Meilenwerk pleite die Zweite?

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Der Sturz aus dem 10. Stock ist relativ problemlos, bis man zum Parterre kommt”

schrub ich 2009 über Martin Halder.

Eigentlich war ich mir schon seit 2011 sehr, sehr sicher, dass Martin Halder’s Kartenhaus irgendwann zusammenkracht.

Seit gut 2 Wochen ist es Gewissheit: Am 07.01.2016 soll nach mir jetzt vorliegenden Informationen aus dem engsten, geschäftlichen Umfeld der Meilenwerk AG zufolge, aus dem stillen Gesellschafterkreis beim Amtsgericht Charlottenburg der Insolvenzantrag gestellt worden sein. Eingetragen dort am 11.01.2016 unter 36 MIN 75/16.

16.01.23 13.12.29 Meilenwerk - gelöscht

Ob es einen Zusammenhang mit dem Unfall von Martin Halder am 29.12.2015 gibt, bitte ich darum, darüber an dieser Stelle keine Spekulationen anzustellen.

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Update 20.02.2016: Generalabrechnung und Straftatvorwürfe der Meilenwerk – Geldgeber “Dieses Meilenwerk hätte uns alle reich gemacht”

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Verwandte Beiträge: “Martin Halder’s Kartenhaus” und  “Nebbich (1) – Audi 80 immaterielles Unesco Weltkulturerbe” und “Schweizermesserscharfes Meilenwerk Geschäftsmodell” und “Johannes Hübner schmeisst das Meilenwerk Berlin”

Zettelkasten 14.01.2016; Herr Peter Steinfurth, gehts noch plumper?

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… “Immerhin 53 Prozent der Bevölkerung bzw. 62 Prozent der männlichen Pkw-Fahrer freuen sich, wenn sie auf der Straße einen Oldtimer sehen. Damit tragen Oldtimerbesitzer zum Erhalt des technischen Kulturguts bei, begründen 44 Prozent der Befragten (57 Prozent der männlichen Pkw-Fahrer) ihre positive Einstellung zu historischen Fahrzeugen” …

Boaaa… was da die oldtimerinteressierten ADAC – Mitglieder gleich zu Beginn des Jahre lesen dürfen, da wäre ohne den x-ten Neu-Aufguss der Allensbach – Studie nie jemand drauf gekommen, wobei die “44 Prozent der Befragten”, die angeblich sogar wissen, was ein technisches Kulturgut ist und in Wirklichkeit keinen blassen Dunst haben, wer bspw. der Erfinder des Verbrennungsmotors war und die Henry Ford für einen amerikanischen Schauspieler halten, der im Krieg der Sterne mitgespielt hatte, so einiges über die Qualität dieser Studie und die Intentionen ihrer Auftraggeber VDA Verband der Automobil Industrie und der Oldtimer-Zeitung Oldtimer-Markt aussagt.

Die Sache ist nämlich so. Das ich hier mit einzelnen Beiträgen in den letzten Jahren die Gesamtzugriffs-Zahlen p.a. von einigen Oldtimer Magazinen gelegentlich getoppt hatte, ist ja kein Geheimnis. Im Oktober hatte ich völlig unerwartet ein E-Mail vom Chefredakteur der Oldtimer Markt, Peter Steinfurth, in der Box. wo er mir u.a. eine “Zusammenarbeit” anbot. To cut the Story short: Auf seine Antwort auf meine zweimaligen E-Mail-Nachfragen im vergangenen Jahr, wie er sich diese konkret vorstellen würde und vor allem wegen meiner Frage, “where is the beef”?… warte ich noch heute.

Genau so wie der Sammler ganz, ganz seltener, alter Karussellautos, über die sich bestimmt mehr als jene 54 % der befragten Autofahrer_innen erfreuen würden, wenn sie die Kindheitserinnerungen mal wieder zu Gesicht bekämen. Nicht im Strassenverkehr, aber zum Beispiel in einem Oldtimer – Magazin. Was Winfried Beer, der hier mal einen sehr schönen Gastbeitrag über seine Karussellautos schrub, erlebte, als er Peter Steinfurth anbot, über seine inzwischen in Deutschland ziemlich einmalige Karusselauto – Sammlung etwas in OM zu bringen, von Peter Steinfurth zur Antwort bekam, ist zum Davonlaufen.

Die Folge ist dann: Während sich zwischen 2004 und 2014 die Zahl mit H – Kennzeichen zugelassener Fahrzeuge – Oldtimer – auf über 300.000 mehr als verdoppelt hat, ist die verkaufte Auflage der Zeitung Oldtimer-Markt, von der ich früher hunderte Hefte gekauft hatte, laut ‘Meedia’ – Analyse, im gleichen Zeitraum von noch rund 160.000 in 2004, auf schlappe grade noch knapp über 110.000 in 2015, abgeschmiert. Ich bin mal gespannt, wann der Verleger die Reissleine zieht?

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Nebbich (2) – IAK Initiative Automobiles Kulturgut

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Dieser Beitrag ist die Fortsetzung von hier... ach ja, und vor allem von hier…

Erinnert sich noch jemand an Ruprecht Scholz den früheren Verteidigungsminister, der heute wieder als Rechtsanwalt tätig ist? Dem schrub nämlich 2012 der BGH ins Stammbuch, dass Prominente nicht nur dann haften, wenn sie (für ein meist nicht unbescheidenes Handgeld) für eine fehlgeschlagene Kapitalanlage mit ihrer „besonderen Fachkunde“ geworben haben. Die “Prospekthaftung im engeren Sinne” trifft längst nicht mehr nur die Gründer, Initiatoren und Gestalter einer Fondsgesellschaft, sondern auch “Hintermänner” und solche Personen, die in der Werbung um Investoren ein besonderes Vertrauen in ihre Kompetenz in Anspruch nehmen können.“

Warum ich das schreibe?

Carsten Müller, der frisch designierte Präsident der IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. ist wie Ruprecht Scholz auch Rechtsanwalt und sollte Sachverstand für sich in Anspruch nehmen. Er  geht nämlich grade für die IAK e.V. haussieren. Nicht etwa als Minister i.R. und auch nicht mit der Michelin – Spardose in der Hand (oben Foto) sondern als aktives Mitglied des Bundestags, von seinem Berliner Bundestags – Abgeordnetenbüro aus (Abschrift) und wie ich finde hirnbefreit  eindruckschindend unter Verwendung seiner persönlichen Bundestags – Koordinaten nebst Telefonnummern und Bundestags – E-Mail – Adresse.

Habt Ihr grade “häää?” gedacht, “die IAK ist doch keine Kapitalanlage?” Vollkommene richtige Reaktion. Es gibt zwar Fälle, da ist es toll, wenn wir aus den falschen Gründen das Richtige tun, zum Beispiel beim Spenden. Nur, auch das Spendensammeln willmuss gelernt sein…

“…Sowohl der ehrenamtlich als auch der hauptamtlich, gegen Entgelt tätige Vereinsvorstand haften persönlich gegenüber dem Verein oder Dritten für Schäden, die durch eine fahrlässig begangene Pflichtverletzung bei der Ausübung ihrer Vorstandstätigkeit entsteht” …. “Gegenüber Außenstehenden (dazu zählen etwa das Finanzamt, Kunden, Förderer) kann der Vorstand mit seinem Privatvermögen haften, wenn ein Organisationsmangel zu einem Schaden führt.” …. “Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit kann im Innenverhältnis – nicht gegenüber Außenstehenden! – durch eine Regelung in der Satzung ausgeschlossen werden” …..”Weiter ist zu denken an die Ausstellung falscher Spenden- bescheinigungen oder der Fehlverwendung von zweckgebundenen Fördergeldern.” …. “Innenhaftung: Der Vorstand ist verpflichtet, die Vereinsziele, wie sie in der Satzung festgelegt sind, zu verfolgen und die Organisation des Vereins an diesen Zielen auszurichten…”

Statt IAK hätte IKA wohl besser gepasst. Initiative keine Ahnung e.V. Aber weil ich bekanntermaßen der liebe, gute Deddi bin und ich helfe wo ich kann, habe ich mir tagelang die Finger wund getippt und für jeden Halbwissenden erkennbar die Redaktion Motorblöckchen.de – Rechtsanwalt und MdB Carsten Müller am 03.04.2015 per E-Mail ein paar Fragen geschickt. Vor allem wollte ich vom Präsi höchstpersönlich, die angeblich fix und fertigen Statuten zu Gesicht bekommen. Und weil ja auch der IAK – Antrag auf Fördermitgliedschaft an die c/o Complan geschickt werden muss, ja ganz recht, genau DIE Firma Complan, wo – rein zufällig – Martin Halder’s Ehefrau, Nicole Halder – Hass, erst im Januar eingetreten ist und vielleicht ja auch den Briefkasten leert, wollte ich mangels Pflichtangaben auf dem Antragsformular, wie Angaben über haftende Vereinsorgane, Bankverbindung etc. p. p., mal etwas genauer wissen, wer bspw. Begünstigter der Bankeinzugsermächtigung ist?…

Antwort wie erwartet von Carsten Müller am 07.04.2015 nach der Methode “unter FAZ antworte ich nicht” mal so richtig von oben herunter:

“…ich freue mich über Ihr Interesse am IAK Initiative Automobiles Kulturgut e.V. Sofern es sich bei Ihrer Mail um eine Presseanfrage handelt, was aus Ihrer Signatur nicht ersichtlich ist, bitte ich um weitergehende Informationen zu der Publikation…”

Dafür dann am 15.04.2015 – gut getimet einen Tag vor der Pressekonferrenz auf der TC – aber doch noch ein E – Mail vom MdB höchstpersönlich mit den beantworteten Fragen. Beigefügte IAK – Satzung? Fehlanzeige. Wohl aus gutem Grund, aber dafür süffisant…

“…Sollten Sie auch die Arbeit des IAK finanziell unterstützen wollen, können Sie Ihre Spende gern auf dieses Konto überweisen. Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden.”

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Da hatte mir Mario de Rosa schon längst ein Exemplar zugemailt, was meine schlimmsten Befürchtungen bezüglich fehlender Pflichtangaben, angefangen von der fehlenden Angabe der Verantwortlichkeit bis… ich spar’s mir, nur bestätigte…

die IAK – Satzung vom 19.02.2015

“Hör mir damit auf”, höre ich jetzt schon wieder einige sagen, “dass will alles keiner wissen, warum wir einer IAK spenden, das ist genau wie mit der Wurst, besser man weiß nicht, was alles drin ist, aber beim Spenden ist es meistens so, dass irgend einer das aus falschen Gründen gespendete Geld derartig dringend braucht, das es wurscht ist, für was er es bekommt”.

Na dann. Alles MüllerHalder oder was?

P.S. Bevor ich es vergesse: Jemand möge bitte auch dem Peter Schneider vom Deuvet Trost spenden, nicht dass der sich jetzt, wo er vom IAK Team Müller-Halder, nebst FIVA-Kaluza, ADAC.-Reichert und AVD so langsam endgültig abserviert wird, noch aus einem Kellerfenster stürzt…

Update 23.04.2015…

Gestern flatterte mir ein E – Mail vom ADAC, von Thomas Alber – Leiter Klassik Mitglieder und Clubbetreuung, Historischer Sport (KLC) – nebst Anhang des aktuellsten IAK – BettelbriefsSpendenaufrufs auf den Tisch.

Immerhin hat sich Carsten Müller meine konstruktiven Fragen zu Herzen genommen und seinem Spendenaufruf, man staune, zusammen mit seinen Präsi – Kollegen endlich auch mal unterschrieben, nein, jetzt ist sogar die bemängelte Bankverbindung mit angegeben.

“Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt gemeinnützige Ziele. Seine Organe wirken ehrenamtlich. Durch das formale, international abgestimmte und umfangreiche Verfahren der UNESCO zur Erlangung des Weltkulturerbestatus werden auch finanzielle Aufwendungen auf den Verein zukommen. Es gilt hier die nationalen und internationalen Gremien der UNESCO vom Wert des Automobilen Kulturerbes zu überzeugen und damit die Anerkennung zu erreichen. Hierzu sind umfangreiche Recherchemaßnahmen durchzuführen, Präsentationen und Vorträgen zu erstellen, Veranstaltungen, Aktivitäten und Schulungen zu konzipieren sowie die Vereinsarbeit umfassend zu präsentieren…”

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Nebbich (1) Audi 80 – Bj. 1972, immaterielles Unesco – Weltkulturerbe

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Der fraktionsübergreifende Parlamentskreis “Automobiles Kulturgut” wurde 2009 gegründet. Seit Mai 2014 ist der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller Vorsitzender des Gremiums. Der 44-Jährige war unter anderem einige Jahre Inhaber der Markenrechte des Autoherstellers Borgward.

Das Sommerfest mit der Wahl des “Rammler des Jahres” ist seit jeher der Höhepunkt im Vereinsleben von Kaninchenzüchtervereinen. In den letzten Jahren sollen die Vereinsoberen ob des abnehmenden Interesses bei den Mitbürgern jedoch zunehmend frustriert sein. Selbst die Beteiligung der Vereinsmitglieder an Sommerfesten wie auch bei den monatlichen Stammtischen, soll mittlerweile zu wünschen übrig lassen. Zwar kommen noch regelmäßig die Ortsvorsteher vorbei, aber schon die Bürgermeister, die Repräsentanten der politischen Parteien wie der örtlichen Honratioren, lassen sich auffallend häufiger wegen “Terminproblemen” entschuldigen.

Offenkundig repräsentieren auch die vielen Oldtimer – Clubs und – Verbände, auf nationaler wie internationaler Ebene, wie FIVA, Deuvet, Initiative Kulturgut Mobilität in Fragen, wo es um den Schutz des virulent bedrohten Glücks vom Aussterben bedrohter alter Automobilen geht, keineswegs mehr das ansonsten vorzufindende Meinungsspektrum der deutschen Oldtimer-Stammtische.

Na gut, könnte man sagen, dass kommt davon, dass der Vereins – “Maier” vom ADAC dabei erwischt wurde, dass seine Verbandsfunktionäre irgendwelche Rankings bei der Wahl Ramsauer des… Gelber Engel des Jahres gerammelt… ähmmm… gerammsauert und den ADAC-Hubschrauber zweckentfremdet hatten. Das ist sicher nicht die feine Art.

Letzten Freitag flatterte mir die Pressemitteilung des neuen Vereins rein… IAK Initiative Automobiles Kulturgut mit 4 MB großem Bildanhang.

Ich finde, übliches Wischiwaschigeschwätz, Aufzählung von statistischen Zahlen über den Oldtimermarkt, die inzwischen schon von den Spaltenfüllern der Apothekenzeitung auswendig aufgesagt werden können, von “Relevanz” und Notwendigkeit, alte, rollende Kisten, die Dank vollverzinkter Karosserien die nächsten 100 Jahre spielend überleben, zu Unesco – Weltkulturerben zu erheben… kein Buchstaben. Nur beim Namen “Carsten Müller” fiel mir sofort wieder “Borgward” und der Beitrag von Johannes Hübner über das “Borgward Phantom von Genf” und meine älteren Beiträge über Oldtimer Maut in the City und  vierrädrige Gentokraten, ein.

Noch bevor ich mir aber Gedanken über Sinn und Unsinn machen wollte, erhielt ich Sonntag Nacht dieses E-Mail von einer mit den Vorgängen vertrauten Personen (Anm: mit freundlicher Genehmigung des Absenders, der mir persönlich bekannt ist):

Hallo Herr Kupfer,

gestern fand in Dudenhofen die DEUVET Hauptversammlung statt.

Zu dem Thema IAK habe ich mich dabei mit ein paar 4-Augen Gesprächen kundig gemacht und mir meine Meinung gebildet.

Auch der DEUVET ist mit im Boot bei der IAK, aber allerdings ohne jedes finanzielles Engagement, sondern lediglich um nicht vom Informationsfluss abgeschnitten zu werden und ggf. auch um tätig werden zu können, so erforderlich. Die Haltung des DEUVET zur Anerkennung der Fahrzeuge als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe ist eher ablehnend, aber die Meinungsbildung dazu ist noch nicht abgeschlossen.

Laut Pressemeldung der IAK (die Ihnen ja auch vorliegt) ist es das Ziel mit einem transnationalen zweistufigen Antragsverfahren für das Automobile Kulturgut die Auszeichnung als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe zu erlangen. Und jetzt wird es interessant:

Die offizielle Geschäftsstelle der IAK ist
c/o complan Kommunalberatung GmbH
Voltaireweg 4, 14469 Potsdam

Und was meinen Sie, wer in dieser Firma gleich direkt unter den geschäftsführenden Gesellschaftern agiert? Sie werden es nicht glauben, es ist die Ehefrau von Martin Halder:

Nicola Halder-Hass, ihres Zeichens…

„Denkmalpflegerin und Immobilienökonom ebs. Seit 1999 berät sie bundesweit Investoren, Planungs- und Denkmalbehörden. Als Projektleiterin steuert sie mit Augenmaß und Feingefühl unsere anspruchsvollen Projekte im historischen Bestand. Sie lehrt an der IREBS Denkmalschutz, engagiert sich u.a. im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, im Deutschen Städtetag und dem Berliner Landesdenkmalrat. Zahlreiche Veröffentlichungen von ihr sind erschienen.“

siehe auch: http://complangmbh.de/unternehmen/

Es ist richtig, dass alle Organe des Vereins IAK ehrenamtlich arbeiten. Richtig ist aber auch, dass die Organe des Vereins zukünftig darüber entscheiden, an wen welche Aufträge vergeben werden um das Ziel des Vereins zu erreichen.

Und damit sind wir beim zweistufigen Antragsverfahren bei der UNESCO zur Erreichung der Ziele. Zweistufig heißt – erste Stufe in Deutschland bei der UNESCO, dann zweite Stufe direkt am Hauptsitz der UNESCO. Und das kostet Geld, dabei rede ich nicht nur von den Antragsgebühren bei der UNSECO, sondern auch von den Rechnungen, die diejenigen schreiben werden, die diese Anträge stellen.

Im Moment kalkuliert man mit rund 200.000 Euro, die in der ersten Phase erforderlich sind.

Und da schließt sich offenbar der Kreis. Die Ausarbeitung solcher komplexer Anträge kann natürlich nur von ausgewiesenen Fachleuten (aus dem Denkmalschutz?) erfolgen, wie zum Beispiel der Firma complan und der Ehefrau von Martin Halder, Frau Nicola Halder-Hass. Das Frau Halder – Hass erst im Januar 2015, also erst vor wenigen Wochen in die Fa. Complan eingetreten ist, sei nur am Rande erwähnt.

Da der Präsident der IAK, der Abgeordnete Carsten Müller sich mit Sicherheit nicht bei der Auftragsvergabe engagieren wird, denn es ist seine Grundhaltung sich nicht zu engagieren, wird sich also wohl oder übel der Vizepräsident, Herr Martin Halder mit dieser undankbaren Aufgabe befassen müssen.

Natürlich denke ich nicht im entfernteten daran, dass die ganze IAK nur aufgezogen wird, um eine Ehefrau mit Aufträgen zu versorgen. Honi soit qui mal y pense

Doch auch hier zurück zum DEUVET.  Zum Glück erlaubt die Satzung des DEUVETs nicht, dass für solche Dinge Geld ausgegeben wird und der DEUVET wir sich hier auch nicht beteiligen. Da muss sich Martin Halder das Geld woanders besorgen. Zum Beispiel beim ADAC oder AvD. – Aber die haben ja genug davon….”

Was diesen als MdB eher farblose IAK – Präsi Carsten Müller drauf gebracht hat, sich so was anzutu Vielleicht sollten sich die IAK – Baragotzkis an den Kaninchenzüchtervereinen ein Beispiel nehmen. Dort bekommt man sicher gute Hinweise auf die Frage, wie man einen Verein organisiert,  was u. U. nach der Aufdeckung einer Manipulation bei der Wahl des “Rammler des Jahres” ein Vorsitzender und sein Vorstand tun sollten.

P.S. “Compliance” bei der Bad Homburger Müllabfuhr… vorletztes Jahr gab es übrigens so eine nette Information, dass die “Müllmänner” keine Geschenke welcher Art zu Weihnachten oder Silvester annehmen dürften. Dies könne als Bestechung oder Vorteilsnahme gelten in Fällen, wo diese großzügig auch mal ein paar extra Kisten neben die Mülltonnen gestellen Hausmüll “mitnehmen” und daher würden die Compliance-Regeln die Annahme verbieten.

Update 14.03.2015: Offizielles Rundschreiben der IKM Initiative Kulturgut Mobilität

Update 16.11.2015: IAK – Spendenaufruf und was wir alle noch nicht über die automobilhistorische Entwicklung und Bedeutung wussten…

und

Protokoll des PAK Parlamentskreis Automobiles Kulturgut vom 12.10.2015…

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Verwandte Beiträge:

2011: “Der DEUVET und Humor a la Maik Hirschfeld”

2012:  “Benzinduftersatzdarreichung anno 1895″

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Zettelkasten 17.01.2014: Johannes Hübner schmeisst das Meilenwerk

10.01.29 Rallye Monte Carlo Historique 087-B1

[Foto]

Johannes Hübner hat hier in den letzten Jahren einige rattenscharfe Gastbeiträge geschrieben.

Tja, was soll man zu der Personalie sonst sagen, Gastautor im Motorblöckchen “Hübi Hubraum” schmeisst jetzt das neue Meilenwerk Berlin:

“Die Meilenwerk AG verstärkt ihr Team mit einem anerkannten Fachmann für Oldtimer und automobiles Kulturgut: bereits zum Jahreswechsel hat Johannes Hübner seine Arbeit als Projektverantwortlicher für sämtliche Mietflächen des zukünftigen Meilenwerks Berlin aufgenommen. Mit der geplanten Eröffnung des Meilenwerks Berlin im Jahr 2015 wird der zurzeit noch in Frankfurt/Main ansässige Hübner die Position des Centermanagers übernehmen. In seiner Funktion berichtet Johannes Hübner direkt an Martin Halder, Vorstandsvorsitzender der Meilenwerk AG. Er arbeitet zudem mit Daniel Mauerhofer in der Schweiz zusammen, der als Centermanager des zukünftigen Meilenwerks Zürichsee tätig ist. Die Meilenwerk AG verfolgt mit der Benennung von eigenen Centermanagern weiter konsequent die Schärfung ihres Geschäftsmodells…”

Ach ja, die Beiträge von Johannes Hübner findet Ihr in der Tag – Liste, ganz rechts, unter “Gastbeiträge”.

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