Zettelkasten 14.04.2016; Tja, Dieter Zetsche, Pretty Wild Lingerie ist nicht mehr

Dieter Zetsche und seine bigotten Marken – Kommunikations – Dilettanten werden sich zwecks morgenlicher Entspannung, statt der millionenteuren String – Show on Tour, dann halt echt mal was Neues einfallen lassen müssen. So konnte man bereits darüber lesen, das die zunehmend sklerotischere, männliche Stammkundschaft der B – Klasse es Daimler Benz übelnahm, wenn deren Werbung grade dann Erinnerungen an die früher schönste Sache der Welt erweckte, wenn sie zwecks Autokauf vor einem Mercedes Benz – Verkaufssalon standen.

Das Arbeitsbeschaffungsprogramm von Heiko Maas für die Werbewirtschaft und das seiner latzhosenbewaffneten Femimimi – Hilfstruppe jedenfalls, ja Freunde, genau denen mit bis zur Unkenntlichkeit fettentphotoshopten Profilbildern, zeigt Wirkung. Zusammen erfinden sie das erste Verbot, das mehr Freude bringt…

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Irre, Seehofer überholt Wagenknecht links auf dem Grünstreifen…

1950 er Wahlwerbung Martin Bruns

Habt Ihr eigentlich mal abgecheckt, wie die Abstimmung zum 3. “Hilfspaket” für Griechenland ausgegangen ist? Die “ihr müsst eueren Rentnern die Renten kürzen”, “ihr müsst eueren Armen eine noch höhere Mehrwertsteuer abknöpfen”, “ihr müsst eure profitablen Flughäfen an Fraport und Häfen an Chinesen für Kleingeld verkloppen” – etc. p.p. – “Hilfe” zur Rettung der Ärsche der mit  höchst profitablen Griechenland – Hochzinsanleihen bis zum Dachfirst eingeckten Finanz – Oligarchie…?

Das Ergebnis ist hier.

So und jetzt alle wie früher: “Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!” Die neuen nazistischen Sozialdemokraturaten um ‘Siggi’ Noske haben 90% Ja-Anteil. Richtig gelesen. 90%!!! (Nur die Linke war natürlich komplett dagegen). Blockparteimehrheit für die Kanzlerin, wie zu besten DDR-Zeiten.

Nicht ganz, denn jetzt guckt euch mal die Werte bei den anderen an. Grüne: 83% dafür. CDU: 75% dafür aber und das ist jetzt wirklich nur was für starke Nerven: CSU: 63%. CSU!! Die Partei (abgesehen von den Linken) mit den meisten Abweichlern ist die CSU! Und wenn Volker Kauder nicht 15 Abweichlern mit einem politischen Karriereknick für den Fall gedroht hätte, dass sie zwecks Abstimmung den Urlaub abbrechen, wären die CDU / CSU Ja-Sager deutlich unterhalb der 60 % – Marke gelandet.

Das Ergebnis hat mich ehrlich gesagt, glatt umgehauen. Von all dem intelligenzbefreiten Neocon – Einheitsbrei im Parlament hat die neue bürgerliche Linke, die CSU, wirklich noch am meisten soziales Gewissen!? Seehofer überholt La Fontaine und seine Muse Ehefrau, die Linksheroine Sarah Wagenknecht, auf dem Grünstreifen. Das flutscht einem doch mal so richtig wie Nougat über die Zunge.

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Zettelkasten 22.08.2015; Das Gegenteil von ‘Dummdeutsch’

15.08.22 Flüchtlinge überrollen unser Land - Tagesspiegel

Toll, toll, toll… das ist echter Journalismus wie früher von Leopold Schwarzschild, Eckhard Henscheid, Carl von Ossietzky, Karl Kraus, Alfred Polgar u.v.a.m., und es ist kein Wunder, dass der Artikel nicht in der ‘Süddeutschen’ ‘Welt’ – Prawda geschrieben wurde…

“Innenminister Thomas de Maizière hat recht, wenn er erklärt, dass Deutschland nicht überfordert sei, wenn in diesem Jahr etwa 800.000 Flüchtlinge zu uns kommen, so viele, wie noch nie” … “Hat die Bundesregierung endlich verstanden, dass Deutschland zum europäischen Zentrum der Flüchtlingsaufnahme und Flüchtlingsversorgung geworden ist, wenn das Land am Jahresende wahrscheinlich fast fünfzig Prozent aller Antragsteller in der Europäischen Union (Gesamtzahl liegt noch nicht vor) beherbergt?” … “Flüchtling zu sein ist eine kaum erträgliche Bürde. Ich weiß noch aus meiner Kindheit, wie meine Mutter darunter gelitten hat. Aber über viele Jahre wie ein Flüchtling leben zu müssen, selbst in einem sicheren Aufnahmeland, ist eine menschliche Katastrophe. Es entwurzelt und tötet das Selbstwertgefühl. Nicht mehr dazuzugehören, immer abhängig zu sein, nichts mehr eigenverantwortlich auf die Beine zu stellen. In dieser Situation leben Flüchtlinge auch bei uns oft jahrelang…”

So, das war jetzt das, was mir beim Lesen dieses Artikels und besonders des letzten Satzes zu dem ganzen unerträglichen Gequake zu dem Flüchtlingsthema aus dem Stand einfiel. Von all denen oben genannten lebt heute nur noch der Henscheid. Gut, so ist das eben, wie mit dem italienischen Pecorino. Der wird auch erst nach längerer Zeit reif und wird heute Mittag die auf einer Rahmsoße schwimmenden Pfifferlinge auf Penne bedecken.

Und vielleicht bekommen der Kai Diekmann, der Stern-Jörges und manch anderer Vertreter des ‘Dummdeutschen’, die im Gegensatz zu mir, wie erst vor ein paar Tagen in meiner Stadt, noch nie ein Flüchtlings-Aufnahmelager von innen gesehen haben, posthum ja auch noch mal ’ne Werkausgabe von Eckehard Henscheidt geschenkt.

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Fritz’chen aus Frankfurt und früher war echt alles besser?

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So eine Abfolge von Katastrophen wie im Moment, hat auch Vorteile. ….  Tief entspannt, wie ich bin, konnte ich gestern Abend in Seelenruhe den handgeschrieben Brief von Ursel F. lesen, den sie dem kleinen Fotoalbum beigelegt hatte.

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1927-1931 Studentenzeit1

Erwartet hatte ich einen Brief über „früher war alles besser“, gelesen habe ich einen Brief über die Politik der Generationen.

Seite 36 - 1935 Adler Trumpf

Hier geht’s zur bebilderten Lebensgeschichte von “Fritz’chen” und dazu mit vielen der schönsten Fotos, die ich im Rückspiegel veröffentlichen darf….

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Let’s destroy Germoney

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Der Kabeljau: Das Meer ist weit, das Meer ist blau, im Wasser schwimmt ein Kabeljau. Da kömmt ein Hai von ungefähr, ich glaub´von links, ich weiss nicht mehr, verschluckt den Fisch mit Haut und Haar, das ist zwar traurig, aber wahr. Das Meer ist weit, das Meer ist blau, im Wasser schwimmt kein Kabeljau.

         (Heinz Erhardt)

Was ich Dienstag Abend sah, raubt mir inzwischen nicht mehr den Atem. Ich frage mich nur bis heute, wie solche Verbrechen geplant werden, die freilich unter systemrelevanter Bankenschutzpolitik und per se strafrechtlicher Immunität firmieren. Sitzen da ein paar gierige Bankster mit korrupten Politikern beim Spargelessen im Kanzleramt zusammen und einer sagt: “Lasst uns auf Beutezug gehen und ein paar Milliarden obendrauf in die eigenen Taschen raisen, wie viele Leute dabei so oder so draufgehen, ist doch scheissegal”.

Wenn so ein Banksterboss wie Anshu Jain zynisch genug ist, dreist in die Kamera blickend zu sagen “Das Verhalten dieser Leute war verwerflich… und ich war ihr Anführer. Da kann man sich nicht herausreden” und brutal zeigt, dass ihm seine Reputation und das wirklich schlimme Schicksal von tausenden von entlassenen Mitarbeitern am Arsch vorbei gehen, fragt ich mich, wo da überhaupt noch ein Sicherheitskonzept gegen diese Auswüchse einer Parallelgesellschaft vorhanden ist? Wie war das noch anno 1536 in Bankfurt?

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Foto: Plakatkontor

400 Hasen ohne Eier…

2013-FNP-Ffm-Zoll

Oh, Manno, nee… 400 eierlose Angsthasen haben noch ein ‘Konto in Luxemburg’. Ein Begriff, den ich bei den Brüdern im Geiste der Steinewerfer nach Steuer-CD’s und zehntausenden aufgeflogenen Viertelintelligenten, längst in Grufthausen wähnte – dritte Grabreihe altrechts.

Den anderen allen frohe Ostern!