Ich war heute Schlittenfahren

Ok, war gelogen.

Aber bei uns war heute Morgen wieder alles weiss, obendrein war es – 4° kalt, strahlend blauer Himmel, 5 cm frisch gefallener Schnee, früher hieß das Winter oder weiße Weihnacht, heute spricht man von Schneekatastrophe, ja ne, klar, ein paar Zentimeter Schnee und sie scheißen sich bei der Deutschen Bahn alle die Hosen voll.

Also haben meine Copilotin und ich heute mal einen ausgedehnten Spaziergang gemacht. Auf halber Strecke zwischen Hohemark und Feldberg geparkt und dann aufwärts, ca. 3 Kilometer steil bergauf, alle 50 Meter gelobend, nie mehr einen Klimmstengel anzurühren, im Feldberg – Hof  eine Rast gemacht und dann wieder talwärts. Verdammte Inkonsequenz, wo nur hatte ich die Zigaretten im Auto hingelegt?

Wenn man von hier oben vom Feldberg runterschaut, auf meine Stadt, auf die leeren Türme, die Bankster, sieht man wie klein sie sind, wie unbedeutend.

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10 Gedanken zu “Ich war heute Schlittenfahren

  1. Wunderbare Fotos. So ein Spaziergang wäre das richtige Fitnessprogramm für Thomas gewesen, nach dem er gestern etwas unpässlich war. Mir dünkt, es fehlen ein Foto von der Feldberg-Torte.

    LG, Bärbel

  2. Vorläufig nix mehr Torte, Bärbel,

    voll guter Vorsätze, habe ich noch das Matterhorn, den Kilimanscharo, den Ararat, den Eiger und den El Capitan auf dem Wegeplan.
    .

  3. Das drittletzte und das letzte Foto sind beide saustark.

    Als zur hochgradig infarkt- und schlaganfallgefährdeten Altersgruppe gebe ich Dir einen wohlgemeinten Rat: Lass Deine guten Vorsätzte lieber fallen. FAHRT mit der Pagode in die Alpen, FAHRT mit der Zugspitzbahn auf den Gipfel und ESST Torte, aber schindet Euch nicht.

    Bernd Sch.

  4. Grüße von einem der schönsten Fleckchen Hessens mit tagtäglichem Blick durch den Malerwinkel nach hessisch Absurdistan auf die Stadt der leeren Türme und die gen Feldberg schleichenden Autofahrer.

    Tolle Fotos. Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder bei einem Schöppchen im Bürgelstollen.

    Herbert M.

  5. Rodelfolgen

    Plastikmanschette um das Kniegelenk,
    linker Arm in Gips, nur der rechte Zeigefinger ist frei
    und tastet sich über die Tastatur.
    Noch leicht benommen von dem Aufprall auf den Baum
    sucht der Autor für das Wort Scheisse das S, und beginnt mit einem zaghaften Tip.
    Überanstrengt stellt er das Schreiben ein.

    Copilotin / Rodelbegleiterin trägt ihn ins Bett.

    Detlef, versuchs auch erst gar nicht, Dich auf so ein Gerät zu setzen. Ökonomisch betrachtet, ohnehin der blanke Blödsinn: 1 Stunde bergauf steigen, um 10 Minuten hinabzufahren.

    Nabend,
    Dieter

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