Zettelkasten 14.01.2016; Herr Peter Steinfurth, gehts noch plumper?

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… “Immerhin 53 Prozent der Bevölkerung bzw. 62 Prozent der männlichen Pkw-Fahrer freuen sich, wenn sie auf der Straße einen Oldtimer sehen. Damit tragen Oldtimerbesitzer zum Erhalt des technischen Kulturguts bei, begründen 44 Prozent der Befragten (57 Prozent der männlichen Pkw-Fahrer) ihre positive Einstellung zu historischen Fahrzeugen” …

Boaaa… was da die oldtimerinteressierten ADAC – Mitglieder gleich zu Beginn des Jahre lesen dürfen, da wäre ohne den x-ten Neu-Aufguss der Allensbach – Studie nie jemand drauf gekommen, wobei die “44 Prozent der Befragten”, die angeblich sogar wissen, was ein technisches Kulturgut ist und in Wirklichkeit keinen blassen Dunst haben, wer bspw. der Erfinder des Verbrennungsmotors war und die Henry Ford für einen amerikanischen Schauspieler halten, der im Krieg der Sterne mitgespielt hatte, so einiges über die Qualität dieser Studie und die Intentionen ihrer Auftraggeber VDA Verband der Automobil Industrie und der Oldtimer-Zeitung Oldtimer-Markt aussagt.

Die Sache ist nämlich so. Das ich hier mit einzelnen Beiträgen in den letzten Jahren die Gesamtzugriffs-Zahlen p.a. von einigen Oldtimer Magazinen gelegentlich getoppt hatte, ist ja kein Geheimnis. Im Oktober hatte ich völlig unerwartet ein E-Mail vom Chefredakteur der Oldtimer Markt, Peter Steinfurth, in der Box. wo er mir u.a. eine “Zusammenarbeit” anbot. To cut the Story short: Auf seine Antwort auf meine zweimaligen E-Mail-Nachfragen im vergangenen Jahr, wie er sich diese konkret vorstellen würde und vor allem wegen meiner Frage, “where is the beef”?… warte ich noch heute.

Genau so wie der Sammler ganz, ganz seltener, alter Karussellautos, über die sich bestimmt mehr als jene 54 % der befragten Autofahrer_innen erfreuen würden, wenn sie die Kindheitserinnerungen mal wieder zu Gesicht bekämen. Nicht im Strassenverkehr, aber zum Beispiel in einem Oldtimer – Magazin. Was Winfried Beer, der hier mal einen sehr schönen Gastbeitrag über seine Karussellautos schrub, erlebte, als er Peter Steinfurth anbot, über seine inzwischen in Deutschland ziemlich einmalige Karusselauto – Sammlung etwas in OM zu bringen, von Peter Steinfurth zur Antwort bekam, ist zum Davonlaufen.

Die Folge ist dann: Während sich zwischen 2004 und 2014 die Zahl mit H – Kennzeichen zugelassener Fahrzeuge – Oldtimer – auf über 300.000 mehr als verdoppelt hat, ist die verkaufte Auflage der Zeitung Oldtimer-Markt, von der ich früher hunderte Hefte gekauft hatte, laut ‘Meedia’ – Analyse, im gleichen Zeitraum von noch rund 160.000 in 2004, auf schlappe grade noch knapp über 110.000 in 2015, abgeschmiert. Ich bin mal gespannt, wann der Verleger die Reissleine zieht?

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Zettelkasten 17.12.2015; An.ek.do.de aus dem Reichshauptstadtslum

15.12.16 Kettcar

“… Wielandstraße (Charlottenburg): Hier hat ein kleiner Rennfahrer sein Kettcar (gelb-schwarz, Racing-Nr. 7) neben einem Baum an den Bügel angeschlossen. Seit vergangenem Donnerstag hängt ein Zettel vom Ordnungsamt dran mit der Aufforderung, „das Kinder-Tretauto zu entfernen“. Das graue Blech daneben (Erwachsenen-Auto) kann dagegen unbeanstandet überwintern. Ist eben nicht Neverland hier” …

Lorenz Maroldt schrub mir heute Morgen dazu: … “Neues im Fall der Charlottenburger Kettcar-Affäre (CP vom 16.12.) – Stadtrat Schulte gibt eine Erklärung ab: Das in der Wielandstraße geparkte Kindertretauto soll weg, weil sich 1) „eine Bürgerin beschwert“ hat und es 2) „auf einer Baumscheibe steht“ – wahrscheinlich hat das Umweltamt Angst, dass es aus der Ölwanne tropft” …

Nur gut, dass der kleine Rennfahrer nicht in der Halteverbotszone geparkt hat. Da wäre er längst abgeschleppt worden und die Eltern könnten das Weihnachtsgeschenkebudget gen Null sinken lassende, saftige 300 Euro berappen.

Schönes Wochenende, ach ja, und tapfer bleiben.

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Zettelkasten 07.08.2015; Lebenshilfe für BMW und AUDI Fahrer und…

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Die beste Strategie gegen Bullshit ist Wachsamkeit” [John Stewart]

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“Zwischen Ober-Mörlen und Bad Vilbel sind Autodiebe derzeit mit einer neuen und besonders dreisten Masche unterwegs. Im Fokus vor allem hochwertige Audis und BMW” … “Silvia Frech von der Friedberger Polizei rät den Schlüssel zuhause in Alufolie einzuwickeln oder ihn in den Kühlschrank zu legen…”

Ganz im Ernst, dass steht da so bei Radio FFH, wo uns auch Gastautor vom Motorblöckchen und designierter Berliner Meilenwerk – Mänätscher, Johannes Hübner, gelegentlich Ratschläge gibt, auf die wir Autofahrer ohne ihn selbst nie gekommen wären, wie bspw. kostenbewusst Autofahren und “auf der Fahrt in den Urlaub am besten nur halbvoll leerfahren und rechtzeitig auf die Äpp gucken, wo man abseits der Autobahnen günstig tanken kann…”

Was wollte ich bloß, ach ja, mich würde jetzt interessieren, ob bei AUDIBMWMERCEDES, die Autoschlüsselkühlbox im Carbon – Look für den Kühlschrank, ab sofort zur Grundausstattung dazugehört?…

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Zettelkasten 18.06.2015; Autoautonome Gehirnkrätze

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“Die Mutter aller Idioten ist bekanntlich ständig schwanger”[Albert Einstein]

Ob dieser Gewissheit fragt man sich trotzdem, ob die Entwickler solcher automobiler KackscheiInnovationen damit nicht nur posttraumatische Erlebnisse ihrer Kindheit wie die einer stets besetzten Spielecke oder immer leere Batterien bei ihren Fernlenkautochen verarbeiten und eigentlich dringend fachärztlicher Hilfe benötigen?

P.S. Unbedingt das Filmchen anschauen. Die Kommentare bei Youtube sind ganz lustig

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Zettelkasten 11.04.2015; Münchens Depri – Taxi – Fahrer

15.04.07 TW

Wenn mir vorgestern jemand gesagt hätte, dass ich mal einem bayerischen Innenminister recht geben würde, natürlich unter Vorbehalt der Einbeziehung einer gesetzlichen Untersuchungspflicht auch für erkennbar krankhafte, profilneurotische bayerische Innenminister und PKW-Maut-Verkehrspolitiker… Tsss…

Verwandte Beiträge: “Taxifahren liegt in meinen Genen”….

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Audi Filmchen “ab”

“Der Endzeit-Film sei verstörend und degradiere die Arbeiterklasse, monieren die Kritiker. Einmal, weil er verstöre und angsteinflößende Szenarien kreiere und ein anderes Mal, weil er die ländliche Bevölkerung und die Arbeiterklasse herabsetze…”

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht und wasche meine Hände in dreckigem Öl, vor allem wenn ich sehe, was für ein pseudointellektueller Haufen heutzutage sich über alles und jeden ein Urteil rausnimmt. Gut, Bescheidenheit ist was anderes und das es Audi mächtig stinkt, aber noch wird ja niemand mit der Waffe gezwungen, seine 15 Lenze alte, klapprige Audi – Kiste mit 300.000 km auf der Nadel, in eine Audi – Apotheke Werkstatt zur Reparatur zu bringen.

Egal. Wie auch immer dem Werbefuzzi die Idee entstanden sein mag, ob bei der Nachricht über den Verkauf nicht mehr ausgelasteter Daimler – Niederlassungen an Chinesen oder nach der Erklärung der Staatspleite vor dem Geldautomaten einer griechischen Bank, das Filmchen ist verdammt gut gelungen. Und das manche Werber keinen Humor haben, weiß ich jetzt auch.

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