Auto Bild: spart Papier, schont die Umwelt

Ein Gastbeitrag von Johannes Hübner – Leserbrief an die Redaktion AutoBild vom 23.01.2010:

Liebe Redaktion,

bis jetzt habe ich AutoBild immer für fachlich kompetent gehalten. Doch
der neue CO2-Aufmacher in 4/2010 gehört ins Chemie- oder Physikbuch,
nicht in Ihr Magazin.

 

Denn als ich mal im Lexikon nachgeschaut habe, woraus unsere Luft besteht, staunte ich:  laut Brockhaus  ist Luft “…das die Erdatmosphäre bildende Gasgemisch aus rd. 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, 0,9% Argon und SPUREN von weiteren Gasen wie 0,03% Kohlendioxid, wechselnden Mengen von Wasserdampf, Staub, Stickstoff- und Schwefelverbindungen…”

Was auch immer wer behauptet: 78 + 21 ist 99 – es bleiben 1% für andere Inhaltsstoffe. Wenn von den 0,03% CO2 tatsächlich 10% durch den Einfluss der Menschen entstehen, würden, wenn wir morgen ALLE Aktivitäten einstellen, 0,003% der CO2-Immissionen unterbleiben. 3 Tausendstel eines Spurenelements entscheiden aber darüber, ob AutoBild seinen Redaktionstenor zu 50%  verändert, obwohl sich daraus KEINERLEI messbare Auswirkungen ergeben? Ist CO2 so wirksam?

Was ist los mit der Kompetenz von AutoBild?  80 Seiten Eures Magazins
sind 48.720 Quadratmillimeter Informationsfläche – würden 146,16 davon
weggelassen, entspräche das der Größe der Kleinanzeige “Werben bringt
ERFOLG!”auf Seite 73, vierte Spalte rechts, 40mm breit und 3,6 mm hoch.
Würde es Inhalt und Qualität von AutoBild verändern, wenn Sie diese Kleinanzeige zukünftig weglassen und statt dessen Tonnen von Papier dafür verbrauchen, der Welt mitzuteilen, wie drastisch AutoBild mit dieser Maßnahme der Umwelt zu liebe gespart hat?

Es wird Zeit, dass AutoBild zu den Fakten zurückkehrt und dem CO2-Verminderungsirrtum mit Wahrheiten entgegentritt. Die Verschwendung
der Ressourcen zur Umsetzung der völlig unwirksamen CO2-Maßnahmen ist millionenfach größer, als der Nutzen: die Zusammensetzung der Luft hat
sich nämlich global nicht verändert und beschert uns gerade einen echten
Winter! Wenn es eines weiteren Beweises bedarf, lese man auf S. 17 von
AutoBild 4/2010 dass die mit großem Aufwand inszenierten Feinstaubzonen laut BUND (!) KEINE Verbesserung der Luftqualität bewirkt haben.

Es wird Zeit, das AutoBild wieder das wird, was die Leser erwarten dürfen: kompetent, unabhängig und vertrauenswürdig statt politisch wechselwarm.

 Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Hübner,
Friedberg

 

Anmerkung von mir: Wenn Ihr Johannes Hübner und seine ungeheuere Fachkompetenz mal so richtig erleben wollt, hört hier mal rein.

.

7 Gedanken zu “Auto Bild: spart Papier, schont die Umwelt

  1. Natter Brief an die Bild. Fachkompetenz des Dr. Johannes? Na ja, Johannes redet eben gerne und viel.

  2. Habe ich auch gelesen.
    Meines Wissens nach wird von Ministerialbeamten von Herrn Schäuble derzeit vorbereitend an einer “Atemabgabe” – gestaffelt nach Alter, Körpergewicht, Ost/West – gearbeitet. Fremdatmen und Mund-zu-Mundbeatmung werden dann mit drakonischen Strafen belegt. Für Zeiten in Autos und Flugzeugen oder bei nach Luft ringenden in Amtsstuben bei Verhören sitzenden Steuerhinterziehern, gilt der 3-fache Steuersatz.

  3. Mich amüsieren in der AB immer die Bargeldgutscheine für Neuleserwerbung in Höhe von 30 €. Der ‘Neue’ muss mind. 51 Hefte a 1,50 € abonnieren = 76,50. Bleiben AB 46,50 € über = 0,91 € pro Heft.

    Wenn daran sogar noch Geld verdient werden kann, wundern mich solche Artikel, die dann bestenfalls noch von redaktionellen 5-Euro- Hilfsschreibern, aber nie von waschechten Jounalisten geschrieben sein können, doch absolut nicht mehr.

  4. @ AlterSchwede,

    lass Dir mal eine Anzeigenpreisliste schicken. Die könnten das Heft verschenken, nee, sogar noch auf jedes Heft einen Euro draufpappen und würden immer noch klotzig dran verdienen.

    .

  5. “Die könnten das Heft verschenken, nee, sogar noch auf jedes Heft einen Euro draufpappen und würden immer noch klotzig dran verdienen. ”

    Siehe MB Classic :-)

    Gruß

    Uli aus S

  6. Zu dem Thema hatte Obergrantler Histomat doch mal in seiner nicht ganz ernst zu nehmenden Art was geschrieben.

    http://www.oldtimer-weiss.de/wordpress/?p=103

    Ganz so verharmlosen wie Johannes Hübner möchte ich das CO2-Problem nicht. Trotz jeder Menge Schnee. Hat er vielleicht mal nach Vancouver geschaut, kein Schnee, hält er das für normal?

  7. Herr Hübner soll mir mal den Anteil an Dioxin im Boden von Seweso auf die Gesamtmasse des Bodens ausrechnen und dann analog zu diesem Beispiel hier erklären, warum Dioxin nicht zu Krebs führt.

    Der ganze Leserbrief ist von vorne bis hinten komplett dämlich.

    Wenn die 0,03 Prozent bisher dafür gesorgt haben, dass es gegenüber den 2 Kelvin die der Weltraum “warm” ist auf der Erde kuschlige 250 bis 320 Kelvin ist das ganze Jahr über, dann soll er mal darüber nachdenken was eine Änderung um 10% dieser Substanz auslösen kann.

    So viel geballte Dämlichkeit und keiner weist darauf hin. Das ist auch der Grund warum ich hier fast 2 Jahre nach dem letzten Kommentar noch was dazu schreibe. Ist ja zum heulen.

    Der Ansatzpunkt ist das GLEICHGEWICHT. Die Menge an CO2 die bisher in der Atmosphäre war hat dafür gesorgt, dass es für uns gleichmäßig warm war. Analog zu Veränderungen dieses Gleichgewichts hat es in der Vergangenheit Änderungen des Klimas auf der Erde gegeben. Das ist das Prinzip von URSACHE und WIRKUNG.

    Ich habe auch zu jedem Zeitpunkt eine gewisse Menge Dioxin im Blut. Ich habe trotzdem keine Lust, diese Menge um 10% zu erhöhen, denn mir ist klar dass ich ab einem gewissen Punkt daran sterbe. Herr Hübner hingegen rechnet aus, wie viele Mikrogramm das sind und tut so, dass das ja alles gar nicht so schlimm sein kann. Grenzdebil ist sowas.

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