Benchi und die Welt der Blasenschwächlinge

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Auf einem Bein steht’s sich schlecht oder mache niemals mehr als 10 % deines Umsatzes mit einem einzigen Kunden. So viel hatte ich bar jeder kaufmännischen Ausbildung in grauer Vorzeit grade noch mitbekommen. Es ist deshalb fast schon ein Gesetz: Sobald die Chinesen eins, zweimal kurz hüsteln und ihre Währung grade mal um 1,7 % abwerten, sobald es also zu einem Fortschritt kommt, da kracht’s bei den Dax – Unternehmen im Getriebe.

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Grade schrub ich: China bubbelt. Außerhalb dieses intellektuell eng umgrenzten Wirtschaftshorizontes nicht nur unserer unter Flatulenzen leidender Automobil – Mänätscher und der blasengewächten Journaille, nannte man sowas zu Zeiten der guten alten D-Mark Stützungsverkäufe oder Eingriffe der Bundesbank … sie jagen die eigene Währung in den Keller, pushen den Export und bringen Devisen. Ein ‘hoch angereichertes’ Wirtschaftsgut, von dem die Chinesen bereits überreichlich im Keller liegen haben und was zu einer Devisen – Neutronenbombe zusammengebaut, den Dollar in Zentelsekundenbruchteilen atomisieren könnte.

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Zuerst hatten wir 2008 die „Finanzblase“, dann kam die amerikanische „Hypothekenblase“, danach die „spanische Immobilienblase“ und die “griechische Schuldenblase” folgten den Blasen auf dem Fuß. Und jetzt kommt diese dazu:

Die Chinesische Aktienblase

Die Welt der China – Export – Junkies und der Jornaille leidet zunehmend an galoppierender Blasenschwäche.

15.08.12 China-Blasen

Mich graust es echt nicht, wenn ein paar Chinesen weniger Benchi – Luxuskarossen kaufen, wenn superreiche Investoren und Aktionäre oder “Gottes Werk auf Erden verrichtende”  Kriminelle, die sich 9,1 % des Anleihevolumens als Beute in die Taschen stecken, mal eben an einem Vormittag ein paar hundert Milliarden verlieren, mich graust es derweil nur vor dem Platzen der großen “Kapitalismusblase”, wenn das in Asien Schule macht und deutsche Sparer mit “minus 2,88 Prozent” die Zeche zahlen. Das liebe Freunde, das wird dann ganz bestimmt kein Zuckerschlecken.

 

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