Ideologiefrei

Unbenannt - 1

“…Wir neiden Ihnen nichts. Wir gönnen Ihnen Ihr Anwesen mit Blick auf den Tegernsee, das fette Auto, das Sie fahren, sowieso, wir wollen Ihnen Ihr Jetset-Leben und Ihre guten Kontakte zu den Reichen und Mächtigen nicht nehmen. Wir wollen nur eines klarstellen: Sie sind für uns keine bedeutende Persönlichkeit. Sie waren ein guter Fußballer. Als Fußballmanager waren Sie wahrscheinlich noch besser. Als Mensch mögen Sie, wenn Sie wollten, ab und zu mal ganz okay gewesen sein. Als soziales Wesen haben Sie versagt.”

Wäre ich nicht der gute, liebe, verständnisvolle Deddi, käme nicht aus einer der reichsten Städte der “Abschreibungskönige der Republik, die sich schon vor langer Zeit vom Einkommensteuerzahlen verabschiedet haben” und würde ich nicht auch die latente Lebensangst vieler Nachbarn oben auf dem Berg, der Eliten, vor dem Flaschensammeln, so gut kennen, müsste ich glatt vom miesen Sozialbetrüger Uli Hoeneß sprechen.

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Es ist schon ein Kreuz

14.01.31 FFM 039-500

“Die Banker der Niederlande müssen einen Eid ablegen, dass sie von nun an ehrlich sind. Für Vorstände ist diese Regierungs-Vorschrift seit Januar in Kraft. Ab der zweiten Jahreshälfte müssen alle 90.000 Banker der Niederlande den Eid ablegen. „Ich schwöre, dass ich mein Bestes tun werde, um das Vertrauen in den Finanz-Sektor zu erhalten und auszubauen. So wahr mir Gott helfe”…“

Die Hölle ist bekanntlich jener Ort, wo dereinst die zehn Gebote gnadenlos Anwendung finden werden, weshalb auch Banker lieber in den Himmel kommen möchten.

Was sie dabei stört, ist die Sache mit dem Kreuz an der Wand und dem Nadelöhr. Das mit dem Kamel trauen sich inzwischen auch bei uns einige Banker, so wie Jürgen Fitschen, schon zu…

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Was nicht ist, kann ja noch kommen

13.12.27 HG 001

Gestern, 612 Kilometer von der Roten Flora entfernt…

13.12.27 HG 004

“Da war dieses Bild bei Twitter, vom bewusstlosen Polizisten, den zwei andere Polizisten in Sicherheit bringen. Und der einzige Kommentar des Autors. Yolo. You only live once…”

13.12.27 HG 005

2013.12.09 HG 006

Hier bin ich weit genug weg, von denen ohne Perspektiven und von denen, die die Perspektivlosen Kriminelle nennen, von dieser bizarren, erbärmlichen Welt. Hier fühle ich mich wohl, so wie gestern, im Kurpark, wie auf einer Almhütte, unten warme Socken, oben beinahe Sonnenbrand und danach im L’ Art Sucre mit den nicht grade preiswerten aber so verdammt guten Süßkunstverführungen. 

Und das fehlende Weiß?… was nicht ist, kann ja noch kommen.

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Tschöö, Tschorsch Schramm

schramm600

“Früh am Morgen kauft er als erstes die „Bild“-Zeitung und schaut, wer vorne drauf ist. Je nachdem hängt er die Titelseite später in seinem Schrebergarten auf. Und zielt. Mit dem Luftgewehr. Auf diese Weise hat er Thilo Sarrazin drei Wochen lang durchsiebt. Bis der nächste Kandidat an der Reihe war…”

Realität ist immer die beste Satire. Vielleicht war Georg Schramm, der Meister der seifigen Schräge, deshalb vor kurzem in seine Geburtsstadt Bad Homburg zurückgekehrt, dorthin, wo als Abiturient sein…

“Ehrgeiz war, sich so benehmen zu können wie die anderen, ohne innerlich so zu sein wie die”.

Hier in meiner Stadt hatte er einen seiner letzten Auftritte, bevor er seine Bühnenkarriere jetzt beendete und sein Luftgewehr hoffentlich nicht für immer an die Wand hängte.

P.S. Ein paar Bildchen von meiner kleinen Stadt der Champagnerluft und sportlicher Steinewerfer, wo gelegentlich schon mal Kellerfenster zum Abfalleimer und Altstadthäuser zu Palästen gemacht werden, gibt’s natürlich auch…

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Krumme Hochkomiker mit roten Schuhen

2013.12.10 FFM Weihnachtsmarkt 014-1200

“Sehr geehrte Frau Wagenknecht, mich hat es fast vom Stuhl gehauen, …”

Sprachlich ist Hochkomik garantiert, wenn ein moralisierender Haifisch wie Florian Homm, seinen Verbaldildo blankzieht und sich gradezu kabarettreif präsentiert. Und demnächst schreibt dann Uli Hoeneß wohl einen Reuebrief an Angela und fordert 10 Jahre Mindesthaftstrafe für Steuerhinterzieher.

2013.12.10 FFM Weihnachtsmarkt 015-1200

Na ja, so kann das selbstverständlich auch nur so ein Blödmann sehen, wie ich es bin.

Bleibt tapfer, Freunde.

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