(Motor -) Journalismus 0.0

Die Schmiere ca. 1970

“Die Sache hat doch einen Haken, sagte der Fisch als er an der Angel hing”

Wenn man gelegentlich den heutigen Journalismus runtermacht, hat man wenige Freunde bei der größtenteils abgehalfterten, auf die Fresse gefallenen Journaille.

Ein Hinweis für alle (Motor -) Journalisten mit viel Idealismus und großen Illusionen, darüber, was ihre ehrenvolle, gesellschaftliche Rolle sei – gern bedeutungsvoll gediekmannt als ‘Aufklärung‘, ‘Nachrichten’, ja als ‘Kulturgut‘ gar. Alles Quatsch! Die Kai Diekmann & Schreiberlinge – Gang hat grade vor dem Kadi freimütig zugegeben: Eure Artikel sind nur der Wurm an der Angel:

“Das Kerngeschäft der Klägerin ist die Vermarktung von Werbung. Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen.”

P.S. Was Gabor Steingart mir dazu wie die ‘Faust aufs Auge passend’ grade schrub, flutschte mir doch wie Nougat über die Zunge: „Apropos Ehre: Auch viele Medien haben in frivoler Hurenhaftigkeit dem gestern noch umschwärmten VW-Chef die Freundschaft gekündigt. Republikweit steht Winterkorn, eben noch als technisches Genie gefeiert, nun als jähzorniger Autokrat, schlimmer noch, als Auto-Diktator da. Dem Ex-VW-Chef geht es damit nicht besser, als den vor ihm gefallenen Engeln der Wirtschaft:“ … „Das Problem sind nicht die kritischen Journalisten, sondern die netten.“

 

[Foto].

4 Gedanken zu “(Motor -) Journalismus 0.0

  1. Detlef, ich wünsche Dir und den Lesern ein schönes Wochenende und mögt Ihr Euch köstlich amüsieren. Die Titanic hat den von PS schwanzgesteuerten Zuchtmeister der Nation und sein PS-Blog in der Springer Anzeigengelddruckmaschine Welt trefflich skizziert. Am Anfang habe ich dort gelgentlich reingelesen. Aber ein Volksverhetzer Henryk M. Broder dort als Autor von Motorartikeln ist ein No Go.

    http://www.titanic-magazin.de/heft/2015/september/oliver-maria-schmitt-poschardts-kinder/

  2. Mich online auch. Dann hole ich mir die Frankfurter Lokalnachrichten und Klatschgeschichtchen eben wo anders her. Mal sehen, wie lange Kai Diekmann das durchhält.

    Aber auch Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur Digitale Produkte, von der unter zweistelligem Rückgang der verkauften Auflage leidenden FAZ, hat mich höflich und durch die Blume bereits vorgewarnt:

    “… Sie haben sich dafür entschieden, einen Adblocker einzusetzen. Ich möchte Sie dazu bewegen, die Anzeigen auf FAZ.NET nicht mehr zu blockieren. Das können Sie in Ihren Einstellungen einfach ändern. Wie es geht, erklären wir Ihnen hier.

    Anzeigen sind die maßgebliche Einnahmequelle zur Finanzierung Ihres FAZ.NET.” …

    .

  3. In Takka Tukka Land ist das so:

    Wer für Schweinefleisch nichts bezahlt, der braucht auch für Schweinejournalismus nichts zu bezahlen.

    BMB

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