Nebbich (1) Audi 80 – Bj. 1972, immaterielles Unesco – Weltkulturerbe

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Der fraktionsübergreifende Parlamentskreis “Automobiles Kulturgut” wurde 2009 gegründet. Seit Mai 2014 ist der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller Vorsitzender des Gremiums. Der 44-Jährige war unter anderem einige Jahre Inhaber der Markenrechte des Autoherstellers Borgward.

Das Sommerfest mit der Wahl des “Rammler des Jahres” ist seit jeher der Höhepunkt im Vereinsleben von Kaninchenzüchtervereinen. In den letzten Jahren sollen die Vereinsoberen ob des abnehmenden Interesses bei den Mitbürgern jedoch zunehmend frustriert sein. Selbst die Beteiligung der Vereinsmitglieder an Sommerfesten wie auch bei den monatlichen Stammtischen, soll mittlerweile zu wünschen übrig lassen. Zwar kommen noch regelmäßig die Ortsvorsteher vorbei, aber schon die Bürgermeister, die Repräsentanten der politischen Parteien wie der örtlichen Honratioren, lassen sich auffallend häufiger wegen “Terminproblemen” entschuldigen.

Offenkundig repräsentieren auch die vielen Oldtimer – Clubs und – Verbände, auf nationaler wie internationaler Ebene, wie FIVA, Deuvet, Initiative Kulturgut Mobilität in Fragen, wo es um den Schutz des virulent bedrohten Glücks vom Aussterben bedrohter alter Automobilen geht, keineswegs mehr das ansonsten vorzufindende Meinungsspektrum der deutschen Oldtimer-Stammtische.

Na gut, könnte man sagen, dass kommt davon, dass der Vereins – “Maier” vom ADAC dabei erwischt wurde, dass seine Verbandsfunktionäre irgendwelche Rankings bei der Wahl Ramsauer des… Gelber Engel des Jahres gerammelt… ähmmm… gerammsauert und den ADAC-Hubschrauber zweckentfremdet hatten. Das ist sicher nicht die feine Art.

Letzten Freitag flatterte mir die Pressemitteilung des neuen Vereins rein… IAK Initiative Automobiles Kulturgut mit 4 MB großem Bildanhang.

Ich finde, übliches Wischiwaschigeschwätz, Aufzählung von statistischen Zahlen über den Oldtimermarkt, die inzwischen schon von den Spaltenfüllern der Apothekenzeitung auswendig aufgesagt werden können, von “Relevanz” und Notwendigkeit, alte, rollende Kisten, die Dank vollverzinkter Karosserien die nächsten 100 Jahre spielend überleben, zu Unesco – Weltkulturerben zu erheben… kein Buchstaben. Nur beim Namen “Carsten Müller” fiel mir sofort wieder “Borgward” und der Beitrag von Johannes Hübner über das “Borgward Phantom von Genf” und meine älteren Beiträge über Oldtimer Maut in the City und  vierrädrige Gentokraten, ein.

Noch bevor ich mir aber Gedanken über Sinn und Unsinn machen wollte, erhielt ich Sonntag Nacht dieses E-Mail von einer mit den Vorgängen vertrauten Personen (Anm: mit freundlicher Genehmigung des Absenders, der mir persönlich bekannt ist):

Hallo Herr Kupfer,

gestern fand in Dudenhofen die DEUVET Hauptversammlung statt.

Zu dem Thema IAK habe ich mich dabei mit ein paar 4-Augen Gesprächen kundig gemacht und mir meine Meinung gebildet.

Auch der DEUVET ist mit im Boot bei der IAK, aber allerdings ohne jedes finanzielles Engagement, sondern lediglich um nicht vom Informationsfluss abgeschnitten zu werden und ggf. auch um tätig werden zu können, so erforderlich. Die Haltung des DEUVET zur Anerkennung der Fahrzeuge als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe ist eher ablehnend, aber die Meinungsbildung dazu ist noch nicht abgeschlossen.

Laut Pressemeldung der IAK (die Ihnen ja auch vorliegt) ist es das Ziel mit einem transnationalen zweistufigen Antragsverfahren für das Automobile Kulturgut die Auszeichnung als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe zu erlangen. Und jetzt wird es interessant:

Die offizielle Geschäftsstelle der IAK ist
c/o complan Kommunalberatung GmbH
Voltaireweg 4, 14469 Potsdam

Und was meinen Sie, wer in dieser Firma gleich direkt unter den geschäftsführenden Gesellschaftern agiert? Sie werden es nicht glauben, es ist die Ehefrau von Martin Halder:

Nicola Halder-Hass, ihres Zeichens…

„Denkmalpflegerin und Immobilienökonom ebs. Seit 1999 berät sie bundesweit Investoren, Planungs- und Denkmalbehörden. Als Projektleiterin steuert sie mit Augenmaß und Feingefühl unsere anspruchsvollen Projekte im historischen Bestand. Sie lehrt an der IREBS Denkmalschutz, engagiert sich u.a. im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, im Deutschen Städtetag und dem Berliner Landesdenkmalrat. Zahlreiche Veröffentlichungen von ihr sind erschienen.“

siehe auch: http://complangmbh.de/unternehmen/

Es ist richtig, dass alle Organe des Vereins IAK ehrenamtlich arbeiten. Richtig ist aber auch, dass die Organe des Vereins zukünftig darüber entscheiden, an wen welche Aufträge vergeben werden um das Ziel des Vereins zu erreichen.

Und damit sind wir beim zweistufigen Antragsverfahren bei der UNESCO zur Erreichung der Ziele. Zweistufig heißt – erste Stufe in Deutschland bei der UNESCO, dann zweite Stufe direkt am Hauptsitz der UNESCO. Und das kostet Geld, dabei rede ich nicht nur von den Antragsgebühren bei der UNSECO, sondern auch von den Rechnungen, die diejenigen schreiben werden, die diese Anträge stellen.

Im Moment kalkuliert man mit rund 200.000 Euro, die in der ersten Phase erforderlich sind.

Und da schließt sich offenbar der Kreis. Die Ausarbeitung solcher komplexer Anträge kann natürlich nur von ausgewiesenen Fachleuten (aus dem Denkmalschutz?) erfolgen, wie zum Beispiel der Firma complan und der Ehefrau von Martin Halder, Frau Nicola Halder-Hass. Das Frau Halder – Hass erst im Januar 2015, also erst vor wenigen Wochen in die Fa. Complan eingetreten ist, sei nur am Rande erwähnt.

Da der Präsident der IAK, der Abgeordnete Carsten Müller sich mit Sicherheit nicht bei der Auftragsvergabe engagieren wird, denn es ist seine Grundhaltung sich nicht zu engagieren, wird sich also wohl oder übel der Vizepräsident, Herr Martin Halder mit dieser undankbaren Aufgabe befassen müssen.

Natürlich denke ich nicht im entfernteten daran, dass die ganze IAK nur aufgezogen wird, um eine Ehefrau mit Aufträgen zu versorgen. Honi soit qui mal y pense

Doch auch hier zurück zum DEUVET.  Zum Glück erlaubt die Satzung des DEUVETs nicht, dass für solche Dinge Geld ausgegeben wird und der DEUVET wir sich hier auch nicht beteiligen. Da muss sich Martin Halder das Geld woanders besorgen. Zum Beispiel beim ADAC oder AvD. – Aber die haben ja genug davon….”

Was diesen als MdB eher farblose IAK – Präsi Carsten Müller drauf gebracht hat, sich so was anzutu Vielleicht sollten sich die IAK – Baragotzkis an den Kaninchenzüchtervereinen ein Beispiel nehmen. Dort bekommt man sicher gute Hinweise auf die Frage, wie man einen Verein organisiert,  was u. U. nach der Aufdeckung einer Manipulation bei der Wahl des “Rammler des Jahres” ein Vorsitzender und sein Vorstand tun sollten.

P.S. “Compliance” bei der Bad Homburger Müllabfuhr… vorletztes Jahr gab es übrigens so eine nette Information, dass die “Müllmänner” keine Geschenke welcher Art zu Weihnachten oder Silvester annehmen dürften. Dies könne als Bestechung oder Vorteilsnahme gelten in Fällen, wo diese großzügig auch mal ein paar extra Kisten neben die Mülltonnen gestellen Hausmüll “mitnehmen” und daher würden die Compliance-Regeln die Annahme verbieten.

Update 14.03.2015: Offizielles Rundschreiben der IKM Initiative Kulturgut Mobilität

Update 16.11.2015: IAK – Spendenaufruf und was wir alle noch nicht über die automobilhistorische Entwicklung und Bedeutung wussten…

und

Protokoll des PAK Parlamentskreis Automobiles Kulturgut vom 12.10.2015…

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Verwandte Beiträge:

2011: “Der DEUVET und Humor a la Maik Hirschfeld”

2012:  “Benzinduftersatzdarreichung anno 1895″

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167 Gedanken zu “Nebbich (1) Audi 80 – Bj. 1972, immaterielles Unesco – Weltkulturerbe

  1. Ich vermute, dass hier eine abgekartete Nummer abläuft. Mario de Rosa und seine IKM, der Schlafmützenverein DEUVET, der finanziell nach wie vor gebeutelte AvD und der im Bewusstsein der Oldtimerszene keine Rolle spielende ASC, haben hierbei nur Alibifunktionen um das Gesicht in der Oldtimerszene zu wahren. Ich bin mir sicher, daß der ADAC und der VDA (der ADAC ist dort Vollmitglied) zielgerichtet einen karrierebewussten CDU-Hinterbänkler Carsten Müller und einen in der Vervielfältigung seiner Meilenwerke seit langem erfolglosen, profitorientierten Martin Halder in eine Art “Moderatorenrolle” gelenkt haben und dazu nutzen, um ihre dubiose Auffassung von Oldtimerinteressenverretung Stück für Stück durchzustechen. Müller und Halder haben mit machiavellistischem Gespür erkannt, daß ein ADAC auf ihrer Seite, für Carsten Müller politisch und der VDA mit seinen Automobilherstellern mit Klassik-Abteilung Martin Halder wirtschaftlich, äußerst nützlich sein kann. Der Rest der heute noch Beteiligten, steht später eher im Wege. Wie schnell ein ADAC den ANF-Hauptsitz vom DEUVET im Handstreich wegkassierte, haben wir erlebt und wie zwergenhaft, unbeholfen und unprofessionell der Rest inkl. eines Mario de Rosa, dastand.

  2. Die Vorabpräsentation beim VDA deutet darauf hin, daß der VDA, der im Parlamentarischen Arbeitskreis durch den früheren GF des Mercedes-Benz Classic-Center, Stefan Röhrig, bereits präsent ist, in einer IAK auch eine aktive Rolle übernehmen soll. Meine Frage: Welche?

  3. @ Phillip aus M,

    im Grunde genommen, ziemlich genau das, was ich auch vermute, wobei mich mal die Frage interessieren würde, woher kommen wirklich die genannten 200.000 Euro, die die Firma Complan und mittelbar Frau Halder-Hass für die ganze Unesco-Nummer bekommen? Vielleicht kann Mario de Rosa am Freitag darauf eine glaubhafte Antwort geben?

    @ Sternie,

    Bingo. Mir fällt da nur das Zitat ein: “Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird” :-) Man wird sehen.

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  4. Sterni,

    Und wie. Aufschlussreich aber wohl eher für Mario de Rosa. Ich will Marcus Herfort aber da nicht vorgreifen.

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  5. Guten Tag.

    Gestern war ich in Stuttgart. Auf der Messe traf ich Herrn Detlef Kupfer. Wir gingen dann praktischerweise einfach gleich zusammen zu Mario de Rosa. Dort haben wir gesprochen und ich habe versucht, die für mich relevanten Fragen zu stellen.

    Außerdem sprach ich kurz vor der Messe mit Bernhard Kaluza und traf ihn zufällig auch im Hotelaufzug. So ergab sich auch hier ein Gespräch. am Stand der IKM sitzend traf man dann auch wieder auf Herrn Kaluza, der vorbei kam.

    Folgende Informationen habe ich erhalten und versuche diese wertfrei zu listen. Grundsätzlich die Arbeit der IKM und der IAK von Mario transparent erklärt worden:

    1) Die IAK ist gegründet.

    2) Die IAK hat eine Satzung.

    3) Die als Mitglieder genannten sind als Privatpersonen in der IAK. Sie sind keine Organe anderer Vereine oder Verbände. Die Beschreibung mag mißverständlich geklungen haben, denn die in Klammern oft zu lesenden Vereine werden nur genannt, haben die Personen aber nicht wie Delegierte oder Repräsentanten entsandt.

    4) Wird also ein Bernard Kaluza (ASC) gelistet oder Wolfgang Blaube (AHG), dann helfen diese Abkürzungen nur bei einer Zuordnung (Hausnummer) bedeuten aber nicht, daß AHG, AVD und oder ASC die IAK gründen o.ä.

    5) Der ADAC mit Frank Reichert z.B. ist hier zur Zeit kein Mitglied. Es könnte nach Punkten 3 und 4 hier ja auch nur Herr Reichert als Privatperson Mitglied sein. Dem ist aber nicht so – Herr Reichert ist mißverständlich auf dem Bild zu sehen, da er mit einigen anderen wohl gerade auch vor dem Reichstag war, als die kleinere Gruppe der IAK das Bild machte. Man sollte hier bitte keinem Unrecht tun.

    6) Die IAK ist eine Arbeitsgruppe gewesen, die aus dem Parlamentskreis heraus entstand. Man erkannte das Thema Unseco Antrag und bildete dazu zuerst eine Arbeitsgruppe und dann bildete die Arbeitsgruppe zur Antragsstellung einen Verein.

    7) Der IAK e.V. wird den transnationalen zweistufigen Antrag begleiten, weil es der Parlamentskreis nicht könnte (dürfte) und ein Verein (ähnlich Traditionsvereinen) die fast übliche Form für eine solche Antragsstellung ist.

    8) Es soll zuerst einen Antrag auf nationaler Ebene geben und dann auf internationaler.

    9) Der Antrag hat wohl recht gute Chancen – nach Einschätzung der Beteiligten.

    10) Der Antrag wird gerade schon vorbereitet und bald eingereicht (so habe ich es verstanden, Mario). Den Antrag erstellt die Firma Complan.

    11) Complan war mit 2-3 anderen in der Angebotsphase angetreten sich um die Begleitung/Erstellung beim Antrag zu bewerben. Complan hat dabei wohl Erfahrung und Erfolge vorzuweisen gehabt. Dies kann ja nicht (allein) nach dem Eintritt von Frau Halder dort vor Kurzem erst geschehen sein. Also ist das Büro Complan grundsätzlich ein guter Partner dafür. Frau Halder arbeitet dort auch.

    12) Ob Frau Halder den Antrag bearbeitet oder andere – habe ich jetzt nicht erfragt.

    13) Die Bearbeitung, Ausarbeitung und Begleitung des Antrages in beiden Stufen wird Geld kosten.

    14) Die IAK wird sicherlich auch Spesen abrechnen (deren Mitglieder), wenn sich Ausgaben ergeben sollten, die weit über das Ehrenamt hinaus gehen.

    15) Die IAK wird versuchen müssen, Gelder für 13 & 14 zu generieren. Ich habe an dieser Stufe nicht gefragt, wie.

    16) Die IAK hat keinen offiziellen Sprecher oder Pressesprecher (bisher).

    17) Eine Website der IAK soll entstehen, damit transparent kommuniziert wird.

    18) Jeder andere hätte einen solchen Verein gründen können, um den Antrag zu stellen. Es macht aber Sinn, wenn sich Menschen aus verschiedenen Verbänden zusammen tun, damit ein breiter Rückhalt in die Bereiche hineingetragen werden kann und die Netzwerke genutzt werden können. Man will versuchen nicht zu groß zu werden, operativ zu bleiben und dennoch so viele Gruppen wie möglich auch “mitzunehmen” durch Mitglieder, die in diesen Gruppen (maßgeblich) engagiert sind.

    19) Die IAK soll wohl nach der erfolgreichen Antragsarbeit, der Einreichung und im Idealfall der positiven Entscheidung der Unesco über den Antrag, bestehen bleiben. Sie könnte also nach der Phase der intensiven Arbeit beim Antrag auch danach versuchen die dann als “immaterielles Kulturerbe der Unesco” anerkannten vielfältigen Oldtimer-Traditionen- und Bewegungen z.B. zu koordinieren oder zu kommunizieren o.ä. Es klang nicht danach, als würde die IAK nach dem Antrag aufgelöst…. kann ich aber nicht weiter beurteilen.

    20) Ob weitere Mitglieder erwünscht sind, aufgenommen werden können oder nicht und ob dazu ggfs. ein IAK Vorstand o.ä. entscheidet (möglicherweise laut IAK Satzung) habe ich nicht gefragt.

    21) Eine Website soll entstehen.

    Grundsätzlich kann die IAK – so ist meine persönliche Einschätzung- das Thema Oldtimer-Bewegung vor einer Instanz wie der Unesco, mit dem Antrag begleiten und versuchen die Anerkennung als “immaterielles Kulturerbe” zu erlangen. Diese Anerkennung “gehört” dann nicht irgendeiner Gruppe, sondern allen, der Gemeinschaft.

    Dieses Anerkennung rundet die Bedeutung unserer
    “Bewegung” ab. Sie wird nicht allein-seelig-machend und schützend sein, ist aber eine sinnvolle, weil machbare und erlangbare Ergänzung. Würde man diese Chance nicht nutzen, wäre es auch nicht gut.

    Oldtimer sind immaterielles Kulturerbe – wäre die falsche Sicht.

    Die Oldtimerbewegung (beim ADAC wurde immer früher gesagt, die “Oldtimerei”), mit IGs, Freundeskreisen, Stammtischen, Schraubergemeinschaften, Rallyes, kleine lokalen Ausfahrten, Teilemärkten, Tauschbörsen, Schrauberkurse, Werkstätten, der Satller mit seinem Oldtimer-Handwerk und und und,….. das alles ist in den Antrag zu fassen und bedeutet Tradition und erhaltenswertes Gut, daß als immaterielles Kulturerbe gesehen werden könnte. Macht Sinn.

    Sicherlich wird es ganz wichtig sein, daß vor der aus uns zu rasenden Techno Classica die Informationen nochmals so transparent wie möglich gemacht werden. Gerüchte zum Thema und Blog-Gemetzel tun der Sache nicht gut.

    Die IAK Initiatoren sind nicht die “Retter” unseres Themas, aber sie nehmen sich einem weiteren wichtigen Baustein an. Das hätte jeder gekonnt, dafür hätte jeder einen e.V. gründen können, die Idee entstand aber im Parlamentskreis und aus den handelnden Personen (mit allen Netzwerken) habe sich dort einige zusammen gefunden, die sich im neuen IAK e.V. des Themas annehmen wollen. Es ist prima, wenn etwas geschieht.

    Diejenigen, die es interessiert, sollten an der frühestenm Stufe “mitgenommen” werden. Vielleicht ist die Techno Classica eine gute Plattform um Informationen an alle zu geben…..

    @Herrn de Rosa: Mario…soweit alles passend gelistet? Ergänzungen und Korrekturen sind herzlich willkommen. Für mich wäre normalerweise jetzt das große Mysterium IAK auch keines mehr und ich würde mich hier auch nicht weiter beteiligen. Wichtig ist, daß die IAK sauber kommuniziert, im Dialog bleibt (auch wenn ganz viel zu tun ist) und als Gruppe auftritt und die Wichtigkeit des Themas nicht aber einzelner betont (@Martin Halder).

    Es wird immer ganz schwierig sein Personen zu finden, die nirgendwo anecken oder immer ganz unumstritten sind und bleiben. Daher wäre es gut, wenn die IAK als Gruppe für das Thema einsteht und dieses auch als Gruppe vertritt und kommuniziert.

    Vielleicht findet sich ein (sogar ehrenamtlicher) IAK -Sprecher, der das Handwerk gut versteht und hier Einsatz zeigt, neutral für das Thema stehen kann. Ein Redakteur eines Magazins, soweit wie möglich über jeden Zweifel erhaben….

    Puuh. Fertig.

  6. So, so, da müssen also 7 Privatpersonen in einer Art Überrumpelungsaktion einen Verein gründen um der sehr gut organisierten und sehr gut aufgestellten deutschen Oldtimerszene zu „zeigen wo es lang geht“.

    An Marcus Herfort vielen Dank für den sehr ausführlichen und aufschlussreichen Bericht.
    Insbesondere auch für die Klarstellung, das die Firma Complan der Auftragnehmer der IAK werden wird.
    Leider wurde auch versäumt zu erwähnen, dass Frau Halder-Hass erst seit Januar 2015 bei Complan arbeitet, in welchem Verhältnis auch immer.

    Die wichtigste Frage

    „siehe auch 12) Ob Frau Halder den Antrag bearbeitet oder andere – habe ich jetzt nicht erfragt.“

    wurde leider auch nicht gestellt.

    Diese Frage war der u. a. der Auslöser dieses Blogs!

    Da absolut keine Notwendigkeit bestand irgendwelche Schnellschüsse im Zusammenhang mit der Diskussion um das „Unesco Kulturerbe immaterielles Kulturgut Oldtimer“ zu starten, wäre es angebracht gewesen, wegen der Wichtigkeit des Themas, dass erst einmal eine offene Diskussion aller Beteiligten (Clubs, Verbände, Szene) stattgefunden hätte und sich die Privatpersonen Halder & Co einfach mal nicht in den Vordergrund gedrängt hätten.

    Jetzt ist es zu spät, das „Geschmäckle“ sitzt mit am Tisch und wird auch so schnell nicht wieder von dort verschwinden.

    Daran ändert auch die Wichtigkeit des Themas nichts.

    BMB

  7. Mir fällt beim Lesen dieses Mumpitz, den hier ein paar Vereinsfürsten beabsichtigen, ein immaterielles Weltkulturerbe für Oldtimer zu schaffen, spontan die Olympische Idee ein und das, was dahinter heute aus ihr geworden ist. Ein Haufen von korrupten Funktionären und Milliardenumsätze für die sich dranhängenden Unternehmen. Mir ahnt schlimmes.

  8. @ Marcus Herfort,

    zu Punkt 5.)…

    hehehe, da kann man von Glück reden, dass “Mama Hosenanzug” nicht grade zufällig vorbeikam und MH sie für’s Gruppenfoto mit Dame auf den Sozius hinter Carsten Müller gesetzt und auch für “Mißverständnisse” gesorgt hat…

    .

  9. Lieber Detlef, lieber Markus,

    ich habe mich über Euren Besuch sehr gefreut. Ich finde, daß wir ein gutes Gespräch geführt und uns ausreichend austauschen konnten. Leider mußte Detlef ein klein wenig früher als Markus gehen.

    Markus, auf Deine offenen Punkte möchte ich gerne eingehen:

    10) Der Antrag wird gerade schon vorbereitet und bald eingereicht (so habe ich es verstanden, Mario). Den Antrag erstellt die Firma Complan.

    Du hast das richtig verstanden, Markus!

    12) Ob Frau Halder den Antrag bearbeitet oder andere – habe ich jetzt nicht erfragt.

    Frau Halder erarbeitet gemeinsam mit einer Kollegin den Antrag aus den Informationen, die von der Arbeitsgruppe an sie weitergegeben werden. Grundsätzlich ist es so, daß die Arbeitsgruppe für den Inhalt, Complan für die Form des Antrags zuständig ist.

    19) Die IAK soll wohl nach der erfolgreichen Antragsarbeit, der Einreichung und im Idealfall der positiven Entscheidung der Unesco über den Antrag, bestehen bleiben. Sie könnte also nach der Phase der intensiven Arbeit beim Antrag auch danach versuchen die dann als “immaterielles Kulturerbe der Unesco” anerkannten vielfältigen Oldtimer-Traditionen- und Bewegungen z.B. zu koordinieren oder zu kommunizieren o.ä. Es klang nicht danach, als würde die IAK nach dem Antrag aufgelöst…. kann ich aber nicht weiter beurteilen.

    Es ist nicht vorgesehen, die IAK nach erfolgreicher Antragstellung aufzulösen.

    20) Ob weitere Mitglieder erwünscht sind, aufgenommen werden können oder nicht und ob dazu ggfs. ein IAK Vorstand o.ä. entscheidet (möglicherweise laut IAK Satzung) habe ich nicht gefragt.

    Selbstverständlich kann sich jeder der IAK anschließen. Fördermitgliedsanträge wird es nach Fertigstellung der Homepage online geben. Wer vorab daran interessiert ist, kann diese auch gerne bei mir per E-Mail anfordern.

    Nochmals danke für Euren Besuch!

  10. @ Detlef Kupfer, Marcus Herford und Mario de Rosa,

    über die Absicht dieser IAK, damit präventiv gegen restriktive Entwicklungen damit auch sonstwie irgend einen sinnvollen Zweck zu erreichen, der wie “BMB” es ausdrückte, nicht längst durch bereits bestehende Oldtimerinteressenvertretungen abgedeckt wird, habe ich nichts lesen können.

    Also reine Bedeutungsheischerei und immer noch Nutzen = Null. Zumindeste auch eine Erkenntnis.

  11. Martin Halder kriegt außer, daß er Leute wie seine IAK – Mitstreiter offenbar geschickt animiert, zumindest aus jetziger Sicht einen Unesco – Status zu beantragen, der völlig überflüssig ist, einfach nix mehr auf die Reihe! Kein einziges Meilenwerk in Betrieb: Meilenwerk Horgen, Meilenwerk Hamburg und Meilenwerk Eiswerder-Berlin seit Jahren nur vollmundige, unzählige PR Ankündigungen und kein erkennbarer Ansatz der Realisierung. Andernorts schießen diese Oldtimer-Event-Locations wie Champions aus dem Boden und funktionieren. Ohne Martin Halder. War die Urmutter Meilenwerk AG deshalb nicht auf der Retro Classics in Stuttgart, weil sie ein paar harte Fragen nach ihrem Geschäftsmodell fürchtete?

  12. …oder schlicht Xxxxxx ist?

    Es gibt so schöne Wortspiele dazu:
    Sieben-Meilenstiefel, die nicht passen….

    Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
    ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.

    Die rote Meile….die Kiez-Serie… :-)

    Uuupsss. Ist das strafbar?

    _________________________________________
    Editiert 01.04.2015 – 16.45 Uhr: ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, auf Grund einer heute eingegangenen rechtsanw. Inkenntnissetzung nebst Löschungsverlangen von Herrn Martin Halder

  13. Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
    ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.”

    Aber Vorsicht, bei zu großen Schuhen und viel zu kleinen Füßen fällt man leicht auf die Schnauze.

  14. Wie, der Kommentar von ‘Eile mit Meile’ auch schon wieder editiert? Etwa Abmahnung Nr. 4? Detlef, Du solltest vielleicht Deine Kommentare von Herrn Halder administrieren lassen. Der sitzt offenbar inzwischen non stop vor dem Bildschirm und liest hier mit.

  15. Nachdem nun der 1. April vorbei ist, ist es wieder an der Zeit sich mit den Vorgängen um die in einer Hauruck Aktion von 7 Privatpersonen gegründeten IAK zu beschäftigen.

    Dazu zunächst zwei Fakten:
    1.) Auszug aus dem Protokoll des Parlamentarischen Arbeitskreises Oldtimer (PAK) von der Sitzung vom 6.10.2014:
    „…Martin Halder (Koordinator des Parlamentskreises) berichtet von Überlegungen, darauf hinzuwirken, das automobile Kulturgut als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkennen zu lassen. Ein entsprechender Antrag solle von Deutschland ausgehen. Er schlägt die Gründung eines Arbeitskreises vor, der sich mit der Thematik beschäftigt.
    Martin Halder und Carsten Müller werden zunächst Vorarbeiten leisten und die relevanten Faktoren für eine mögliche Antragsstellung eruieren. Auf dieser Grundlage ist dann der Arbeitskreis zu gründen…“

    2.) Auszug aus dem Protokoll des PAK von der auf den 6.10.2014 folgenden Sitzung vom 02.03.2015:
    „…Carsten Müller berichtet, dass die in der Sitzung am 6. Oktober 2014 angeregte Arbeitsgruppe zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO ihre Arbeit aufgenommen und mehrfach getagt hat. Nachdem die Chancen zur Erlangung des Status als immaterielles UNESCO-Kulturerbe als sehr gut betrachtet werden, wurde die „IAK Initiative Automobiles Kulturgut e. V.“ gegründet…“
    „…Aufgrund der Frist zur Antragseinreichung noch in 2015 wurde die „IAK Initiative Automobiles Kulturgut e. V.“ schnellstmöglich gegründet…“

    Mein Verständnis von transparenter Arbeit bzw. Zusammenarbeit im PAK sieht anders aus.
    Der Auftrag der Mitglieder des PAK lautete: „…einen Arbeitskreis zu gründen…“ und das ist wohl etwas grundsätzlich anderes, als ein eingetragener Verein.

    Deshalb meine Frage:
    Kann mir jemand sagen, ob der PAK zwischen diesen beiden Terminen einberufen wurde und auch getagt hat bzw. ob alle Mitglieder offiziell über die bevorstehende Gründung des IAK informiert wurden?
    Mich interessiert dies einfach, um abschätzen zu können, mit welcher Legitimation der Verein IAK Anträge und ähnliches ausarbeitet, deren Inhalt und Ergebnisse sich ggf. für die Oldtimerszene als absolut desaströs erweisen könnten.

    BMB

  16. Zitat Marcus Herfort – 28.03. “2) Die IAK hat eine Satzung”

    Frage: Hat sie inzwischen schon jemand der Fragesteller hier zu Gesicht bekommen?

  17. Pingback: Der große Bailout der Technikkultur | MotorBlöckchen

  18. In Stuttgart habe ich danach gefragt.
    Mario de Rosa hat bestätigt, daß es eine Satzung gibt.

    Es wäre nicht falsch wenn vor oder zur Techno Classica weitere Informationen folgen. Ist ja vielleicht auch geplant.

    Sollte zu lange weiter verfahren werden, daß es keine offizielle weiterführende Informationen gibt, dann fühle ich mich auch persönlich ein wenig auf den Arm genommen….
    Was sollte dann die Presse-Mitteilung, wenn es danach still, unkommentiert und unerklärt in den Details bleibt ? Verständlicherweise ergeben sich aus Nachrichten Fragen. Das ist dem IAK aber sicherlich auch klar.

  19. Glaubwürdigkeit vom Tag seiner Gründung an sollte eigentlich oberstes Gebot eines Vereins sein, der sich ja wohl kaum durch persönliche Geldspenden der Präsidiumsmitglieder finanzieren dürfte. Wenn bis heute keine Statuten veröffentlicht wurden ist wohl die Frage berechtigt, was hat die IAK zu verbergen wsas nicht in der Pressemitteilung steht?

  20. Guten Tag,

    kurz vor der Messe hat mir Mario daRosa die Satzung der IAK gemailt. Da ich aber nicht weiß, wie man Dateien hier einhängt, maile ich die PDF an Herrn Detlef. So könnte nachgelesen werden.
    Die IAK hat in Essen eine Mitteilung an die Presse gegeben oder geben wollen, sicherlich kann man, wenn es diese Veranstaltung mit der Presse gab, auch hier weitere Informationen erhalten. Ich selber habe dazu nichts gehört, weil ich mit anderen Themen befasst war.
    Mario daRosa hat bisher am neutralsten und umfangreichsten sehr unpretenziös Informationen gegeben. So jemand, glaubwürdig und gerade heraus und mit langer Historie in einer guten Initiative IKM wäre bestimmt auch nicht der Falscheste als offizieller Sprecher der IAK…
    Die Idee der IAK ist doch eine sehr gute Sache als Ergänzung vieler Bemühungen. Wer von uns wusste vorher, dass es diese UNESCO Anträge zum immateriellen Kulturerbe gibt? Wer kannte die Timings und wer kennt die Details. Grundsätzlich wirklich ganz prima, dass sich aus dem Parlamentskreis PAK so eine Arbeitsgruppe hat entwickeln können und das Thema im Detail verfolgt. Ich hätte so etwas nicht im “Radar” gehabt.
    Die Sache wird bestimmt jetzt gut auf den Weg gebracht werden können….
    Die Messe Essen wird uns zur Techno Classica mit neuesten und sicherlich rekordverdächtigen Besucherzahlen informieren….alles in allem eine immer größer werdende Bewegung…flankiert durch die Unesco-Idee. Als Ergänzung. Nicht als Selbstzweck (hoffentlich).
    Wer weitere Infos hat-es würde sicherlich nicht nur mich interessieren.

  21. Marcus Herfort,

    bekanntermaßen habe ich zum Sinn und Notwendigkeit einer IAK eine andere Meinung. Mit einem gebe ich Ihnen recht: Mario de Rosa hat sicherlich mehr automobilhistorisches Feeling und Stringenz in der Szene unterm kleinen Fingernagel, als die Herrn Selbstdarsteller im Schädel und wäre der geeignetere offizielle Sprecher.

    Immerhin, auch Carsten Müller hat mit seinem Beitrag zum Thema IAK in seiner FaceBook-Seite, garniert mit ein paar Fotochen, den öffentlichen Diskurs so richtig in Fahrt gebracht.

    Carsten Müller: “Die Techno Classica ist ein wichtiger Termin für den Parlamentskreis Automobiles Kulturgut und IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V.: bereits bei der gestrigen Pressekonferenz habe ich die Bewerbung des “Automobilen Kulturguts” als immaterielles Kulturerbe vorgestellt.
    Dieses anspruchsvolle Thema hat auch die vielfältigen Gespräche durchzogen, die sich gestern ergeben haben.
    Patrick Rollet als FIVA-Präsident und Roberto Loi als Vorsitzender der FIVA-Kulturkommission fanden den Antritt des IAK sehr spannend!…”

    “Kai aus Braunschweig”: “Klasse! Der 67er Miura hat aber keinen O- Lack, oder?”

    “Wolfgang Blaube”: “Das Metalflake-Hellblau ist nicht original, aber korrekt. Ist der einzige Miura Roadster, war 1968 ein Bertone-Showcar ohne Zutun Lamborghinis. Wurde 1970 an einen Zinn-Konzern verkauft, der die Karre dunkelgrün lackierte. Seit 2009 ist sie im Besitz meines Freundes Albert Spiess, der das Unikat wieder in den Ursprungszustand versetzen ließ. Anbei eines meiner aktuellen Fotos.”

    Mehr Kommentare dazu waren es echt nicht. Also, Marcus Herfort, bleiben Sie tapfer.

    :-)

  22. http://www.tagesspiegel.de/mobil/oldtimer/oldtimer-als-unesco-weltkulturerbe-kulturgut-auto/11616362.html

    Hier kommt leider niemand auf den Punkt – die Überschrift verheißt, es würde gesagt, warum die Automobile als Oldtimer “immaterielles Kulturgut” sein können, die Fragen und Antworten hierzu verlassen aber zu schnell das Thema und weder über IAK noch über die Initiative zum Antrag wird gesprochen .
    Chance vertan…
    http://www.tagesspiegel.de/mobil/oldtimer/oldtimer-als-unesco-weltkulturerbe-kulturgut-auto/11616362.html

    Hier müssen wirklich Fachleute in der Kommunikation ran!

  23. Hey @Herfort!
    Mit Martin Halder sitzt da trotzdem bestimmt nicht der Richtige….auf der Messe war er wohl.

    Die Initiative wird es nicht retten – und deren “Macher” (7 an der Zahl) – sollten nicht meinen, sie repräsentieren und steuern und vertreten sofort die gesamte Oldtimer-Szene, denn die wurde ja zuerst einmal garnicht gefragt.
    Lobbyisten werden doch eigentlich von denen eingesetzt, die ihr Ziel verfolgt sehen wollen. Dieser Schritt hat hier ganz gefehlt.

    Ich weiß garnicht, ob ich mich von Herrn Halder vertreten sehen will, wenn die IAK erfolgreich den Antrag durchsetzt, denn es heißt ja die IAK soll dann weiter bestehen bleiben und dann deutschlandweit alle Oldtimer-Aktivitäten koordinieren….braucht es so eine Koordinierungsstelle? Bisher ging´s ohne.

    Irgendwann hat den jemand das Wort “Oldtmer” noch lizensiert und alle in der Szene müssen gebühren zahlen….wär ja mal was.

    Frage: Wo ist denn jetzt diese Satzung?
    @Herr Herfort, die sollten Sie jetzt mal an Detlev Kupfer senden!

  24. Noch ein Fundstück
    http://www.niveau-klatsch.com/2015/04/16/techno-classica-2015/
    Einen weiteren Niederschlag in den Medien findet das Thema nach der Teilnahme von Herrn Müller in der Pressekonferenz zur SIHA/Techno Classica noch nicht.

    Die Zeit – lieber “Eile mit Meile” – wird es zeigen, wie werthaltig der Verein IAK ist.
    Auch kamen die Oldtimer-Vereine und Veranstaltungen bisher ganz gut ohne das Gremium IAK zurecht. Die Aufgabe der IAK: Den Antrag stellen und begleiten – dass soll unbedingt auch gerne sein. Punktum.

    Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder ein Familienversorgungswerk darf es aber auf keinen Fall werden, so wie hier schon von einigen geschrieben wurde.
    Dann kippt der ganze Rückhalt und die benötigte Unterstützung und Glaubwürdigkeit in der Szene weg.

  25. “Ich weiß garnicht, ob ich mich von Herrn Halder vertreten sehen will, wenn die IAK erfolgreich den Antrag durchsetzt, denn es heißt ja die IAK soll dann weiter bestehen bleiben und dann deutschlandweit alle Oldtimer-Aktivitäten koordinieren ….braucht es so eine Koordinierungsstelle?”

    So eine Art Gema der Oldtimerszene??? Nur Oldtimerveranstaltungen mit dem IAK – Unesco – Siegel sind dann würdig den Geist des Weltkulturerbes als Botschafter zu verbreiten. Gegen einen kleinen Obulus pro Teilnehmer natürlich.

    ____________________________________________
    Ediert: Schreibfehler wunschgemäß korrigiert

  26. Und für was für einen Bohei sollen hier 200000 Euro ausgegeben werden, für eine immaterielle Fiktion einer Heilsbringung durch die Automobilentwicklung? Im Ernst? Während am Donnerstag die Techno Classica tobte, sind im Mittelmeer 1000 Flüchtlinge jämmerlich ersoffen. Deshalb geht mir ein automobiles Weltkulturerbe am A…. vorbei.

  27. Martin Halder scheint beim Motorblöckchen ob seiner Insignium – Pleite oder warum auch immer, ja regelrecht eine Persona non grata zu sein. Lasst doch den Wichtigtuer einfach links liegen. Egal wie viele vom Bundestag anerkannte Initiativen mit politischen Hinterbänklern besetzt er noch gründet, um die seinen in Brot und Arbeit zu bringen. Mich stört viel mehr insgesamt der Trend wie auf der Techno Classica, daß Oldtimer der Preiskategorie von 10000 bis 60000 € langsam Seltenheitswert bekommen und entgegen den ständigen Beteuerungen das die Oldtimerei kein Hobby für Reiche ist, die Entwicklung genau in diese Richtung geht. So viele Porsche – Heckspoiler und Sternradkappen jenseits der 100000 Euro und drummherumstehende Dummschwätzer habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen. Deshalb wa das definitiv meine letzte Techno Classica.

  28. Pingback: Nebbich2 oder IAK Initiative Automobiles Kulturgut | MotorBlöckchen

  29. @Eile mit Meile
    Ihr Zitat: “Ich weiß garnicht, ob ich mich von Herrn Halder vertreten sehen will, wenn die IAK erfolgreich den Antrag durchsetzt, denn es heißt ja die IAK soll dann weiter bestehen bleiben und dann deutschlandweit alle Oldtimer-Aktivitäten koordinieren….braucht es so eine Koordinierungsstelle? Bisher ging´s ohne.”

    Wenn Sie mir bitte klar, gerne auch per E-Mail, benennen würden, wer Ihnen diesen Unsinn weitergegeben hat (IAK soll Oldtimeraktivitäten deutschlandweit koordinieren), gehe ich gerne auf diese Person zu und bitte um Richtigstellung, nachdem ich ihn über die Initiative wahrheitsgemäß ins Bild gesetzt habe.

    Markus Herfort ist im Augenblick der einzige, der sich mit mir intensiv (leider lief uns in Stuttgart die Zeit davon, sonst hätte ich mich gerne auch mit Detlef etwas inniger unterhalten) über die IAK ausgetauscht hat und dem ich somit als einzigem hier die Kompetenz zugestehe, über diese Initiative zu diskutieren.

    Wenn ich mir die restlichen Beiträge so betrachte, entdecke ich nur Mutmaßungen, Unterstellungen, Faschaussagen, Anfeindungen und Öl ins Feuer gießen. Das ist für mich keine Grundlage einer aufrichtigen und ehrlichen Auseinandersetzung. Davon abgesehen, scheint bei einigen Kommentatoren die bewußte Kränkung Dritter billigend in Kauf genommen zu werden. Schade!

  30. Mario de Rosa,

    es kommt nicht oft vor, dass ich zwecks Erleuchtung, was jetzt genau hinter so einer Sache wie der IAK steckt, einen Messestand auf der RC besuche, einem IAK-Präsi einen kleinen Fragenkatalog schicke und wenn mir dann noch immer kein Licht aufgegangen ist, ich in dem bis dato wohl einzigen erschienenen Presseartikel zum Thema, herumstochere.

    http://www.tagesspiegel.de/mobil/oldtimer/oldtimer-als-unesco-weltkulturerbe-kulturgut-auto/11616362.html

    “Im Idealfall kommt das Automobil also auf die Liste des immaterielles Weltkulturerbes. Was hat das für Vorteile?

    Es wird keinerlei Steuererleichterungen für Oldtimer-Besitzer oder Ähnliches geben. Aber die kulturelle, gesellschaftliche Relevanz der Mobilität würde dadurch anerkannt und geschützt. Ich glaube, dass wir mit der Anerkennung als immaterielles Unsesco-Kulturerbe, an der wir mit der Initiative Automobiles Kulturgut e. V. derzeit intensiv arbeiten, eine Art Impfschutz bekommen gegen Benachteiligung dieses geschichtlichen Aspekts. Und es geht uns um das Hobby der Oldtimerei an sich, das die Menschen verbindet.”

    Hä? Hunderte von Oldtimer-Clubs mit zehntausenden engagierten Mitgliedern und Vereinsvorständen, die die Bananen sicherlich auch schon schälen, bevor sie sie essen, hundertausende Oldtimerbesitzer, die Classic – Abteilungen der Autohersteller, Kuratoren von Auto – und Technik – Museen, hunderte mit wissenschaftlichem Eifer die Historie der Automobilisierung und vergessener Automarken erforschender Enthuasiasten wie bspw. die der AHG, alles nur redselige, frühdebile Schlafmützen, welche die ohne eine Unesco – Anerkennung drohende “gesellschaftliche Benachteiligung”… also so eine Art Gentrifizierung der Oldtimerszene oder was?… alle nur noch nicht erkannt haben!

    Aber dafür haben wir ja selbstlose Experten, wie Martin Halder, Carsten Müller und wen noch eigentlich, welche die Notwendigkeit einer IAK – Massenschutzimpfung gegen automobile Debilität… sorry, aber jetzt kann ich vor Lachen echt nicht mehr.

    .

  31. Hallo Herr de Rosa,
    woher ich das habe? Aus der Satzung der IAK….die hier veröffentlicht wurde.

    § 3: “Ziel des Vereins ist es mit dem transnationalen zweistufigen Antragsverfahren für das Automobile Kulturgut die Auszeichnung als immaterielles UNESCO Weltkulturerbe zu erlangen und anschließend zu pflegen und einer
    multinationalen Öffentlichkeit zu vermitteln.”

    Da steht: IAK wird die Auszeichnung anschließend pflegen und einer Öffentlichkeit vermitteln. Ich nahm nicht an, daß die irgendeinen Kranken pflegen oder einen Pokal putzen, sondern sich für das Oldtimer-Thema als irgendwie auch gerne offiziell verstandene Instanz kümmern wollen. Vielleicht weil das alle die, die es bisher schon jetzt Jahren tun, nicht gut genug oder garnicht können.
    Also Fortbestand und Aktivitäten nach der Asuzeichnung….also Lobby….ungefragt.

    Und weiter:
    “Der Satzungszweck folgt den Statuten der UNESCO und wird verwirklicht
    insbesondere durch Ermittlung, Vermittlung und Kommunikation der
    kulturellen, technischen und gesellschaftlichen Werte der automobilen
    Tradition, ihrer Pflege und Weiterentwicklung während der Antragserstellung
    und nach Erhalt der Auszeichnung.”

    Also: Vermittlung und Kommunikation der …..Werte der automobilen
    Tradition, ihrer Pflege und Weiterentwicklung während…….Antragserstellung
    und nach Erhalt der Auszeichnung.

    Sagt mir: Kommunikation zur automobilen Tradition, Weiterentwicklung und Pflege auch nach Erhalt der Auszeichnung.
    Braucht´s das?

    Beide Formulierungen, die im schlimmsten Fall für die Zukunft nix Gutes erahnen lassen und diese Vertretung der Oldtimer-Interessen durch die IAK (ungefragt) darstellen, kommen aus der Satzung der IAK.
    Habe mir angewöhnt bei bestimmten Entwicklungen und Formulierungen immer mal lieber das Schlechte anzunehmen, als das Gute. Da bereitet jemand in der Satzung auch noch weitere Möglichkeiten vor. Sonst wäre doch die Aufgabe der IAK nach Auszeichnung erfolgreich zu beenden gewesen….

  32. @ Mario de Rosa,
    etwas dünnhäutig geworden, oder? Wer nur auf die Kacke haut ohne die Zeit zu nutzen, zum echten Verständnis draußen inhaltlich etwas zu liefern, wird eben an dem wenigen gemessen was auf dem Tisch liegt, im Fall des ansonsten garnicht so öffentlichkeitsscheuen Herrn Halder auch mal an seiner unternehmerischen Voretappe und muß sich auch mal Ironie gefallen lassen. Ich wiederhole mich ungern, aber Ihnen zuliebe:
    http://motorbloeckchen.com/?p=48892&cpage=3#comment-99351

  33. Guten Tag in die Runde,
    nun werde ich hier als jemand angeführt, der sich interessiert, muß aber gestehen, mein Interesse beginnt zu schwinden.

    Ich sprach mit Franz Graf zu Ortenburg auf der Messe, ich sprach mit Bernhard Kaluza (beides sehr nette Gespräche), ich begegnete Hern Kaluza, der mit Frau Halder-Hass zusammen stand (es ergab sich leider aufgrund äußerer Umstände kein Gespräch mit ihr) und ich sah Mario de Rosa, Frank Reichert. Schlauer geworden bin ich nicht. Es ist viel positive Energie im Thema und viel “Wollen”.

    Martin Halder sah ich drei Mal. In Dyck bei einem Abend der Motor Klassik und auf der Messe. Er sah mich auch. Gesprochen hat er nicht mit mir, da er meist sehr vertieft in Gespräche mit anderen schien. Vorher hatte er allerdings signalisiert, daß er ein Gespräch gut fände. So blieb eine Chance für ihn aus, aus vielfach kritisierter Position einmal zur IAK eine solche selber zu beziehen.

    Zumindest hätte es mich gefreut, wenn er mir gegenüber die ein oder andere Äußerung auch einmal “live” gemacht hätte. Da ich mich aber nicht in 10.000 m fröhlicher Flughöhe befand, ergab sich wohl kein Gespräch….dies wäre aber auch nicht zwingend.

    Ich warte jetzt einmal ab, lese hier gespannt die Kommentare und hoffe, daß es bald weitere – diesmal “inhaltsreiche” – Kommunikation einer eigentlich guten Initiative IAK gibt und auch die angekündigte Website.
    Vorerst bin ich also nicht aussage-fähig und möchte auch nicht kommentieren.
    Manche Formulierungen der Satzung stimmen mich nachdenklich – aber ich weiß aich wie schwer es ist eine solche aufzustellen. Da die IAK aus mehreren Mitgliedern besteht bleibt zu hoffen, daß die guten Absichten siegen und es keinen Mißbrauch gibt (was wohl einige hier befürchten).

    Graf Ortenburg, Bernhard Kaluza sind sicherlich wachsam und aktiv.
    Die Messe ist erst einige Tage her – sie wurde für Gespräche und Vereinsarbeit der IAK sicherlich genutzt – die Kommunikation an die interessierte Szene sollte allerdings nicht permanent nur die zwei Priorität haben, hier ist Handlungsbedarf wie man sieht.

    Mario….Du mußt da ran!

  34. Wieso ist eigentlich ein Standort-Vermarkter und Bau-Unternehmer in der IAK.
    Bei Herrn Halder handelt es sich m.E. um keinen wesentlichen Bestandteil der Oldtimer-Szene, keinen Organisator, keinen Club oder Verband, nur ER selbst.
    Anscheinend ist er aber schon im Hinblick auf die Politik soooo wichtig, daß es ohne ihn nicht geht.
    Haben sich das die anderen Herren in der IAK eigentlich schon einmal gefragt?
    Herr Herfort – Ihre Mühen in Ehren. Denen vom IAK scheint das ja ganz wurscht zu sein.

  35. @Eile mit Meile

    Falsche Frage. Die Frage müsste lauten:
    Wieso ist Herr Halder eigentlich Mitglied im Parlamentskreises Automobiles Kulturgut?

    BMB

  36. Selbst auf die Gefahr hin, mich nach über 30 Jahren begeisterter Oldtimerei und Besitzer von 4 ollen Vorkriegskisten, deren Herkunft ich von der Fabrik von dem Tag an wo sie etwa gebaut wurden bis hin zum letzten Besitzer ich jahrelang erforscht habe, als Volldilettanten zu outen, ist mir immer noch nicht ganz klar, wer mein bißchen Wissen warum zum immateriellen Weltkulturerbe machen und daran hintenrum auch noch verdienen will?

  37. Nachdem mein erster Kommentar offenbar nicht freigeschaltet wurde, weil ich etwas zu ironisch war, mein zweiter Versuch:
    Es ist natürlich schwer, in einem Blogbeitrag der schon stark contra-polarisierend geschrieben ist, objektive Pro-Argumente vorzutragen. Das Mario de Rosa von der IAK sich hier meldete ist hoch anzurechnen. Nur hätte grade er als IAK Gründungsmitglied und Informationsinsider, statt sich über Stilfragen zu mokieren diese Gelegenheit nutzen sollen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Wurden die Mitglieder des Parlamentarischen Arbeitskreises vorher über die IAK – Gründung informiert oder nicht oder ganz einfach nur instrumentalisiert?
    Diese Gelegenheit hat er nicht genutzt und damit bleiben die Zweifel an der Lauterkeit der Absichten der IAK – Wortführer eben bestehen.
    Vor diesem Hintergrund brauche ich jedenfalls keine abzugsfähige Spendenquittung

  38. @Gurkenhobel

    Nach meinem Kenntnisstand wurden einige Mitglieder des Parlamentarischen Arbeitskreises (PAK) vorher informiert, aber eben nur einige…

    Bis heute gibt es keine Unterlage , aus der hervor geht, das der PAK dieser Vereinsgründung der Herren Halder, Müller und fünfweiterer jemals zugestimmt hat.

    Der PAK muss ja auch nicht um Zustimmung gefragt werden.

    Mit welcher Legitimation denn?

    Die IAK wurde von 7 Privatpersonen gegründet!!!
    (Laut Mario de Rosa, siehe Kommentar von Marcus Herfort vom 28.3., in diesem Thread)

    • Privatpersonen müssen niemand fragen.
    • Privatpersonen können und dürfen locker einen ganzen PAK für sich instrumentalisieren, wenn sie wollen.
    • Privatpersonen dürfen auch dafür sorgen, dass die eigenen Ehefrauen für geleistete Arbeit entlohnt werden.
    • Privatpersonen dürfen sich auch um die Interessen der Oldtimerbesitzer kümmern, sogar auch dann, wenn diese es gar nicht wollen.
    • Privatpersonen dürfen (fast) alles, solange sie sich auf dem Boden der Gesetze bewegen.

    BMB

  39. Eine akademische Schnellwäsche an der EBS reinigt eben nicht so gründlich von unternehmerischen Unwissen und Insolvenzgefahr wie ein Vollbad. Martin Halder sollte es nach seiner miserablen persönlichen Leistungsbilanz der vergangenen Jahre vielleicht einfach mal nur mit richtiger Arbeit versuchen, statt die Oldtimerszene mit seinem intellektuellen Gequatsche und Ahnungslosigkeit von oben herunter zu langweilen und jetzt auf deren Kosten dazu noch zu versuchen, einen faulen Lenz zu schieben.

  40. @ Manfred Höllinger,

    das IAK – Konzept ist nicht alleine auf MH’s Mist gewachsen. Mehr dazu, jetzt nicht, vielleicht mal später (um nicht hinterher gleich wieder irgendwelche klebrigen Abmahnanwälte an den Schuhen hängen zu haben und auch manchem “Bekannten” zu ersparen, von Pro-IAK-Aktivisten, im mobilen Realleben von links angeraunzt oder wie es Marcus Herfort auf der TC offenbar passiert ist, links liegengelassen zu werden).

    Die ganze UNESCO-Schmonzolette ist nicht mehr als die Ouvertüre. Richtig interessant wird es erst, wenn die IAK mal die Karten auf den Tisch legen muss, was danach kommt, how the rabitt runs?

    .

  41. Unesco und so. Noch während in Nepal zehntausende von Menschen mit bloßen Händen im Erdreich wühlen und nach verschütteten Angehörigen suchen, macht sich der Unesco-Repräsentant vor Ort in Kathmandu, Christian Manhart, schon Gedanken um den Wiederaufbau zerstörter Kulturdenkmäler von denen unsereins hier noch nie etwas gehört hat

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/erdbeben-in-nepal-unesco-will-weltkulturerbe-rekonstruieren-a-1030920.html

    Die bei diesen wichtigtuerischen Weltkulturbewahrern beim Erhalt von Bauwerken verbreitete Bedeutungsheischerei verbunden mit vxxxxxxxxx Xxxxxx, scheint jetzt auch hierzulande die selbsternannten Apologeten des Automobilismus erfasst zu haben. Freie Fahrt für freie Bürger war gestern. “Immaterielles Weltkulturerbe”. Was für ein Totalquatsch. Eine Spendenquittung mag sich wohin hinstecken wer will.

    __________________________________________________
    Editiert… und zwar bevor wieder eine rechtsanwaltliche Inkenntnissetzung oder Abmahnung nebst Kostennote wg. eines sich persönlich zutiefst verletzt fühlenden Mandanten eintrudelt :-)

  42. @ Mario de Rosa,
    na, wo bleibt den die Webseite der IAK? Haben die IAK – Chefs Sie und all die anderen, die gespannt darauf warteten, was genau die Intensionen dieses heute getrost als obskur zu bezeichnenden Vereins sind, wohl im Regen stehen lassen.

    Der Unesco-Antrag musste doch bis 15.10. eingereicht werden. Frau Halder hat sich bestimmt unermüdlich ins Zug gelegt. Nach der Devise “Gott erhalte mir die Gesundheit und die Arbeitskraft meiner Frau”, hatten Martin Halder und Carsten Müller auf Kosten von VW währenddessen wenigstens ihren Spass.

    http://ps.welt.de/2015/09/09/heizen-bis-der-kuehler-kocht-mit-video/#more-51179

  43. Man munkelt, der Antrag wäre bis zum 15.10. eingereicht worden.

    Stellungnahmen gibt es wohl nicht mehr zum Thema. Im Stillen netzwerken und arbeiten ist angesagt. Anmerkungen und Wünsche nach Transparenz haben nur gestört. Frei nach Helmut Kohl “aussitzen”. Uns kümmert es ja auch anscheinend nicht mehr.
    Abgetaucht. Und bald wundern sich alle, dass es geklappt hat und die Kritiker werden u.U. Lügen gestraft. Ändert dies etwas am unglücklichen Grundkonstrukt? Also bald “senkt” sich der schier unvermeidliche Martin Halder segnend auf unsere Klassikszene nieder….wartet ab!

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