Unaufschiebbares am Bodensee.

13.11.13Bookmarks-Museum-Singen

“Am 24. November wird im Nordwesten der Singener Innenstadt ein neues Wahrzeichen eröffnet: das MAC – Museum Art & Cars…” ” Initiiert wurde der spektakuläre freigeformte Solitär von dem Singener Unternehmer-Paar Gabriela Unbehaun – Maier und Hermann Maier, das sich „leidenschaftlich mit dem Hobby Oldtimer und dem Sammeln von Kunstwerken verbunden fühlt“

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Das Leben bietet doch immer wieder angenehme Überraschungen: “Architektur erleben, Kunst genießen und Freunde treffen” heißt es in der Webseite des am 24. November eröffnenden Museum Art & Cars, vor dessen fast fertigem Bau ich erst im August staunend anhielt. Genau so etwas schaue ich mir gerne an. Und Martin Graf und Andrea wohnen um die Ecke am See.

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Pjönjang – Express

1926 Die Autofalle gegen Schnellfahrer-Ausschnitt

“Sicherheitsbehörden sollen nach Plänen von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) künftig auf Millionen Datensätze aus dem Mautsystem zugreifen können. Die Union will schon bald Bewegungsprofile von Reisenden auf deutschen Autobahnen erstellen lassen…”

Ist bei ihnen im Abteil noch ein Platz frei? Angenehm, Mielke, Erich Mielke. Schön Sie endlich mal kennenzulernen Herr Friedrich.

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Zumm Deifel noch amaal

1946 VW Spionagebuch

“Die Bundesregierung will angeblich ein Abkommen mit den Amerikanern schließen. Danach sollen Regierungen, Behörden und Diplomaten nicht ausgespäht werden. Die Bürger dagegen sind in dem Abkommen nicht vorgesehen…”

Wenn es eine Hölle gibt, dann hat Angela grade den Kessel neben Erich Mielke gebucht.

 

Update 02.11.2013; ich fand das Foto von dem Spionagebuch “Investigation into the Design and Performance of the Volkswagen or German Peoples Car” von 1946″ einfach besser als das erste Titelfoto.. Das Buch wird grade hier angeboten: Auktion

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Auto Classics Club Berlin – not publicly

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oder warum die Nobeldisco für Oldtimer in der sogenannten Hauptstadt, auch bekannt als Reichshauptstadtslum an der Spree bei Marzahn, nicht laufen wird.

“Ralf-Otto Limbach liebt alte Autos…”  “…Viele Fabrikhallen hat er sich in der Stadt angesehen, und sich schließlich für eine in Wittenau entschieden. Dort hat er seinen Auto Classics Club eingerichtet. Limbach will in der Halle nun seine Idee einer Oldtimer-Garage verwirklichen…”   “In der 2200 Quadratmeter großen Oldtimerhalle finden nun 83 Autos Platz..”   “Die Jahresmitgliedschaft kostet 500 Euro, ein Parkplatz 189 Euro Monatsmiete…”

“Das Konzept mit gläsernen Boxen, damit sich Besucher an den Fahrzeugen erfreuen können, hat Martin Halder entwickelt…” “Diese Art der Unterbringung gefällt Limbach nicht, weil diese Hallen für die Öffentlichkeit geöffnet sind, er bevorzuge lieber das Club-Konzept. Also eine geschlossene Gesellschaft…”

Alles, von dem die Adresse öffentlich bekannt gemacht wird und bei dem alleine das Zahlen eines Clubbeitrags, ein möglichst teueres, altes Auto mit H – Kennzeichen drauf und vielleicht dazu noch konzept – kompatibles Aussehen und Umgangsformen, zum Zutritt ausreicht, ist Angeberei verdammt weit von exclusiv weg.

Anziehend wirkt so was eher auf Prolls. Die Club-Card ist so was wie der Flakscheinwerfer im Kamf um Berlin, um das Geld die Gunst derjenigen Oldtimerbesitzer, denen das ehemalige Meilenwerk – die heutige Classic Remise – zu fade geworden ist, die für das Entrée beim alten Wilhelm dann doch nicht fein genug sind, statt dessen sogar mit dem zweiten Aufguss vom Meilenwerk liebäugeln; sie sollen gehoben sein und mindestens 320 Räder zählen.

So wird das nichts, denn wenn die Poser auf 4 Rädern erst mal gesettelt haben, dass sie für abzudrückende 500 Euro Beitrag und 2.300 Euro Miete plus Nebengeräuschen für den Schneewittchensarg, sich wie in einem Dorf bewegen wo zu lange nur untereinander geheiratet wurde, unter sich alleine sind, wird’s denen ganz schnell langweilig.

Dream Car Port 0

Aber Berlin hat inzwischen ja so was wie eine Tradition als Pleitenort für solche Luft Car Ports und Konzepte und Projekte von Absolventen der EBS European Business School.

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Einsichten

2013.09.06 FFM-Wahlplakate 009

1.

Man kann eine gesunde Demokratie immer noch Stück für Stück kaputtlügen…

2.

0-Zinsen auf dem Sparbuch und 5 % Inflation… „ich verspreche den Deutschen, ihre Sparkonten sind sicher“

3.

Ab 2014 werden nicht nur 6000 Opel – Werker in Bochum den Arbeitsagenturen ihre Geschichte erzählen.

4.

Das Übel aus der Uckermark wird auch das alles aussitzen.

5.

Meine wichtigste Einsicht: “Wer nichts mehr vor sich sieht, wünscht den Untergang des Ganzen herbei…”

6.

Die Fleischwurstmetzgerin meines Vertrauens, Frau Schneider in der Kleinmarkthalle, sagte mir hinter vorgehaltener Hand, dass sie den Hansworscht niemals wählen würde (so ganz hab ich es ihr nicht abgenommen)

Ach ja, immerhin 50 % der Mafia, die Rektalakrobatenpartei FDP, ist nicht mehr im Bundestag vertreten.

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Der kleine Frankfurter Oldtimer – Salon

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Während 230 Kilometer entfernt, sich heute zehntausende Besucher freundlich lächelnd und schwitzend durch die gigantischen Messehallen der Techno Classica schieben, haben sie in Frankfurt – weit draußen in Fechenheim – einen kleinen Oldtimer – Auto-Salon eröffnet: dort kann man auch Oldtimer sehen und kaufen. Weiterlesen…

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