Einsichten

2013.09.06 FFM-Wahlplakate 009

1.

Man kann eine gesunde Demokratie immer noch Stück für Stück kaputtlügen…

2.

0-Zinsen auf dem Sparbuch und 5 % Inflation… „ich verspreche den Deutschen, ihre Sparkonten sind sicher“

3.

Ab 2014 werden nicht nur 6000 Opel – Werker in Bochum den Arbeitsagenturen ihre Geschichte erzählen.

4.

Das Übel aus der Uckermark wird auch das alles aussitzen.

5.

Meine wichtigste Einsicht: “Wer nichts mehr vor sich sieht, wünscht den Untergang des Ganzen herbei…”

6.

Die Fleischwurstmetzgerin meines Vertrauens, Frau Schneider in der Kleinmarkthalle, sagte mir hinter vorgehaltener Hand, dass sie den Hansworscht niemals wählen würde (so ganz hab ich es ihr nicht abgenommen)

Ach ja, immerhin 50 % der Mafia, die Rektalakrobatenpartei FDP, ist nicht mehr im Bundestag vertreten.

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o. P. war alles besser.

2013.07.20 CS-Day 019-500

“Als Frankfurt 1866 von Preussen annektiert wurde brach für viele Altfrankfurter Dynastien eine Welt zusammen. Doch bis auf den tragischen Selbstmord des Bürgermeisters Carl Fellner, der sich für die Zahlung der von den preußischen Militärs der Stadt auferlegten Kriegskontributionen verantortlich fühlte, überlebte das Frankfurter Bürgertum diese Zeitenwende besser als erwartet. Von den legendären Einladungskarten mit dem dezenten Hinweis “o.P.” (ohne Preussen) ist leider kein Exemplar überliefert..”

Im Ernst, wenn man von hier schon über 20 Jahre auf die Stadt am Main herunterschaut und sich vorstellt, wie dort die Jugend wochentags unter der Sonne schuftet, um dort die Boni krimineller Bankster und die Luxus – Pensionen des verlogenen und faulen Politiker – Packs zu bezahlen, für jene Feiglinge und Verfassungsbrecher in Wiesbaden oder in Berlin, die uns belügen und bestehlen – da könnten einem schon Umsturzgedanken wie damals anno 1866 kommen.

2013.07.20 CS-Day 035

So bin ich gestern auf dem Weg zu meinen gefüllten Kürbis – Tortelloni in der Kleinmarkthalle, an einer Ausnahmeregelung für besondere, öffentliche Ferkeleien vorbeigekommen. Ach ja, und deshalb sind mir schwule Pagoden – Besitzer, Briefträger, Polizisten und lederbehoste Bayern in der Öffentlichkeit zehnmal lieber als geschniegelte, verklemmte Adlige und gebügelte, braune Zitteraale wie Rhein, Bouffier, Seehofer und Konsorten mit Schlips und Kragen. Zu den öffentlichen Ferkeleien bitte hier lang 

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Mittwöchliche Lässigkeit unter der Linde

2013.07.17 Essen Linde 001

“Überall hört man von Hitze…     Manchen trifft sogar der Schlag…       Naß wird man am Hosensitze…     Schon am frühen Vormittag…”

Geht Euch das auch so? Die Sonne lacht hoch oben über dem Taunus, so wie gestern Nachmittag zusammen mit der besten Copilotin der Welt, vor einem ein leckeres Wiener Schnitzel mit knusprigen Bratkartoffeln und grüner Soße, daneben ein vor sich hin perlendes, natürlich spritfreies Weizenbier und rundum an den Nachbartischen des großen Biergartens, viele, viele gut gelaunte Menschen, mit Kind und Kegel, Junge und die lässigen Alten, die den Nachmittag nicht in der lauten, trockenen, von Hundescheisse, Staub und der Hitze ausspuckenden Klimaanlagen der Bürotürmen geschwängerten Luft der großen Stadt nebenan, sondern ganz entspannt im kühlenden Schatten der uralten fast zwei Meter Durchmesser messenden, knochigen Linde genießen. Und am Nebentisch zufällig deine Freunde, von denen einer, Harry, seine nagelneue ‘Harley Heritage Classic’ vor dem Lokal geparkt hat, ist die Stimmung auch nicht schlecht.

Es ist fast erahnbar, was in vielen Köpfen vor sich geht. Der ganz leise Wunsch sich jetzt und hier, wo Andere in den Schicki-Micki-Lokalen rund um die Fressgasse schweissgebadet ihr Essen herunterschlingen, so wie manchmal früher, einfach sitzen zu bleiben und sich in aller Ruhe ein paar Gläschen hausgemachten, tiefgespritzten (Mineralwasseranteil mind. 50%) Apfelweins zu gönnen. Prompt fallen einem aber natürlich ausreichend Gründe ein, warum das unvernünftig ist. Gerne genommen ist ja die Entschuldigung „da bin ich bei der Hitze nach dem Vierten gleich besoffen“ oder „dann wird’s zu gemütlich und ich bleibe hier zu lange sitzen“.

Ach ja, wer noch mehr über perfekt gebratene und herrlich schmeckende Wiener Schnitzel, mittwöchlich für sage und schreibe 6,90 Euro inklusive SonderausstattungenBeilagen wissen will und wo man diese im Schatten der ältesten Linde im Frankfurter Raum von netten, aufmerksamen Kellnern serviert bekommt… hier lang bitte

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Fotographen360°auge auf der Klassikwelt 2013

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Egal, ob das Zitat nun von Helge Schneider ist oder nicht  “mal Hand hoch, wer hat den Spruch drauf, was rät man Menschen, die fragen, wie man solche guten Fotos hinbekommt, zuerst? Also auch, wenn man die Madonna von Hollywood Hills vor der Linse hat, wenn sie sich bückt, von hinten?”, es ist köstlich.

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Ich konnte am Wochenende wegen Familienangelegenheiten leider nicht mit Martin Graf zusammen die Klassikwelt besuchen. Wenn ich jünger wäre würde ich heute Morgen sagen, Martin, bringe mir bitte, bitte bei, wie man solche Fotos macht.

 

Frühere Klassikwelt – Fotos von Martin: hier und hier.

Glückspilze gibts manchmal, nein.

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Selbst wenn dieses 111er Cabriolet eines der vielen in den 80er Jahren von Auto Pötter in Dortmund – Applerbeck vom Coupé zum Cabriolet umgebauten Autos wäre, hätte hier, wenn ich nichts Gravierendes übersehen habe, ein Glückspilz immer noch einen echten Schnapp gemacht. Ein Original – Cabriolet zu diesem Preis, wäre beinahe unglaublich.

Übrigens: Die Umbauarbeiten wurden damals durch den Rheinisch – Westfälischen TÜV begleitet und abgenommen und basieren auf einem Festigkeitsgutachten von Prof. Dr.-Ing. Ernst von der Sacken von der Technischen Hochschule Aachen. Für den Umbau wurden original Mercedes – Benz Teile, wie Verdeckkasten, Verstärkungen für die Bodengruppe und Verdeckgestänge verwendet.

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Mit so einem 40 Jahre alten, relativ billig erworbenen Auto (ein SLK 350 kostet rund das doppelte), mit vergleichweise Schnauferltechnik gegenüber den heutigen Elektronikflutschen und 20mal mehr Fahrspaß obendrauf… ich sehe, kaum ist die ‘Pagode’ weg, mache ich mir, obwohl mir eigentlich mehr etwas italienisch-flitzigeres aus den 50ern vorschwebt, trotzdem schon wieder ganz, ganz dumme Gedanken.

Ich hoffe, hier hat sich keiner einen schlechten Scherz erlaubt und der Glückspilz der dieses Auto ersteigerte, hat keinen Blender erwischt und wünsche ihm viel, viel Spass damit. Hier geht es zum abgelaufenen Angebot.

Und Danke, Martin, für den Link.

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