Goldgräber – Johurnalismus

„Die tiefe Recherche ist der Tod jedes Knüllers“. Dieses Zitat stammt vom alten Spiegel-Flagschiff Ferdinand Simoneit (”Qualität kommt von Quälen”).

Wer mal sein Buch „Indiskretion Ehrensache“ liest, erfährt viel über die Arbeitsweise von Journalisten. Dazu gehörte es eben auch, Geschichten zu „drehen“: Man stellt die Faktenlage so dar, dass die Geschichte ausgewogen scheint, faktisch aber in eine eindeutige Richtung geht. Für so ein Unterfangen bedarf es aber richtig guter Jounalisten. Ich bezweifele, dass die meisten Schreiber von heute ihr Handwerk richtig gelernt haben. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die Grundlage für Qualität im Journalismus ist die Recherche, von der wir alle aber wissen, dass sie beim Bloggen eher selten vorkommt. Blogger schreiben meistens nicht über Themen, die sie sich erst erarbeiten müssen, nicht so wie Dagobert Lindlau, Theo Koll, Heribert Prantl, der Herr Leyendecker, Susanne Heim, Wilhelm Hahne mit seiner Motor – Kritik, das sind für mich so die Maßstabsgrößen für Qualitätsjournalismus in Deutschland. Die Liga jenseits davon ist für die Wildschweine. Blogger  klauen oftmals Bilder, weil sie selbst entweder zu blöd oder zu faul sind selbst welche zu machen, kommentieren Behauptungen und Ereignisse, von denen sie meinen, sie beurteilen zu können. Sprich, das, was bei einem guten, selbst erarbeiteten drei viertel der Arbeit ausmacht, findet in Blogs meist nicht statt.

Ich will das gar nicht kritisieren, aber die meisten Beiträge in Tageszeitungen, Internet, TV und Hörfunk sind nun mal miserabel recherchiert, beruhen je nach Thema heute zu 50 – 80% auf PR, sind oft von Praktikanten oder alkohol-kranken Frustis und Ritalin-Junkies mit Existenzangst zusammengeschmiert, und der Aktualitätsdruck tut sein Übriges dazu, dass die Journalisten gern auf Vorgekautes zurückgreifen. Sei es nun, dass sie Geschichten klauen und etwas umschreiben, sei es, dass sie noch nicht mal das Thema erfassen.

Auf einen brillianten Leyendecker oder Jacob Augstein auf Seite Eins der Süddeutschen oder Wilhelm Hahne in seiner Motor – Kritik kommen 50, 100 Typen, die schlecht geschlafen haben, das Thema nicht leiden können, sich wegen permanent leeren Kühlschranks zu Hause jeden Tag zum Essen einladen lassen, ihr Spezialthema jede Woche neu umschreiben, oder von einem festdotierten Anstellungsvertrag in der Presseabteilung bei der ADAC-Allianz-BMW-Deutsche Bank-Daimler-Porsche AG träumen. Journalismus ist ein Beruf wie jeder andere im Bereich Gebäudereinigung, mit dem kleinen Unterschied, dass man hier unter Kostendruck Ungelernte heute unbeaufsichtigt an die Meinungsbildung der Bevölkerung ranlässt, und sie dafür auch noch mit Privilegien ausstattet.

Das klingt böse, aber ich will das mal mit drei Beispielen illustrieren:

Jeder hat den größten Fake des Motor-Johurnalismus noch in Erinnerung, der Mercedes-Benz Bremstest der neuen S – Klasse in SternTV. Wer heute noch nach der Story sucht, tut sich schwer. Die PR-Putzkolonen haben – fast – ganze Arbeit geleistet. Genau umgedreht ist es, wenn es denen da oben nutzt, so wie mit den DOX – Märchen von den Wertsteigrungen. Gibt man bei Googel “Dox” und “Wertsteigerung” ein, erhält man ein paar tausend Querverweise. Zu 90% haben die Johurnalisten und Forums- und Blogschreiberlinge hier in vorauseilendem Gehorsam buchstaben- und kommagenau die originale VDA-Pressemitteilung abgekupfert und veröffentlicht.

10.03.08 ADAC 021

Einem ADAC – Chefredakteur Michael Ramstetter ist es nicht mal mehr peinlich, direkt neben der Ganzseitenannonce eines deutschen Reifen-herstellers, auf der teuersten Werbeseite der Motorwelt Nr. 3 / März 2010, Seite 1, vor “für den Verbraucher gemeingefährlich werden könnenden  Exotik – Reifen” zu warnen. Ohne die Qualität dieses Markenreifens in Frage stellen zu wollen, versteht es sich, dass dieser Anzeigengroßkunde ab Seite 20 mit durchchnittlich der dritthöchsten zu vergebenden Zahl punktete und ADAC – Kaufempfehlungen erntete.

Als wenn meine Meinung über Motor-Johurnaille noch nicht mies genug wäre, da lese ich beim MVC  Mercedes Veteranen Club gerade einen bekennenden kranken Scheiss Beitrag von Jörg Engler, einer von der Sorte wo ich momentan Lust verspüre, körperliche Gewalt anzuwenden: Den hier (zum Vergrößern draufklicken).

  • “Das Beste oder nichts”… …”Der “neue” Claim von Mercedes…” “…Vielmehr scheint Schmidt auf die traditionellen Werte der Marke Zukunft aufbauen zu wollen. Und da diese Werte ein stabiles Fundament darstellen, wird auch Mercedes davon profitieren. Daran kann kein Zweifel bestehen…”

Klingt für mich total glaubwürdig.  Also sind wir Liebhaber alten Blechs aus Untertürkheim wieder mal der Claim in dem Mercedes demnächst Gold schürfen will. Nachdem ich grade auf der Suche nach einigen Eratzteilen für den bevorstehenden Motoreneinbau, die neuesten Ersatzteilepreise mit denen von 2006 verglichen habe, und das das unternehmerische Risiko damals im Goldgräberbereich kurz nach der Einführung des Henry-Stutzens steinreich zu werden, größer war als heute, besteht daran absolut kein Zweifel, auch bei mir nicht.

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MVC Mercedes-Benz Veteranenclub Jörg Engler

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20 Gedanken zu “Goldgräber – Johurnalismus

  1. Das ist halt billige Schleichwerbung und Gefälligkeitsjounalismus anzeigendemütiger Schreiberlinge. Nichts weiter. Viel bedenklicher halte ich Kampagnenjounalismus wie er derzeit verstärkt zu beobachten ist. Zum Beispiel wenn sich die Regierungschefin zu Aussagen hinreissen lässt, der Euro und Europa könnten scheitern, das sind ganz neue und ungehörte Töne, und die Presse uns Gold und Immobilien ans Herz legt, wie gestern Abend bei Plassberg.

  2. Herr Kupfer,
    wegen der “alkohol-kranken Frustis und Ritalin-Junkies” unter Kollegen, wollte ich mich ja eigentlich schon fast entschuldigen, habe mich ja auch nie für die vielen schönen Texte und Fotos bedankt. Zumal dieser Beitrag ja – für mich erfreulich – keine Nabelschau und ansonsten vieles Geschmackssache und der Blog ihre Angelegenheit ist. Aber dass sie andere Menschen (und seien es Johurnalisten wie ich), denen sie sich offenkundig überlegen fühlen, quasi als “minderwertig” bezeichnen – das übertrifft meine Befürchtungen. Denn logischerweise empfinden sie sich dann als “höherwertig”. Auch ohne Rückbezug auf den Nazi-Sprachgebrauch offenbart das eine unglaubliche Dünkelhaftigkeit, die sie bisher hinter ironischen Brechungen versteckt haben.

  3. @ Hurnalist,

    ich bedaure, aber das ist mir jetzt einfach zu viel Unterstellung.

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  4. Nein nein, keine Unterstellung. Sie sind, wenn ich mir Ihre “leidenschaftlichen Affären” anschaue, nur der Sohn aus besserem Hause, der sich gelegentlich demaskiert und von den besseren Leutn gar nicht so weit entfernt ist wie er gerne wäre. Offenbar zu seiner eigenen Überraschung, und jetzt von seinem Ross nicht mehr runter will oder kann. Fakt: in jeder anständigen Zeitung in diesem Lande – und davon gibt es immer noch viele – sähe ein Autor, der davon leben muss, der andere Menschen so heruntermacht, schweren Zeiten entgegen.

  5. @ Hurnalist,

    wie gesagt: Man darf hier auch mal überreagieren, zwei Kommentare schreiben, aber bitte nicht erwarten, dass ich auf jeder Kirmes mitmache und auf den Schmarrn einsteige. Auch nicht, wenn ich hier Andeutungen in Richting… sehe… lassen wirs… gespielt wird. Ist mir zu doof.

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  6. “Typen, die schlecht geschlafen haben, das Thema nicht leiden können, sich wegen permanent leeren Kühlschranks zu Hause jeden Tag zum Essen einladen lassen, ihr Spezialthema jede Woche neu umschreiben, oder von einem festdotierten Anstellungsvertrag in der Presseabteilung bei der ADAC-Allianz-BMW-Deutsche Bank-Daimler-Porsche AG träumen. Journalismus ist ein Beruf wie jeder andere im Bereich Gebäudereinigung, mit dem kleinen Unterschied, dass man hier unter Kostendruck Ungelernte heute unbeaufsichtigt an die Meinungsbildung der Bevölkerung ranlässt, und sie dafür auch noch mit Privilegien ausstattet.”

    Herr Kupfer,
    wie kommen sie auf den Gedanken, dass ich erst überreagiere, dann aber quasi nur spielen will? Diejenigen, die sie als Johurnaille prügeln wollen, sind schließlich meine früheren Kollegen, die heute davon leben müssen, und die wie Sie Frau und Kind ernähren müssen. Und überhaupt: Jemanden prügeln, als so minderwertig verachten wie sie das hier tun – das ist doch arg verspätete Herrenfahrer-Lyrik, um es auf ihrem durchaus deftigen, polemischen Niveau zu formulieren, was mir ansonsten größtenteils sehr gut gefällt.

  7. Jenau: Jeder Jeck iss angers. Außerdem: Ett iss wie ett iss, ett kütt wie ett kütt, und ett hätt immer noch jut jejange.

    Friedrich H.

  8. Ich mag weder Fortsetzungsromane noch Foodporn und hab’ somit kaum ‘ne Chance, es zum qualifizierten regelmäßigen Leser dieses Blogs und insbesondere der Motorüberholungs-Saga zu bringen.
    Trotzdem macht es mir Vergnügen, immer mal ‘reinzuschauen. Gerade dieser Beitrag gefällt mir ausnehmend, und zumindest die Beobachtung immer geringeren Qualitätsjounalismus deckt sich mit Erfahrungen, die ich kürzlich machte. Wo früher ein Reporter oder Journalist sich vorher anmeldete um harte Fakten oder Daten für einen Artikel über ein neues Projekt zu erhalten, steht heute plötzlich unangemeldet eine junge angehende Jounalistin – redaktionelle Hilfskraft – mit Blöckchen in der Hand vor einem und…

  9. Getroffenen Hunde bellen.

    Lieber Hurnalist,

    treten Sie einen Schritt zurück und schauen sich das journalistische Tagesgeschäft an. Es werden Pressemeldungen unhinterfragt (weiter-) verbreitet – häufig mit erkennbaren Formulierungen aus dem Originaltext der Meldung.

    uin gutes Beispiel sind die regelmäßigen Meldungen der ‚Tagesshau’ zum Ölpreis mit Bezug auf den Ölmarkt in Rotterdam.
    ‚Der Ölpreis steigt, weil der Euro im Vergleich zum Dollar schwächelt’.
    Zwei Monate später:
    ‚Der Ölpreis steigt, weil der Euro stark ist’

    Was nun? Wo bleibt das, was (für mich) Journalismus ausmacht – Recherche und Hinterfragung?

    Wir leben gerade in einer spannenden und für unsere Zukunft wichtigen Phase, in der Weichen gestellt werden müssen.

    Kennen Sie ein Medium, das zu diesem Themenbereich den oben gestellten Anforderungen gerecht wird? Ich nicht. Noch nicht mal der Spiegel erfüllt meine Erwartungen.

    Wenn Sie Ihren Job gut machen, brauchen sie sich nicht angegriffen fühlen, da die Vorwürfe nicht auf Sie zutreffen. Falls nicht – ja dann….

    ‚Getroffene Hunde bellen’

    Gruß

    Uli aus S

  10. Schau an, ich habe den Artikel wieder gefunden. Ist tatsächlich schon 3 Jahre her, da wurde in der FTD wird über den Niedergang des Journalismus geflennt – der sich die Qualitätsprobleme nun nicht gerade wegen der Blogger eingebrockt hat – und behauptet, Blogger würden explizit den Qualitätsjournalismus als überholt ansehen.

    http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:kolumne-peter-ehrlich-rettet-den-journalismus/294978.html

    Und bei der WAZ lies sich ein Autor in einem bemerkenswert schlecht zusammengestöpselten Beitrag gar zu Folgendem hinreissen:

    “Schlecht gelaunte, schlecht informierte, dafür äußerst meinungsstarke Diskussionsteilnehmer nutzen die zur Kommentierung offenen journalistischen Informations-Portale und die Weblog-Tagebücher, um der Welt gehässige und justiziable Ansichten unterzujubeln.”

    FTD und WAZ ist eines gemein: Beide haben ihre eigenen Blog- und Internetprojekte mit lautem Getöse selbst gegen die Wand gefahren und Millionen versenkt. Man kann irgendwie nachvollziehen, dass die Autoren frustriert sind, wenn draussen etwas klappt, was bei ihnen selbst nur dann Kommentare erhält, wenn sich die Mitarbeiter selbst die Bälle zuwerfen. Oder aber Kommentatoren auflaufen, die keine Blogger sind und sich erst mal in das Schreiben im Netz einfinden müssen (wobei, ich kenne ein Oldtimer-Forum, wo die Anzahl angemeldeter Mitglieder inzwischen seltsamerweise die Anzahl zugelassener Autos dieses Typs übersteigt… grins).

    Ich habe zwar keinen blassen Dunst von Journalismus, aber ich kann trotzdem offenbar Dinge, die einem keine Journalistenschule beibringt und eine Menge Leute jeden Tag hier reinschauen lässt. So, jetzt bitte weitergeghen, hier gibts nichts zu sehn. Ausser Foodporn.

    :)

  11. Wenn ich mir die Lage des Journalismus so anschaue, bin ich ganz froh über diesen Ausstieg aus den Online-Medien. Grob gesagt stehen die Kollegen gerade vor der Wahl, Einkommenseinbussen durch billigere Arbeit zu akzeptieren, oder Einkommenseinbussen durch weniger halbwegs gut bezahlte Arbeit, oder Einkommensstagnation durch mehr Arbeit und Selbstausbeutung. Alle drei Alternativen sind schlecht, und wem sie nicht passen, für den gibt es auch noch die Arbeitslosigkeit.

    Totsparen ist bei den Printmedien angesagt. Zum Beispiel sind bei den Oldtimergazetten die Anzeigenaufträge im freien Fall. Für einen Artikel wie den Hauptbeitrag bekäme ein freier Journalist heute noch etwa schlappe 15 Euro gezahlt. Dönerbudenjournalismus, oder wie man auch sagt, “wer nur mit Erdnüssen bezahlt, kriegt nur Affen”.

  12. Was soll das? Das Problem reicht doch weit über Clubpostillen und Tageszeitungen hinaus: Wenn der flitzkötelnde Quickie-Journalismus uns arglosen Zuschauer täglich seinen ‘Content’ ohne Entsorgungsnachweis vor die Füße kippt, darf er es uns hinterher nicht verargen, wenn es sich medial qualifiziert in Neapel wähnt und nach Beseitigung des duftenden Mülls schreit.

    Gabs da nicht vor nicht allzu langer Zeit so einen Fall mit einer ZDF-Moderatorin? Das war doch ein gefundenes Fressien für die Journaille.

    http://www.focus.de/kultur/medien/tv-schleichwerbung_aid_230490.html

  13. Herr Hurnalist,

    gell, diese Blogger sind doch schon ein ziemlich elendes Gesocks? Schreiben glatt Dinge, die keine Mercedes-Clubzeitung und auch keine Tageszeitung, die alle zuerst an ihr Werks-Sponsoring vom Doimler und ihre Werbeanzeigen, und dann, nachdem erst mal lange Zeit nichts kommt, dann erst an ihre Mitglieder und Leser denken, je so bringen würden. Und damit vielleicht auch noch richtig liegen! Wahrlich ungeheuerlich! Skandalös!

    Und weil Detlef beim Abfassen solcher Zeilen unterschwellig bemerkt, dass damit Club-Postillen und Zeitungen, die ihrem eigentlichen Auftrag nicht mehr nachkommen, gar keiner mehr braucht, und die Leser das auch zunehmend schnallen, schreibt er das mal ohne Filter hier hin.

    Grade weil bei Mercedes das Missverhältnis zwischen hehren Sprüchen zum Verhältnis zu den Oldtimerbesitzern und der Realität, wo man ihnen mit Irrsinnspreisen für künstlich verknappte Eratzteile die Haut vom Leib zieht, so groß ist, finde ich, ist die Kritik an dem Beitrag im MVC-Portal, und um den gings doch, berechtigt.

    Harald G.

  14. So funzt das heute. Martin Sonneborn war früher einmal Chefredakteur der Titanic und macht derzeit unter anderem Beiträge für die im ZDF gesendete Satiresendung heute show. Dabei fand er heraus, wie selbstverständlich Lobbyisten davon ausgehen, dass seine Kollegen aus den Redaktionen der Nachrichtensendungen “heute” und “heute-journal” ihnen gehorsam bei der Arbeit helfen.

    http://www.heise.de/tp/blogs/6/147670

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  15. Pingback: Fette Ansage für Don Dahlmann?

  16. Pingback: Götterdämmerung | MotorBlöckchen

  17. Für die ganzseitige Annonce hat Conti 2010 übrigens ca. 105.000 € gelöhnt. Da die Nachfrage nach diesen Topseiten zumindest vor ein paar Jahren noch sehr groß war, gab es regelrechte Wartezeiten. Man munkelte damals schon, es sei denn, “man kenne dort jemand”

  18. Vor dem aktullen Hintergrund ist dieser Beitrag heute natürlich ein echtes Bonmont.

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