Bester Auto – Blog Beitrag 2015: “Der Autobahnraub”

1936 Fotostop mit Opel Kadett

“Gabriel und Schäuble wollen unser Geld veruntreuen um die Allianz zu subventionieren…”

Selten kriegt man die systemische Korruption in Politik und Wirtschaft so in Echtzeit vor Augen geführt, wie hier.

Nicht nur die 19 Millionen ADAC – Mitglieder hätte es bestimmt interessiert, wie sie in Zukunft die mit ihren Steuern über viele Jahrzehnte finanzierten Autobahnen und Schnellstrassen ein zweites Mal finanzieren und mit ihren für die Strassennutzung zu entrichtenden Entgelten, das wackelig gewordene Kartenhaus privater Kapitalversicherungen der ALLIANZ Versicherungskunden, vor dem Zusammensturz bewahren sollen.

1938 Telefunken Radiowerbung

Warum nur, liest man etwas journalistisch so blendend recherchiertes über die Hintergründe, nicht in der ADAC-Motorwelt, in Auto-Bild und Auto Motor und Sport? Lobenswerte Ausnahmen wie hier von Harald Schuhmann sind selten.

In diesem Sinne wünsche ich der Leserschaft einen guten Rutsch ins neue Jahr.

P.S. Wenn es ein Voting für den besten Blogbeitrag des Jahres zum Thema Automobil geben würde, bekäme der Wirtschaftsjournalist (Handelsblatt) Norbert Häring jedenfalls meine Stimme.

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Zettelkasten 21.04.2014: Grins…

14.04.21 Strassenbahn 1

“…ein ehemaliger Straßenbahntriebwagen der Nürnberg-Fürther-Straßenbahn aus dem Jahre 1940. Er wurde 1943 nach dem Krieg zerstört und von der MAN Nürnberg wieder aufgebaut. Noch bis 1981 war er im Einsatz. Kurz vor der Verschrottung wurde er von einer Privatperson vor 19 Jahren aufgekauft und in einen Vorgarten in Fürth gestellt, wo er bis heute noch steht. Der Zustand des Fahrzeuges ist dem entsprechend nicht mehr der Beste (siehe Bilder).Wer sich mit dieser Materie auskennt, kann Ihn aber wieder selbst restaurieren oder restaurieren lassen. Es sind noch originale Werbungen im Fahrzeug zu sehen. Auch alle Fahrhebel sowie der Stromabnehmer sind dabei…”

In einem anständig geführten Zettelkasten gehören natürlich auch mal solche rollenden Extravaganzen, für mich auch Ablenkungen, um gestern Abend beim Lesen der Vorab – Meldungen über die ihre 18 Millionen Mitglieder vollverarschenden, mit sich selbst beschäftigten ADAC – Granden, Dauerlutscher, die bis heute kein Wort zur Gehirnkrätze einer Autofahrer – Zwangsabgabe rausgebracht haben, trotzdem noch zum Gläschen ‘Dornfelder’ neben dem PC zu greifen, statt zur Kotztüte. 

Wo sind all die Pagoden – Käufer hin?

Die endlose Fußgängerkette

“…Die Kategorie Klassiker 1962 bis 1969 beherrscht der Jaguar E-Type mit 26,6 Prozent vor dem Porsche 911 2.2 Targa von 1969 (18,2%) sowie dem Mercedes-Benz 280 SL von 1968 (15,6%)…”

Immer, wenn ich jetzt bei ‘Motor – Klassik – Nachrichten’ lande und was von Leserumfragen und Awards lese, und wenn ich dann noch die Gruppenfotos mit den Kampflächlern darauf sehe, wie sie ihre Awards für die von Lesern gewählten Autos vor die Linsen halten, denke ich, das wäre eine Satire auf den ADAC – Griff ins Klo.

“In den aktuellen Bewertungen der professionellen Marktbeobachter spiegelt sich die weiter steigende Nachfrage nach sehr guten Originalfahrzeugen und perfekt restaurierten Exemplaren, sowie die hohe Kaufkraft vieler Liebhaber und Anleger wider”.

Keine zwei Wochen ist es her, da schalmeiten noch kurz vor der Techno – Classica, die Oldtimeröchsperten von güldenen Zeiten für Oldtimer-Käufer. Der werte Käufer dürfe unausweichlich auch in Deutschland mit zweistelligen Wertzuwächsen p. a. rechnen und den Gewinn im Kopfkino schon mal in die Scheuern fahren. Die einzige Gefahr für ihn bestünde nur darin, bedenkenschwer zu zögern und zu spät zu dieser Party zu kommen.

Tja, so wie vielleicht der Anbieter dieser awardegekürten (nicht uninteressanten) 230 SL Pagode im Originalzustand? … deren bisher weit unter Classic – Data – Marktpreisen liegenden, eher armseligen Gebote, keine Woche nach der Techno – Classica, so garnicht die Beliebtheit und Nachfrage wiederspiegeln.

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ADACdemokratische 130

14.02.10 Tempolimit

“…Wenn die Mitglieder in Umfragen, die nie publik wurden, gegen die Förderung von Motorsportveranstaltungen und für ein Tempolimit eintraten, war die Leitung des Vereins für die Förderung der Rennen und gegen ein Tempolimit. Die Behauptung, die ADAC-Lobbyisten seien Interessenvertreter der deutschen Autofahrer, war immer schon anmaßend. Der Größenwahn der Funktionäre wurde nur noch von ihrer Chuzpe übertroffen…”

Jetzt, mit dem ADAC auf dem Rücken liegend, Hals nach oben, wäre eigentlich ein guter Moment für ein sinnvolles Tempolimit auf den Autobahnen…

[Foto]

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Alles alte ADACacke?

14.01.29 Chefin schickte Sohn mit Rettungsflieger...

Die Leichtigkeit des Seins ist für ADAC – Bosse wie Peter Meyer nur die Seichtigkeit des Leihns. Und wie die Brüder Grimm einst schruben, “wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute” … so weiter. Das Problem ist nur, nun hat der ADAC – Meyer – Präsi vor einigen Wochen, umgangssprachlich gesagt, der Kanzlerin gar mächtig auf das Haupt geschissen.

Gute Fragen werden oft nicht gestellt, wie: warum es “diesen Artikel nur bei B*ld” gibt”?. Egon W. Kreutzer schrub dazu einen interessanten Blog, der einen schon mal ins Grübeln bringt:

“…Da drängt sich der Verdacht auf, dass das ADAC-Bashing, zumal der zeitliche Zusammenhang unverkennbar ist, darauf abzielt, einen wichtigen Gegner der Pkw-Maut auf deutschen Straßen mundtot zu machen, einen Graben aufzureißen, zwischen den Betroffenen und ihrem starken Anwalt. Stellt sich der ADAC weiter gegen die Pkw-Maut, wird sich die Stimmung umkehren, weil man dem ADAC ja nicht mehr glauben darf. Die Zustimmung für die Maut wird weiter steigen. Die CSU hat mit dem Begriff “Ausländer-Maut” Stimmung gemacht und Stimmen gefangen, auch die CDU hat davon profitiert, und nun wird man uns in nicht allzuferner Zukunft mit der Maut für alle – selbstverständlich auch für Ausländer – erfreuen, und wenn es dumm kommt, wird sich der ADAC nicht einmal mehr über Benzinpreiserhöhungen aufregen dürfen, ohne sich den Vorwurf einzufangen, er fälsche Statistiken.”

In jedem größen Unternehmen gibt es heute jemanden, der auf die sogenannte Hauskutur achten soll, einen sog. ‘Corporate-Governance-Beauftragten’, der für viel Geld dafür zu sorgen hat, dass das Unternehmen nicht plötzlich dämlich in der Landschaft herumsteht, wie bspw. so oft Daimler Benz in Sachen Werkverträge und Sklavenlöhne für A – Klasse – Testfahrer. Solche Positionen sind zumeist sehr weit oben im Management angesiedelt, direkt auf der Führungsebene und “sie berichten” nur einem, dem Scheef ganz oben und ich verwette meinen Hintern, auch beim ADAC gibt es jemanden, der die gesammelten Sauereien in der Schublade hat.

Was aber macht die B*ld? Sie macht aus einem ADAC – Präsi einen kleinen blinden Fiffi, einen besseren Kaninchenzüchter – Vereinsmeier, der nach Meinung von Dienstwagen- und Teppichtransport-Affären und 700.000 Euro-Spenden vorbelasteten Politikern, ach ja, und auch schon mal mit 100.000 Euro geschmierten Ministern, bei diesen selbst verlorengegangene, überlebte Tugenden gefälligst hochzuhalten hat.

Ich frage mich schon, was deckt B*ld, die Zeitung der besten Freundin unserer Kanzlerin, Friede Springer, also als nächtes auf? Hat vielleicht ein Amigo von Peter Meyer das Lieblingsauto der Deutschen mit 30 % Rabatt gekauft?

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