Mia Haderthauer’s san mia

14.07.31 Haderthauser - Sapor

“…Der gelernte Bauschlosser hat nach Zeitungsinformationen bis zu 130 Modellautos gebaut, die das Ehepaar Haderthauer über seine Firma Sapor Modelltechnik für insgesamt mehr als 2, 6 Millionen Euro weiterverkauft oder versteigert haben sollen. Der Häftling habe für seine Arbeit demnach nur 200 Euro pro Monat erhalten und werfe Hubert Haderthauer vor, die von ihm gefertigten Modellautos als von ihm selbst hergestellte Modelle ausgegeben zu haben…”

Ich warte nur auf den Tag, an dem jemand vor Gericht der CSU die Verwendung des Synonyms “Christlich” verbieten lassen wird.

Tscha, seit der vom “Dicken aus Oggersheim” vor über 30 Jahren verkündeten Losung der geistig – moralischen Wende hat sich tatsächlich einiges im Land verändert, obwohl, ich fürchte, dass es da vermutlich noch viel moralischen Spielraum nach unten gibt …

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Zettelkasten 26.06.2014: Schwarze Witwen

Alpen-Lehmann heidi_wiese_grf[1]

Gabor Steingart schrub mir heute Morgen:

“Aufregung in den feinen Kreisen von Düsseldorf: Der prominente Kunstberater Helge Achenbach sitzt nach Recherchen unserer Redaktion wegen Betrugsvorwürfen in Untersuchungshaft. Er soll Kunstwerke und Oldtimer an den im Jahr 2012 verstorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht mit verdeckten Preisaufschlägen weiterverkauft haben. Nun erhebt dessen Witwe schwere Vorwürfe. Es gibt viele Wege, sein Erbe loszuschlagen – der überteuerte Einkauf war für den Sprössling einer Billigpreis-Dynastie wohl der peinlichste…”

Das erinnert mich doch gleich wieder an einen inzwischen verstorbenen Brauerei – Erben, den Schörghuber Stefan und ähnlich wie hier, einen auch erst durch dessen Witwe und in der Welt der von Steinzeitjägern gefijagten Schönen und Reichen aufgedeckten Schwindel mit edlen Oldtimern, getürkten Rechnungen, Millionen – Kick – Backs auf Schweizer Konten, durch einen bayerischen Vornamensvetter…

 

Update 05.04.2017: Auf Grund der vielen Klagen von Stefan Luftschitz gegen mich und dem gut und gerne 5-stelligen Prozesskostenrisiko, was meine Familie in den Ruin getrieben hätte, war ich gezwungen, Prozesskostenhilfe zu beantragen. Diese hatte das LG Hamburg bereits 2016 für ca. 80 % der vom Kläger beanstandeten Äußerungen und Kommentaren, bewilligt, weil diese aus Sicht des LG als berechtigterweise “verteidigungsfähig” angesehen wurden. Im Haupt – Klagepunkt, dem Vorwurf von Stefan Luftschitz, ihn ungerechtfertigterweise des Betrugs bezichtigt zu haben, versagte das LG mir die Prozesskostenhilfe.

“Gottes Mühlen malen langsam, aber gerecht”. Auf meinen Einspruch gegen diesen Bescheid, hat nun der in Kreisen von Medienanwälten und hierbei besonders unter Beklagten wie mir, recht umstrittene Vorsitzende des OLG Hamburg, Richter Andreas Buske, im Beschluss vom 18. März 2017 in meinem Sinn entschieden (Auszug):

17.03.18 OLG Beschluss PKH - Auszug

Ob und in wie weit sich das LG Hamburg in dem jetzt kommenden Hauptverfahren dieser Meinung von Richter Buske anschliesst, bleibt abzuwarten.

 

Verwandte Themen: “Nach allen Regeln der Kunst…” und “Salonlinke und kunstvolle Oldtimerverkäufer…”

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