Ernst Haas in Zeiten von Obamacare

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Ich habe ein Faible unter anderem für Fotographien von Ernst Haas. Wenn eines seiner bekannten Black & White – Fotobücher bei Auktionsbeginn mit 10 US$ startet, dann wird es wie schon oft, am Ende bestimmt wieder ein Hunderter mehr sein, was ich  anlegen müsste, um eines der meistens zum Nepppreis angebotenen Bücher zu erhaschen, dachte ich mir vor ein paar Tagen. Tscha, das Geld für solche Musen haben halt Andere, und wenn ich in die Bieterschlacht ziehe, verliere ich fast immer, aufgespiest auf den Messern in den Bieterhänden von Zahnärzten.

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Man muss auch mal das Gute an so einem drohenden Staatsbankrott in Amiland sehen. Weil gleichzeitig sich da wohl jemand nicht richtig auskannte und die Auktion so gestartet hatte, dass sie in Amiland zu bester Mittagszeit und inmitten der täglichen Nachrichten über den Irrsinn des real existierenden, über Leichen gehenden Kapitalismus endete, war das gestern mein Glücksabend.

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Tscha, und durch das Selbsaustauschen des defekten Luftmengenmessers am Benz, der mir tagelang eine Beschleunigung wie ein 25 PS – Käfer und eine Höchstgeschwindigkeit von 110 kmh aufzwängte und wenn man schon mal schwarze Finger hat, dem Selbstummontieren der Winterräder, habe ich die nicht mal 25 Euro inklusive Porto für das Buch, schon wieder mehr als einmal eingespart.

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