1945 bis 1950 er… Autoverkehr in Frankfurt

Das Foto stammt aus einer ziemlich zerfledderten Broschüre namens “Stark im Recht” vom Verkehrs-und Wirtschaftsamt der Stadt Frankfurt a.M. von 1951. Dieses Heft handelt vom raschen Wiederaufbau und der blühenden Wirtschaftsleistung der Aufbauphase ▼

1948… ”Taunusanlage 5, die Adresse von der alles ausging: die Erfolgsgeschichte der Deutschen Mark – der Frankfurter Mark. Am 20. Juni 1948 wurde die Reichsmark durch die D-Markt ersetzt. Die Bundesbank sorgte über Jahrzehnte dafür, dass die Währung stabil blieb. Dass die Bundesbank sich in Frankfurt ansiedelte, war ein Verdienst der Amerikaner…” [via]

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1950er… Mit am Erfolg beteiligt war, dass es kurz nach Kriegsende gelang, die zerstörten Mainbrücken relativ schnell wieder aufzubauen, wie hier 1952 die Untermain – Brücke  ▼

1951… war vor dem Frankfurter Hauptbahnhof noch relativ wenig Verkehr. Nicht mal 5.000 Autos waren in Frankfurt zugelassenen ▼

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immer mehr Menschen kamen in Lohn und Arbeit, ein Auto konnten sich noch die wenigsten leisten, in dieser Zeit kam den öffentlichen Verkehrsmitteln eine große Bedeutung zu… hier eine Bushaltestelle irgend wo im Stadtgebiet (ich vermute, ein Foto von Prof. Paul Wolff ▼

1952… - 2 Jahre später -sah das dann schon anders aus. Vor- & Nachkriegs-Kfz-Mischung vor dem Frankfurter Hauptbahnhof 1953: MB-SanKraKo W136-170V/1947, Opel Admiral/1938, – Kapitän/1948, MB-Kompressor/1937 (fast ausnahmslos von US-Officern beschlagnahmte Autos) ▼

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1952… am Flughafen stehen wieder Autos… ▼

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1950er… die ersten Autowerkstätten schraubten wieder zusammen, was der Krieg übriggelassen hatte ▼

1950 er Autowerkstatt Platzmangel

Dr. Gebhard betrieb an der Friedberger Anlage seine Tankstelle…▼

1954 Friedberger Anlage - 1

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…die DUNLOP Reifenwerke hatten damals noch kein Testgelände und machten wie hier mit einem Opel Rekord Reifentests auf der “Rüttelstrecke” der Gleisen am Ost – Güterbahnhof ▼

1957 DUNLOP Reifentest auf Bahnschwellen

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…und obwohl noch zahlreiche Trümmergrundstücke in der Innenstadt vorhanden waren, ”lief” es so langsam wieder an in Frankfurt ▼

1950 er Tempo Transporter Neue Kräme

1950 er Tempo Transporter Römerberg

1950 er Tempo Transporter und Opel Blitz Römerberg

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1950er… in Frankfurt noch Fussgängerzonenfrei wie hier am Börsenplatz ▼

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…wie hier im Steinweg ▼

1958 Steinweg - bearbeitet

1957 Steinweg

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1956… am Rossmarkt erste Parkplatznöte ▼

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1950 er… damals schon Verkehr und Parkprobleme am Rossmarkt ▼

1950 er Rossmarkt I

1950er Rossmarkt

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…und hier der Gotheplatz… noch ohne Bank-Türme im Hintergrund ▼

1958 Goetheplatz

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…die “Fressgasse” mit dem Hotel und Kaffeehaus Schwille  ▼

1960 er Fressgasse mit Cafe Schwille

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…rund um die Frankfurter Hauptwache schlängelte sich der Verkehr durch ▼

1959 Hauptwache Verkehr - AK

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…Hauptwache der Verkehrsknotenpunkt  ▼

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1950 er… Taxi – Halteplatz an der Hauptwache  ▼

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…Berliner Strasse  ▼

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…die Fahrgasse 1950er Jahre im Winter ▼

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…am Römerberg kurz nach dem Wiederaufbau Anfang der 50er  ▼

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und Ende der 50er, als nach und nach mehr Touristen kamen  ▼

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1950 er am Paulsplatz ▼

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…Mitte der 1950er auf der Kaiserstraße ▼

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Kaiserstrasse… hier fuhren bereits die ersten Reisebusse Richtung Bella Italia  ▼

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…in den 1950ern gab es noch keine U- und S-Bahnen, der öffentliche Nahverkehr wuchs durch die umliegenden Gemeinden und Städte an und die Omnibusse wurden gelenkig ▼

…und hier an der Bahnhof – Südseite am Stuttgarter Platz ▼

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… das Junior – Haus auf der Kaiserstraße / Kaiserplatz - ein beliebtes Fotomotiv in den 50er Jahren ▼

 

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… vor dem Hotel Frankfurter Hof  ▼

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1958… Der Film „Das Mädchen Rosemarie“. Die Autos stehen für die profitorientierte Gesellschaft, vor allem, weil es sich um die Marke Mercedes Benz handelt, die auch in den 50er Jahren als teuer und somit luxuriös galt. Zu Beginn des Filmes sieht man die Einfahrt der Unternehmer in die Stadt Frankfurt vor das Hotel Frankfurter Hof. Es gleicht fast schon einer Invasion, denn alle fahren das gleiche schwarze Mercedes-Modell. Ein weiteres Mal wird die Automarke erwähnt, als Rosemarie davon spricht, auf welchem Auto sie ihre Fahrerlaubnis erworben hat.

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1950 er… am Eschenheimer Turm am Tag und auch bei Nacht (3 Fotos)▼

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Großen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt nach dem Krieg, hatten die großen Messen. Die Paulskirche, Symbol der deutschen Demokratie und Schauplatz war schon 1949 und 1950 Ort der ersten Frankfurter Buchmessen. Heute wird hier jährlich der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen ▼

… an der Festhalle am Messegelände ▼

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…die Friedensbrücke, dahinter mit dem AEG – Haus ▼

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1950er… höfliche Autofahrer… und Fussgänger  ▼

1950 er… Nachts am Römerberg  ▼

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Hier gehts zu den anderen Frankfurt – Fotoseiten

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15 Gedanken zu “1945 bis 1950 er… Autoverkehr in Frankfurt

  1. Es gibt inzwischen ja einige Architekturforen wo man viele Fotos aus der Zeit des Wiederaufbaus sehen kann. Als Autonarr wie Sie gefallen mir diese Rückspiegel – Webseiten mit Schwerpunkt Frankfurt natürlich besonders gut.

    B. Weidenfelder

  2. War gerade gestern im Cafe Hauptwache, dort hängen auch ein paar schöne alte Bilder. Musste dabei unweigerlich an die Bilder denken, die Du ab und an veröffentlichst.
    In Frankfurt Auto zu fahren macht überhaupt keinen Spaß, das ist einfach nur Stress.
    Gruß

    Klaus

  3. Klaus,

    kleiner Tip für Samstagsbesuche: Nur bis Neu Isenburg fahren. Von dort in 10 Minuten – absolut stressfrei – mit der S-Bahn bis an die Hauptwache.

    Und wenn’s nach Hause geht, nicht in der Touristenfalle Cafe Hauptwache zu Preisen wie auf der Piazza in Florenz Kaffee trinken, sondern bei Wessinger in Neu Isenburg

    :-)

  4. Als ich das letzte mal durch die Frankfurter City gefahren bin hab ich mir etwas geschworen:

    Nie mehr …. !!

    Einzig zum Hauptbahnhof und dann schnell wieder weg …

    Detlef, warum schreibst du Autoverkehr? Gibt es in Frankfurt noch einen anderen anderen ?

  5. Sehr schöne Fotos. Besonders das Luftbild von der Hauptwache. Meine Mutter arbeitete damals als Verkäuferin in einem Kaufhaus. Wenn sichs ergab, warteten mein Vater und ich damals noch kleiner R…löffel, im Kaffee Hauptwache abends gemeinsam auf meine Mutter. Ich schätze, wir dürften so ungefähr ein Jahrgang sein. Sehr schön. Ich freu mich auf Nachschub.

    Max Baum

  6. Das neue Foto, die Nachtaufnahme 50er am Paulsplatz, ist perfekt. Schade, im Nachlass von meinem Onkel waren hunderte solcher Ffm-Postkarten. Das hat leider vor Jahren alles der Entrümpler mitgenommen und wahrscheinlich flohmarktmäßig entsorgt.

  7. Die “beengte” Autowerkstatt war die von Jean Heim in Oberrad. Er gründete sein Autohaus 1924 am Buchrainplatz. Womit er sich von dem Krieg beschäftigte, weiß ich nicht. Nach dem Krieg konzentrierte er sich hauptsächlich (aber nicht nur) auf die Marken des Borgward-Konzernes, hatte ein kleines Omnibus-Unternehmen mit drei Setra S8 und verkaufte auch Zweiräder. An all dem änderte sich auch nichts nach dem Zusammenbruch des Borgward-Konzernes. Als er Anfang der Achtziger Jahre starb, standen auf dem weitläufigen Gelände zwischen Buchrainstraße, Buchrainplatz und deNeufville-Straße rund hundert Autos der 50er und 60er Jahre in unterschiedlichsten Stadien des Verfalls. Fast alle wurden verschrottet.
    Das Foto ist von dem 50er-Jahre-Wohnblock aus über die Werkstatt und das darauf befindliche Parkdeck zur Offenbacher Landstraße (stadtauswärts) gemacht worden. Heute steht nur noch Jean Heims ehemaliges Wohnhaus Buchrainstraße 3; der Rest ist seit Ende der 70er Jahre nach und nach abgerissen und neu bebaut worden.
    Auf dem Dach sind übrigens 3 Goliath GD750 Pritschenwagen, ein GD750 Kastenwagen und ein Adler Trumpf Junior zu sehen.
    Von den beiden Herren, die da gerade Richtung Werkstatt gehen, könnte der schlankere Herr Heim sein.

    P.S.: Gibt es das Foto vielleicht noch in besserer Auflösung?

  8. Ich muß noch ergänzen: Das Foto wurde aus dem Wohnblock in der Buchrainstraße gemacht.

  9. Sehr schöne Idee mit dieser Seite. Ich freue mich schon auf mehr.
    Karl

  10. Kompliment und vielen Dank für diese Fleißarbeit, Herr Kupfer. Ich habe mich gestern Abend einmal durch Ihren Rückspiegel durchgeschaut. Als Produkt der 50er gefällt mir natürlich diese Seite besonders gut. Weiter so.
    K. Wirth

  11. Herr Kupfer,
    1954 habe ich mir mein erstes Auto gekauft. Einen VW Kafer. Es ist wunderbar noch einmal zu erleben, wie die Stadt damals aussah. Ich habe auch noch einige Fotos von damals die ich Ihnen gerne überlasse.

  12. Pingback: 07.01.2011; Rückspiegel

  13. Pingback: firsttimeuser: Eschenheimer Turm (Eschenheim Tower), 1950 | Colbytrax Boneyard

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