Rückbesinnung auf schwäbische Tugenden seit 1524

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Das über 200 Jahre alte Fachwerkhaus meiner Großmutter und ihres Bruders, im tiefsten Schwabenland, in Abstatt, dort wo meine väterlichen Wurzeln liegen, inmitten ehrlicher, aufrichtiger Menschen und Verwandten des Clans.

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Ich kann wirklich nichts dafür. Die Verachtung und Widerstand gegen  spätfeudalistische Raffkes, die die Landbevölkerung bis aufs Blut auspressen, früher meistens mit Dreschflegeln und Mistgabeln vorgetragen, hat dort seit 1524 Tradition und liegt in den Genen.

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6 Gedanken zu “Rückbesinnung auf schwäbische Tugenden seit 1524

  1. Im letzten Beitrag der (klasse) Link zeigts doch. Die Parole “oben” lautet längst, nimm noch so schnell wie’s geht mit was du kannst und haub ab. Von daher ist Zetsche’s Offenheit sogar lobenswert. Nach zuerst der guten Nachricht, “unsere Werksmannschaft ist Weltmeister geworden”, gleich drauf die schlechte an die “unten” auf den Ruderbänken, “die Chefs wollen Wasser-Ski laufen”

  2. Ist es wirklich so?
    Der Zetsche hat das Haus Deiner Großmutter verfallen lassen???
    Oder habe ich da was falsch verstanden?

    BMB

  3. hanebüchenere Schlussfolgerungen kann man wohl kaum ziehen :-)
    Dein Hass auf die Eliten ist schon sehr bedenklich, es sei denn, einer von denen nimmt Dich mal wahr und redet freundlich mit Dir, dann mutierst Du sofort zum größten Fan.
    Hat man ja schon mehrfach mitbekommen.

  4. Du liegst ganz gut. Zetsche ist natürlich einerseits das Paradebeispiel für einen Nirdriglohnökonomen, andererseits ein von seinen Aktionären Getriebener, der ohne eine zweistellige Rendite vor dem Komma 2017 als CEO nicht mehr erleben dürfte.

    “The problem is that inequality is at historically high levels and getting worse every day. Our country is rapidly becoming less a capitalist society and more a feudal society.”

    http://topinfopost.com/2014/06/30/ultra-rich-mans-letter-to-my-fellow-filthy-rich-americans-the-pitchforks-are-coming

  5. Ein “Niedriglohnökonom”???

    Hartmut,

    warst Du heute Vormittag beim Zahnarzt und hast Lachgas bekommen? Erzähl das mal einem Leiharbeiter vom Doimler, der früher festangestellt ca. 3.500 Euro brutto hatte, heute brutto nur noch etwas mehr als die Hälte und um mit seiner Familie “leben” zu können, auf Leistungen aus Grundsicherung angewiesen ist.

    Den Artikel kenne ich übrigens. Diese in Mode gekommene reuige-Sünder-Masche dieser Haifische, um flötengegangene Reputation zurückzubekommen und gleichzeitig mit einem Buch auch noch mal fett abzukassieren, verursacht mir inzwischen auch Kopfschmerzen beim Lesen.

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