Nebbich (3) Feinstaub – Logik zum Letzten

2013.07.07 Bad Homburg Historiq 086

Auf den naheliegenden Schluss, dass Politiker mehrheitlich tatsächlich ziemlich verlogen sind,  kämen Naivlinge wie Mario de Rosa nie.

11.07.03 Bad Homburg Historique 003

CONVAR5548

10.07.03 Rallye Bad Homburg Historique 010

Der IKM – Kulturerbebewahrer, der sich ansonsten samt der IAK in Sachen Transparenz hinter Bäumen versteckt und nur den Arm mit der Spendenbüchse rausreckt, der hat uns in einem WELT – Artikel von Haiko Prengel in einem Besinnungsaufsatz Kommentar heruntergeleiert, was sein kleines Benzin-Pumpen-Herz schon anno tobak so Umweltzonen – weltschmerzbewegte und wofür er noch einmal emsig allen uralten Feinstaub zusammenkehrte

“… In dem Maße, wie die Lust an historischen Fahrzeugen in der Bevölkerung zunimmt, steigt die Zahl derer, die eine Ansammlung alter Autos als Zumutung empfinden. Proteste gegen Oldtimer-Treffen häufen sich”   …   “…will die örtliche SPD ein weiteres Schaulaufen im (Kur-) Park unterbinden. Es könne nicht sein, dass ausgerechnet in einem Luftkurort Fahrzeuge ohne Katalysator “ihren Dreck rausschleudern”, poltert Erich Menger, Chef des Ortsvereins Bad Münster…”

09.07.05 Bad Homburg Historic 023

Leserreaktion nach 3 Tagen: Null.

Wie, keiner der 400.000 Oldtimerbesitzer mehr fühlt sich inzwischen bei der alten Leier, wie Fahrverboten für durch den Kurpark düsende, alte Autos, initiiert auch noch von einem ‘Roten’, in seinem höchsten Glück auf freie-Fahrt-für-freie-Oldtimerbesitzer auch in Umweltzonen, beschnitten und kommt nullkommanix auf Betriebstemperatur? Nicht mal wenigstens ein schlapper Link auf deeen Presseartikel des Jahres und W20 – Öl auf die klapprigen Kipphebel der Feinstaub-Fahrverbotsgegener, und kein einigster wütender Kommentar bis heute in einem der meistbesuchtesten Auto-Portalen, von gegen den Untergang abendländischer Automobilkultur mit Steuerketten drohend schwingenden Altautomobilisten?

Naja, andererseits, soll man jeden Bullshit auch noch lang und schlapp kommentieren? Tscha, Mario de Rosa, so ist das eben, wenn man als designiertes IAK - Päsidiumsmitglied mangels emotionaler und rationaler Glaubwürdigkeit in Irrelevanz versinkt.

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16 Gedanken zu “Nebbich (3) Feinstaub – Logik zum Letzten

  1. “zum Letzten”

    Ist das jetzt eine Drohung oder ein Versprechen? Ich kann die mit “I” anfangenden Kürzel dieses Schnorrervereins inzwischen genau so wenig mehr lesen, wie den Namen der Meilenwerk-Diva.

  2. Pass nur auf, daß Mario de Rosa nicht auch bei der nächsten Bad Homburg Historique hinterm Baum im Kurpark steht und Dir plötzlich den Arm mit der Spendendose vor die Nase hält.

  3. Es sind ja nicht meine Privilegien, die dieser von Moralin besoffene und überflüssige Verein als ständig gefährdet hochhält. Ich muss durch keinen Kurpark düsen. Meine kleineren und großen Fahrten werde ich immer machen können. Vielleicht werden in ein paar Jahren der eine oder andere Vorteil, den wir als Oldtimerbesitzer heute noch geniesen dürfen, gestrichen. Die paar politischen Hinterbänkler und Selbstdarsteller in dem PAK oder IAK werden das mal mit Sicherheit nicht verhindern.

  4. Zitat Mario de Rosa: “Die sollen sich nicht so anstellen”

    Zitat Carsten Müller: “Das Ziel ist so eine Art “Impfschutz” für das Hobby der Oldtimerei”

    de Rosa und Müller sind einfach Dummschwätzer, die von oben herab größtenteils berechtigte Kritik arrogant abkanzeln und es nur auf ihren eigenen Vorteil angelegt haben …. solche Typen machen es einfach unmöglich ihren ach so hehren Anliegen von wegen “Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung für automobiles Kulturerbe” etc. ernst zu nehmen und Glauben zu schenken.

  5. Da hat Syndikationsjournalist Haiko Prengel auch nur mangels anderem verifizierbarem Gefahrenpotential für die Oldtimerei, deshalb einen alten Hut vom 27.03. aus Gefälligkeit aufgehoben, um die IAK – Oberen mal öffentlich etwas schwätzen zu lassen. Ansonsten scheint sich bis heute noch kein ernsthaftes Pressemedium mit diesem Verein beschäftigt zu haben.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/kritik-wegen-karossen-ohne-katalysator-spd-moechte-oldtimer-treffen-aus-kurpark-von-bad-muenster-am-stein-verbannen_15136770.htm

  6. Jahaaa, alles verbieten! Kirmes zweimal im Jahr macht Krach, beim Weinfest wird Alkohol getrunken und erstmal der Karneval mit Trunkenheit, dummen Witzen, Verbreitung von Herpes und ungewollten Schwangerschaften, und, und, und… Ich finde es klasse, dass die Bad Homburg Historic im Kurpark startet, das macht einen Großteil der Freude an der Veranstaltung aus. Ist nun mal netter, als wenn man sich auf dem Baumarkt-Parkplatz im Gewerbegebiet versammelt. Und ja: Wer in einer Stadt lebt, muss damit klarkommen, dass da auch etwas los ist. Für alle anderen gibt es genug aussterbende Dörfer auf dem Land, da ist die Luft garantiert rein (wenn der Bauer nicht gerade düngt oder Pflanzenschutzmittel verteilt).

  7. Jetzt vergleichst Du aber Äpfel mit Birnen, Volker.

    Klar ist ein Start einer Bad Homburg Historic im Kurpark eine schöne Sache. Aber eben nur ein Start, mehr ist es nämlich nicht. Ich glaube kaum, dass die ‘Bad Homburger’ – Kurparkbesucher begeistert wären, wenn der Kurpark mit 600 Autos und ein paar mobilen Bratwurst-Grillständen einen ganzen Sonntag zugestellt wäre, während sie lieber ihrem sonntäglichen Kurkonzert lauschen wollten, und alles nur, damit der vom Einzelhandelsverein organisierte verkaufsoffene Sonntag richtig was in die Kassen flutscht.

    Mit dem im Welt – Artikel zum x-sten Male angeführten brunzkacheldummen Wirtschaftsfaktor Oldtimer – Argument zeigt sich doch, worum es geht. Mit diesem und dem Preis der Urbanität – Argument wie von Dir, hätten dann die Stadtbewohner in Mainhatten ja auch den zunehmenden Fluglärm über ihren Dächern zu tolerieren und genau so, wenn 4-5000 Leute Freitags am Friedberger Platz straßenfestmäßig die Post bis um Mitternacht abgehen lassen?

    Warum z.B. der Weihnachtsmarkt bei Dir ganz in der Nähe, in bevorzugter Taunuswohnlage in Kronberg, nur an einem einzigen Advents – Samstag stattfindet oder wie in Bad Homburg, nur an den 4 Advents – Samstagen und Sonntagen , weißt Du, oder?

    .

  8. Pingback: Deutscher Auto Blogger Digest vom 12.05.2015 › "Auto .. geil"

  9. @ Foxandhounds

    Sie sagen es. Interessant ist tatsächlich, dass so gut wie keine Reaktion von betroffenen Oldtimerbesitzern und auch den um ihr Vergnügen, sich alte Autos anschauen zu können betroffenen Bürgern, kommt.

  10. Volker,
    dass dann bei mir keine 300 Meter vom Frankfurter Office entfernt, am helllichten Tag Junkies mit der Nadel im Arm über die Moselstrasse laufen, auch alles ganz normal und ist zu tolerieren. Gehts noch?

  11. Na ja, wobei wir Oldtimerfahrer sehr selbstverständlich des öfteren sogenannte Verkehrsregeln wie auch Regeln der Vernunft, Regeln des Anstands und Regeln der Höflichkeit umanand fahren.
    Wenn ich mich zurück entsinne, als ich vor etwa 10 Jahren in der Innenstadt, von den anerkennenden Blicken der Passanten für meinen gelben Roadster vollgetankt mit Adrenalin, von einem Polizisten ohne Sinn für schöne, alte Autos, über die Bedeutung der Ampelfarben auch für Oldtimerfahrer mittels Strafanzeige informiert wurde. Aus heutiger Sicht hätte ich mit dem Schrotgewehr auf mich geschossen.

  12. “Naja, andererseits, soll man jeden Bullshit auch noch lang und schlapp kommentieren? ”

    Na ja, darin (Bullshit mit Bullshit zu beantworten) bist Du ja Weltmeister Deddi………………

    oh – ich sehe gerade, in China ist ein Sack Reis umgefallen, muss ich sofort kommentieren, ist ja was wichtiges………..

  13. Eine Rundumantwort gibt es nicht, aber lieber Wurm, es geht noch, danke der Nachfrage. Ich bin auch für Ansätze, offenen Konsum harter Drogen auf der Straße zu verhindern.
    Es gilt aber: In einer Stadt ist immer mehr los, und wer Ruhe will, sollte sich vorher überlegen, wohin er zieht. Detlef, die Kronberger Altstadt ist viel mehr ein Wohngebiet als die von Bad Homburg, insofern beantwortet sich Deine Frage von selbst. Ich habe selbst mal in der Kronberger Altstadt gewohnt und am Weihnachtsmarkt-Wochenende eben die Flucht ergriffen. Genauso, wie es Kölner gibt, die an Karneval an die Nordsee reisen. Die kämen aber nicht auf die Idee, den Karneval zu verbieten, damit sie ihre Ruhe haben. Guck mal, was in Rüsselsheim im Park beim Treffen an den Opelvillen läuft – einmal im Jahr gehört das Gelände halt den Automobilisten.
    Jede Stadt muss für sich aushandeln, was sie für erträglich hält. Jedes Wochenende Party am Friedberger Platz gehört wohl nicht dazu. Andererseits Fluglärm – es kann ja wohl niemand in Frankfurt ernsthaft behaupten, davon überrascht zu sein. Und wer eine Wohnung bezieht, die über einer traditionsreichen Ebbelwoi-Wirtschaft liegt und dann dagegen klagt, dass die im Sommer abends Tische und Stühle rausstellen, der hat einen an der Waffel. Mir missfällt es einfach, wenn jeder sich von irgendwas gestört fühlt und sich am Ende alle beschweren, warum in der Stadt nichts mehr los sei.

  14. “Jede Stadt muss für sich aushandeln, was sie für erträglich hält. Jedes Wochenende Party am Friedberger Platz gehört wohl nicht dazu. Andererseits Fluglärm – es kann ja wohl niemand in Frankfurt ernsthaft behaupten, davon überrascht zu sein.”

    Volker,

    Hee? Mitte der 80er und 90er lautete das immer währende Versprechen der Politik für den Ausbau der Startbahn West und Terminal 2, es wird keinen weiteren Ausbau geben.

    Von Franz Josef Strauss soll das Zitat stammen: “Die Stadt darf an den Flughafen ranwachsen, aber der Flughafen nicht an die Stadt”. Folgerichtig haben die Münchener ihren alten “Riem” dichtgemacht und den neuen Flughafen weit genug weg neu gebaut.

    Der Frankfurter Flughafen in der Größe, gehört dort, wo er ist, eigentlich schon seit 20 Jahren weg. Zumindest müßte man die Nordwest-Landebahn schließen. Dann hätte man über eine Million Quadratmeter bestens erschlossenes und bereits versiegeltes Bauland mit genug Platz für die in Frankfurt fehlenden 30.000 Wohnungen. Im Gegensatz zu den Flugschneisen ist es am Flughafen selbst gar nicht so laut. Und wo es halt doch laut ist, könnte man ja die immerwährendes Wachstums und die Citynähe zum Flughafen als Standortvorteil preisenden Verfechter des Ausbaus des Flughafens, dort wunderbar in fußläufig erreichbarer Nähe ansiedeln. Die hätten dann das demokratische Recht, dorthin zu ziehen.

    .

  15. Ist das Meilenwerk jetzt etwa Fördermitglied der IAK? Präsident Carsten Müller ist grade auf PR – Tour ist und bevor sein Vize-präsi Martin Halder in totale Vergessenheit gerät, erinnert er vor Ort daran, dass dort der Legende nach wie einst am Zürichsee auch, eins gebaut werden soll.
    http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=280499

  16. Der absolut textgleiche Bericht von Alexander Voigt findet sich auch unkommentiert im aktuellen Classik Journal des AvD vom 26.5.15 wieder,
    siehe:

    https://www.avd.de/der-avd/news/alle-nachrichten/alle-news/detailansicht/news/fuer-das-automobile-kulturgut-bundestagsabgeordnete-auf-bulli-exkursion/?L=0&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b4204a9e26d9d70cbd27a6418129d59c

    Da haben die zwei richtigen zueinander gefunden.

    Der Politiker Carsten Müller und der private Investor Martin Halder.

    Man darf gespannt sein, was den beiden noch so alles an (PR) Aktionen einfällt.

    BMB

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