Adler auf der Strasse.

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Dunkelrot geht immer, oder?

Seit heute 9.30 Uhr sind sie unterwegs. Mit dabei, die Urenkelin von Heinrich Kleyer (auf dem Foto die Dame, die bei meinem Bekannten Rolf Ackermann im Fonds seines Adler’s sitzt).

Kaum vorzustellen, wenn Adler als vor dem Krieg einer der innovativsten Automobilherstellern mit damals technisch anderen Herstellern weit überlegenen Automobilen, 1948 die Automobilproduktion wieder aufgenommen hätte. Dann wären mit hoher Wahrscheinlichkeit heute die Karten unter den Automobilherstellern völlig anders gemischt und vielleicht stünde ja sogar eine Frau an der Spitze des familiengeführten Frankfurter  Autohersteller ADLER.

Danke für die Geduld und die Aufmerksamkeit.

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Das große ADLER – Bild im Westviertel

Ölkännchen

1914 war jeder fünfte zugelassene Kraftwagen in Deutschland ein Automobil aus den Adlerwerken in Frankfurt.  Von dem Erfolg des Ford T-Modell in Amerika angetrieben, entwickelte ADLER bereits 1927 einen Großserien-Wagen, der als Modell Standard 6 auf den Markt kam. Es war der erste deutsche Serienwagen mit Ganzstahlkarosserie, hydraulischer Vierradbremse und mit Bauteilen aus Leichtmetall, statt Grauguss und Schmiedeeisen. Ein Meilenstein im Autobau, gegen den die Automobile mit dem Stern auf der Haube technisch gesehen Relikte aus der Steinzeit des Automobilbaus waren.  Die Autolandschaft würde heute sicherlich anders aussehen, wenn Heinrich Kleyer 1948 nicht die Flinte ins Korn geschmissen und die Automobilproduktion eingstellt hätte.

Nur das Ankommen und die Erinnerung daran in der Gegenwart zählt auf 700 Kilometern. Die Old-Boys vom ADLER Motor – Veteranen – Club tun was dafür.  Am Donnerstag den 28. Mai – 8.00 Uhr – ist es soweit, dann startet einen Steinwurf weit weg von dort, wo ich die ersten 36 Jahre meines Lebens verbrachte, in den ehemaligen Adlerwerken im ‘Gallus’, die dreitägige  1. Clärenore Stinnes – Söderström – Erinnerungsfahrt Frankfurt – Passau…

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