Klassenkampf von oben und Englische Fräuleins im Herbst

Etwas Herbst… zum Vergrößern draufklicken…

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Rosen im November… das ist englische Gartenbaukunst…

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Grade habe ich wie Ihr seht, noch einen kleinen Spaziergang im Park des Englischen Fräuleins gemacht. Eine Gewohnheit speziell an Tagen, bevor ich so wie ab Morgen, mal wieder in die Hauptstadt der Immobilien- und Subventionsbetrüger, nach Berlin, fahre und stundenlang hinterm Lenkrad sitze. Gerade an regnerischen Tagen sehr fein, wenn dann mal kurz die Sonne durchbricht, und die Farben sind momentan einmalig.

Da kommen einem Gedanken, Freunde, bspw.: Was mich an den Presseartikeln und Diskussionen der Amis fasziniert ist, dass dort Argumente über die Ticker gehen, mit denen sich hier bei uns außer den Spitzen der Linkspartei niemand auf die Lichtung traut. Wir erinnern uns, die fesche Sahra Wagenknecht forderte noch vor kurzem in Interviews und Talkshows, die Banken zu verstaatlichen, um eine zweite Finanzkrise zu verhindern und sie zu einer akzeptablen Kreditversorgung der deutschen Wirtschaft zu zwingen.

Booaaahh, da habe ich aber von Holzwickede bis hierher gehört – Kommunismus… Stalinismus!

Und wie meint nun gestern Joe Stiglitz auf  Bloomberg? Und der ist immerhin Nobelpreisträger (aber OK: Wer ist das nicht, heutzutage?):

Die Banken hätten wir verstaatlichen sollen, wir Schnarchnasen!

Zitat:

“We have this very strange situation today in America where we have given banks hundreds of billions of dollars and the president has to beg the banks to lend and they refuse,” Stiglitz said. “What we did was the wrong thing. It has weakened the economy and has increased our deficit, making it more difficult for the future.”

“If we had done the right thing, we would be able to have more influence over the banks”

Vergleicht es doch mal selbst, Leute: Wo unterscheidet sich das von den Sprüchen, mit denen Sahra, Lafo und der flotte Gysi durch die Lande tingeln. Und der Stiglitz ist ja nun beim besten Willen kein Kommi.

Aber was ist bei uns?, jaja, Angie und Roland,  mediokre Figuren im globalen Kapitalismus. für mich bestenfalls Skills für die Bürgermeisterposten in der Uckermark und ne 500-Seelengemeinden im Hintertaunus.

Ich melde mich mal ein paar Tage ab. Es gibt viel zu tun. Ein paar Jungs aus der Haifischbranche, die Helmuts Vesprechungen mit den blühenden Landschaften allzu wörtlich genommen hatten und den Ossis vorschreiben wollten, wie sie dort neubaumäßig wohnen müssen, wo sie selbst nie wohnen wollen würden, haben  6 Jahre lang 40% der Neubaumietkisten nicht an die Ossis den Mann bringen können und jetzt wo die Mietgarantienen weg sind, die Kiste Gesellschaft very strange an die Wand gefahren.  Ein Banker, der so wie wir morgen auch für einen ziemlich dick drinhängenden Mandanten in Berlin mit dabei ist, hat mir heute Morgen eine Story geflüstert, von einem ganz ganz großen Haifisch hier in Deutschland, Immobilienfinanzierer, der wahrscheinlich der Sofin ein ganz ganz dickes Osterei vor die Türe legen wird… owehoweh…

Eben very stranged indeed

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2 Gedanken zu “Klassenkampf von oben und Englische Fräuleins im Herbst

  1. Herr Kupfer,
    bei solchen Spaziergängen kommen auch mir immer die besten Gedanken. Tolle Fotos die Sie da immer machen.
    Wenn ich mir die Nachrichten der letzten 2 Stunden betreffend GM durchlese, wird die bisherige Vermutung, dass die ganze GM-Transaktion ein Wahlkampfmanöver von Dilettanten war, fast zur Gewissheit. Viel schlimmer ist, dass damit ebensolche Gewissheit wird, dass die voherige Regierung die Bankenkrise niemals im Griff hatte, sie auch nicht bekommen wird und das wahre Ausmaß etwas wahltaktisch geschönt dargestellt wurde.
    Ich bin nicht in allem Ihrer Meinung, aber im wesentlichen schon, die richtige Krise steht uns allen erst bevor.
    Danke für den hochinteressanten Link über Stieglitz (wo kriegen Sie nur immer diese Infos her?).
    Dr. Schubert

  2. Hier meldet sich mal Ihr Tank-Nachbar von der Blauen.

    Ich habe mir einige Beiträge durchgelesen und könnte unter einige was drunter schreiben. Aber weil dieser Beitrag halt unser schönes Städtchen zeigt, tue ich es hier.

    Bis bald, Pallas

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