Zettelkasten 06.10.2014: Lachhaft

14.10.07 Mann in Tretauto

Da erhalten Hirnforscher den Nobelpreis, weil sie endlich herausgefunden haben wollen, wie das menschliche Gehirn und der Orientierungssinn funktionieren – und die Mitgliederzahl der AfD wächst trotzdem, und der Erfinder des Automobils, der sich total verfahren hat, zeigt sich einmal mehr als sehr schlechter Verlierer.

Für bestimmte Präferenzen und Orientierungen sind folglich ganz andere Regionen des Körpers verantwortlich.

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Zettelkasten 19.09.2014: “Kall, mei Droppe…”

14.09.19 Karl mei Droppe

“Die Firma, um die es geht, heißt übrigens Opel, nicht Hesselbach. Deren Mamma aber wüsste nun Rat: Ei, Kall, mei Drobbe. Dann simulierte sie einen Schwächeanfall…”

Da habe ich 2009 wohl danebengelegen. Totgesagte leben länger. Und wie. Für deutlich unter 10.000 Euro wird Karl ein echter Knaller, der die Konkurrenz aus Stuttgart mit ihrem etwas zu hipstermäßig aufgepeppten und deutlich teuereren, neuen Smart – Renault – Verschnitt, Kreide fressen lassen wird.

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Zettelkasten 25.08.2014: Gut geträumt

14.08.25 Mr. Brown

“Was würden Sie antworten, wenn man Sie fragte: Welche Autos wollen Sie in Ihrem Leben unbedingt noch fahren/ausprobieren?…”

Ich habe inzwischen mehr und mehr den Eindruck, beinahe alle jungen Autodesigner müssen heute bei ihrer Einstellung, im Arbeitsvertrag einen Passus unterschreiben, nur noch Autos zu zeichnen, die am Ende aussehen wie im Windkanal geformte Lux – Seifenstücke.

Hätten die mich doch mal gefragt, was mich neuwagenmäßig beim ersten Anblick in etwa genau so vibrieren und schlucken lässt, als hätte die leibhaftige Ornella Muti mich grade im Strassencafe gefragt, ob sie sich an meinen Tisch setzen darf, hätte ich momentan nur eine Antwort parat: Ein “David Brown”

 

Frankfurt 2044 autofrei

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Unverständlicherweise scheinen Automobil – Manager belastbare, harte Fakten nicht zu interessieren…

“…30 % der Haushalte in großen Städten (ab 500 000 Einwohnern), aber nur 4 % der Haushalte in kleinen Gemeinden (bis 5 000 Einwohner) besaßen am Jahresanfang 2013 ausschließlich Fahrräder, also keine Autos oder Motorräder…”  “Ein Zehnjahresvergleich zeigt, dass der Anteil der Haushalte, die nur über Räder verfügen, in den deutschen Städten ab 500 000 Einwohnern steigt: Im Jahr 2003 hatte deren Anteil noch bei 22 % gelegen – 8 Prozentpunkte unter dem heutigen Anteil…”

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10.07.15 Frankfurt Fressgasse 018

Ich verwette heute schon einen Körperteil, dessen Verlust mir das Sitzen in Kaffeehäusern dann erschweren dürfte, dass der ganze Car – Share – Blödsinn in einigen Jahren genau so schlafen gelegt wird, wie es die Trüffelschweine für’s schnelle Geschäft von Daimler Benz grade in Großbritannien durchgezogen haben.

 

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