtimer Restauration GmbH machen dürfen.

    „Eine Stunde Eisstrahlen kostet Sie 180,- EUR“
    „.. da werden wir so 8-10 Stunden brauchen..“

    Zum Glück habe ich die Arbeiten nach Begutachtung der ersten Strahlarbeiten abbrechen lassen, denn bei Rechnungsstellung stellte sich heraus, dass der von Herrn Schad genannte Preis von 180,- EUR der Nettopreis pro Stunde „Trockeneisstrahlen mit 8 bar Energie“ war. „Trockeneisstrahlen mit 12 bar Energie“ kostet dann schon 211,- EUR (netto). Auch kommt noch einmal pro Stunde Strahlarbeit ein Arbeitsaufwand von drei Stunden zu 67,- EUR (netto) hinzu.

    Zum Glück ist mir nicht auch noch in Rechnung gestellt worden, dass Herr Schad nach Rechnungsstellung auch noch mal ein Strahlen im Gesicht hatte.

    Übrigens kostete mich die Hohlraumendoskopie inkl. Foto-CD mit ca. 20 qualitativ minderwertigen Bildern 285,- EUR (netto).

    Soll sich jeder denken, was er will, ich zumindest habe die Methoden des Herrn Schad kenne gelernt und kann mir vorstellen, wie es mit ein wenig Glaube an den ehrlichen Menschen gepaart mit den Verkaufkünsten des Herrn Schad (Missachtung der Grundsätze des Ehrbaren Kaufmanns ist hier inkludiert) zu solchen Geschichten kommen kann.

    Viele Grüße,
    Jens

  35. Ich habe relativ früh in meinem Berufsleben die schmerzliche Erfahrung machen müssen: ‘wer schreibt, der bleibt’. Seitdem lasse ich mir alles schriftlich geben.

  36. Das Trockeneisstrahlen meines alten Mercedes W111 3.5 Coupés hat 800 Euro gekostet – perfekte Arbeit! Ein Freund hat im vorigen Jahr sein W111 Cabrio sogar für nur 500 Euro in einem Einmannbetrieb strahlen lassen, ebenfalls fachmännisch und sauber.

    Das Nennen von Nettopreisen ohne Mehrwertsteuer ist gegenüber Privatleuten nicht zulässig, die Erhöhung des Preises wg. des höheren Drucks ist einfach nochmal ein weitere perfide Art die Leute abzuzocken. Der Druck beim Trockeneisstrahlen wird je nach Anforderung mehrfach während des Strahlens modifiziert, das gehört einfach dazu.

    Ich habe vor ein paar Tagen mit einem Spengler gesprochen dessen Bekannter bei Schad arbeitet. Nach seiner Aussage ist die Entlohnung der dort beschäftigten Russen und Polen ziemlich mickrig. Hilft auch beim Versuch schnell reich zu werden.

    Nicht schade Herr Schad – pfui Deibel Herr Schad!

  37. So einmalig wie Schad sich geschickt präsentiert, ist er nicht. Einen Fachmann, der nichts anderes macht als Tr ockeneisstrahlen, gibts hier um die Ecke. Nur für einen Unterboden mit Radhäusern und Achsen liegt er so bei 14-1500 €. Vom Top Ergebnis konnte ich mich letztes Jahr am Jaguar eines Freundes überzeugen. Der vereinbarte fixierte Preis wurde eingehalten
    http://www.tst-strahltechnik.de/trockeneisstrahlen.html

  38. Dort hat der Mercedes Benz Händler, der unsere ‘Pagode’ gekauft hatte, diese letztes Jahr auch noch mal trockeneisstrahlen lassen und den UB komplett neu lackiert und versiegelt. Die schottischen Single-Cross-Tracks hatten doch ihre Spuren hinterlassen. Fährt übrigens jetzt in Sachsen herum.

  39. Heute war ein wunderbarer Tag um SL zu fahren und um nebenbei der Klassikstadt einen Besuch abzustatten. Der Blick in die Hallen von Schad lässt vermuten daß er die kleine Bö dieses Blogs in den Weiten des WWW nach der Methode “Eiche und Wildsau” einfach abhakt – falls er es überhaupt gelesen hat. In den Räumlichkeiten der Firma stapeln sich förmlich klassische MB aus den 1960er Jahren – allesamt mit Kennzeichen aus der Region Rhein-Main. Ob sich hier jetzt einer unfair behandelt fühlt oder behauptet es sei bei Preisangaben die Mehrwertsteuer vergessen worden oder was auch immer nicht korrekt gewesen sein soll scheint bei der Masse an potenzieller Kundschaft kaum oder gar nicht aufzufallen. Die Menge der ahnungslosen Bewunderer dieser Fahrzeuge an den Glasfronten der Werkstatt lässt den Schluß zu: “Alles wird wie es war.” Ich habe dann nach der Heimkehr meine Pagode schön gewienert und weggeparkt und habe mich über den schönen Tag gefreut.

  40. Wenn nur ein Naivling dabei “hängen” bleibt wie 230SL…

    http://motorbloeckchen.com/?p=45039&cpage=1#comment-75680

    hat sich das schon richtig gelohnt. “230SL” sollte jemand anderen mit seiner ‘Pagode’ mal hinschicken und checken lassen. Wäre doch interessant und ein Lacher, was die Spezialisten an akutem Reparaturaufwand an dem von ihnen selbst “behandelten” Autochen so alles entdecken.

    :-)

  41. Mein Ziel vor 2 Jahren war, noch den Unterboden mit Trockeneis zu reinigen, damit Untenrum zum erst 8 Jahre alten Lack passt.

    Ich bekam den Tip, rede mal mit Herrn Schad in der Klassikstadt. Bei einem Sonntagstreff unterhielt ich mich mit ihm. Er schaute sich mein 911er mal kurz an und meinte, wenn Sie die Stoßstangen vorne und hinten selbst abmontieren, wirds billiger. So etwa 1.500,– € … Ich hatte zwar auch schon von einigen Unzufriedenen gehört, hatte aber bis zu diesem Beitrag echt vor, das reine Trockeneisstrahlen dort, Ende diesen Jahres anzugehen.

    Danke für diesen Beitrag von Sven Rißmüller.

  42. Luftschüssel,

    das in etwa gleiche Erlebnis mit dem 280 SE FK – Coupé meines Freundes, hatte ich am Anfang grob geschildert.

    Am Telefon war Herr Schad damals sehr eloquent, wich der Antwort auf meine Frage, was das reine “Reinigen”, also Nur-Trockeneisstrahlen des Unterbodens kosten würde, aus und machte mit mir den Befundungstermin.

    Ich hatte hierbei vielleicht den Fehler gmacht, am Telefon zu erwähnen, dass der Besitzer des Coupés, mein Freund, ein Arzt ist. Jedenfalls in seiner Werkstatt in Bad Vilbel, wurde das Auto dann showmäßig einstudiert, von ihm und einem “Meister” auf einer Hebebühne untersucht. So, als hätte ich nie das Nur-Trockeneisstrahlen-Wollen kommuniziert gehabt, versuchten beide, mir vor allem den Auftrag für Arbeiten am Blech eines Autos eines “Geld-spielt-keine-Rolle-Kunden” aufzuschatzen, deren Notwendigkeit der nachfolgnden Durchführung, mir auch ohne den Peudo-Experten Bernhard Schad sehr wohl bewusst war. Etwas aufdringlicheres und penetranteres hatte ich bis dahin, so, noch nicht erlebt.

    Nachdem Herr Schad bei mir gegen die Wand gelaufen war, einigten wir uns dann endlich auf einen Preis von 1.500,00 Euro. Heute ist mir bewusst, dass auch ich damals vergaß, zu fragen, dass ist doch brutto, oder?

    Das der Auftrag für Herrn Schad dann wohl doch nur Kleinspattel war, mit dem abzugeben, unter seinem Niveau war und er den für 3 Wochen später fest vereinbarten Termin 14 Stunden vorher absagte, kann ich heute nur als damaligen Glücksfall bezeichnen. Das Coupé wurde übrigens dann für 1.500,00 Euro (brutto) von Car-Blast in Stuttgart trockeneisgestrahlt und mit Brantho-Korrux 3in1 beschichtet, ach ja, inklusive Abholung und Anlieferung in Bad Homburg.

    Wenn Mieternachbarn von Herrn Schad in der Klassikstadt, ihren eigenen Reparaturbedarf an Oldtimern, ob Trockeneisstrahlen, Karosseriearbeiten und/oder Lackierarbeiten, nicht bei ihm um die Ecke, sondern bspw. bei Fremdfirmen im hintersten Taunus durchführen lassen, ist das doch selbstredend, oder?

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