Mia Haderthauer’s san mia

14.07.31 Haderthauser - Sapor

“…Der gelernte Bauschlosser hat nach Zeitungsinformationen bis zu 130 Modellautos gebaut, die das Ehepaar Haderthauer über seine Firma Sapor Modelltechnik für insgesamt mehr als 2, 6 Millionen Euro weiterverkauft oder versteigert haben sollen. Der Häftling habe für seine Arbeit demnach nur 200 Euro pro Monat erhalten und werfe Hubert Haderthauer vor, die von ihm gefertigten Modellautos als von ihm selbst hergestellte Modelle ausgegeben zu haben…”

Ich warte nur auf den Tag, an dem jemand vor Gericht der CSU die Verwendung des Synonyms “Christlich” verbieten lassen wird.

Tscha, seit der vom “Dicken aus Oggersheim” vor über 30 Jahren verkündeten Losung der geistig – moralischen Wende hat sich tatsächlich einiges im Land verändert, obwohl, ich fürchte, dass es da vermutlich noch viel moralischen Spielraum nach unten gibt …

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13 Gedanken zu “Mia Haderthauer’s san mia

  1. “Deutschland ist das einzige Land, in dem Manager, die Werte schaffen, vor Gericht landen” (Jo Ackermann) Luja sog i.

  2. Wenn der hinter seinem Fettisch einer 2-stelligen Umsatzrendite hinterherjagende Zetsche das liest, lässt er demnächst die S-Klasse vielleicht auch in Stammheim bauen !?

  3. Consultant,

    braucht Zetsche nicht. Er hat sich grade vom Betriebsrat u. a. eine weitere Erhöhung der per Werksverträgen Beschäftigten genehmigen lassen. Wer von denen Vollzeit für netto rd. 1500,00 Euro 8 – 10 Stunden am Band stand, auch mal Samstags, und dann Feierabend hat, ist im umgekehrten Sinn ohnehin schon eine Art “Freigänger”.

    .

  4. Ich, heute wieder mal ausnahmsweise Zustimmung gebend. Was mir zu solchem Pack einfällt kann ich nicht schreiben.

  5. Als gebürtiger, stolzer Bazi möchte ich klarstellen, dass Frau Haderthauer eine Zugereiste ist und aus Neumünster stammt.

  6. Was schon alleine für eine radikale Verschärfung der Asylgesetze sprechen würde.

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    Editiert: Hierhin verschoben

  7. Was ist an dem Spon-Artikel so sensationell? Die Staatsanwaltschaft hat grundsätzlich die Pflicht, in beide Richtungen zu ermitteln. Hoffentlich versagt sie nicht wieder wie bei dem Fall Wulff und Ecclestone. Und hoffentlich hat der Spiegel jetzt nur interne Ermittlungsdetails veröffentlicht, die wirklich auf harten Fakten basieren. Wenn ja, dürfte ab morgen wie bei Hoeneß mit allen Kräften nach dem Whistleblower bei der Justiz gesucht werden.

  8. Es ist natürlich auch hier nicht denknotwendigerweise auszuschließen, daß von einem Mitarbeiter innerhalb der Justiz Dienstpflichten verletzt werden und diese spannenden Details in die Öffentlichkeit gegeben werden. Auch will ich ein politisches Ränkespiel interssierter Kreise nicht ausschließen, denn die Staatsanwaltschaft dürfte auf Grund der Brisanz der Vorwürfe die dieser Sache regelmäßig nach “oben” an das Ministerium berichten. Mit anderen Worten: diesen Vorgang haben weitaus mehr Personen in der Hand als dies in einer doch eher kleinen Wirtschaftsstrafsache kombiniert mit dem Verdacht auf ein bissel Steuerhinterziehung sonst der Fall ist.

    Aber es gibt anders als in der causa Hoeneß eben auch noch andere Verfahrensbeteiligte, die durch Einsicht in die Ermittlungsakten theoretisch solche Kenntnisse haben könnten und diese an die Presse weitergegeben haben. Zumindest habe ich nach der Berichterstattung den Eindruck, daß zumindest die SZ durch einen der ehemaligen Mitgesellschafter direkt mit Unterlagen versorgt wurde. Darin sehe ich allerdings keine Strafbarkeit etwa nach § 353d StGB oder § 355 StGB.

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