It’s a ADAC – Ramstettauer

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Michael Ramstetter, Baragotzki der ADAC – Motorwelt, schrieb kürzlich:

“Heutzutage bedeutet “Tachodrehen” Knöpfedrücken. Während in der Vergangenheit Betrüger mit Schraubenzieher und Inbusschlüssel an den Tachoeinheiten herumschraubten, manipulieren die Gauner der Gegenwart die Software der Autos. So setzen sie den Kilometerstand zurück und können mehr Geld beim Verkauf verlangen. Ein Milliardengeschäft: Der ADAC schätzt, dass der volkswirtschaftliche Schaden durch den Schwindel mehr als sechs Milliarden Euro beträgt…”

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Die Vollverscheisserung des deutschen Michel hinterm Lenkrad, ist da, wo es um Milliarden geht, immer und überall. Die scheissscheinheiligen Sponschreiber kommen mir deshalb vor wie Paranoiker, die schnell was in die Tasten hauen, nur weil sie plötzlich entdeckt haben, dass es nicht nur bei der Roten Flora Fähnchenhändlern, sondern auch beim Gelben Engel Kakerlaken Tachodreher gibt.

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Volks – Käfer – Marketing

1957 Höflichkeit

“…Vielleicht steht morgen in der Bild “VW hat sich jetzt das Wort “Käfer” schützen lassen. Entsprechende Insekten werden abgemahnt, wahlweise vergiftet oder gefressen”. Traurig, traurig, es bleibt abzuwarten wann die anderen Konzernmarken den gleichen hölzernen Weg bestreiten – oder doch vom Volkswahn verschont bleiben…”

“Widerstand gegen Abmahnwelle bei VW: Fan-Krawalle in Wolfsburg” titelte im ehemaligen Nachrichtenmagazin ein Bericht von Jürgen Pander, über das rigorose Kaputtklagen des Doppel – Whobber – Blogs und Andreas Peters und heftige  Reaktionen der VW – Fans. Der Bericht vom 12. Oktober 2012 ist spurlos verschwunden, nur im Forum dazu finden sich noch wütende Kommentare der VW – Fans.

Der Artikel vom 12. Oktober ist weg, dafür hat Jürgen Pander das Thema noch mal neu aufgewärmt..

Gute Fragen werden oft nicht gestellt … wer also rätselt, weshalb die derzeitige Abmahnwelle eines raffigierigen Automobilkonzerns vor allem Anbieter von Zubehör und Eratzteilen für alte VW – Modelle betrifft, der stößt wie ich schon vor Jahren bei Mercedes – Benz, sehr schnell auf einen grundlegenden Unterschied zwischen hehrem Anspruch und rauher Wirklichkeit.

Also, einfache Frage: Was ist VW – Käfer – Marketing?

Antwort: Es ist das Streben nach dem Geld anderer. Es geht immer, immer, immer nur, nur, nur ums Geld. Genauer gesagt, um’s Geld der zehntausenden VW – Oldtimer – Enthusiasten (Man kann es nicht oft genug sagen). Oder was habt Ihr geglaubt, warum die Johurnaille den “Käfer” erst zum beliebtesten Oldtimer gemacht hat?

Thema “VW Käfer”

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Bertha Benz und die Märchenonkel

13.08.02 Automobilwoche - Bertha Benz

Der gute, alte Kalauer lebt.

Anders ausgedrückt: das die Nachfolger des nach dem Schnellabgang von Daimler Benz “Brand – Scheef” krampfhaft History – Marketing betreibenden Edelfedern des Konzerns (übrigens genau so wie die angsichts des Presseausverkaufs draußen, laut jammernde Journaille), ohne Google heutzutage noch etwas inhaltlich seriöses aufs Papier bringt, geschweigen denn auskömmlich davon leben kann, sind angesichts des gequirlten Mists wie grade der verbreiteten Geschichte über Bertha Benz, für mich Märchen.

Nur eins, zwei Bücher gelesen haben, oder noch einfacher, nur ein bißchen Recherche bei der von den Edelschreibern so verhassten Suchmaschine hätte genügt … vermutlich aber war man am Dahinrotzenan möglicher Berichterstattung pünktlich 125 Jahre nach der Autofahrt von Bertha Benz mehr interessiert. Was sich als Schuss in den Ofen erwies. Und so kommt’s, wie’s kommt, wenn ein Automobilkonzern Geschichtsklittung mit HilfslohnPRollern betreibt, glatt weg verleugnet, dass es eben ein  automobilbegeisterter, arbeitsloser Kunstmaler und Bierkeller – Agitator aus Linz vornamens Adolf war, der selbst niemals hinter dem Lenkrad eines Autos saß und der schon 1923 während seiner Haft in Landsberg auf materielle Unterstützung von Daimler setzen konnte, und dann ab 1933 dem im Vergleich zu Frankreich, England und den USA automobil hinterherlahmenden Deutschland, mit tatkräftiger Unterstützung alter Daimler – Spezies wie Jakob Werlin, die Automobilisierung Deutschlands und Geschäfte der Autoindustrie – speziell die seines Brötchengebers Daimler Benz AG  – erst so richtig in Fahrt brachte… und, ach ja, dass einem dann schon mal das Braune Blaue vom Himmel im Motorblöckchen in den Ventilator fliegt.

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Mercedes – Benz – Assistent für zu Fußgänger

2013.07.02 Sterngeschenk 002

Die Lage der einstmals strahlenden Marke Mercedes-Benz ist nicht nur wegen der weiter sinkenden Inland – Absatzzahlen ernst, was sich auch daran zeigt, dass die kalamitösen Konzernlenker zwar alle Tricks und Kniffe beherrschen wenn es darum geht, wie schleuße ich Milliardengewinne am Finanzamt vorbei? und wie lasse ich Arbeiter zu Hungerlöhnen schuften, dafür aber dort wo es für die “Erfinder des Automobils drauf ankäme, nur noch Augenkrebs und reihenweise  Neppangebote produzieren, vor lauter Kosteneinsparungen heute nicht einmal mehr für Volumenmodelle eigenentwickelte, verbrauchsarme Dieselmotore anbieten können und last but not least, in den letzten zwei Jahrzehnten mit sage und schreibe fünf verschiedenen Markenzeichen herumexperimentiert und bis heute nicht einmal eine weltweit einheitlich geltende Außendarstellung auf die Reihe gebracht und kurzum, total versagt zu haben.

Grade hat der wohl verzagte Chef – Baragotzki der Mercedes – Benz Marken – Kommunikation den Hammer hingeworfen. Meine unmaßgebliche Meinung dazu: Dass der Mann wegen Infantilität nicht viel früher schon fristlos entlassen wurde, zeigt, wie entprofessionalisiert Daimler-Benz seit Jahren unter den Augen eines willfähigen Aufsichtsrats agiert und wie unverfroren die einstmals strahlende Marke Mercedes – Benz von ihren unfähigen Konzernmanagern ausgenommen und an die Wand gefahren wird.

Der Konzern hat seit der 50-Milliarden-Verluste-Katastrophe 2006 bis heute nichts hinzugelernt. Nur so kann ich mir das jüngste Beispiel eines intellektuellen Misthaufens aus dem Fäkalschacht der PRoll-Abteilung erklären, der uns als gekaufter Artikel von  Mercedes-Benz, von Tom Grünzweig, als redaktioneller Fahrbericht der neuen S – Klasse in Sponschleim zugemutet wird:

“Ist das noch ein Auto – oder schon ein Raumschiff? Hinter dem Steuer der neuen S-Klasse fühlt man sich wie Captain Future: Zwei riesige Bildschirme mit jeweils mehr als 30 Zentimetern Diagonale verschmelzen beinahe zu einem Screen des Formats Cinemascope…”

Tom Grünweg, der wohl noch nie hinterm Lenkrad eines Bentley Continental sitzen durfte, setzt sogar noch einen drauf

“…Der Platz hinter dem Steuer der S-Klasse ist so etwas wie der Thronsessel für jeden deutschen Autofahrer…”

Bei solchem Gehirnverschiss freut man sich als Grantler – wer hier unter “Zetsche” tagt findet mehr – besonders Geschenke mit echtem Nutzwert auspacken zu können, von netten, anerkennenden Mitlesern wie den beiden kürzlich persönlich kennengelernten Berger’s aus Wiesbaden (den früheren Inhabern von Harlekin – Geschenke), verwendbar für alle Sessel, wo auch der Kaiser noch ohne “Magic Body Control – Assistent” zu Fuß hingehen muss

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Das ist mir Benz wie Stenz

130404Wiesbaden 025-500

 

 “Champagner bis zum Abwinken für Journalisten”… “Mein Job war es, dafür zu sorgen, dass möglichst positive Berichte über die Autos geschrieben und gesendet werden”… “Um die Autojournalisten „angenehm einzustimmen“, gebe es laut Danner eine relativ einfache Formel: „Super Destination, super Hotel, super Service, super Geschenke…“

Herr Danner, als ausgebuffter, 21mal chemisch duchgereinigter PR – Knochen mag uns nur von Natur aus gern die Automobilwelt in Erdbeerpastell ausgemalt haben – jedenfalls ist es überfällig,  dass sich eine deutsche Staatsanwaltschaft und ein Landgericht auch einmal dem medialen Rotlichtbezirk im Motorjournalismus – Business widmet. Jede Kurpfuscherei braucht schließlich Trompeter – oder zumindest jede Menge mit Erdnüssen bezahlte “Branded Content Publisher”, die mit den schwarzen Centstücken aufs Tamburin hauen…

Trotzdem, Leute: trotz Ischias – Bescherden nach den ersten 15 Kilometern in diesem Jahr auf dem Fahrrad, um ihre Existenz bibbernde Qualitätmedien und Volker Bouffier – diese Welt ist und bleibt, so lange, wie es Konditoren wie den des Cafe Blum in Wiesbaden gibt, ein lebenswerter Ort.

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Unaufgeregter Sonntagabend

Es ist eigentlich schade, dass unte den vielen Leuten die ich kenne, kein einziger drunter ist, der einen 50er Jahre Käfer fährt.  Sicher habe ich mich die ersten Jahre zu sehr in Kreisen bewegt und deren Sichtweise auf alte Autos mit Stern auf der Haube geteilt, die mich heute, wenn ich gelegentlich in deren Foren reinschaue, teilweise an Leute eines Dorfes erinnert, die zu viel untereinander geheiratet haben.

Ich reagiere weder auf E-Mails von Verlagen, die das Motorblöckchen als Nassauischen Freitisch  für das Promoten ihrer überteuerten Fotobücher mit dem zweiten Aufguss über Oldtimersammlungen in Garagen betrachten und die einem statt eines Rezensionsexemplars hingerotzte C+P-gerechte Word-Dokumente schicken, damit man ihnen den Guttenberg macht, noch mag ich von selbstgefälligen Eliten geschmierte FAZ Wirtschaftsjournalisten. Ich zahle selbst und lese lieber Bücher die ihr Geld wert sind, und schreibe auch mal etwas darüber, wie vielleicht mal etwas über “1913” von Florian Illies.

Ich möchte E-Mails von echten Freunden lesen, wie von einem Zahnarzt aus München, dem statt Hummerschwänzchen fressenden Angeber lieber Leberwurst essenden und auf 2 Füßen im Leben stehenden Malocher, E-Mails, die mich angesichts ihrer Aufrichtigkeit und Tiefe bewegen, ja beinahe sprachlos und unfähig machen, dem Freund zu antworten, und ich möchte dazu gelegentlich von blogschreibenden Menschen gute Geschichten lesen, wie gestern Abend die von dem entschleunigten, erhaben fahrenden Träume – Wagen

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