Zettelkasten 26.06.2014: Schwarze Witwen

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Gabor Steingart schrub mir heute Morgen:

“Aufregung in den feinen Kreisen von Düsseldorf: Der prominente Kunstberater Helge Achenbach sitzt nach Recherchen unserer Redaktion wegen Betrugsvorwürfen in Untersuchungshaft. Er soll Kunstwerke und Oldtimer an den im Jahr 2012 verstorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht mit verdeckten Preisaufschlägen weiterverkauft haben. Nun erhebt dessen Witwe schwere Vorwürfe. Es gibt viele Wege, sein Erbe loszuschlagen – der überteuerte Einkauf war für den Sprössling einer Billigpreis-Dynastie wohl der peinlichste…”

Das erinnert mich doch gleich wieder an einen inzwischen verstorbenen Brauerei – Erben, den Schörghuber Stefan und ähnlich wie hier, einen auch erst durch dessen Witwe und in der Welt der von Steinzeitjägern gefijagten Schönen und Reichen aufgedeckten Schwindel mit edlen Oldtimern, getürkten Rechnungen, Millionen – Kick – Backs auf Schweizer Konten, durch einen bayerischen Vornamensvetter…

 

Update 05.04.2017: Auf Grund der vielen Klagen von Stefan Luftschitz gegen mich und dem gut und gerne 5-stelligen Prozesskostenrisiko, was meine Familie in den Ruin getrieben hätte, war ich gezwungen, Prozesskostenhilfe zu beantragen. Diese hatte das LG Hamburg bereits 2016 für ca. 80 % der vom Kläger beanstandeten Äußerungen und Kommentaren, bewilligt, weil diese aus Sicht des LG als berechtigterweise “verteidigungsfähig” angesehen wurden. Im Haupt – Klagepunkt, dem Vorwurf von Stefan Luftschitz, ihn ungerechtfertigterweise des Betrugs bezichtigt zu haben, versagte das LG mir die Prozesskostenhilfe.

“Gottes Mühlen malen langsam, aber gerecht”. Auf meinen Einspruch gegen diesen Bescheid, hat nun der in Kreisen von Medienanwälten und hierbei besonders unter Beklagten wie mir, recht umstrittene Vorsitzende des OLG Hamburg, Richter Andreas Buske, im Beschluss vom 18. März 2017 in meinem Sinn entschieden (Auszug):

17.03.18 OLG Beschluss PKH - Auszug

Ob und in wie weit sich das LG Hamburg in dem jetzt kommenden Hauptverfahren dieser Meinung von Richter Buske anschliesst, bleibt abzuwarten.

 

Verwandte Themen: “Nach allen Regeln der Kunst…” und “Salonlinke und kunstvolle Oldtimerverkäufer…”

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42 Gedanken zu “Zettelkasten 26.06.2014: Schwarze Witwen

  1. Noch gilt die Unschuldsvermutung und es ist nichts “aufgedeckt”. Noch. :-)

  2. “Selbst die Staatsanwaltschaft Essen spricht von „einem besonders krassen Fall“. Bei der Vermittlung des Bentley „8 Litre“ soll Helge Achenbach (62) den verstorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht (†58) um fast 3 Mio. Euro geschädigt haben.
    Nach BILD-Informationen hatte Achenbach den Wagen damals für 8,5 Mio. Dollar (zu der Zeit etwa 6,49 Mio. Euro) erworben. Albrecht soll er ihn für rund 9,35 Mio. Euro weiter verkauft haben. Ein Plus von rund 2,9 Mio. Euro.
    Bei einem Ferrari 250 GT Berlinetta soll Achenbach 2,5 Mio. Euro drauf geschlagen haben”

    http://www.bild.de/regional/duesseldorf/helge-achenbach/drohen-15-jahre-haft-38337108.bild.html

    Unter den Reichen, scheint mir, muss man sich viel mehr als unter unsereins leberwurstfressenden Malochern, vor Wölfen im Schafspelz vorsehen.

  3. Autochthon,

    nicht nur unter “Reichen”. Vor ca. 10 Jahren gab es nur eine Handvoll ausgewiesener Rechtsanwälte – Experten für Zivilrecht, wenn es um Rechtsstreitigkeiten, vom Werkstattpfusch bis hin zum Betrug mit Oldtimern, ging. Warum glaubst Du, hat sich deren Anzahl in den letzten ca. 10 Jahren mehr als vervierfacht?

    In der sowohl Lachshäppchen wie auch Leberwurst fressenden Mittelschicht :-) , der vor Angst vor Negativzinsen und zweiten Bankencrash zitternden und jedes noch so dumme Verkäufer – / Berater aus dem Freundeskreis – Geschichtchen glaubenden Käuferschicht von Oldtimern der 40 – 200.000 Euro – Preisklasse, wird viel mehr getäuscht, gelogen und betrogen, wie man sich vorstellen kann. Ich habe für mein Buchprojekt inzwischen einiges an Auszügen aus Prozessakten bis hin zu Urteilen auf dem Tisch liegen, worüber die auf eine positive Berichterstattung “angehaltene” Oldtimer-System-Johurnaille niemals schreiben würde.

    Bei “Achenbach” hat’s wenigstens keine Armen getroffen und wie man sieht, hat die Albrecht-Witwe trotz abgezockter 20 Mio. Verlust, ihre Lebensfreude wieder gefunden.

  4. Vielleicht haben Achenbach & Konsorten auch die ganze Mirbach – Saga aufmerksam verfolgt und für sich darin auch eine Abkürzung zum schnelleren Wohlstand entdeckt. Sie kopierten die Methode von Herrn Luftschitz und wollten natürlich klüger sein und nicht wie der im Knast landen. Deshalb nahmen sie zum Anschein höchster Seriösität zunächst die hanseatischen Behrenberg Banker als Partner mit ins Boot. Ich bin jetzt nur noch gespannt, ob und welche Rollen die in einem früheren Artikel zum Kreis der Mitbeteiligten gezählten Herren Zimmermann vom MB Classic Center und Edelrestaurierer Klaus Kienle beim Rupfen der goldene Eier legenden Aldi-Gans gespielt haben?

  5. Alles so meine Klasse. Bentley 8 Liter, Ferrari 250 GT Berlinetta … steht alles bei mir in der Garage … Ironie aus …

  6. Anfang November bekam ich von der AZ-Redaktion einen freundlichen Hinweis, dass für den von mir im Original kopierten Artikel keine Genehmigung zur Veröffentlichung vorlag. Ich sah dann, dass der AZ – Artikel nicht mehr online war und entfernte mein PDF-Dokument.

    Dass ich mit meiner Annahme genau richtig lag, dass Stefan Luftschitz so wie an mich, anwaltlich auch an die AZ herangetreten war, mit der deutlichen Aufforderung nebst kostenträchtiger Klageandrohung, den besagten Artikel offline zu stellen und auch die Google-Caches zu löschen, bestätigte mir der verantwortliche AZ – Redakteur, Dr. Stephan Kabosch, schriftlich wie fernmündlich. Und auch, dass die Begründung vom Wortlaut her fast exakt die gleiche war, wie bei mir: “Resozialisierungsbemühungen” etc. p. p.

    Dass das Wort “Betrug” im AZ – Titel Stefan Luftschitz mächtig wurmte, zeigte mir ein Schreiben von seinem Rechtsanwalt Andreas Will, in dem dieser bestreitet, dass jemals ein Betrug vorgelegen habe. Die diversen vorliegenden Presseartikel von bei den in 2012 bei dem Strafprozess anwesenden Redakteueren verschiedener Zeitungen, mit Zitaten von Stefan Luftschitz, widerlegen dies.

    Was hinter den angeblichen Resozialisierungsbemühungen von Stefan Luftschitz und dem Vergessenmachen seiner Straftaten im Web wirklich dahintersteckt, wie selbstredend, nach Löschung des AZ – Artikels sein unmittelbar danach auf seiner Webseite veröffentlichtes Angebot an 4 Herren mit dicker Brieftasche, sich mit jeweils mind. 1 Million Euro auf der Kante, “still” an seinem CarGold Investment-Circle zu beteiligen, sozusagen die Conclusio, darüber im Buch “Nach allen Regeln der Kunst” bald mehr.

  7. Auf der gleichen Webseite wo er einem interessierten Käuferpublikum seine Autos anbietet, stille Finanziers suchen. Seine Mitbewerber müssen sich doch biegen vor Lachen. Statt einen “Gang höher zu schalten” würden ihm bei der Vergangenheit eim paar Gänge runterschalten, bestimmt gut tun. Der Luftschitz wie man ihn kennt.

    http://www.cargold.com/page_investment.php?lng=de

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    Edit 06.01.2015: Auf Grund einer mir am 05.01.2015 zugegangenen Klageandrohung der Fa. Beuerberg Collection GmbH / Stefan Luftschitz, habe ich des Rechtsfriedens Willen diesen Kommentar editiert.

  8. “Da es sich nicht um einen Fond handelt ist ein Investment im siebenstelligen Bereich nötig…”

    Damit glaubt die Beuerberg Collection ernsthaft, unbeaufsichtigt Millionen einsammeln zu können. Vielleicht meint Herr Luftschitz ja auch, er bekäme die Millionen als Privatkredit gepumpt. Ansonsten gilt:

    “In Deutschland dürfen Vermögensanlagen nicht ohne einen Prospekt, den die BaFin zuvor gebilligt hat, öffentlich angeboten werden. Die Prospektpflicht erstreckt sich dabei auf Unternehmensanteile, Anteile an Treuhandvermögen oder sonstigen geschlossenen Fonds, Genussrechte und Namensschuldverschreibungen, welche nicht in Wertpapieren verbrieft sind. Zu den Unternehmensanteilen gehören Unternehmensbeteiligungen an Personengesellschaften, GmbH-Anteile, GbR-Anteile sowie stille Beteiligungen an den genannten Gesellschaften oder an bestimmten Vermögensmassen solcher Gesellschaften…”

    http://www.bafin.de/DE/Aufsicht/Prospekte/ProspekteVermoegensanlagen/Verfahren/verfahren_artikel.html

    Das “Angebot” sollte man der Bafin zwecks Prüfung und ggflls. Untersagung anzeigen.

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    Edit 06.01.2015: Auf Grund einer mir am 05.01.2015 zugegangenen Klageandrohung der Fa. Beuerberg Collection GmbH / Stefan Luftschitz, habe ich des Rechtsfriedens Willen diesen Kommentar teilweise editiert.

  9. Aschauer,

    immerhin ist das 300 % mehr, als Du mir gestern Abend noch angedroht hast :-)

    Leider gibt es in Deutschland nicht wenige LG-Richter, die sich über BGH-Rechtsprechung in Sachen Persönlichkeitsrechten von Prominenten und / oder sich selbst als solche öffentlich Darstellende, ständig hinwegsetzen und “Stapelverfügungen” erlassen. Dem kann / muss man sich zunächst so rum oder so rum beugen, hat dann aber durchaus rechtliche Möglichkeiten und wie in mir bekannten Fällen, eine über 90 % – Chance, dass diese Einstweiligen Verfügungen höchstrichterlich “kassiert” werden.

    Das “da es sich nicht um einen Fond handelt…” vom Oldtimer – Gatsby Stefan Luftschitz, ist mir doch nicht genug. Ich bin zur Zeit jedenfalls dabei prüfen zu lassen, ob es sich bei dem öffentlichen (!) Angebot der Beuerberg Collection GmbH und Stefan Luftschitz, sich mit ein paar Milliönchen an seinen Tisch setzen zu dürfen, so wie “Gaudamus” am 19.12.2014 schrub, um ein der Aufsicht der Bafin unterliegendes Beteiligungsangebot, mit Prospektzwang etc. p.p., handelt oder nicht.

    Unabhängig davon, was dabei herauskommt, verrate ich Dir noch etwas: Durch investigative Aufklärung, Aufdeckung von Hintergründen und permanente Transparenz nachhaltig zum Schutz vor unseriösen Geschäftemachern, deren Angeboten und last but not least, zur Betrugsprävention in der Oldtimer – Szene beitragen, nennt man so was, was ich hier seit 2009 teilweise mache. Bisher hier im Motorblöckchen für lau, in Zukunft dann bei “Oldtimer-Markt-Intern.de” alles für einen moderaten Obulus nachzulesen, oder wie das Gesamt – Dossier “Stefan Luftschitz” und über andere Szenegrößen und Protagonisten der Oldtimerszene, einfach online zu bestellen.

    Zufrieden?

    .

  10. Schade das es bei Spon keine Kommentarmöglichkeit gibt. Sind immer sehr unterhaltsam.

    Detlef,
    einen Abonnenten für OMI hast Du schon :-)

  11. Das paralle Strafverfahren ist viel interessanter. Welche Rolle haben die von Frau Albrecht als “Hyänen” bezeichneten Oldtimerhändler, der Ex Mercedes Benz Classic -Center GF Florian Zimmermann und seine Mobile Value GmbH und der Mercedes Restaurierer Klaus Kienle gespielt?

  12. Egal wie groß Ihr Beitrag dazu war, die Platzierung dieses 25 Millionen Eigenkapital – Fonds mit Ihrer kritischen Analyse zu verhindern, außer im Motorblöckchen hatte keiner den Mut darüber kritisch zu schreiben. Ganz im Gegenteil.

    http://motorbloeckchen.com/?p=48340

    “Oldtimer-Markt-Intern” ist, wenn Sie ihrer Linie treubleiben und ihn so hinkriegen wie oben beschrieben, längst überfällig und wird ein Erfolg. Stoff dafür gibt es leider mehr als genug. Und lassen Sie sich auch nicht von verurteilten Straftätern bluffen. Einen Rechtsanspruch darauf, öffentlich zugängliche Presseartikel nicht verlinken zu dürfen oder gar löschen zu lassen gibt es nicht und diese mitunter nicht kritisch kommentieren zu dürfen, schon gar nicht.

    http://www.internet-law.de/2015/01/bgh-unternehmen-muessen-auch-scharfe-und-ueberzogene-kritik-dulden.html

  13. wieSauerbier,

    Danke. Vor allem für den Link von Rechtsanwalt Stadler. Das BGH-Urteil kenne ich bereits. Ich hatte lange überlegt, das erneute mit Klageandrohung nebst Schadensersatzdrohungen unterlegte Begehren von Stefan Luftschitz, unter Hinweis darauf, abzulehnen.

    Wie Sie in meinem “Impressum” sehen, habe ich das Urteil bereits “eingearbeitet”.

  14. Michael,

    wie man mir vor Wochen aus gut unterrichteten Kreise berichtete, soll Albrecht, als er die Autos kaufte, einen bis dato in der Presse noch nie genannten Berater an der Seite gehabt haben, dem er blind vertraute (auch ein Mercedes-Benz Classic-Center-Ex) und der wohl als einzigster auch die Preziosen fahren durfte. Wenn sich das und einiges mehr im Verlauf des Strafverfahrens bestätigen sollte, sage ich mal, hatte Albrecht gegen dieses Quartett – Infernale nicht den Hauch einer Chance.

    .

  15. Es gibt große Madoffs und es gibt kleine Madoffs. Beiden gemeinsam ist, sie kochen beide nach dem gleiche Rezeptbuch. Mit dem Versprechen viel Spaß mit Hochprozentigem (auf Rädern) zu haben, leihen sie sich so viel wie möglich Geld von anderen, leben ein paar Jahre höchst angenehm damit und irgend wann pressen sie den Gläubigern unter Hinweis auf die unmittelbar bevorstehende Pleite große Forderungsverzichte ab. Völlig legal.
    Dieses simple Rezept wird bei Emittenten von (Staats-) Anleihen und Schuldverschreibungen seit jeher erfolgreich praktiziert. Unterschiede gibts trotzdem: Die großen Madoffs sind systemrelevant und “to big to fall”, die in der Mitte, die die Großen Goldmänner ärgern kriegen schon mal 120 Jahre Knast aufgebrummt und die kleinen voreiligen, ungeduldigen Eierdiebe unten, die in ihrer Not (nicht mehr wissen, mit was sie ihre Oldtimer ankaufen sollen) ihre Gläubiger schon mal mit falschen Rechnungen austricksen (achenbach) oder nervenstark auch schon mal Geld vom Finanzamt leihen (XXXXXXXXXz), fallen auf Grund der Masse ihrer heutigen Existenz gar nicht mehr so ins Gewicht.

    ____________________________________________
    Edit: Aus vorgenannten Gründen

  16. So ein Mitglied der echten, deutschen Financial Society, eine Milliardärin Babette Albrecht, mit dem rachesüchtigen Gehirn eines Elefanten und einem Schuldtitel gegen ihn über 20 Millionen in der Tasche, dürfte Achenbach das Leben in Freiheit ziemlich ungemütlich machen. Mehr als mit schwarzer Sonnenbrille unerkannt hinter einem 3 Meter Flohmarktstand auf dem Anik & Designmarkt im Kölner Gürzenich Bilderchen unbekannter Köln-Düsseldorfer Künstler zu vertickern, dürfte zukünftig für ihn kaum noch drin sein.

  17. Das Ding wird Hoeneß-mäßig einfach….: 1 Jahr U-Haft anrechnen… gute Führung….Knast-Graffity vermarkten….nach 18 Monaten gelockerter Vollzug …Freigang…nur abends zum Schlafen in den Edelknast…nach 24 Monaten wegen guter Führung vorzeitig entlassen….
    Wetten?

  18. Pingback: Zettelkasten 25.03.2015; Oh, mein Gott | MotorBlöckchen

  19. Hitzelsberger,

    ich hoffe, Sie wissen die Gunst zu schätzen, dass ich Ihren Kommentar freigeschaltet habe.

    Bei gut einem Dutzend Kommentaren seit Anfang des Jahres konnte ich das wegen des schwelenden Rechtsstreites mit zwei meiner treuesten Leser dieses Beitrags, Stefan Luftschitz und seinem Rechtsanwalt Andreas Will und ihren nach Zweckmäßigkeit erfolgenden Rezensionen von Kommentaren nebst krudesten Verschwörungstheorien folglich auf Telefonbuchstärke angewachsenen beim LG HH eingereichten Schriftsätzen, nicht tun.

    Wegen der im hohen fünfstelligen Bereich liegenden Streitwerte und dementsprechend hoher Prozesskosten war ich gezwungen, Antrag auf Prozesskosten-Hilfe zu stellen. Gegen den erbitterten Wiederstand von Stefan Luftschitz, hat das LG HH grade vor ein paar Tagen meinem Antrag weitgehend entsprochen, weil in rund 80 % der mir vorgeworfenen Klagepunkte, “meine Verteidigung Aussicht auf Erfolg hat”.

    Und bei dem Rest, vertraue ich auf meinen Rechtsanwalt, einen der besten und vor allem erfolgreichsten Medienrechtler Deutschlands, Markus Kompa.

    Zum Thema Cargold Schweiz möchte ich mich momentan nicht weiter äussern und bitte auch, von Kommentaren hierzu abzusehen.

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  20. Prima das mit der Prozesskostenhilfe. Da ist meine Einkommensteuer wenigstens einmal gut angelegt…

  21. Vielleicht sollten Sie mal einen Blogbeitrag mit einem Aufruf an frühere Kunden – bis 2010 – schreiben, Ihnen ihre Erfahrungen zu schildern, die sie als Verkäufer von Oldtimern über Mirbach und speziell den Luftschitz bis dahin gemacht haben. Auch seine früheren Geschäftsführer Reinhard Sachse (heute Steenbuck) und Eberhard Thiesen könnten da rührende Geschichten erzählen. Nur Vorsicht. Alles was zum Luftschitz gesagt oder geschrieben wird und ihm nicht in den Kram passt und sei es noch so valide unterlegt, ist aus Sicht von ihm und seinem langjährigen Spezel und quasi Hausabmahnanwalt A.W. abmahnfähig. Thiesen kann da aus der jüngeren Vergangenheit ein Lied von singen.

  22. Mei, Detlef, mit dem Vergleich der Maschen des Betrügers Helge Achenbach mit dem Verständnis eines Stefan Luftschitz im Umgang mit einem Geschäftspartner Stephan Schörghuber, haben Sie ein Fass angestochen. Schade, daß der Beitrag vom April 2010 von Ihnen entfernt wurde. Mich freut dieser für Sie so wichtigen Etappensieg gegen Stefan Luftschitz, zumal sich das LG der Argumentation von Richter Buske nicht verschließen werden kann. Ich drücke Ihnen die Daumen und würde ggflls. auch gerne einen Obulus leisten, der Ihnen hilft, die finanziellen Restbelastungen aus diesem Verfahren zu mindern.

  23. Beim Lesen dieses Ausschnitts vom OLG werden sich mehrere Oldtimerhändler hier oben im Norden, die alle ähnliche Erfahrungen mit dem feinen Herrn Luftschitz gemacht haben, vor Schadenfreude auf die Schenkel geklopft haben. Offenbar hat der liebe Gott Herrn Luftschitz zwar ausreichend Geschäftssinn mit auf die Welt gegeben, aber zu wenig Verstand.

    Detlef, come back.

  24. @ Michael aus HH,

    nicht nur im ‘Norden’.

    Es gehört natürlich auch Glück dazu. Mein Glück war, dass sich Richter Andreas Buske den BGH-Beschluss vom 06.09.012 vorgenommen und gründlich gelesen hat und offenbar über eine gehörige Portion traditionellem, hanseatischen Sinn für geschäftliche Ethik und den Umgang von ehrlichen Kaufleuten miteinander, insbesondere bei gemeinschaftlichen Geschäften, verfügt.

    Hier noch mal zum Nachlesen:

    BGH – Beschluss 06. September 2012

    Was das anstehende Hauptverfahren betrifft, bin ich vorsichtig. “Vor Gericht und auf See, sind wir – bekanntlich – in Gottes Hand”.

    .

  25. Habe ich da etwa vom Beuerberg herüber klingen gehört “Hallo Barbara, mach mir die Streisand”? Detlef, ich drück Dir beide Daumen :-)

  26. Falls Stefan Luftschitz mit seinen Klagen vor dem LG HH abgeschmettert wird, wovon ich ausgehe und er in Berufung geht, weiss er jetzt wenigstens durch den Beschluss des OLG, wer und was ihn dort erwartet. Gratulation Herr Kupfer.

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