Vater unser, die tägliche Angst gib uns heute

15.08.24 Löhne - Robert Bosch

…und vergib uns unsere Dummheit, wie auch wir vergeben Unserselbst [Detlef Kupfer]

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Ende 2012 schloss der Dax bei 5.969 Punkten. Kaum 36 Monate später stürzen sich die arbeitsenthobenen Jünger des Kapitalismus und Spekulanten bereits aus dem Kellerfenster, wenn wie heute Morgen die Börse in China weitere 8 % in den Keller geht und der Dax in Bankfurt danach mit Karacho unter die 10.000er-Marke rauscht.

Im Kasino gehen allmählich die Lichter aus – das ist alles. Oder hat jemand mit allen 5 Sinnen, nach der Finanzkrise 2008 immer noch ernsthaft geglaubt, man könne das Zehnfache des realen Weltvermögens weiter gewinnbringend um den Globus jagen, wenn längst keine realen Werte mehr dieses Kapital aus Luftbuchungen decken? Was jetzt platzt, ist vor allem eine Lüge … und nachdem die Bankster inzwischen nur um ihre eigenen Ärsche zu retten, ihre High Net Worth Individuals dem Amt für moderne Christenverfolgung (neudeutsch: Finanzamt) ans Messer liefern, ist so gut wie kein Fleckchen Erde übrig, wohin das Kapital, dies scheue Reh, noch flüchten könnte.

Ach ja, eine Möglichkeit gäbe es noch: Investieren, nein, nicht in Aktien, sondern wie in der Zeit des Wirtschaftswunders und wie Karl Marx zu sagen pflegte: In gut bezahlte Arbeitsplätze und Schaffen von realen Mehrwerten durch Arbeit.

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Nebbich (3) Feinstaub – Logik zum Letzten

2013.07.07 Bad Homburg Historiq 086

Auf den naheliegenden Schluss, dass Politiker mehrheitlich tatsächlich ziemlich verlogen sind,  kämen Naivlinge wie Mario de Rosa nie.

11.07.03 Bad Homburg Historique 003

CONVAR5548

10.07.03 Rallye Bad Homburg Historique 010

Der IKM – Kulturerbebewahrer, der sich ansonsten samt der IAK in Sachen Transparenz hinter Bäumen versteckt und nur den Arm mit der Spendenbüchse rausreckt, der hat uns in einem WELT – Artikel von Haiko Prengel in einem Besinnungsaufsatz Kommentar heruntergeleiert, was sein kleines Benzin-Pumpen-Herz schon anno tobak so Umweltzonen – weltschmerzbewegte und wofür er noch einmal emsig allen uralten Feinstaub zusammenkehrte

“… In dem Maße, wie die Lust an historischen Fahrzeugen in der Bevölkerung zunimmt, steigt die Zahl derer, die eine Ansammlung alter Autos als Zumutung empfinden. Proteste gegen Oldtimer-Treffen häufen sich”   …   “…will die örtliche SPD ein weiteres Schaulaufen im (Kur-) Park unterbinden. Es könne nicht sein, dass ausgerechnet in einem Luftkurort Fahrzeuge ohne Katalysator “ihren Dreck rausschleudern”, poltert Erich Menger, Chef des Ortsvereins Bad Münster…”

09.07.05 Bad Homburg Historic 023

Leserreaktion nach 3 Tagen: Null.

Wie, keiner der 400.000 Oldtimerbesitzer mehr fühlt sich inzwischen bei der alten Leier, wie Fahrverboten für durch den Kurpark düsende, alte Autos, initiiert auch noch von einem ‘Roten’, in seinem höchsten Glück auf freie-Fahrt-für-freie-Oldtimerbesitzer auch in Umweltzonen, beschnitten und kommt nullkommanix auf Betriebstemperatur? Nicht mal wenigstens ein schlapper Link auf deeen Presseartikel des Jahres und W20 – Öl auf die klapprigen Kipphebel der Feinstaub-Fahrverbotsgegener, und kein einigster wütender Kommentar bis heute in einem der meistbesuchtesten Auto-Portalen, von gegen den Untergang abendländischer Automobilkultur mit Steuerketten drohend schwingenden Altautomobilisten?

Naja, andererseits, soll man jeden Bullshit auch noch lang und schlapp kommentieren? Tscha, Mario de Rosa, so ist das eben, wenn man als designiertes IAK - Päsidiumsmitglied mangels emotionaler und rationaler Glaubwürdigkeit in Irrelevanz versinkt.

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Zettelkasten 13.04.2015; Quergedacht

15.04.13 FB Camilla Long - Lewis Hamilton golden arse

Das hier ist so ein Artikel, den Camilla Long (Journalistin) wohl nicht kannte, als sie sich über sexuelle Nötigung mit Champagner aufregte. Beiträge wie ihrer und Medieninszenierungen mit Tätern und weiblichen Opfern, machen mich mehr und mehr zum Mitglied im Anti – Femimimi – Team.

Zur Einstimmung, was wir hier auch sehen werden….

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Nebbich (1) Audi 80 – Bj. 1972, immaterielles Unesco – Weltkulturerbe

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Der fraktionsübergreifende Parlamentskreis “Automobiles Kulturgut” wurde 2009 gegründet. Seit Mai 2014 ist der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller Vorsitzender des Gremiums. Der 44-Jährige war unter anderem einige Jahre Inhaber der Markenrechte des Autoherstellers Borgward.

Das Sommerfest mit der Wahl des “Rammler des Jahres” ist seit jeher der Höhepunkt im Vereinsleben von Kaninchenzüchtervereinen. In den letzten Jahren sollen die Vereinsoberen ob des abnehmenden Interesses bei den Mitbürgern jedoch zunehmend frustriert sein. Selbst die Beteiligung der Vereinsmitglieder an Sommerfesten wie auch bei den monatlichen Stammtischen, soll mittlerweile zu wünschen übrig lassen. Zwar kommen noch regelmäßig die Ortsvorsteher vorbei, aber schon die Bürgermeister, die Repräsentanten der politischen Parteien wie der örtlichen Honratioren, lassen sich auffallend häufiger wegen “Terminproblemen” entschuldigen.

Offenkundig repräsentieren auch die vielen Oldtimer – Clubs und – Verbände, auf nationaler wie internationaler Ebene, wie FIVA, Deuvet, Initiative Kulturgut Mobilität in Fragen, wo es um den Schutz des virulent bedrohten Glücks vom Aussterben bedrohter alter Automobilen geht, keineswegs mehr das ansonsten vorzufindende Meinungsspektrum der deutschen Oldtimer-Stammtische.

Na gut, könnte man sagen, dass kommt davon, dass der Vereins – “Maier” vom ADAC dabei erwischt wurde, dass seine Verbandsfunktionäre irgendwelche Rankings bei der Wahl Ramsauer des… Gelber Engel des Jahres gerammelt… ähmmm… gerammsauert und den ADAC-Hubschrauber zweckentfremdet hatten. Das ist sicher nicht die feine Art.

Letzten Freitag flatterte mir die Pressemitteilung des neuen Vereins rein… IAK Initiative Automobiles Kulturgut mit 4 MB großem Bildanhang.

Ich finde, übliches Wischiwaschigeschwätz, Aufzählung von statistischen Zahlen über den Oldtimermarkt, die inzwischen schon von den Spaltenfüllern der Apothekenzeitung auswendig aufgesagt werden können, von “Relevanz” und Notwendigkeit, alte, rollende Kisten, die Dank vollverzinkter Karosserien die nächsten 100 Jahre spielend überleben, zu Unesco – Weltkulturerben zu erheben… kein Buchstaben. Nur beim Namen “Carsten Müller” fiel mir sofort wieder “Borgward” und der Beitrag von Johannes Hübner über das “Borgward Phantom von Genf” und meine älteren Beiträge über Oldtimer Maut in the City und  vierrädrige Gentokraten, ein.

Noch bevor ich mir aber Gedanken über Sinn und Unsinn machen wollte, erhielt ich Sonntag Nacht dieses E-Mail von einer mit den Vorgängen vertrauten Personen (Anm: mit freundlicher Genehmigung des Absenders, der mir persönlich bekannt ist):

Hallo Herr Kupfer,

gestern fand in Dudenhofen die DEUVET Hauptversammlung statt.

Zu dem Thema IAK habe ich mich dabei mit ein paar 4-Augen Gesprächen kundig gemacht und mir meine Meinung gebildet.

Auch der DEUVET ist mit im Boot bei der IAK, aber allerdings ohne jedes finanzielles Engagement, sondern lediglich um nicht vom Informationsfluss abgeschnitten zu werden und ggf. auch um tätig werden zu können, so erforderlich. Die Haltung des DEUVET zur Anerkennung der Fahrzeuge als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe ist eher ablehnend, aber die Meinungsbildung dazu ist noch nicht abgeschlossen.

Laut Pressemeldung der IAK (die Ihnen ja auch vorliegt) ist es das Ziel mit einem transnationalen zweistufigen Antragsverfahren für das Automobile Kulturgut die Auszeichnung als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe zu erlangen. Und jetzt wird es interessant:

Die offizielle Geschäftsstelle der IAK ist
c/o complan Kommunalberatung GmbH
Voltaireweg 4, 14469 Potsdam

Und was meinen Sie, wer in dieser Firma gleich direkt unter den geschäftsführenden Gesellschaftern agiert? Sie werden es nicht glauben, es ist die Ehefrau von Martin Halder:

Nicola Halder-Hass, ihres Zeichens…

„Denkmalpflegerin und Immobilienökonom ebs. Seit 1999 berät sie bundesweit Investoren, Planungs- und Denkmalbehörden. Als Projektleiterin steuert sie mit Augenmaß und Feingefühl unsere anspruchsvollen Projekte im historischen Bestand. Sie lehrt an der IREBS Denkmalschutz, engagiert sich u.a. im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, im Deutschen Städtetag und dem Berliner Landesdenkmalrat. Zahlreiche Veröffentlichungen von ihr sind erschienen.“

siehe auch: http://complangmbh.de/unternehmen/

Es ist richtig, dass alle Organe des Vereins IAK ehrenamtlich arbeiten. Richtig ist aber auch, dass die Organe des Vereins zukünftig darüber entscheiden, an wen welche Aufträge vergeben werden um das Ziel des Vereins zu erreichen.

Und damit sind wir beim zweistufigen Antragsverfahren bei der UNESCO zur Erreichung der Ziele. Zweistufig heißt – erste Stufe in Deutschland bei der UNESCO, dann zweite Stufe direkt am Hauptsitz der UNESCO. Und das kostet Geld, dabei rede ich nicht nur von den Antragsgebühren bei der UNSECO, sondern auch von den Rechnungen, die diejenigen schreiben werden, die diese Anträge stellen.

Im Moment kalkuliert man mit rund 200.000 Euro, die in der ersten Phase erforderlich sind.

Und da schließt sich offenbar der Kreis. Die Ausarbeitung solcher komplexer Anträge kann natürlich nur von ausgewiesenen Fachleuten (aus dem Denkmalschutz?) erfolgen, wie zum Beispiel der Firma complan und der Ehefrau von Martin Halder, Frau Nicola Halder-Hass. Das Frau Halder – Hass erst im Januar 2015, also erst vor wenigen Wochen in die Fa. Complan eingetreten ist, sei nur am Rande erwähnt.

Da der Präsident der IAK, der Abgeordnete Carsten Müller sich mit Sicherheit nicht bei der Auftragsvergabe engagieren wird, denn es ist seine Grundhaltung sich nicht zu engagieren, wird sich also wohl oder übel der Vizepräsident, Herr Martin Halder mit dieser undankbaren Aufgabe befassen müssen.

Natürlich denke ich nicht im entfernteten daran, dass die ganze IAK nur aufgezogen wird, um eine Ehefrau mit Aufträgen zu versorgen. Honi soit qui mal y pense

Doch auch hier zurück zum DEUVET.  Zum Glück erlaubt die Satzung des DEUVETs nicht, dass für solche Dinge Geld ausgegeben wird und der DEUVET wir sich hier auch nicht beteiligen. Da muss sich Martin Halder das Geld woanders besorgen. Zum Beispiel beim ADAC oder AvD. – Aber die haben ja genug davon….”

Was diesen als MdB eher farblose IAK – Präsi Carsten Müller drauf gebracht hat, sich so was anzutu Vielleicht sollten sich die IAK – Baragotzkis an den Kaninchenzüchtervereinen ein Beispiel nehmen. Dort bekommt man sicher gute Hinweise auf die Frage, wie man einen Verein organisiert,  was u. U. nach der Aufdeckung einer Manipulation bei der Wahl des “Rammler des Jahres” ein Vorsitzender und sein Vorstand tun sollten.

P.S. “Compliance” bei der Bad Homburger Müllabfuhr… vorletztes Jahr gab es übrigens so eine nette Information, dass die “Müllmänner” keine Geschenke welcher Art zu Weihnachten oder Silvester annehmen dürften. Dies könne als Bestechung oder Vorteilsnahme gelten in Fällen, wo diese großzügig auch mal ein paar extra Kisten neben die Mülltonnen gestellen Hausmüll “mitnehmen” und daher würden die Compliance-Regeln die Annahme verbieten.

Update 14.03.2015: Offizielles Rundschreiben der IKM Initiative Kulturgut Mobilität

Update 16.11.2015: IAK – Spendenaufruf und was wir alle noch nicht über die automobilhistorische Entwicklung und Bedeutung wussten…

und

Protokoll des PAK Parlamentskreis Automobiles Kulturgut vom 12.10.2015…

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Verwandte Beiträge:

2011: “Der DEUVET und Humor a la Maik Hirschfeld”

2012:  “Benzinduftersatzdarreichung anno 1895″

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Zettelkasten 25.02.2015; Autofahrers Privilegiencheck

15.02.25VW2

Sie hatten Nervenkitzel, Verspätungen, gelegentlich Halsschmerzen und nur alle 5 – 10 Jahre eine neue S-Klasse…

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aber auch verchromte Rundinstrumente, Rosenthal und intime Unterhaltungen mit Copilotinnen.

Was habt Ihr armen Honks im Reichshauptstadtslum? Ein iPhone…

 

[Foto]

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Etwas über die Kreativität der Oldtimer-Werbung

15.01.22 Nico Rossberg Pagode - Twitter

Man müsste Michael Glaser mal erklären, dass es im Internet Seiten gibt, auf denen man wie Sauerbier angebotene ‘Pagoden’ auch scheischleichwerbefrei und besser belichtet findet…

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P.S. Was wollte ich noch?… ach ja, die Retro Classics steht ja wieder ins Haus. Und nach der schrägen Nummer hier, sollte man auch Christian Jancke mal was ins Stammbuch schreiben:

“…Die Hypothese, dass die Qualität über den Preis entscheidet, konnte anhand der Mercedes Pagode besonders eindrucksvoll bestätigt werden. Je nach Zustand erzielten die verschiedenen Varianten des 230 – 280 SL, der zwischen 1963 und 71 gebaut wurde, bei den verschiedenen Auktionen zwischen 75 und 160.000 Dollar (64,8 – 138.220 Euro)…”

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