Adel verplichtet, aber nicht für jeden Preis

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Ein Gastbeitrag von Hubertus Baron von Westernhagen

“Schad Oldtimer Restauration, Bad Vilbel – noch ein Erfahrungsbericht…

Mit großem Interesse las ich den Beitrag von Sven Rießmüller, der vom vermeintlichen Karosseriebauer und Lackierer Bernhard Schad aus Bad Vilbel so wie ich schmerzhaft be      (Anm.: von Redaktion gelöscht) wurde.

Zuerst eine Frage vorab: Ist es schon aufgefallen, dass Bernhard Schad gar nicht in der Geschäftsführung seines eigenen Betriebes Schad GmbH Karosserie und Lack, ist ?

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Ich bekam es 2009 mit Bernhard Schad zu tun und streite mich derzeit mit ihm vor dem Landgericht Frankfurt. Grund dafür ist, das er mir für das komplette Trockeneisstrahlen meinen Jaguar MK 7 eine völlig überzogene Rechnung von über 28.000 € gestellt hat, obwohl das mehrfach und unter Zeugen nie mit ihm vereinbart war und er dieses Auto und andere sich widerrechtlich angeeignete Autos von uns versucht hat, zu verwerten.

Historie…

Ich lernte Bernhard Schad durch meinen Motoreninstandsetzer Uwe Leuthold .- Maintal, unter Freunden auch “Ölmeßstäbchen” genannt, kennen. Dieser wartete und repartierte schon längere Zeit unsere Firmenfahrzeuge. Einst eine freundschaftliche Allianz, die wir auch gut bezahlten. Dessen Bruder, Kai Leuthold, ist noch heute im Betrieb des Bernhard Schad beschäftigt und begleitet zudem die Funktion des Geschäftsführers !!!!

2007 kauften wir in Deutschland einen rechtsgelenkten 1952 er Jaguar MK7, old englisch white mit roten Ledersitzen, Zustand 3-4 für unsere slowakische Firma.

Wir sind ein Handelsunternehmen für gebrauchte Lager- und Fördertechnik und in ganz Europa tätig. Mit diesem Geschäftsinhalt kommen wir in alle Betriebe unterschiedlichster Branchen und verfügen schon deshalb über beste Kontakte zu alle notwendigen Betrieben, u. a. auch um Restaurationsarbeiten durchführen zu lassen. Deshalb ist auch das Restaurieren von Fahrzeugen leidenschaftlicher Nebenerwerb unsererseits.

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Uwe Leuthold baute mit mir in meiner Freizeit am MK 7 Motor und Getriebe aus, um diesen zu überholen, als Bernhard Schad unsere Restaurierungsbemühungen mitbekam. Bernhard Schad bot uns an, unseren Jaguar auf eigene Kosten aus Maintal abzuholen, ihn in seiner Bad Vilbeler Werkstatt zu begutachten, um ein Angebot zu erstellen, was er für Karosserie- und Lackarbeiten kalkulieren würde. Von Anfang an teilten wir ihm auch mit, dass wir seine Preise nicht bezahlen wollen und können.

Durch unsere Erfahrungen mit gebrauchten Industrieanlagen und deren Überholung und Aufbereitung, kannte ich einen dänischen Hersteller mobiler Trockeneisstrahlgeräte. Deshalb machten wir ihm den Vorschlag, mit ihm gemeinsam das Trockeneisstrahlen an unserem Jaguar auszuprobieren.

Ein gemeinsamer Präsentationstermin fand in Bad Vilbel statt und man einigte sich darauf gemeinsam das Projekt Trockeneisstrahlen auszuprobieren. Hierfür sollte ein Baustellenkompressor mit 15 bar Druckleistung und das mobile Strahlgerät von der Firma ICETEC aus Dänemark gemietet werden, um an unserem Jaguar die Qualität dieses Verfahrens auszuprobieren. Bis dahin hatte selbst der Hersteller ICETEC keinerlei wirkliche Erfahrung mit dem Strahlen von klassischen Fahrzeugen gesammelt.

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Der Jaguar wurde von Bernhard Schad zunächst wieder in die Werkstatt von Uwe Leuthold nach Maintal zurückgebracht, wo ich diesen mit meinem Assistenten derart demontierte, als das der Versuch Trockeneisstrahlen beginnen konnte.

In den darauf folgenden Wochen brachten wir sogar einen weiteren Oldtimer zu Herrn Schad, um zudem den Versuch zu unternehmen, mit dem Trockeneisstrahlverfahren einen Triumph TR6, ein Reimport aus den USA, von seiner rundum Prestolitspachtel vollständig zu befreien. Zwei Fahrzeuge dienten nun als Probeobjekte, um herauszufinden, was man mit Trockeneisstrahlen so bewirken kann.

Zum Glück erwies sich sehr schnell, dass den künstlerischen Prestolitarbeiten der Amerikaner mit Trockeneisstrahlen nicht beizukommen war und wir brachten den Triumph wieder zurück in die Slowakei.

Bernhard Schad fing dennoch umgehend Feuer, veröffentlichte sogar Artikel dazu, um die Werbetrommel anzurühren und verführte fortan alle Kunden. In beiden nachstehenden Artikeln – noch heute auf der Webseite des Herrn Schad zu finden – präsentierte er die unglaubliche Qualität des Trockeneisstrahlen zu äußerst günstigen Konditionen und hochwertiger, als alle anderen Verfahren bisher:

07.00.00 FAZ-Artikel-Ausriss

http://www.schad-karosserieundlack.de/IceTech%20FAZ260507t.pdf

http://www.schad-karosserieundlack.de/SCHAD_Artikel_IceTech.pdf

…. und plötzlich flatterte eine Rechnung bei uns in Haus über 28.000,00 (in Worten achtundzwanzigtausend) Euro !!!!

Wie von Donner erschlagen kramte meine Sekretärin sofort den Zeitungsartikel heraus, der 2007 in der FAZ von Bernhard Schad geschickt initiiert wurde. Wir wunderten uns sehr darüber, dass er von der tollen Qualität gegenüber bisher angewandten Methoden und vor allem preisgünstigen „3500,00 € für das komplette Trockeneisstrahlen dieses Jaguars“ sprach, nicht für irgend ein Auto, sondern genau für unseren Jaguar MK7 – sogar mit Foto von unserem Auto – aber von uns tatsächlich dann eine derart abartige Summe von 28.000,00 € verlangte.

Sofort rief ich Herrn Schad an und fragte ihn nach seinem geistigen Gesundheitszustand? Es war hanebüchend und unglaublich, mit was Bernhard Schad seine unverschämte Forderung rechtfertigte. Davon, dass sogar unter Zeugen von Anfang an vereinbart wurde, dieses Projekt gemeinsam zu unternehmen, alle anfallenden Kosten und Arbeitsaufwendungen sich partnerschaftlich zu teilen, war bei ihm keine Rede mehr!

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Unseren Jaguar wollte er einbehalten, bis wir seine unverschämte Rechnung beglichen hätten. Unfassbar, was für ein                (Anm.: von Redaktion gelöscht) und man merke sich: Ein                  (Anm.: von Redaktion gelöscht) kommt selten allein !

Aber es kam noch dicker: Im Winter 2009 verbrachte Bernhard Schad ohne unser Wissen unsere anderen Autos, die beim Maintaler Motorinstandsetzer Uwe Leuthold unterstanden, widerrechtlich zu sich nach Bad Vilbel, um sie sich als Pfand für seine 28.000 € Forderung einzuverleiben.

Bernhard Schad hatte sich damit zwei zusätzliche Autos, ein Jaguar XJ Coupé und ein amerikanischer Replika Roadster Austin Healey, sowie alle von uns demontierten Teile des MK7 unter den Nagel gerissen, die wir in Maintal zwischengelagert hatten.

2012 versuchte Bernhard Schad die von ihm widerrechtlich erlangten Autos zu versteigern. Das hatten wir mit einer Einstweiligen Verfügung verhindert.

Nun streiten wir unser Recht vor dem Landgericht in Frankfurt am Main ein.

Es ist ein laufendes Gerichtsverfahren bei dem ich alle Geschädigten, die hier zufällig mitlesen und solche und ähnliche Erfahrungen mit Bernhard Schad gemacht haben, bitte, mir dabei mitzuhelfen den Nachweis zu erbringen, dass Bernard Schad stets mit der gleichen Masche versucht, Kunden wie Sven Rießmüller, „230SL“ und mir, das Geld            isch   (Anm.: von Redaktion gelöscht) aus der Tasche zu ziehen.

Falls sich jemand an mich wenden möchte, ich bin zu erreichen: 

Mobil DE: +49-160-948 70 112 E-Mail: hvwest@mac.com 

Update vom 15.03.2014 auf Wunsch von Herrn Hubert von Westernhagen:

Klarstellung des Sachverhalts:

Ich habe Herrn Schad nie einen Auftrag erteilt unser Fahrzeug zu restaurieren!

Daher gibt es auch keinen Kostenvoranschlag.

Ich habe den Kontakt zum Hersteller des Strahlgerätes hergestellt, terminiert und beigewohnt. Aus diesem Gespräch ergab sich im Ergebnis zwischen mir und Herrn Schad, dass wir gemeinsam das Verfahren sowie das Gerät von ICETECH und einem Baustellenkompressor mit 15 bar ausprobieren wollten! Ich habe dafür 2 meiner Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Natürlich war ich deshalb auch bereit, mich hälftig an den Kosten zu beteiligen.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Herr Schad, im Gegensatz zu anderen Profis in der BRD, keinerlei Kenntnisse über das Strahlverfahren mit Trockeneis!

Dafür habe ich die Katze in meiner Freizeit in der Werkstatt des befreundeten Motorinstandsetzers Uwe Leuthold zerlegt, so dass Herr Schad den Wagen in Maintal abholen konnte, um den verabredeten Versuch in seiner Werkstatt in Bad Vilbel durchführen zu können.

Außer dem Trockeneißstrahlen wurde von Herrn Schad ansonsten keine einzige Schraube dieser Fahrzeuge instandgesetzt oder dergleichen!

Dies auch deshalb, weil uns die “Preise” von Herrn Schad bereits bestens bekannt waren und es jeder ökonomischen Vernunft wiedersprochen hätte, von einer hießigen Fremdfirma, gemessen an einer Gesamtrestaurierung relativ geringe Arbeitsleistungen erbringen zu lassen, deren Kosten alleine am Ende, bereits den aktuellen Kaufpreis eines guten Zustand 3 – MK7 übersteigen.

Dies alles hielt Herrn Schad aber nicht ab, uns absprachewidrig eine Rechnung von 28.000 Euro zu stellen und sich sogar zu erdreisten, mit unserem Jaguar MK7 – mit Foto desselben – Werbung in Zeitungen wie der FAZ zu machen und mit lügnerischen Werbeaussagen – “3.500 Euro…” auf Kundenfang zu gehen. Wie man an den beiden anderen Erfahrungsberichten nachlesen kann, offenbar mit Erfolg.

Zurück zum Beitrag…. .

37 Gedanken zu “Adel verplichtet, aber nicht für jeden Preis

  1. Herr von Westernhagen,
    selbst wenn sich tatsächlich noch 20 ähnlich Betroffene bei Ihnen melden würden, es würde Ihnen bei der “Klage” kaum helfen. Der Einzelfall und seine Umstände, ist entscheidend. Darf ich fragen, auf was Sie die Fa. Schad verklagt haben, auf Herausgabe Ihrer Autos?

  2. ich kenne ja die Geschichte, es ist aber immer wieder unglaublich das zu lesen – 28.000 Euro für das Trockeneisstrahlen eines demontierten Wagens zu verlangen, ist atemberaubend frech! Die Selbstjustiz sich fremdes Eigentum “zur Sicherung der Forderungen” ist die Krönung einer solchen Frechheit.

  3. Ziemlich rüde Geschäftsmethoden, die Herr Schad an den Tag legt. Neukunden sollten gewarnt sein. Wer hinterher wg. der höheren Rechnung meckert, läuft zu Fuß.

  4. Ja, Monsieur Bonsignore !

    Es steht nach Methode des Herrn Schad NIE wirtschaftlich im Verhältnis “einfachere” oder weniger wertvolle Oldtimer zu restaurieren.

    Volker Pispere würde dazu sagen: … Darum ging es ja nie ….

    …., sondern im Falle des Herrn Schad auf einfache Art Geld zu verdienen !

    An Alle die bereits zu viel gezahlt haben: Das Geld kann man zurückholen !
    !!! Ich werbe für eine Sammelklage !!!

  5. hvwest an Rolf Döring:

    Wir klagen im Namen unseres Unternehmens gegen die Firma Schad sowohl auf Herausgabe aller Fahrzeuge und Teile, als auch auf Schadenersatz vor dem LG Frankfurt am Main, da wir seid 2009 mit unserer Handelsware (Klassische Fahrzeuge) nicht weiterkommen. Min hat uns die Geschäftsgrundlage genommen.

    Es war unsere Absicht neben dem Handel von gebrauchter Lager- und Fördertechnik auch Oldtimer zu kaufen, sie “anständig” zu restaurieren, um sie wieder auf die Strasse zu bringen. Ich kann mich noch heute für so einen Geschäftsinhalt begeistern, auch wenn man damit kein Geld verdient, weil es ja bereits so große, bekannte und tolle Oldtimerverkäufer gibt ;-)

    Unser Ansatz war ein ganz anderer ! Leider ist das mit Partnern, wie des hier genannten Personen nicht möglich gewesen. Es scheint nun mal nie so zu sein, wie man es ursprünglich kennenlernte.

  6. Habe alle Beiträge zu der “Schad”-Methode durchgelesen. Komme zu dem Ergebnis, dass zumindest die geoutete Kundschaft jeweils zu 3500eur gelockt wurde und oftmals mit dreifachen u.m. Rechnungsgrössen abgewickelt wurde.
    Wenn man bedenkt, dass die veröffentlichen Berichte nur einen kleinen Prozentsatz der bearbeiteten Fahrzeuge darstellen, komme ich zu dem Schluss, dass der Herr Schad “richtig” Geld mit diesem Thema verdient hat..was bis jetzt nicht jedem gelungen ist. Auch eine Methode.

  7. “An Alle die bereits zu viel gezahlt haben: Das Geld kann man zurückholen !
    !!! Ich werbe für eine Sammelklage !!!”

    hvwest,
    lassen Sie sich da mal besser von einem erfahrenen Juristen hinsichtlich der notwendigen Voraussetzungen für eine Sammelklage beraten, bevor Sie mit solch kühnen Plänen in die Öffentlichkeit gehen. Alleine jeder der drei hier geschilderten Erfahrungen ist individuell so verschieden, daß er für eine Sammelklage nie eine Chance hätte. Und jeder andere, neu hinzukommende Fall wäre es auch. Bei dem laienhaften Verständnis von Ihnen wundert mich nicht, daß es so weit kam.
    Mit was hat denn Herr Schad bei Ihrem Anruf die Differenz zum von Ihnen veranschlagten Preis von 3.500 € zu dann 28.000 € begründet? Was wirklich “hahnebüchend und unglaublich” ist, sollten Sie den Lesern, uns, überlassen.
    Ein interessanter Erfahrungsbericht ist es auf jeden Fall und er dürfte einige davon abhalten, bei der besagten Firma auf den Hof zu fahren.

  8. Im “Bundesanzeiger” weist die Bilanz der Schad Oldtimer Restauration GmbH für 2010 / 2011 / 2012 eine “Bilanzsumme” von 155.510,– / 457.494,11 / 412.478,77 € aus. Darin “Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 58.599,69 / 211.792,17 / 101.979,74 €, worin jeweils die strittigen 28.000 € von Herrn H.v.W. enthalten sein müssten. Ehrlich gesagt, die “Zahlen” erfolgreicher und sich so massiv wie die Fa. Schad präsentierender Firmen im Wachstumssegment Oldtimer, sahen für mich bis dato anders aus.

  9. Die Zahlen hatte ich mir schon mal vor einigen Tagen angeschaut. Sie sind in der Tat bei beiden GmbH’s nicht so besonders toll. Insbesondere bei der Schad GmbH hat es wohl eine längere Durststrecke gegeben. Auch die zeitlich doch relativ späte Feststellung des Abschlusses und Einreichung zur Veröffentlichung mag man kritisch sehen. Allerdings vermag ich daraus nicht zu lesen, ob und ggf. in welchem Umfang für hier strittige Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen wurden. Die Bilanzen “vertragen” jeweils ansich nicht besonders viel Berichtigungen, es ist aber ggf. die einzige Möglichkeit gewesen den Umsatzsteueranteil liquiditätswirksam temporär zu heben. Bei welcher der beiden Gesellschaften tatsächlich die hier erwähnte Forderung angesiedelt ist, ist unverändert unklar. Eingedenk des Gründungsdatums der Schad Oldtimer Restauration GmbH halte ich es für wahrscheinlicher, daß die Forderung in der Schad GmbH entstanden ist.

  10. “Grund dafür ist, das er mir für das komplette Trockeneisstrahlen meinen Jaguar MK 7 eine völlig überzogene Rechnung von über 28.000 € gestellt hat, obwohl das mehrfach und unter Zeugen nie mit ihm vereinbart war und er dieses Auto und andere sich widerrechtlich angeeignete Autos von uns versucht hat, zu verwerten”

    Dahinter könnte auch die Taktik stehen, im Wissen, dass der Kunde eine solche übersetzte Rechnung nie bezahlen kann, sich das Auto billig unter den nagel zu reißen.

    .

  11. Vor etwa drei Jahren wollte ich meinen Mercedes Ponton bei der Firma Schad Trockeneis-strahlen lassen. Herr Schad trat mir gegenüber auf, wie der Oldtimer-Gott der Trockeneis-Strahler.

    Sein göttliches Angebot habe ich jedoch ausgeschlagen, da er – ohne mit der Wimper zu zucken – 5000 Euro für den BEGINN der Arbeiten wollte.

    Ein unseriöserer Anbieter ist mir bisher selten begegnet.

  12. Zitat hvwest – 10. März 2014
    “Wir klagen im Namen unseres Unternehmens gegen die Firma Schad sowohl auf Herausgabe aller Fahrzeuge und Teile, als auch auf Schadenersatz vor dem LG Frankfurt am Main, da wir seid 2009 mit unserer Handelsware (Klassische Fahrzeuge) nicht weiterkommen. Min hat uns die Geschäftsgrundlage genommen.”

    Justitias Mühlen mahlen langsam, aber so langsam auch nicht. Sind die Fetzen schon geflogen? Wie ist der Stand?

  13. Ich habe da so meine Zweifel dran, daß “hvwest” bis dato überhaupt eine Klage auf Herausgabe seines Autos eingereicht hat. Das er von Herrn Schad so richtig über den Tisch gezogen wurde, auf deutsch “beschissen” wurde, steht wohl fest. Wenn dem nicht so wäre, hätte Herr Schad einige rechtliche Mittel gehabt, die Veröffentlichung hier im MB anzugehen und sie angesichts der vielen massiven Vorwürfe auch genutzt. Es ist halt bedauerlich, dass wenn wie in so einem Fall, man eine solche Firma zur Strecke bringen will, man dem bereits verlorenen Geld erst noch mal nicht wenig weiteres Geld hinterherschieben muss. Wenn man sein Recht bekommen will gilt der alte Spruch: “Ohne Moos nix los”.

  14. Anders als “Bonsignore” will ich nicht ausschließen, daß der Adelsmann hier eine Klage beim LG Frankfurt eingereicht hat. Ich habe zwar das Gefühl, daß wir hier bislang nicht mit der vollständigen Wahrheit bedient wurden, ich möchte aber eigentlich ausschließen, daß auch der Umstand der Klageerhebung einer Nachprüfung nicht stand hält.

    Für ein In der Eigendarstellung europaweit tätiges, seit vielen Jahren erfolgreiches Handelshaus mit formidablen Geschäftsbeziehungen in diversen Sparten dürfte ein derartiger Prozeß auch kaum zur finanziellen Überforderung des Unternehmens führen. Der Streitwert ist ja noch relativ übersichtlich, mehr als 60.000 EURO dürften das realistischerweise kaum sein. Das macht dann so über den Daumen gepeilt für diese Instanz rund 3.000 EURO für den eigenen Advokaten und um die 1.700 EURO für die Gerichtskasse für den gesamten Service einschließlich Urteil. Das sollte eigentlich finanziell darstellbar sein, selbst wenn man noch ein paar Taler für einen Kostenvorschuß für einen vom Gericht bestellten Sachverständigen einplant. Da man in der Vergangenheit angabegemäß auch schon durch das einstweilige Verfügungsverfahren gegangen ist, kann eigentlich über die Kostenfrage kaum ein Irrtum bestanden haben.

    Es sieht aber in der Zeitschiene momentan doch eher danach aus, daß sich das Landgericht Frankfurt gerade nicht spontan zu der Erkenntnis durchringen konnte, daß dem Adelsmann hier bitteres Unrecht widerfahren ist und er über den Tisch gezogen wurde. Andernfalls hätten wir das hier sicherlich zeitnah erfahren. Einstweilen bleibt also nur das beredete Schweigen zu deuten.

    Und so ganz verkehrt ist die offenkundige Taktik des Herrn Schad nicht, erst einmal geduldig abzuwarten. Ich gehe noch nicht einmal davon aus, daß Herr Schad im Falle des ganz oder teilweise Obsiegens hier darüber eine Silbe verliert. Ms. Streisand läßt grüßen.

  15. Wahrscheinlich schlägt sich Dr. Iceman Schad ein paar Eier über die ganze Geschichte hier, weil seine Bude auch trotz solcher Beiträge proppenvoll ist. Wenn man am Wochenende in der Klassikstadt an den Werkstätten vom Iceman vorbeiläuft, stehen die Kisten jedenfalls bis Kante Glastore.

  16. Nobi,

    dass muss nichts heißen. Schon “Tante Emma” wusste, die beste Margarine gehört ins Schaufenster.

    :-)

  17. Update zur Schädlingsbekämpfung, 19.01.2014

    Das OLG Frankfurt hat nun dem Schädling offiziell untersagt die unterschlagenen Fahrzeuge zwangszuversteigern !

    Allerdings warten wir seid mehr als einem halben Jahr auf einen Termin zur ordentlichen Gerichtsverhandlung !!

    Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, weswegen der Schädlich offensichtlich weiterhin seine XXXXXXXXXXXX unbeirrt fortführt !

    Vorsicht ist geboten.

    hvwest

    ___________________________________________
    Edit: Damit ich nicht doch noch einen Brief vom “Gelben” – Absender Bernhard Schad – Bad Vilbel bekomme :-)

  18. Herr Westernhagen,

    ein Jaguar – Besitzer, der Ihren Fall mitverfolgt hatte und der mir vor Monaten schriftlich seinen ähnlichen Fall mit einem relativ bekannten, hessischen Jaguar – Spezialisten schilderte, wo es um einen mündlichen Kostenvoranschlag von rd. 15.000,00 Euro ging und wo bei erst ca. 70 % erbrachter Leistungen, dafür aber bereits 42.000,00 Euro auf der Rechnung standen (und eingefordert worden waren), hatte im Oktober 2014 sein Beweisverfahren abgeschlossen und Klage eingereicht. Grade heute teilte er mir mit, er hat einen LG – Termin für Juni 2015 bekommen.

    Liegt wahrscheinlich daran, dass aus Sparzwängen, manche Richter jetzt selbst ihre Papiermüllberge entsorgen müssen.

    P.S. Ach ja, bitte hier den Termin bekanntgeben. Dann wird, darauf lasse…. hüstel… der Sitzungssaal proppenvoll.

  19. Wäre schön wenn der Termin bekanntgegeben werden würde. Wenn es sich terminlich einrichten lässt, bin ich gerne mal Mäuschen.

  20. @ Westernhagen,
    immerhin mal ein Laut. Besser wie nix. Was mich nur mal interessieren würde. Haben Sie zur Begründung Ihrer Klage gegen die Fa Schad inzwischen ein halbwegs gerichtsfestes Sachverständigengutachten erstellen lassen, was die völlig überzogene 28.000 € Forderung plausibel zerpflückt?

  21. Herr Westernhagen, wie wäre es denn mal wenn sie hier die ganze Wahrheit posten, anstatt weiterhin zu “blenden?”
    Ich bin durch Zufall auf diesen “bashing-Blog” von Ihnen gestoßen und er widert mich einfach nur an.
    Vorallem wenn ich die “Tags” zu div. Themen von Ihnen lese: “Nieten in Blaumännern, Werkstattpfusch…” usw.! Wenn man kein Geld hat um eine perfekte Restauration durchführen zu lassen, sollte man das vielleicht von einem mittelmäßigen Betrieb aufsuchen, für eine schön “billige” Restauration!
    Das der Pagode aus dem Video angeblich für 200000€ restauriert wurde, ist ebenso eine lügenhafte Behauptung. Woher ich das weiß wird mein Geheimnis bleiben, genauso wie Sie hier nur die halbe Wahrheit posten um einen ganzen Betrieb zu denunzieren und Arbeitsplätze gefährden, nur um ihren Egotrip zu befriedigen.
    Ich hoffe das Sie hier den Gerichtstermin preisgeben, damit so viel wir nur möglich deisem beiwohnen und ALLES erfahren!

  22. labern kann jeder Anonyme, wenn Du alles so genau weisst, warum Geheimnis und warum keine Traute mit eigenem Namen aufzutreten.

    Ohne ist das alles einfach nur Gelaber

  23. Ob jeder anonyme “Laberer” weiß das der Austin weiß ist und der XJ dunkelgrün?

  24. “Ob jeder anonyme “Laberer” weiß das der Austin weiß ist und der XJ dunkelgrün?”

    trotzdem bleibt er ein anonymer Troll, hat der Schad Dich geschickt :-) ?

  25. Hallo Herr Steimer
    Auch wenn ich selber meine Diskrepanzen mit ihm hatte, nein.
    Erstens weil er es nicht nötig hat (wie ja einige hier feststellen ist die Werkstatt wohl voll) und zweitens, weil er sich bestimmt nicht auf so ein Niveau herablassen würde sich in einem öffendlichen Forum zu sowas zu äußern! Denn wenn alles so klar ist, dann gibt es ja Rechtsmittel und der Fall sollte schnell geklärt sein…Oh Moment, “schnell”…hmmm, da scheint wohl doch nichts soo klar zu sein?! ;)
    Herr Steimer, interessiert sie nur die eine Sichtweise dieses Falles hier?
    Ich hoffe Sie sind auch, bei der hoffendlich öffendlichen Verhandlung, dabei damit
    sie auch mal andere Info`s bekommen.
    Mir stößt außerdem auf wenn man selber sch***e baut und dann
    in einem öffendlichen Forum (Blog) eine ganze Firma inkl. deren Mitarbeiter (Stichwort “Tags”) und deren Arbeit schlecht macht. Und das nicht nur hier, sondern auch anderswo im Netz. Und das schreibt, was einen selber astrein dahstehen lässt!
    Ich schnapp mir nun meine Tüte Popcorn und warte gespannt auf die Kommentare nach dem Gerichtstermin! Wenn dann noch welche kommen sollten… :D

  26. Das mit dem Zurückbehaltungrecht und Anspruch gem. § 1000 BGB ist eine sehr komplexe und die Urteile daraus, für den Nichtjuristen gefühlsmäßig kaum verständliche Sache. Aus einer ähnlich gemachten Erfahrung heraus (nicht mit Fa. Schad!) vermute ich, das Gericht wird eine Herausgabe der mehreren von Fa. Schad zurückbehaltenen und gepfändeten Oldtimer zunächst nur gegen Zahlung eines Betrages durch Herrn Westernhagen “vorschlagen” der aber deutlich höher liegen dürfte, als der Betrag auf den sich Herr Westernhagen bei seiner Auftragserteilung beruft.

    Es wäre interessant an dieser Stelle zu erfahren, was bei dem Prozess herauskommt. Auch dann, wenn das Ergebnis die Erwartungen von Herrn Westernhagen nicht vollumfänglich bis garnicht erfüllt.

  27. Hallo Herr Gassmann
    Ich glaube der eigendliche Wert der 2 anderen Fzg. liegt gerade mal im oberen 4-stelligen Bereich.
    Der XJ war damals schon eher ein Zombi (Durchrostungen wo man nur hinsah)und der Austin war auch nicht gerade in einem guten Zustand. Was aber nicht der Lagerung geschuldet war! Der MK7 hing immer unter der Decke im hinteren Teil der Oldtimerabteilung, dessen Zustand habe ich nicht mehr 100%tig in Erinnerung.
    Ganz ehrlich, wenn ich Herr Westernhagen wäre, würde ich nur den MK7 “auslösen.”
    ;-)

  28. Blechfee,

    die Apostrophierung von “auslösen” und Ihren Smilie interpretiere ich mal dahingehend, dass Sie selbst kaum ernsthaft annehmen werden, dass Herr Westernhagen am Ende 28.000 Euro für eine Trockeneisstrahlung hinblättert, die so wie in dem Presseartikel von Herrn Schad zum Zweck der Eigenwerbung noch vollmundig beschrieben, round about 3.500 Euro hätte kosten dürfen.

    Um es mal umgangssprachlich zu sagen: Da müsste er sich wirklich hinterher “Vollidiot” auf die Stirn tätowieren lassen.

    Schade, Herr Schad hat mehrere E-Mails von mir zwecks Gegenrecherche nicht beantwortet. Deshalb gehe ich bis dato davon aus, dass der von Herrn Westernhagen geschilderte Sachverhalt aus der Sicht des Nichtjuristen weitgehend den Tatsachen entspricht (dass die Beiträge bei der Fa. Schad in der Klassikstadt einige tektonische Stöße verursachten, hat mir übrigens ein dortiger Verantwortlicher bestätigt).

    Wenn ich über den Prozesstermin informiert werde, höre ich mir die Sache selbstverständlich persönlich vor Ort und sozusagen aus erster Hand an.

    .

    .

  29. Blechfee – feige anonyme Pamphlete, sind es eigentlich nicht wert beantwortet zu werden.
    Wenn Du (anonyme sieze ich nicht) auch nur einen Hauch von Eiern in der Hose hättest, würdest Du mit offenem Visier deine Lobpreisungen von Dir geben.
    PS: hatte vor 14 Tagen einen 500SLC trockeneisstrahlen lassen, perfekte Arbeit bei der nichts ausgelassen wurde, 1.200 Euro + Steuer.

    Was hätte das bei Schad gekostet? 4, 5, 6 oder gar 9.000 Euro??

  30. @ Herr Kupfer
    Ich hoffe nach dem Termin wird dieser Blog hier nicht gelöscht, sondern bleibt inkl. Auflösung erhalten. Wenn nicht für Herrn Schad, dann doch bitte für die Leute die dort arbeiten, weil es ihre Leidenschaft ist!

    @Herr Steimer
    Sie sind mehr als doppelt so alt wie ich. Vielleicht gehen Sie doch mal mit gutem Beispiel voran und zeigen uns “Jungspunden” wie man im Alter, selbst bei einem Posting was einem nicht gefällt, die Contenance bewahrt und verbal nicht völlig die Hosen fallen lässt! ;-)

  31. Die Contenance wahre ich bei Leuten die mir offen gegenüberstehen, Annonyme sind eines höflichen Umgangstons nicht wert.

    Schön ist aber, dass das Thema so obenbleibt und nicht in Vergessenheit gerät wie Herr Schad sich dies ganz sicher wünscht, insofern ein Bärendienst das anonyme Geschreibsel eines Eierlosen……………….

  32. Lieber Herr Blechfee,

    als ich selbst in einem Anflug von geistiger Umnachtung, beflügelt vom betörenden Anblick der soeben aus Arizona eingeflogenen Pagode diese eben jenige welche nun meine war, bei Bernhard Schad abgegeben habe, sind wir mit selbigem im zweiten Stock seiner Restaurations-Apotheke herumgelaufen und er selbst hat zu einer in einer Helling eingeschraubten und nahezu fertiggestellten Pagode gesagt, daß dem Besitzer die Restauration dieses 280SL über 200.000 EUR wert sei.

    Beileibe scheinen in der Klassikstadt bei der dortigen Schad-Niederlassung die 60er Jahre Benze zweistöckig gelagert zu werden, was für mich bedeutet daß dieser kleine Blog der Firma sicher keinen Schaden zugefügt hat.

    Ich bitte Herrn Kupfer, den Gerichtstermin bekannt zu geben. Da will ich auch hin.

    Beste Grüße

  33. Auf Nummero – Sicher hier auch noch mal. Also, der Gerichtstermin steht, ich bin dort… zum Mitschreiben.

    v. Westernhagen ./. Schad

    Termin in Frankfurt: 16.02.2016 – 10.00 Uhr – Saal 6 des OLG, Gebäude D

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