Sind die Deutschen auf einem Auge blind…?

15.01.03 MECC

Wenn ich die mehr und mehr zu Neuwagen – Modellpräsentationen der Autohersteller und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, dazu noch durch die Unzahl “recreated” Automobil – Legends, dahin degenerierenden Oltimer – Messen und Classic – Veranstaltungen sehe, kann ich das mit einem klaren Ja beantworten.

Die Holländer fangen jedenfalls endlich an, zu entmisten… Hut ab.

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9 Gedanken zu “Sind die Deutschen auf einem Auge blind…?

  1. Hi Detlef,
    zuerst Di auchnoch eun gutes neues Jahr…

    Ich denke, dass der Tiger aber arg kurz springt und von der vollmundigen Ankündigung nicht mehr viel übrig bleibt.

    “So kann etwa auf dem Informationsschildern… …außerdem kann dies auch im Verkaufs-) Gespräch vermittelt werden”.

    Also doch alles beim alten.

  2. Gleich im ersten Beitrag des Jahres holländischen Käse durchs Motorblöckchen gerollt. Tsss

  3. …finde ich vom Grundsatz her gut und auch in gewisser Weise überfällig – die Frage ist: Wie hält das ein Messe-Veranstalter durch, wie kontrolliert er es…wenn er es kann. Aber auch die Absicht ist hier schon löblich.
    Bei den teilweise exorbitanten Preisen für Specials wäre das ein Schritt… irgendwann sollten hier auch die Veranstalter solche Deklarationen andenken…oder alles bleibt wie es ist, jeder wird seelig, wie er es am einfachsten und schönsten findet…Hauptsache in den Papieren der Fahrzeuge läßt sich in 10 Jahren noch erkennen, was da vor einem steht….bin in Maastricht und schau mir das mal an.

  4. Guter Vorstoß. Mir sind diese “Allesneubisaufdiefahrgestellnummer”-Original (!)-Oldtimer sowieso zuwider. Egal ob Rennwagen oder Familienkutsche. Da werden Fahrzeuge als “Original” angeboten, die bis auf den Mitteltunnel und das Dach (soweit vorhanden) mit neuen Blechen versehen sind. Für mich ist das schon fast Betrug. Was bitteschön ist an einem Fahrzeug dann noch original? Strenggenommen müssen diese totrestaurierten Fahrzeuge eher als “originalgetreue Rekonstruktion” angeboten werden. Ich hoffe, dieses Beispiel macht Schule und führt auch langfristig im gesamten Oldtimerbereich dazu, daß strenger auf den Erhalt und einer positiven Bewertung jeglicher originalen Substanz geachtet wird.

  5. Ein guter Ansatz, nicht mehr, weil ein Kampf gegen die Windmühlen (und den Großteil der Restaurierungsbranche).

  6. In Maastricht haben es einige beherzigt….wenn aber am Peterson Bentley für 315.000 Euro so eine Markierung ganz selbstbewußt NICHT steht und nur hier und da einige das Thema beherzigt haben, dann ist es noch ein langer Weg…. an einigen Specials “Alvis”, “Riley”, “MG” aus den Vorkriegsjahren sah man es…an den aber z.B. künstlich patinierten Airbrush-Altertümchen Baujahr 2014 wurde es vornehm nicht erwähnt und die Wagen wurden als Vorkriegs-Renn-Boliden mit Patina angeboten…dieser Patinierungstrend ist KRANK. Alleine auf dieser Messe waren mindesten 6 künstlich gealterte Vorkriegswagen zu sehen….davon – und das wissen und sehen die Insider – alleine 4 aus gleicher “Künstlerhand”….Bahhh.

  7. …Tatsache und Geschmackssache….Denke ich auch…zurück zur Messe:
    Bei den künstlich patinierten Wagen fehlte dann jede Beule, Blech war bei allen (wie) neu…Lack mit 1000er Schleifpapier matt schleifen, kann man sehen…Dann mit Airbrush Ölspritzer auflackieren und Verläufe….deutlich erkennbar….einfach too much – zuviel des Guten…die Sammler und Fachleute erkennen so etwas….diese Fahrzeuge/Specials kosten alle sechsstellig….will man den Fiat 500 Fahrer beeindrucken als Händler??? Der kann sich das Auto eh nicht leisten…. Frage mich: Was soll das ? Erkläre mich gerne bereit solche Autos gegen kleines Entgelt fachmännisch passend zu verbeulen :-)

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